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onda episodes

  • onda-info 468
    Hallo und willkommen zum onda-info 468.
    Zurück von Kurzurlauben und Festivalbesuchen haben wir uns im Studio zusammen gefunden und das neue onda-info für Euch gebaut.
    An Stelle unseres Nachrichtenblocks kommt diesmal einen Nachruf. Anfang September verstarb der mexikanische Maler und Bildhauer Francisco Toledo. Wir würdigen sein künstlerisches Schaffen und politisches Engagement.
    Nicht nur in Brasilien geben Wähler*innen ihre Stimme den Faschisten. Auch bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg ist die rechtsradikale AfD zweitstärkste Partei geworden. Zum Glück gibt es aber auch Protest und Widerstand. Und onda war dabei. Ihr hört eine kleine Collage von der Unteilbar-Demo in Dresden.
    Weiter geht es mit einem Interview, das unser Kollege Nils Brock Radio Dreyeckland gegeben hat. Er berichtetet über das Projekt Allendes Internationale und die anstehenden Ausstellungen. Weitere Infos zu Veranstaltungen im Rahmen des Projektes findet ihr unter internationalallende.org oder auf unserer eigenen Webseite: npla.de.
    Auch zwei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben, das 2017 die Pazifikküste Mexikos heimgesucht hat, geht der Wiederaufbau nur schleppend voran. Viele Schulen konnten ihren Regelbetrieb noch nicht wieder aufnehmen. Doch es gibt Alternativen: Kommunale Oberstufen. Knut Hildebrandt hat mehrere der selbstverwalteten Schulen im Isthmus von Tehuantepec besucht. Zu diesem Beitrag gibt es auch eine Audio-Slideshow auf unserer Webseite.
    Eine spannende halbe Stunde wünscht das onda-info-Team.
    30 min
  • Wenn Gift drin ist, ist es kein Lebensmittel
    Von Christian Rollmann, Ximena Cosin
    Wenn Gift drin ist, ist es kein Lebensmittel – da gibt es für Gabriel und Andrea keine Diskussion. Die beiden leben und arbeiten auf der Chacra „La Bonita“, einem kleinen Öko-Bauernhof in der Provinz Buenos Aires. Hier stellen sie Käse her, kochen Marmelade ein und versorgen sich und die Nachbarschaft mit nachhaltig produziertem Essen.  Eine Audio-Slideshow von Ximena Cosin und Christian Rollmann über den gelebten Widerstand gegen die industrielle Landwirtschaft.
    6 min
  • Onda Reinhörer: Heute „La señal de la Paloma“ vom argentinischen Sender „Aire Libre“ in Rosario
    Von Tobias Mönch
    Foto: Tobias Mönch
    In unserem Format „Reinhörer“ stellen wir Euch Radiosendungen aus Lateinamerika vor, um einen Eindruck ihrer Themen und Stile zu liefern.
    Dabei können wir auch Spannendes über die Kontexte der Radioproduktion in Lateinamerika erfahren. Diese Folge des „Reinhörers“ fasst eine Sendung des Radiosenders FM Aire Libre aus Rosario in Argentinien zusammen.
    Aire Libre existiert als Radio Comunitaria seit über 30 Jahren und hat eine unglaubliche Menge spannender Programme „aus dem Barrio, für das Barrio“ produziert. Die Sendung „La Señal de la Paloma“ läuft seit etwa einem Jahr wöchentlich. Ihre Produzent*innen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Themen für die zahlreichen Indigenen Gemeinschaften der Stadt zu produzieren. Es geht also um kulturelle Vielfalt, zweisprachige Bildungsangebote und ein würdiges Leben für ALLE –  im ganzen Land und in der Stadt.
    Einer unserer Mitarbeiter war kürzlich in Rosario zu Gast. Wer genau aufpasst kann am Ende hören wer von uns das war..
    Für weitere Infos zu Aire Libre und „La Señal de la Paloma“, schaut hier vorbei:
    airelibre.com.ar
    10 min
  • onda-info 467
    Hallo und willkommen zum onda-info 467.
    Trotz schweißtreibender Temperaturen in unserem Studio haben wir ein voll gepacktes Programm für Euch zusammen gestellt.
    Aus Mexiko berichten wir über Alternativen zum Beton. Markus Plate hat einen Kurs über ökologische Bautechniken in der Kleinstadt Tlaxco besucht. Zu diesem Beitrag gibt es auch eine Audio-Slideshow, die Ihr auf unserer Webseite oder den einschlägigen Video-Plattformen finden könnt.
    Bereits vor sechs Wochen haben wir Euch den Onda-Reinhörer vorgestellt. Total locker wie wir sind präsentieren wir Euch Programme unserer Partneragenturen und befreundeter Radios. Heute geht es nach Argentinien. Wir hören in das Programm „La señal de la Paloma“ rein. Diese wird jede Woche vom Sender „Aire Libre“ im argentinischen Rosario ausgestrahlt. Und wer genau „reinhört“ bekommt mit, wer von uns ondistas bis vor kurzem bei dem Sender zu Gast war.
    Und leider aus aktuellem Anlass haben wir mit unserem Brasilien-Korrespondenten Andreas Behn in Sao Paolo über die katastrophalen Waldbrände im Amazonasgebiet gesprochen.
    Abgerundet wird unserer Programm mit einem Hinhörer – natürlich zum Thema Wald.
    Eine spannende halbe Stunde wünscht das onda-info Team.
    31 min
  • Kommunale Oberstufen – Alternative zum staatlichen Bildungssystem
    Von Knut Hildebrandt
    Das Leben auf dem Land erscheint jungen Mexikaner*innen zunehmend unattraktiv. Viele von ihnen wollen ihre Dörfer verlassen, um in der Stadt oder den USA ihr Glück zu suchen. Jungen Menschen eine Perspektive in ihrem Heimatort aufzuzeigen, haben sich die Kommunalen Oberstufen, eine selbstorganisierte Alternative zu staatlichen weiterführenden Schulen, zur Aufgabe gemacht.
    7 min
  • Lesbozide unter Bolsonaro: Wir werden nicht schweigen!
    Von Radio Matraca
    Ihr hört jetzt eine Zusammenfassung eines Livestreams von Radio Matraca gesendet im Juni 2019. Zu Besuch in Berlin waren zwei Vertreter*innen von CAMTRA, dem Haus der Frauen und Arbeiterinnen in Rio de Janeiro. Sie sprachen im Berliner Veranstaltungsort Aquarium vor etwas 50 Menschen über den feministischen Widerstand und gegen die Gewalt, Feminizide und Hass-Verbrechen an lesbischen Frauen. Die beiden Aktivistinnen berichten von der aktuellen politischen Lage in Brasilien, auch über den Fall Marielle Franco. Und sie stellen ihr neustes Buch vor: Lesbozide, Lesbenmorde von 2014- 2017. Dabei handelt es sich um Daten, die offiziell nicht existieren. Das Publikum klatschte als die beiden Aktivistinnen das Podium betraten, es gab viele Solidaritätsbekundungen. Auch eine Solidaritäts-Botschaft der Socorristas, eines feministischen Netzwerkes, dass sich für die Legalisierung der Abtreibung in Argentinien einsetzt. Weitere Informationen und das Buch von Suane Felippe findet ihr auf der Website von Camtra und hier: lesbocidio.com.
    Aber hört am Besten selber!
    14 min
  • Emissionsfreies Schweben in Bolivien
    Von Thomas Guthmann
    Foto: Thomas Guthmann
    Es gibt sie in Medellin, in Caracas, in Australien schwebt sie über einem Regenwald. In Deutschland kennt man die Seilbahn vor allem aus den Skigebieten. In der Metropolregion La Paz-El Alto hat ein österreichisch-bolivianisches Konsortium in den vergangenen sieben Jahren zehn Seilbahnlinien gebaut. Anstatt U-Bahn schweben die Paceños und Alteños in Gondeln über der Stadt. Vor allem die bergige Lage hat den Bau des Teleféricos begünstigt. 33 Kilometer umfasst das Netz aus Seilbahnen in den Andenmetropolen La Paz-El Alto. Bis zu 1000 Höhenmeter Unterschied gilt es innerhalb des Stadtgebiets zu überwinden. Die Seilbahn transportiert die Passagiere emissionsfrei und ohne Stau durch die vollgestopfte Millionenmetropole.
    10 min
  • onda-info 466
    Von ondistas
    Hallo und Willkommen zum onda- info 466,
    Frisch übersetzt haben wir für Euch das neuste Werk von ondas großem Bruder, Matraca, ihr hört einen Livestream- Mitschnitt einer Veranstaltung im Sommer in Berlin mit Besuch aus Brasilien. Thema Lesbozide, Lesbenmorde, den auch die werden in Bolsonaros Brasilien immer mehr.
    Außerdem waren wir für Euch in Lateinamerika unterwegs, diesmal auf der Suche nach alternativen Transportmitteln. Wir suchten eine Alternative zu den überfüllten Bussen, die sich zur Feierabendstunde durch ein Verkehrschaos warten. Fündig wurde unser Korrespondent Thomas Guthmann in der Bolivianischen Hauptstadt: El Alto- La Paz.
    Vorweg gibt es noch zwei Nachrichten. In Guatemala wurde ein neuer Präsident gewählt. Steht dieser aber auch für eine neue Politik? Das betrachten wir in der ersten Meldung. In der zweiten geht es um ein Problem, das alle Karibik-Anrainerstaaten betrifft, eine Algenplage nie dagewesenen Ausmaßes.
    Viel Spaß und gutes Zuhören!
    30 min
  • Ob das Gesetz kommt oder nicht: Wir machen weiter
    Von Florencia Gaillour (LN), María Belén Marinato (LN)
    Foto: privat
    In der Geschichte Lateinamerikas sind solidarische Gruppen und Bewegungen immer wieder dort, wo der Staat abwesend ist. Eine dieser Gruppen ist das Netzwerk Socorristas en Red. Socorrista heißt übersetzt so viel wie Retterin. Die Socorristas haben sich vernetzt um die fehlende Möglichkeit einer legalen, sicheren und kostenlosen Abtreibung in Argentinien aufzufangen. Immer wieder wurden in Argentinien in den letzten Monaten Fälle von vergewaltigten Mädchen bekannt, die dazu gezwungen wurden, Kinder auszutragen.
    Wo der Staat das Recht auf Selbstbestimmung verweigert, begleitet der Zusammenschluss mehrerer feministischer Kollektive Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden. Unsere Kolleginnen von den Lateinamerika Nachrichten sprachen mit Cecilia Braga und Rosa Maldonado. Beide kommen von der feministischen Gruppe La Revuelta aus Neuquén und waren in Berlin auf der Suche nach internationalen Kooperationen.
    15 min

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