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onda episodes

  • onda-info 540
    Hallo und Willkomnen zum onda-info 540.
    Während einige von uns nach dem Radiocamp am Bodensee noch in die Berge gefahren sind haben wir in Berlin für Euch zwei Beiträge produziert.
    In der kolumbianischen Provinz Arauca hat eine Abspaltung der ehemaligen Farc-Guerilla Anfang der Jahres zivilgesellschaftlichen Organisationen den Krieg erklärt und vor deren Büros eine Autobombe gezündet. Zusätzlich werden Aktivist*innen vom Staat juristisch verfolgt. Betroffen ist auch die Menschenrechtsorganisation Fundación Joel Sierra. Wir haben deren Sprecherin Sonia López zu der Situation in Arauca befragt.
    Und Sara von Radio Matraca untersucht, wie die Beschränkungen des öffentlichen Raumes während der Coronapandemie besonders Frauen betroffen haben. Sie schaut dabei nach Kolumbien und Deutschland, aber auch an andere Orte. Thea hat den Beitrag für euch auf Deutsch produziert.
    Wir beginnen mit einer Nota zu Costa Rica: Es geht um verbotene Chemikalien in der Landwirtschaft Angriffe auf Umweltaktivist*innen. Danach gibt es weitere Notas aus Brasilien und Ecuador. Die Musik kommt von den kolumbianischen Rapperinnen Naturaleza Suprema.
    Eine wie immer interessante und unterhaltsame halbe Stunde
    wünscht das onda-info Team
    30 min
  • Mujeres y pandemia – la reclamación por espacio público
    El reclamo feminista por el uso del espacio público desde el 8M En este programa hacemos una revisión sobre la restricción del uso del espacio como medida de contención de la propagación del COVID-19, y cómo estas restricciones particularmente afectaron a las mujeres en múltiples ámbitos; reduciendo además una fecha como el 8 de marzo […]
    13 min
  • Lebenserinnerungen zur Migration
    Argentinien und andere südamerikanische Länder haben den Ruf, Zufluchtsort für deutsche Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen zu sein. Doch es gab auch die anderen, die Deutschen, die zuvor vor den Nazis geflohen waren. Zwei von ihnen waren August Siemsen und sein Sohn, Pieter Siemsen. August Siemsen gründete 1939 in Argentinien die Zeitung „Das Andere Deutschland“, sein Sohn arbeitete an der Zeitung mit. Beide versuchten, aus dem Exil ihren Beitrag im Kampf gegen den deutschen Faschismus zu leisten. Nach dem Krieg kehrten beide nach Deutschland zurück - und mussten feststellen, dass ihr Engagement weder in West-, noch in Ostdeutschland ausreichend gewürdigt wurde.
    "Jetztzeit - Lebenserinnerungen zur Migration" ist ein Projekt zur Erinnerung an die Migration zwischen Deutschland und Argentinien von 1936 bis heute. Im Zentrum steht dabei die Geschichte der deutschen sozialistischen Familie Siemsen, die in den 1930er Jahren vor den Nazis ins argentinische Exil flüchtete und später nach Deutschland zurückkehrte. Zwei junge argentinische Aktivist*innen verbinden nun diese Erinnerungen von Exil und generationsübergreifender Migration auch mit ihren eigenen Erfahrungen als Nachkommen der Opfer der argentinischen Militärdiktatur.
    Zu diesem Podcast gibt es auch eine Textversion bei poonal.
    14 min
  • onda-info 539
    Hallo und willkommen zum onda-info 539!
    Frage: In welchem Land hat ein alter weißer Mann gute Chancen, Präsident zu werden, der 77 Jahre alt, Bauunternehmer und Millionär ist, seinen Wahlkampf nur über Social Media führt und in der Vergangenheit durch frauenfeindliche und rassistische Kommentare aufgefallen ist?
    Antwort: Es ist nicht Donald Trump, schließlich sind wir ja ein Lateinamerika-Magazin. Nein, die Rede ist vom Kolumbianer Rodolfo Hernández. „Der Alte von TikTok“, wie er sich selbst nennt, ist zwar in der ersten Runde der kolumbianischen Präsidentschaftswahlen nur zweiter geworden; er hat aber gute Chancen, in der Stichwahl von all denen gewählt zu werden, die den Linkskandidaten Gustavo Petro unbedingt verhindern wollen. Ihr hört dazu eine Nachricht von Nina.
    Aus unserer beliebten Sendereihe „onda-Reinhörer“ stellen wir euch diesmal Radio Progreso aus Honduras vor. Das unerschrockene und regierungskritische Radio sendet bereits seit über 60 Jahren.
    Unser letzter Beitrag führt uns von Deutschland nach Argentinien und zurück. Zwei junge Aktivist*innen erinnern mit einem Projekt an die Migration zwischen beiden Ländern von 1936 bis heute. Die beiden Argentinier*innen sind Nachkommen einer sozialistischen deutschen Familie, die vor den Nazis nach Argentinien fliehen musste, beziehungsweise einer argentinischen Familie, die während der Militärdiktatur verfolgt wurde. In ihrem Projekt „Jetztzeit – Lebenserinnerungen“ beleuchten sie diese generationsübergreifenden Erfahrungen von Exil und Migration.
    Eine interessante halbe Stunde wünschen wir vom onda-info.
    30 min
  • onda-info 538
    Hallo und willkommen zum onda-info 538.
    Unsere heutige Sendung führt uns in den Süden Lateinamerikas und dort zuerst nach Chile. Radio Kurruf ist ein freies, gemeinschaftliches und selbstverwaltetes Medienprojekt. Es wurde gegründet, um den Mapuche eine Stimme zu geben, ihre Lebensrealitäten, Forderungen und Kämpfe sichtbar zu machen, was in den hegemonialen Medien oft nicht passiert. Álvaro Garreauds Reinhörer gibt Euch eine Idee davon, wie das klingt.
    Danach geht es weiter nach Uruguay. Carlos Ramos und Antje Vieth stellen Euch den Candombe vor, der aus der Karneval-Kultur Uruguays nicht mehr wegzudenken ist. Der Candombe verbindet Gesang, Tanz und Percussion. Er wurde 2009 von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Den ursprüngliche Candombe praktizierten Menschen afrikanischer Herkunft, die sich in der Kolonialzeit an den Ufern des Río de la Plata angesiedelt hatten. Carlos unterhielt sich mit Perico Gularte, dem Meister des Candombe.
    Zu Beginn des Infos setzen wir unsere kleine Serie mit Einträgen aus unserem Lexikon fort. Passend zum Reinhörer über Radio Kurruf stellen wir Euch diesmal die indigenen Mapuche vor.
    Doch zuvor gibt es noch einen Veranstaltungshinweis. Das Legislative Theater Berlin, Foodjustice, und INKOTA laden am 27. und 28. Mai unter dem Motto „Fast Food-Hölle Schulcafeteria“ zu einem besonderen Theaterabend ein. Onda unterhielt sich mit Projektleiterin Dinah Stratenwerth.
    Musikalisch begleitet Euch das feministische Rap-Kollektiv Gata engrifá durch das Programm. Unsere Kollegin Ute Löhnung hat die vier Rapperinnen aus Chile in einem Beitrag vorgestellt, den Ihr auf unserer Webseite findet.
    Beigetragen zu diesem Info hat neben Antje, Álvaro und Carlos auch Tobi. Zusammengestellt wurde es von Knut.
    Wir wünschen eine interessante halbe Stunde, Eure ondistas.
    30 min
  • Fast Food-Hölle Schulcafeteria | 27. und 28.5.2022 | 19:30 Uhr
    Legislativer Theaterabend über die Ernährungswende in der Schule - von Foodjustice, INKOTA und dem Legislativen Theater Berlin.
    Ihr hört ein kurzes Interview mit Dinah Stratenwerth, Projektleiterin von Foodjustice zu dem Stück.
    Aufführung: Freitag und Samstag, 27. und 28.5.2022
    Anfangszeit: 19.30 Uhr
    Ort: Studio des Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin
    HIER GIBTS DIE TICKETS FÜR 3 Euro.
    Am 27. und 28. Mai laden Foodjustice, INKOTA und das Legislative Theater Berlin zu einem besonderen
    Theaterabend. Das Thema: Das Essen in Schulcafeterias. Sollten dort Süßigkeiten verboten
    sein, wie in Chile? Oder wäre das übertriebene Regulierung? Das Publikum kann in den Szenen
    mitspielen und so Lösungen für die dargestellten Konflikte suchen.
    Legislativ ist das Theater, weil Politiker*innen dabei sind, die die Ideen des Publikums aufgreifen und diskutieren.
    Am 27.5. ist MdA Dr. Turgut Altug von Bündnis 90/Die Grünen dabei, am 28.5. MdA Sandra Khalatbari von der CDU. Mit weiteren Vertreter*innen der Parteien im Abgeordnetenhaus sind die Veranstalter*innen im Gespräch.
    6 min
  • Reinhörer | Radio Kurruf
    Radio Kurruf ist ein freies, gemeinschaftliches und selbstverwaltetes Medium der Mapuche, das in Temuco, in Wallmapu, entstanden ist. Radio Kurruf versucht, die verschiedenen Forderungen sichtbar zu machen, die in den hegemonialen Medien oft nicht zur Sprache kommen.
    Aquí se escucha este Reinhörer en castellano.
    10 min
  • Cherán – Wie Frauen eine Kleinstadt von der Angst befreiten
    In Mexiko sind unzählige ländliche und indigene Gemeinden mit ähnlichen Problemen konfrontiert: Die Ausbreitung der Drogenkartelle, alltägliche Gewalt, die ungebremste Ausbeutung natürlicher Ressourcen und grassierende Korruption. Bis 2011 bildete die Stadt Cherán im zentralmexikanischen Bundesstaat Michoacán keine Ausnahme. Dann begannen sich die Bewohner*innen gegen die Probleme zu organisieren. Mit Erfolg. Paul Welch Guerra besuchte Cherán und sprach dort mit Frauen, die sich in den Selbstverwaltungsstrukturen engagieren.
    13 min

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onda, das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder…