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Von Radio Matraca
Matraca
En la previa al 8M, Día Internacional de la Mujer, matraca estuvo charlando con tres integrantes de LAFI, mujeres latinoamericanas migrantes en el barrio Neukölln de Berlín. Ellas nos hablan sobre ideas, formación y metas del colectivo, así como de su participación en las actividades y movilizaciones del 8 de Marzo en la capital alemana.
Von Jutta Blume
10 Jahre nach dem Putsch in Honduras befinden sich viele aus den sozialen Bewegungen noch immer im Widerstand und auf den Straßen. Und viele mussten auch ihr Leben lassen, ermordet von Polizei oder Militär. Erschossen bei Protesten, ermordet von Auftragskillern oder Opfer von Hassverbrechen gegen Frauen, LGBTI und Andersdenkende. Wieder andere sind geflohen, weil sie bedroht wurden oder bereits Attentate auf ihr Leben überlebt hatten, und leben heute im Exil. Wir wollten wissen, wie die Menschen aus der Opposition und den sozialen Bewegungen die Situation heute, 10 Jahre nach dem Putsch vom 28. Juni 2009, sehen.
Von Darius Ossami
Grafik: Somos Defensores
Im Jahr 2019 sind in ganz Kolumbien bereits mehr als 50 Aktivistinnen und Aktivisten ermordet worden. Indigene, bäuerliche und soziale Aktivist*innen und vor allem Mitglieder der Nachbarschaftsräte sind Opfer dieser Mordwelle. Dazu kommt eine ebenfalls steigende Anzahl von Drohungen und Mordversuchen. Eine, die seit vielen Jahren mit diesen Drohungen leben muss, ist die Aktivistin, Lehrerin und Frauenrechtlerin Marta López Guisao. López wurde vor bald 30 Jahren zum ersten Mal vertrieben. Mehrfach blickte sie in den Gewehrlauf eines Paramiltärs. Doch bis heute hat sie überlebt. Hier ist ihre Geschichte.
Schon fünf Mal haben Paramilitärs versucht, Marta López umzubringen. Seit 2002 gilt sie als „militärisches Ziel“, in Kolumbien ist das ein Todesurteil. Trotzdem sagt sie: „Ich werde nicht aufhören, zu lachen, ich werde nicht aufhören, zu kämpfen; ich werde nicht aufgeben!“
Alles an der 49-jährigen Kolumbianerin strahlt Würde und Entschlossenheit aus. Eine Kämpferin. 1991 vertrieben Paramilitärs die Familie von Marta López zum ersten Mal; ihr Todesurteil ist noch immer gültig.
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