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onda episodes

  • Hinhörer: SDG 14 Leben unter Wasser
    Von Nils Brock, Pamela Cuadros
    Onda „Hinhörer“: Nachhaltige Entwicklungsziele in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht. Argumente, Infos und Straßenumfragen aus Deutschland und Lateinamerika. Heute: Leben unter Wasser.
    4 min
  • onda-Reinhörer: Radio Vilardevoz
    Von Antje Vieth, Carlos Ramos
    Foto: Radio Vilardevoz
    Radio Vilardevoz gibt es seit 1997 und sendet aus einer Psychiatrie in Uruguay: Das Krankenhaus Vilardebó in Montevideo. Gegründet wurde es von einer Gruppe Psychologiestudent*innen, die an Freizeitangeboten für die Patient*innen teilnahmen. Zwischen Matetee, Gesellschaftsspielen und Gesprächen entstand die Idee, gemeinsam Radio zu machen. Mit dem Ziel, dass diese Gespräche, die Krankenhausmauer verlassen könnten.
    Die spanische Version findet ihr hier:
    8 min
  • onda-info 475
    Hallo und willkommen zum onda-info 475!
    Lateinamerika gehört zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen der Welt. El Salvador und Honduras sind wegen ihrer Lage zwischen Pazifik und Karibik besonders gefährdet. Wir haben uns in Honduras auf die Suche nach den Ursachen begeben.
    Auch das Amazonasgebiet ist zunehmend von Zerstörung bedroht, denn die Natur wird bis in höchste Regierungskreise zur wirtschaftlichen Ausbeutung freigegeben. Doch die Bewohner*innen des Amazonas haben eigene Strategien entwickelt, um ihr Territorium vor der Zerstörung zu bewahren. Nicht selten bringen sie mit diesem Kampf ihr Leben in Gefahr.
    Auch die schwarzen Gemeinden in Kolumbien sind in Gefahr – zum Beispiel in Buenaventura. Buenaventura ist eine der gefährlichsten Städte Kolumbiens – und der wichtigste Pazifikhafen. Und die Gewalt hängt mit dem Hafen zusammen. Um den Hafen herum leben fast ausschließlich Afrokolumbianer*innen. Sie stellen sich den Profiteuren des Hafenbusiness in den Weg – so wie der Gemeindeaktivist Juan Rodrigo Machado.
    Eine interessante halbe Stunde wünscht wie immer das onda-info-Team.
    30 min
  • Waldschutz in Amazonien: Der Zerstörung die Stirn bieten
    Von Steffi Wassermann
    229viewsDie indigene Umweltaktivistin Alessandra Korap in Berlin beim Globalen Klimastreik im September 2019. Foto: ASW
    Agrobusiness, Bergbau und Staudämme, Eisenbahntrassen, Brandrodungen und illegaler Holzeinschlag. Sie alle sind an der Zerstörung Amazoniens beteiligt. Aber wie lässt sich der Amazonas schützen, wenn bis in die höchsten Regierungskreise die Natur zur wirtschaftlichen Ausbeutung freigegeben wird? Die Bewohner*innen des Amazonas haben eigene Strategien entwickelt, um ihr Territorium vor der Zerstörung zu bewahren. Der Kampf um das Territorium ist dabei mehr, als der Kampf um Land, es geht immer auch um den Erhalt eines vielschichtigen sozialen und ökologischen Gefüges, Autonomie, Selbstbestimmung und einer selbstgewählten Lebensweise.
    Die Radioreihe „Umkämpfte Natur in Lateinamerika“ ist ein Kooperationsprojekt des Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika e.V. (FDCL) mit dem Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. (NPLA)
    9 min
  • Der Kampf der schwarzen Gemeinden in Buenaventura
    Von Darius Ossami
    324viewsDie Gemeinde hat ein Wandbild im Gedenken an den ermordeten Aktivisten Temístocles Machado erstellt. Foto: Liliana Ángulo Cortés
    Buenaventura ist nicht nur der wichtigste Pazifikhafen, sondern auch eine der gefährlichsten Städte Kolumbiens. Und diese Gewalt hängt mit dem Hafen zusammen. Hier werden nicht nur Drogen in den Norden verschifft; auch der normale Hafenumschlag ist ein Wirtschaftsfaktor von nationalem Interesse. Mit dem Umsatz wächst auch der Hafen. Aber um den Hafen herum leben Menschen – fast ausschließlich Afrokolumbianer*innen, die schon seit hundert Jahren in Buenaventura leben. Sie sind den Profiteuren des Hafenbusiness ein Dorn im Auge.
    Der 39jährige Juan Rodrigo Machado ist Gemeindeaktivist und lebt im Viertel Isla de la Paz am Stadtrand von Buenaventura. Auf den Fotos, die er zeigt, ist sein Vater zu sehen; er steht lachend mit Nachbarn in den Lagunen und Mangrovenwäldern rund um Buenaventura. Doch inzwischen werden diese Lagunen zubetoniert, und Machados Vater lebt nicht mehr. Das Viertel Isla de la Paz – die Friedensinsel – liegt in unmittelbarer Nähe des Hafens und ist deshalb direkt von der geplanten Hafenerweiterung betroffen.
    Die Textversion zum Podcast findet ihr hier.
    10 min
  • Freiheit für Umweltschützer Pablo López Alavez!
    Von Cristina Valdivia, Ute Löhning
     
    Yolanda Pérez Cruz, Fátima Ojeda (Consorcio Oaxaca) und Cristina Valdivia (Ökubüro München) in Berlin, September 2019 – Foto: Ute Löhning
    Pablo López Alavez hatte sich gegen Waldrodung in der mexikanischen Sierra Norte engagiert. Er wurde zu dreißig Jahren Haft verurteilt und sitzt seit neun Jahren im Gefängnis. Im September kamen seine Frau Yolanda Pérez Cruz und Fátima Ojeda von der feministischen Organisation Consorcio nach Europa. Auch beim EU-Parlament in Brüssel konnten sie auf seine Situation aufmerksam machen und seine Freiheit fordern.
    poonal-Artikel dazu
    Beitrag auf Spanisch – Programa en Español
    11 min
  • El Salvador und Honduras durch Klimawandel besonders gefährdet
    Von Markus Plate
    Foto: Markus Plate
    Vor wenigen Wochen erst hat Chile die Ausrichtung der diesjährigen Klimakonferenz abgesagt – wegen der anhaltenden sozialen und politischen Proteste im Land. Der Klimagipfel findet stattdessen in Madrid statt. Dabei gehört Lateinamerika zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen der Welt. Bis zum Jahr 2050 könnte er Schäden verursachen, die in Zentralamerika jährlich zwei bis vier Prozent der Wirtschaftsleistung betragen. El Salvador und Honduras sind wegen ihrer Lage zwischen Pazifik und Karibik besonders gefährdet. Wir erklären, warum.
    Bei poonal findet ihr auch die Textversion zum Klimawandel in El Salvador und Honduras.
    11 min
  • Weg mit dem Hunger! Selbstbestimmte Landwirtschaft und Ernährung
    Von Nina Aretz
    Foto: Nadia Petrizzo
    Wer baut eigentlich unser Essen an und wie? Und wer bekommt davon etwas ab? Die Grüne Revolution der 1960er Jahre versprach durch eine industrialisierte Landwirtschaft den Hunger in der Welt zu beenden. Ernährungssicherheit für alle war die Devise! Heute sehen wir die Folgen: Der Raubbau hat die Böden ausgelaugt und bietet immer weniger Tieren einen Lebensraum. Ackergifte sorgen für Krankheiten und Dünger verpesten unser Wasser. Und der Hunger ist auch nicht beendet.
    Auf den Äckern der Welt wird weitaus mehr produziert, als wir brauchen. Die Masse allein scheint also nichts darüber zu sagen, ob alle Menschen sich mit gesunden und ausgewogenen Nahrungsmitteln versorgen können. Auch die politischen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bedingungen, die unsere Lebensmittelsysteme prägen, sind ausschlaggebend, um den Hunger zu beenden. Die internationale kleinbäuerliche Organisation Via Campesina hat 1996 auf dem Welternährungsgipfel in Rom das politische Konzept der Ernährungssouveränität vorgestellt; eine Alternative zum Konzept der Ernährungssicherheit, das auch nach den Machtverhältnissen in unseren Lebensmittelsystemen fragt.
    Zu diesem Beitrag gibt es auch einen poonal-Artikel
    12 min
  • onda-info 474
    Von onda
    Hallo und willkommen zum onda-info 474,
    in Bolivien wurde der langjährige Präsident Evo Morales abgesetzt. Seit dem Machtantritt der selbsternannten Interimsregierung unter Jeanine Añez am 12. November starben innerhalb nur weniger Tage über 30 Menschen im Rahmen von Militär- und Polizeieinsätzen. Am 19. November erschossen Polizei und Militär in Senkata, einem Stadtteil von El Alto, mindestens acht Menschen. Wir versuchen, rauszufinden, was passiert ist.
    Mexiko: Seit neun Jahren sitzt der Umweltschützer Pablo Lopez Alavez im Gefängnis. Er wurde zu 30 Jahren Haft verurteilt, weil er sich gegen Waldrodung engagiert hatte. Im September waren seine Frau und eine weitere Menschenrechtsaktivistin in Berlin, um auf seine Situation aufmerksam zu machen.
    Vor wenigen Wochen erst hat Chile die Ausrichtung der diesjährigen Klimakonferenz abgesagt – wegen der anhaltenden sozialen und politischen Proteste im Land. Dabei gehört Lateinamerika zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen der Welt. El Salvador und Honduras sind wegen ihrer Lage zwischen Pazifik und Karibik besonders gefährdet. Wir haben uns auf die Suche nach den Ursachen begeben. Den ersten Teil dieser Recherche hört ihr hier, der zweite Teil folgt im nächsten onda-info oder auch unter npla.de.
    Eine interessante halbe Stunde wünscht wie immer das onda-info-Team
    31 min

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