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Warum Klimaschutz wieder mehrheitsfähig werden muss – und was die Lobau damit zu tun hat
In unserer Juni-Sendung richten wir den Blick auf Widerstand, Community und solidarische Räume. Sechs Jahre nach den weltweiten Black-Lives-Matter-Protesten sprechen wir darüber, warum antirassistische Arbeit gerade in Zeiten von strukturellen Kürzungen und zunehmendem Druck wichtiger denn je bleibt. Im Fokus stehen Fragen von Empowerment, Sichtbarkeit und kollektiver Organisierung in Österreich.
Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich den Stimmen der BIPoC-Queer-Community. Aktivist*innen, Community-Mitglieder und Engagierte sprechen über Hoffnung, Widerstand und neue Formen von Zusammenhalt sowie darüber, warum sichere Räume und gegenseitige Unterstützung zentral bleiben.
Außerdem blicken wir auf das Event „FRIENDSHIP HEARTBREAK“ im Dschungel Wien, das sich mit Freundschaft, Einsamkeit und Community auseinandersetzt. Mit Kunst, Poesie und Panelgesprächen entstehen Räume für Reflexion, Heilung und Austausch über Beziehungen im digitalen und gesellschaftlichen Kontext.
Darüber hinaus besuchen wir das WordCamp Vienna 2026 und werfen einen Blick auf Schwarze Perspektiven in IT und digitalen Communitys als selbstverständlicher Teil kreativer und technologischer Räume.
Begleitet wird die Sendung wie immer von Musik aus der afrikanischen Diaspora sowie Sounds zwischen Afrobeat, Soul und Contemporary Vibes passend für den Start in den Sommer.
Tayla Myree gave a lecture at Queer Museum Wien
Johann Gottfried Auerbach’s ‘Portrait of Prince Eugene’ is said to have cost 95,000 euros.[1] The painting now hangs in the Lower Belvedere in Vienna.
Tayla Myree [2] uses this as an example for her talk in the series “What’s Missing?”. The Queer Museum Vienna [3] is presenting a series of lectures on queer art history under this title.
What we are missing—both in the title of the aforementioned painting and structurally within European art history—are the names and the stories of the Black people depicted in this and many similar portraits.
Tayla Myree discusses several examples of the representation of Black people in European art, examining the racist, stereotypical, and colonial symbols they contain. She also explores how racist beauty ideologies and violence against Black cis women are connected to the depiction of enslaved people in European art.
We present a recording of the lecture with brief announcements and some music.
Many thanks to the Queer Museum Vienna for the recording of Tayla Myree’s lecture [4] from May 7, 2026, as well as to Carla Lora Pérez from the ANDI editorial team [5] at Orange 94.0 for facilitating the recording.
Tayla Myree (they/she) is a multidisciplinary artist, poet, historian, cultural worker, and DJ based in Vienna, Austria. Their practice engages the politics of memory, representation, and identity, with a particular focus on Blackness and other marginalized histories.
[1] https://www.diepresse.com/4972254/belvedere-ersteigert-prinz-eugen-portraet-fuer-95000-euro
sources for the lecture:
//deutsche Übersetzung
95.000 euro soll es gekostet haben, Johann Gottfried Auerbachs: ‚Porträt des Prinzen Eugen’.[1] Das Gemälde hängt jetzt im Unteren Belvedere in Wien.
Tayla Myree [2] nimmt dieses als Beispiel für ihren Talk in der Reihe ‘What’s missing?’. Das Queer Museum Wien [3] bringt unter diesem Titel ein Serie von Vorträgen über queere Kunstgeschichte.
Was wir sowohl im Titel des oben genannten Gemäldes wie auch strukturell in der europäischen Kunstgeschichte vermissen sind die Namen sowie die Geschichte der dargestellten Schwarzen Menschen auf diesem und vielen vergleichbaren Portraits.
Tayla Myree spricht über einige Beispiele der Repräsentation von Schwarzen Menschen in der europäischen Kunst. Welche rassistischen, stereotypen und kollonialen Symbole sie enthalten. Aber auch darüber was rassistische Schönheitsideologien oder Gewalt gegen Schwarze cis Frauen mit der Darstellung versklavter Menschen in der europäischen Kunst zu tun hat.
Wir bringen ein Aufzeichnung des Vortrags mit kurzen Ankündigungen und etwas Musik.
Herzlichen Dank für die Aufzeichnung des Vortrags von Tayla Myree [4] im Queer Museum Wien vom 7.5.2026 ans QMW sowie an Carla Lora Pérez von der ANDI Redaktion [5] von Orange 94.0
Tayla Myree (sie/they) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, Dichterin, Historikerin, Kulturvermittlerin und DJ mit Wohnsitz in Wien, Österreich. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den politischen Aspekten von Erinnerung, Repräsentation und Identität, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Blackness und anderen marginalisierten Geschichtsverläufen liegt.
[1] https://www.diepresse.com/4972254/belvedere-ersteigert-prinz-eugen-portraet-fuer-95000-euro
Quellen zum Vortrag:
Der Vortrag von Tayla Myree ist in englisch.
Die Europäische Bürger*inneninitiative „My Voice, My Choice“ hat mit über 1,1 Millionen Unterschriften die EU zum Handeln bewegt. Doch der Kampf für sichere Abtreibungen geht weiter: Flora Bachmann von der Organisation Aufstehn und Kathi vom Verein Changes for Women erklären, warum Frauen in Österreich und Europa noch immer mit rechtlichen Hürden, hohen Kosten und gesellschaftlichem Stigma konfrontiert sind.
Die Ärztin Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice spricht über den feministischen Kampf für reproduktive Rechte in Malta. Dort ist ein Schwangerschaftsabbruch nur erlaubt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Für ungewollt Schwangere bedeutet das oft: keine medizinische Hilfe und illegale Wege. Viele bestellen Abtreibungspillen online, andere reisen ins Ausland.
Auch in Österreich bleiben reproduktive Rechte eingeschränkt. Schwangerschaftsabbrüche sind zwar straffrei, aber stehen im Strafgesetzbuch. Darüber hinaus ist die Zugänglichkeit eingeschränkt: Ungewollt Schwangere müssen teils in andere Bundesländer reisen und hohe Kosten für eine Abtreibung aufbringen. Nicht alle können sich dies ohne Weiteres leisten. Über den Einfluss der Klassenzugehörigkeit auf den Zugang zu reproduktiven Rechten sprechen Brigitte Theißl und Sylvia Köchl.
Sendungsgestaltung: Ines Stiermeier
Zu Wort kommen:
Flora Bachmann von Aufstehn
Kathi von Changes for Women
Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice Malta
Brigitte Theißl und Sylvia Köchl sprachen bei der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ über den Einfluss von Klassenherkunft auf den Zugang zu reproduktiven Rechten.
Eine vollständige Aufnahme der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ vom 21.04.2026 ist unter folgendem Link zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=pGnmfGZUBMA
Musik:
Sally’s Pigeons – Cindy Lauper
My Body, My Choice – Black SunZet
Sprache: Deutsch und Englisch
Fotocredit: Črt Piksi
Bis zu rund 300 Personen forderten anlässlich des internationalen Sex Workers‘ Day am 2. Juni 2026 im Sigmund-Freud-Park in Wien mit LEFÖ, Sexarbeiter*innen, Sexarbeiter*innen-Selbstorganisationen, Beratungsstellen u. a. Anerkennung, Entstigmatisierung von und Rechte für Sexarbeiter*innen.
Aufnahme der Reden auf der Kundgebung (ohne Musik und Performances).
Öffentliche Aktion zum International Sex Workers‘ Day 2026
Raum für lebendiges Theater
Die beiden Intendantinnen Nadja PUTTNER und Jasmin AVISSAR sind in der heutigen Sendung zu hören.
Künstliche Intelligenz wird zunehmend auch im Bereich psychischer Gesundheit eingesetzt – als Unterstützung, Gesprächspartnerin oder therapeutisches Werkzeug. Gleichzeitig warnen Forschende vor manipulativen Dynamiken, emotionalen Abhängigkeiten und den möglichen Auswirkungen von Chatbots auf vulnerable Menschen.
In den Wiener KI-Gesprächen #6: KI und psychische Gesundheit geht es um Chancen und Risiken von KI im psychischen und gesellschaftlichen Alltag – von „AI psychosis“ bis zur Frage, wie sich unser Verhältnis zu Maschinen verändert, wenn Maschinen immer persönlicher und emotionaler werden.
Mit:
Moderation: Klaus Speidel – Universität für angewandte Kunst Wien
Die Diskussion wurde am 06.05. im Depot – Kunst und Diskussion aufgezeichnet.
میهمان امروز برنامه، استاد گرامی آقای جواد پارسای با موضوع اندیشۀ سه تا یکتایی (دیالکتیکی) و فرهنگ ایران یخش دو از سری برنامه های
سه تا یکتایی، در فرهنگ ایران، برپایۀ فرهنگ زنخدایی استوار است. در روندِ آفریدن، همافرینی جهان، با همبود آسمان و زمین، انبازِ هم بودند. آسمان و زمین باهم، بشکل یک نخم مرغ بودند. پوستِ سراسرِ این تخم مرغ، «خرم» نامیده شد. نخستین روز سال و نخستین روز ماه نیز بنام زنخدای، دِی نامیده شد.
هنرمندان: ابی و شاهین نجفی/ زنده یاد عارف
Dialektik ist ein Begriff der westlichen Philosophie. Das Wort Dialektik ist altgriechisch und bedeutet „(Kunst der) Unterredung“, „Kunst der Gesprächsführung.. Teil 2, Mai 2026
Und das Beste aus Pop, Rock und Klassik
In dieser Sendung widmen wir uns unserer Lieblingsmusik. Musik kann Emotionen verstärken, Erinnerungen wach rufen. Ohne Musik wäre unser Leben so viel ärmer. Jed*r von uns hat ein Lied für euch ausgewählt. Wir verraten euch warum gerade dieses. Viel Spaß beim Reinhören.
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