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  • #4 Was die anderen denken – die neue Podcast-Folge von ICJA und dem NPLA
    Von ICJA und NPLA
    Hallo und willkommen zu der neuen Folge unserer Podcast-Reihe Intercambio-Ausgetauscht. Der gemeinsame Podcast mit dem NPLA und dem Freiwilligendienst ICJA.
    In unserer letzten Folge haben wir uns mit Mafe, Romina und Anderson über Stereotype und die eigenen Bilder im Kopf unterhalten. Da es zu diesem Thema eine Menge zu sagen gibt, geht es in der neuen Folge auch wieder um Stereotype. Nicht nur wir haben anderen gegenüber Vorurteile im Kopf, auch andere uns gegenüber. Wie war es für die drei Freiwilligen, als sie ins Ausland gingen? Was wurde ihnen als typisch kolumbianisch oder typisch deutsch unterstellt? Das kann manchmal ärgerlich und manchmal auch sehr albern sein. Die Wirkung von Stereotypen unterschätzen sollte aber niemand. Deswegen haben wir uns am Schluss darüber unterhalten, was das gefährliche an Stereotypen sein kann.
    Viel Spaß beim Hören.
    19 min
  • Adiós General – Chile auf dem Weg zu einer neuen Verfassung
    Von Ute Löhning
    Transparent in Santiago Oktober 2020: „Für eine Verfassung, in der Wahrheit, Gerechtigkeit und Würde zählen“ Foto: Ute Löhning
    In Chile soll das Modell des Neoliberalismus bald der Vergangenheit angehören – zumindest, wenn man die Bevölkerung fragt. Fast 80 Prozent der Chilen*innen wollen, dass ihr Land eine neue Verfassung bekommt, in der Gerechtigkeit und Menschenrechte mehr zählen sollen als das Recht auf Eigentum – so das Ergebnis des Referendums vom 25. Oktober. Ein Verfassungskonvent mit extra dafür zu wählenden Mitgliedern soll im kommenden Jahr einen neuen Verfassungstext schreiben. Abgeordnete und Senator*innen sollen dabei außen vor bleiben. Denn das Misstrauen der chilenischen Bevölkerung gegen die politische Klasse des Landes ist enorm. Und soziale Organisationen fordern Beteiligung am verfassungsgebenden Verfahren.
    Hier gehts zum poonal-Artikel
    und hier zu einer kürzeren Fassung des Beitrags:
    https://www.npla.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/11/adiosGeneral_kurz_m.mp3
    14 min
  • Warten auf Gerechtigkeit. Ein Jahr nach dem Massaker von Senkata
    Von Thomas Guthmann
    An Allerheiligen wird der Toten gedacht – auch der von Senkata. Foto: Th. Guthmann
    Am 19. November kam es in Senkata, einem Stadtteil im bolivianischen El Alto zu einem folgenreichen Einsatz der Sicherheitskräfte. Rund ein Dutzend Menschen starben im Kugelhagel, als Polizei und Militärs Demonstrierende vor einem Treibstofflager vertreiben wollte. Bis heute gibt es keine umfassende Untersuchung. Das ist vor allem der schwachen Justiz geschuldet, die in Bolivien nur selten unabhängig von der jeweiligen Regierung arbeitet. So besteht auch im Falle des Massakers von Senkata die Gefahr, dass keine Gerechtigkeit gesprochen wird.
    Zu diesem Audio gibt es auch einen Textbeitrag bei poonal.
    7 min
  • onda-info 499
    Hallo und willkommen zum onda-info 499!
    In dieser mal wieder randvollen Sendung haben wir folgende Themen:
    Vor einem Jahr starb in Senkata, einem Stadtteil im bolivianischen El Alto, ein Dutzend Menschen im Kugelhagel von Polizei und Militär. Bis heute gibt es keine umfassende Untersuchung. Thomas Guthmann berichtet.
    Adiós General! Eine überwältigende Mehrheit der Chilen*innen hat das Referendum befürwortet und damit einem Prozess zugestimmt, an dessen Ende Chile eine neue Verfassung haben soll. Ute Löhning war dabei.
    Zu Beginn drei Nachrichten oder Kurzbeiträge. In Mexiko gab es zwei Fälle von frauenfeindlicher beziehungsweise homophober Polizeigewalt. Argentinien hat ein Schweinezucht-Abkommen mit China geschlossen; Gegner*innen fürchten Umweltschäden und Monokulturen. Zunächst aber hört ihr eine Zusammenfassung der spannenden Ereignisse in Peru.
    Eine interessante halbe Stunde wünschen wir vom onda-info.
    30 min
  • onda-Reinhörer: Andariegas Radio
    Von Darío Maldonado
    Andariegas Radio ist eine Gruppe feministischer Frauen, die über Widerstand sprechen.
    Andariegas Radio ist eine Gruppe feministischer Frauen, die über Widerstand sprechen und deren Ziel es ist, Frauen als politische Subjekte, aber auch als Friedensstifterinnen in den Territorien Kolumbiens sichtbar zu machen. Radio Matraca stellt Andariegas Radio in diesem Reinhörer vor. Mehr Information findet ihr unter: https://anchor.fm/las-andariegas-radio
    Aquí pueden escuchar la versión española de la radio collage.
    6 min
  • #3 Was ich dachte – über Stereotype und Vorurteile Part 1
    Von ICJA und NPLA
    Wäre schön, wenn sich Stereotype einfach auflösen würden. Meistens halten sie sich aber hartnäckig. Foto: Wikimedia.org Perez-Quiroga (CC BY-SA 4.0)
    Die neue Folge von Ausgetauscht – Intercambio: der Podcast vom NPLA und ICJA
    Tanzen wirklich alle Kolumbianer*innen und verstehen die Deutschen einfach keinen Spaß?
    Warum es eben nicht so einfach ist alle Deutschen und alle Kolumbianer*innen in eine Schublade zu stecken. In der dritten Folge sprechen geht es genau um solche Vorurteile und wir sprechen mit den Freiwilligen über ihre eigenen Erfahrungen mit ihnen. Im ersten Teil erzählen sie mit welchen Stereotypen Maria Fernanda und Anderson nach Deutschland gekommen sind und welche Bilder Romina im Kopf hatte, als sie nach Kolumbien gegangen ist.
    Alle drei berichten welche Vorurteile sich im Laufe ihres Aufenthaltes in Kolumbien und Deutschland in Luft aufgelöst haben. Im zweiten Teil, nächste Woche, geht es darum, mit welchen Stereotypen und Vorurteilen sie selbst konfrontiert worden sind. Und am Ende diskutieren wir, was eigentlich das Gefährliche an Stereotypen ist.
    27 min
  • Zunehmende Konflikte um Müll
    Von Thomas Guthmann
    Im Hintergrund des Friedhofs: die konfliktträchtige Mülldeponie in El Alto/Bolivien. Foto Thomas Guthmann
    Immer mehr Produkte finden Verbraucher*innen zusätzlich in Plastik eingepackt und so hat in den vergangenen Jahrzehnten die Abfallproduktion weltweit stetig zugenommen. Auch Bolivien kämpft mit dem Problem des zunehmenden Mülls. Immer mehr Menschen produzieren mehr Müll. Die Infrastruktur hinkt dagegen hinterher. Und so wird der Müll zu einer zunehmenden Belastung im südamerikanischen Land. In diesem Jahr kam es gleich an mehreren Deponien zu Blockaden von Anwohner*innen, die sich gegen die zunehmende Vermüllung wehren, wie Thomas Guthmann berichtet.
    Zu diesem Audiobeitrag gibt es auch einen poonal-Artikel.
    7 min
  • onda-info 498
    Hallo und willkommen zum onda-info 498.
    Nach einer Meldung über die Befragung von Mexikos Generälen im Mordfall Tlatlaya geht es nach Chile. In einem Referendum haben 78 Prozent der Chilen*innen dafür gestimmt, dass Chile eine neue Verfassung bekommen soll – es ist ein historischer Sieg der Protestbewegung. Wir haben ein paar Stimmen eingefangen.
    Anschließend hört ihr einen Beitrag aus Bolivien, bei dem es aber nicht um den Wahlsieg der sozialistischen MAS-Partei geht. In mehreren Städten Boliviens kommt es immer wieder zu Protestaktionen gegen die Mülldeponien. Anwohner*innen befürchten Gesundheitsprobleme, doch die Müllberge werden von Jahr zu Jahr größer.
    Zum Schluss hört ihr den zweiten Teil unseres Beitrags zur Schuldenproblematik in Lateinamerika. Während es im ersten Teil vor allem um die Ursachen und den Umgang mit der Verschuldung ging, schauen wir uns in diesem zweiten Teil den Weg an, den Ecuador im Umgang mit Schulden eingeschlagen hat und gehen auf aktuelle Entwicklungen ein.
    Eine interessante halbe Stunde wünschen wir vom onda-info.
    30 min
  • Chilen*innen organisieren sich für eine neue Verfassung
    Von Jan Stehle, Ute Löhning
    „Apruebo“ entsteht als Wandmalerei am 18. Oktober 2020 an der Plaza de la Dignidad, Santiago de Chile, Foto: Ute Löhning
    Am 25. Oktober 2020 haben die Chilen*innen in einem Plebiszit mit fast 80 Prozent dafür gestimmt, dass ihr Land eine neue Verfassung bekommen soll. Nach dem Willen der Bevölkerung sollen nicht etwa Parlamentarier*innen diese Verfassung schreiben, sondern Menschen, die extra zu diesem Zweck in ein verfassungsgebendes Gremium, einen „Verfassungskonvent“ gewählt werden. Inwieweit Forderungen der sozialen Bewegungen und der Nachbarschaftsversammlungen darin einfließen werden, bleibt offen.
    Wie waren die Tage und Wochen vor dem Plebiszit in Chile?
    Wie verlief die Abstimmung?
    Wie geht es jetzt weiter?
    Welche Hoffnungen, Perspektiven und Strategien gibt es?
    Jan Stehle (FDCL) im Gespräch mit Ute Löhning (z.Zt. in Santiago de Chile)
    hier ein Hintergrundartikel zum Thema
    17 min
  • onda-info 497
    Hallo und willkommen zum onda-info 497.
    Auch diese Sendung ist wieder randvoll, vor allem mit zwei Beiträgen:
    Im August fand ein virtuelles Forum über die Protestbewegungen in Lateinamerika statt. Insbesondere Ecuador und Chile erlebten seit Herbst 2019 große Proteste, während es in Brasilien hingegen keine größere Protestbewegung gab. Verbunden sind die unterschiedlichen Aktivist*innen dadurch, dass sie mit Sorge auf die demokratischen Strukturen ihrer Länder blicken.
    Der zweite Beitrag befasst sich mit der Schuldenkrise in Lateinamerika. Jüngstes Beispiel ist Argentinien, das im April 2020 schon wieder seine Zahlungsunfähigkeit erklären musste. Wir sprechen über die Ursachen und den Umgang mit der Verschuldung, über Zinsen, die Verzögerung der Schuldenkrisen durch immer neue Kredite und den Umschwung zur neoliberalen Wirtschaftspolitik.
    Doch zunächst hört ihr ein paar Worte zum Wahlsieg der MAS in Bolivien und eine Nachricht über die Verhaftung des ehemaligen mexikanischen Veteidigungsministers Cienfuegos.
    Eine interessante halbe Stunde wünschen wir vom onda-info.
    30 min

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