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Mit der molekular-genetischen Diagnostik steht der Medizin ein Instrument zur Verfügung, um schnell zu gesicherten Erkenntnissen über die Ursachen einer Erkrankung zu gelangen. Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass diese Möglichkeit bei Netzhauterkrankungen in Deutschland noch zu selten genutzt wird. Dadurch wird der Leidensweg der Betroffenen bis zu einer gesicherten Diagnose unnötig verlängert und ein möglicher Therapiebeginn unter Umständen verzögert. Die Patientenvereinigung PRO RETINA fordert daher, die bestehenden Möglichkeiten zu nutzen, um mehr Menschen mit erblichen Netzhaut- und Sehbahnerkrankungen zu helfen.
Die Erkenntnisse zur geringen Nutzung der molekulargenetischen Diagnostik und der humangenetischen Beratung basieren auf einer Studie mit 225 Teilnehmern. Durchschnittlich vergingen bei ihnen etwa 14 Jahre von den ersten Symptomen bis zur gesicherten Diagnose. Bei lediglich 66 % der Befragten wurde ein Gentest durchgeführt worden, nur 47 % erhielten eine humangenetische Beratung. Dabei würden 85 % der Befragten eine Gentherapie in Erwägung ziehen.
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration - FDA - hat das Phako-System QUATERA 700 von Carl Zeiss Meditec zugelassen. Das System ermöglicht einen vollständig integrierten digitalen Arbeitsablauf bei Katarakt-Operationen und enthält die patentierte QUATTRO Pump, die die Vorderkammer unabhängig vom intra-okularen Druck und Durchfluss stabil hält. Sie misst und steuert die Infusions- und Aspirationmenge in Echtzeit und kompensiert aktiv das Leckagevolumen der Inzision, so der Hersteller.
Die Zahlen im Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2022 sind ernüchternd: Nach der Neu-feststellung eines Typ-2-Diabetes wird nur ein Drittel der Betroffenen umgehend augenärztlich untersucht. Nach zwei Jahren hatten sich noch immer 50 Prozent der Erkrankten keinem Augen-Screening unterzogen. Dabei empfehlen Experten in der S3-Leitlinie zur diabetischen Retinopathie und Makulopathie regelmäßige Augenuntersuchungen, da die in frühen Stadien der Erkrankung auftretenden Schäden am Auge keine Symptome hervorrufen. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands und die Initiativgruppe zur Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen fordern deshalb verstärkte Anstrengungen zur Aufklärung und Schulung der Betroffenen.
Die Praxen erhalten höhere Kostenerstattungen für die Telematikinfrastruktur. Das hat das Bundesschiedsamt entschieden. So werden die Pauschalen für Kartenterminals, für KIM-Dienste und weitere Anwendungen angehoben sowie neue Pauschalen eingeführt. Die KBV hatte in den vergangenen Monaten mehrfach darauf gedrängt, die Finanzierungsvereinbarung zur Telematik-infrastruktur anzupassen, um marktgerechte Kostenerstattungen zu erreichen. Der GKV-Spitzenverband hatte dies abgelehnt, weshalb die KBV das Bundesschiedsamt eingeschaltet hat.Die nun festgelegten Eckpunkte sehen unter anderem einen höheren Erstattungsbetrag für stationäre Kartenterminals vor. Auch die Erstausstattungspauschalen, in denen auch die Erstattungen für die Terminals beinhaltet sind, werden angehoben.Das Schiedsamt hat außerdem festgelegt, dass den Praxen die Kosten für mindestens ein weiteres stationäres Kartenterminal erstattet werden, um die Komfortsignatur nutzen zu können. Die Forderung der KBV nach einer Sonderpauschale für TI-Ausgaben, die den Praxen in der Vergangenheit nicht erstattet wurden, lehnte das Schiedsamt dagegen ab.
Ophthomania - so heißt der Podcast der Universitätsaugenklinik Göttingen. Initiiert wurde das Projekt von Dr. Nina-Antonia Striebe, Dr. Patricia Take und Dr. Mohammed Khattab. Der Podcast richtet sich an Medizinstudenten und Assistenzärzte der Augenheilkunde, sowie an alle, die sich für Erkrankungen des Auges interessieren. Ein besonderer Fokus von Ophthomania liegt auf Netzhauterkrankungen. So gibt es Sendungen zu den Themen AMD, Makuladystrophien und Netzhautablösung. Um das Thema Netzhaut geht es auch in den Podcasts „Blind verstehen“ der PRO RETINA und „AMD-AnSicht“ des AMD-Netzes. Diese Produktionen wenden sich vor allem an Betroffene. Alle drei Podcasts finden Sie auch in der EYEFOX Audiothek.
By EYEFOX UGMit der molekular-genetischen Diagnostik steht der Medizin ein Instrument zur Verfügung, um schnell zu gesicherten Erkenntnissen über die Ursachen einer Erkrankung zu gelangen. Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass diese Möglichkeit bei Netzhauterkrankungen in Deutschland noch zu selten genutzt wird. Dadurch wird der Leidensweg der Betroffenen bis zu einer gesicherten Diagnose unnötig verlängert und ein möglicher Therapiebeginn unter Umständen verzögert. Die Patientenvereinigung PRO RETINA fordert daher, die bestehenden Möglichkeiten zu nutzen, um mehr Menschen mit erblichen Netzhaut- und Sehbahnerkrankungen zu helfen.
Die Erkenntnisse zur geringen Nutzung der molekulargenetischen Diagnostik und der humangenetischen Beratung basieren auf einer Studie mit 225 Teilnehmern. Durchschnittlich vergingen bei ihnen etwa 14 Jahre von den ersten Symptomen bis zur gesicherten Diagnose. Bei lediglich 66 % der Befragten wurde ein Gentest durchgeführt worden, nur 47 % erhielten eine humangenetische Beratung. Dabei würden 85 % der Befragten eine Gentherapie in Erwägung ziehen.
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration - FDA - hat das Phako-System QUATERA 700 von Carl Zeiss Meditec zugelassen. Das System ermöglicht einen vollständig integrierten digitalen Arbeitsablauf bei Katarakt-Operationen und enthält die patentierte QUATTRO Pump, die die Vorderkammer unabhängig vom intra-okularen Druck und Durchfluss stabil hält. Sie misst und steuert die Infusions- und Aspirationmenge in Echtzeit und kompensiert aktiv das Leckagevolumen der Inzision, so der Hersteller.
Die Zahlen im Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2022 sind ernüchternd: Nach der Neu-feststellung eines Typ-2-Diabetes wird nur ein Drittel der Betroffenen umgehend augenärztlich untersucht. Nach zwei Jahren hatten sich noch immer 50 Prozent der Erkrankten keinem Augen-Screening unterzogen. Dabei empfehlen Experten in der S3-Leitlinie zur diabetischen Retinopathie und Makulopathie regelmäßige Augenuntersuchungen, da die in frühen Stadien der Erkrankung auftretenden Schäden am Auge keine Symptome hervorrufen. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands und die Initiativgruppe zur Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen fordern deshalb verstärkte Anstrengungen zur Aufklärung und Schulung der Betroffenen.
Die Praxen erhalten höhere Kostenerstattungen für die Telematikinfrastruktur. Das hat das Bundesschiedsamt entschieden. So werden die Pauschalen für Kartenterminals, für KIM-Dienste und weitere Anwendungen angehoben sowie neue Pauschalen eingeführt. Die KBV hatte in den vergangenen Monaten mehrfach darauf gedrängt, die Finanzierungsvereinbarung zur Telematik-infrastruktur anzupassen, um marktgerechte Kostenerstattungen zu erreichen. Der GKV-Spitzenverband hatte dies abgelehnt, weshalb die KBV das Bundesschiedsamt eingeschaltet hat.Die nun festgelegten Eckpunkte sehen unter anderem einen höheren Erstattungsbetrag für stationäre Kartenterminals vor. Auch die Erstausstattungspauschalen, in denen auch die Erstattungen für die Terminals beinhaltet sind, werden angehoben.Das Schiedsamt hat außerdem festgelegt, dass den Praxen die Kosten für mindestens ein weiteres stationäres Kartenterminal erstattet werden, um die Komfortsignatur nutzen zu können. Die Forderung der KBV nach einer Sonderpauschale für TI-Ausgaben, die den Praxen in der Vergangenheit nicht erstattet wurden, lehnte das Schiedsamt dagegen ab.
Ophthomania - so heißt der Podcast der Universitätsaugenklinik Göttingen. Initiiert wurde das Projekt von Dr. Nina-Antonia Striebe, Dr. Patricia Take und Dr. Mohammed Khattab. Der Podcast richtet sich an Medizinstudenten und Assistenzärzte der Augenheilkunde, sowie an alle, die sich für Erkrankungen des Auges interessieren. Ein besonderer Fokus von Ophthomania liegt auf Netzhauterkrankungen. So gibt es Sendungen zu den Themen AMD, Makuladystrophien und Netzhautablösung. Um das Thema Netzhaut geht es auch in den Podcasts „Blind verstehen“ der PRO RETINA und „AMD-AnSicht“ des AMD-Netzes. Diese Produktionen wenden sich vor allem an Betroffene. Alle drei Podcasts finden Sie auch in der EYEFOX Audiothek.

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