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onda episodes

  • Was geschah in Senkata?
    Proteste vor dem Treibstofflager in Senkata. Foto: Bolpress
    In Bolivien kam es in den Wochen nach der Wahl am 20. Oktober zu teilweise gewalttätigen Protesten der Opposition. Als Evo Morales noch Präsident von Bolivien war, wurden die Proteste mit polizeilichen Maßnahmen bekämpft – das Militär blieb in den Kasernen. Unter anderem wurden die Büros der Wahlbehörden in den Städten Tarija, Potosí und Sucre angezündet und Häuser von gewählten Vertretern der Regierungspartei Bewegung zum Sozialismus zerstört. Dennoch setzte die Regierung das Militär nicht ein; kein Mensch kam durch den Einsatz der Sicherheitskräfte ums Leben. Seit dem Machtantritt von Jeanine Añez am 12. November starben hingegen innerhalb nur weniger Tage rund 30 Menschen im Rahmen von Militär- und Polizeieinsätzen.
    Am 19. November rückten Polizei und Militär in Senkata ein, einen Stadtteil von El Alto, wo Demonstrant*innen ein Treibstofflager blockiert hatten. Mindestens acht Menschen wurden erschossen. Anwohner*innen machen das Militär und die selbsternannte Präsidentin Jeanine Añez für das Massaker verantwortlich. Ein Bericht aus Bolivien.
    Den aktualisierten poonal-Artikel zu den Ereignissen in Senkata findet ihr hier.
    10 min
  • onda-info 473
    Hallo und Willkommen zum onda-info 473.
    Während wir dieses onda-info produzieren, überschlagen sich die Ereignisse. Am 19. November rückten Polizei und Militär in Senkata, einen Stadtteil von El Alto, Bolivien ein. Demonstrant*innen hatten dort ein Treibstofflager blockiert. Schüsse wurden abgegeben, mindestens acht Menschen wurden erschossen. Anwohner*innen machen das Militär und die selbsternannte Präsidentin Jeanine Añez für das Massaker verantwortlich. Wir sprachen am 18. November mit unserem NPLA-Korrespondenten in La Paz über die aktuelle Lage in Bolivien.
    Unser Korrespondent Valentin de Negri Fischer ist in Uruguay, wo am Sonntag, den 24. November Stichwahlen stattfinden. Wird es auch dort einen Rechtsruck geben? Ihr hört ein paar Eindrücke von dort.
    Unser letzter Beitrag führt uns nach Brasilien in das Amazonasgebiet. Ihr hört einen Bericht über die verheerenden Waldbrände, die diesen Sommer ein bisher nicht gekanntes Ausmaß erreichten.
    Außerdem in diesem onda-info: zwei Hinhörer im Rahmen unserer Reihe: SDGs von Ahrensfelde bis Zacatecas, heute: Globale Partnerschaft und bessere Infrastruktur. Mehr dazu findet ihr auch auf unserer neuen Website npla.de.
    Eine spannende halbe Stunde wünscht Euch das onda-info-Team.
    30 min
  • Amazonien, die grüne Lunge der Erde wird systematisch zerstört
    Von Steffi Wassermann
    Foto: ASW
    Amazonien, die grüne Lunge der Erde, ist krank. Die jährlich stattfindenden Brände waren in diesem Sommer besonders verheerend. Die Bilder gingen durch die Medien und empörten die Weltgemeinschaft. Zusätzlich befeuert wurde die Kritik vor dem Hintergrund des rechtsextremen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, der offen für den Ausverkauf des Amazonasgebietes eintritt. Doch nicht nur die Wälder in Brasilien standen in Flammen, verheerende Brände wüteten auch in Paraguay, Bolivien, Kolumbien und Peru. Die Brände sind dabei nur das sichtbarste Zeichen eines komplexen Zerstörungsprozesses der Natur, der im Namen von Fortschritt und Entwicklung seit Jahrzehnten voranschreitet.
    Zu diesem Beitrag  findet ihr hier einen poonal-Artikel.
    9 min
  • „Natur bewahren, ohne sie zu zerstören“
    Von Tobias Mönch
    Ein von Krediten des IWF abhängiges Argentinien hat dem noblen Geldgeber, im Falle von Zahlungsschwierigkeiten, seine geschützten Wälder (und andere Ressourcen) als Pfand versprochen. Zum SDG 15 (Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern) haben wir einen audiovisuellen Beitrag verfasst – inklusive Zeichnungen und Musik. Verschiedene Studierende der Fakultät in San Pedro, Misiones berichten vom Studium der Parkwächter*innen in Mitten des Alto Paraná – Regenwaldes im Norden Argentiniens. Sie erzählen uns von bedrohten Tier- und Pflanzenarten der Gegend, dem fragilen Ökosystem Wald und dem Problem unseres paternalistischen Blicks auf die Natur.
    7 min
  • Hinhörer: SDG 9 Bessere Infrastruktur
    Von Thomas Guthmann
    Onda „Hinhörer“: Nachhaltige Entwicklungsziele in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht. Argumente, Infos und Straßenumfragen aus Deutschland und Lateinamerika. Heute: Bessere Infrastruktur.
    3 min
  • Gestrandet wo andere Urlaub machen
    Von Darius Ossami
    Foto: Darius Ossami
    Onda-Redakteur Darius Ossami verbrachte im Sommer einige Wochen auf der griechischen Insel Lesbos. Im Aufnahmelager Kara Tepe lernte er die chilenische Physiotherapeutin Fabiola Velasquez kennen. In einem bescheiden eingerichteten blauen Container versucht die Chilenin, Geflüchteten zu helfen, die bei Anschlägen oder auf der Flucht körperliche oder seelische Schäden erlitten haben.
    11 min
  • onda-info 472
    Von ondistas
    Hallo und willkommen zum onda-info 472.
    Am 25. Oktober gingen in Santiago de Chile über eine Million Menschen auf die Straße, um gegen die Politik der Regierung zu protestieren. In Berlin kamen zwei Tage später rund 1.000 Menschen zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor. Die Demonstrierenden unterstützten die Forderungen der Chilen*innen nach tiefgreifenden soziale Reformen und einer Änderung der Verfassung. Radio onda war dabei.
    Nach der Wahl Ende Oktober ist in Bolivien ein offener Machtkampf ausgebrochen. Mittlerweile geht es aber um mehr als die Frage, ob Evo Morales im ersten Wahlgang die notwendige Mehrheit bekommen hat. Viele Menschen misstrauen auch der Opposition, die der alten politischen Kaste angehört. Auf der Straße wird deshalb der Ruf nach Annullierung der Wahl immer lauter. Thomas Guthmann berichtet aus La Paz.
    Onda-Redakteur Darius Ossami verbrachte im Sommer einige Wochen auf der griechischen Insel Lesbos. Im Aufnahmelager Moria lernte er die chilenische Physiotherapeutin Fabiola Velasquez kennen. Wie und warum die Chilenin Geflüchteten hilft erfahrt Ihr in seinem Bericht.
    Doch zuvor gibt es noch eine gute Nachricht aus Mexiko.
    Eine spannende halbe Stunde wünscht das onda-info Team.
    30 min
  • Solidarische Proteste von Santiago bis Berlin
    Von Julia Gießler
    Foto: Julia Gießler
    Am 25. Oktober gingen über eine Million Chilen*innen allein in der Hauptstadt Santiago de Chile auf die Straße, um gegen die Politik der derzeitigen Regierung unter Präsident Sebastián Piñera zu protestieren. Damit zählt die Demonstration zu den größten, die je in dem südamerikanischen Land stattgefunden haben. Die Demonstrant*innen forderten vor allem tiefgreifende soziale Reformen und eine Änderung der chilenischen Verfassung. Doch nicht nur in Chile selbst, auch in Berlin kamen am 27. Oktober rund 1.000 Menschen zu einer Demonstration und einer Kundgebung am Brandenburger Tor zusammen. Radio onda war vor Ort.
    9 min
  • Kampf um Demokratie
    Von Thomas Guthmann
    Foto: Poonal
    Seit der Wahl am 20. Oktober ist in Bolivien ein offener Machtkampf ausgebrochen. Die regierende Partei „Bewegung zum Sozialismus“ hat Präsident Morales zum Sieger ausgerufen. Auf der Straße wird jedoch der Ruf nach Annullierung der Wahl immer lauter. Der regierenden Partei werfen die Demonstrierenden Wahlbetrug vor. Ob es bei der Wahl mit rechten Dingen zugegangen ist, will nun die Organisation Amerikanischer Staaten untersuchen. Ob die Ergebnisse der externen Überprüfung von der Opposition anerkannt werden, ist ungewiss. Nur eines scheint bisher gewiss. Immer mehr Menschen misstrauen der Bewegung zum Sozialismus und der alten politischen Kaste, dass sie für Gerechtigkeit und rechtsstaatliche Verfahren sorgen. Ein Bericht aus La Paz.
    Zu diesem Beitrag findet ihr einen Artikel bei poonal.
     
    7 min
  • onda-Reinhörer: Federación Guatemalteca de Escuelas Radiofónicas
    Von Markus Plate
    Frauen sagen anonymisiert vor Tribunal aus
    Die FGER besitzt Frequenzen und berichtet, meist kritisch, über die Situation von Politik und Rechtsstaat. Die Journalistin Carol Rivas hat das Thema Femizide und sexualisierte Gewalt ins FGER- Programm geholt. In einem Tribunal berichten Frauen von ihren Erfahrungen mit sexueller Gewalt und klagen an.
    9 min

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