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Orange 94.0 episodes

  • Seniorengerechte Stadt Wien

    Ist Wien eine seniorengerechte Stadt? Welche Angebote gibt es für uns SeniorInnen auf der Homepage „sozialinfo.wien.at“? Förderkürzungen im Kulturbereich und im Sozialbereich sind angekündigt und die Zivilgesellschaft ist alarmiert.

    31 min
  • imagetanz 2026 on air #2: Studierende des TFM im Dialog mit imagetanz

    Im Rahmen einer Lehrveranstaltung am TFM – Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien unter der Leitung von Adam Czirak wurden Studentinnen eingeladen, Veranstaltungen des diesjährigen imagetanz 2026 zu besuchen und Radiobeiträge über ausgewählte Performances zu gestalten. Diese Sendung versammelt drei Beiträge, die sich jeweils einer Performance widmen.

    Der erste Beitrag widmet sich der Arbeit B-MOVIES von Carolina Cappelli, gezeigt im studio brut. Ausgangspunkt ist ein Filmprojekt in Entwicklung, das sich mit weiblichen Nebenfiguren im Kino auseinandersetzt. Anhand ausgewählter Szenen reflektiert die Künstlerin deren Sichtbarkeit, Funktion und Wahrnehmung sowie ihre Rolle innerhalb filmischer Narrative. Der Beitrag wurde von Sarah Agethen, Corinna Spitaler, Ida Walder und Julian Zeggl gestaltet.

    Der zweite Beitrag widmet sich der Performance unseen von Viktor Szeri. Die Arbeit entwirft eine immersive Zwischenwelt, in der Bewegung, Wahrnehmung und Präsenz ineinander übergehen. Performer*innen bewegen sich in wechselnden Rhythmen und mit reduzierten, präzisen Gesten, wodurch sich feste Formen auflösen und neue Möglichkeitsräume öffnen. Der Beitrag wurde von Alica Neuheimer, Sophia Scheit und Richard Senger gestaltet.

    Der dritte Beitrag widmet sich der Performance rascal von gergő d. farkas, gezeigt im brut nordwest. Die Arbeit entfaltet ein Tanzsolo als somatische Fantasie, in der sich Körper in einem Zustand ständiger Transformation befinden. Zwischen Innen- und Außenwelten, Gegenwart und Erinnerung entstehen fluide, sich wandelnde Landschaften, in denen Wahrnehmung und Körperlichkeit neu verhandelt werden. Der Beitrag wurde von Sophia Braun, Alina Trionow und Noah White gestaltet.

    57 min
  • Kulturforschung für die Ohren #3: Glokale Verzweigungen des Wanderns

    Eine Sendereihe gestaltet von Studierenden der Uni Wien in Lehrveranstaltungen mit Katharina Gartner

    Vom Hier zum Dort. Glokale Verzweigungen des Wanderns

    Kulturforschung für die Ohren #3
    von Hannah Büchel, Magdalena Langheiter und Dunja Zangana

    Auf einer gemeinsamen Wanderung am Heuberg in Wien werden atmosphärische Einblicke in die vielfältige Welt des Wanderns gegeben: als gesellschaftliche und kulturelle Praxis mit einer langen Geschichte, die lokal verortet und gleichzeitig global verflochten ist (deshalb im Titel: „glokale“ Verzweigungen).

    In Wandergesprächen, Interviews und Informationsbausteinen werden verschiedene Facetten dieses Phänomens beleuchtet: Wandern ist gleichzeitig nachhaltige Reisemöglichkeit aber auch Konsumgut. Wandern stiftet Gemeinschaft und Identität, grenzt mitunter aber auch aus. Und Wandern kann sogar zur qualitativen Forschungsmethode werden.
    Interviewpartner:innen sind Vereinsmitglieder des Alpenvereins und der Naturfreunde, eine Rangerin des Naturparks Nagelfluhkette und zwei passionierte Wanderer:innen. Theoretische Bezugspunkte bieten Konzepte von Identität, Glokalisierung, Konsum und Populärkultur.

    Die Reihe Kulturforschung für die Ohren ist kulturwissenschaftlich-interdisziplinär orientiert und entstand zwischen 2024 und 2026 an verschiedenen Instituten der Universität Wien. Die Beiträge möchten die Möglichkeiten von auralen Formaten für die Kommunikation von Wissen „Science to Public“ erproben. Begleitend gibt es daher auch ein ausführliches Quellenverzeichnis.

    Credits:

    Gestaltet von Hannah Büchel, Magdalena Langheiter und Dunja Zangana im Rahmen eines Seminars mit Katharina Gartner am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien.
    Ton & Schnitt: Dunja Zangana

    Mit freundlicher technischer Unterstützung durch das Vienna Visual Anthropology Lab: https://vval.univie.ac.at/

    Jingle 1: Katharina Gartner, Afronauts of Planet A (Daniel Tettey Black, Nii Adottey Brown, Nii Noi Nortey, Katharina Gartner)

    Referenzen:

    Alpenverein Österreich (o.J.): Alpenvereinshandbuch. Master Narrativ. https://www.al– penverein.at/handbuch/alpenverein/master-narrativ.php#anchor_a2d0af4b_Die-Iden- titaet-des-Alpenvereins [zugegriffen am 18.02.2024].
    Alpenverein Österreich (2023): Jahresbericht 2022. https://www.alpenverein.at/a– bas01_wGlobal/wGlobal/scripts/accessDocument.php?forceDownload=0&document=%2Fportal%2Fservice%2Fjahresbericht%2FJahresbericht_2022_Ebook.pdf [zugegriffen am 18.02.2024].
    Collins-Kreiner, Noga/Kilot, Nurit (2016): Particulism vs. Universalism in Hiking Tourism. In: Annals of Tourism Research, Vol. 56, pp. 132-137.
    Eriksen, Thomas Hylland (2015): “Ethnicity.” In: Ders.: Small Places, Large Issues, 4th ed., 329. United Kingdom: Pluto Press, 2015.
    Gruber, Georg (2020): Die Kraft des Wanderns. Gesünder leben, klarer denken, mehr sehen, Podcast: Deutschlandfunk Kultur. https://www.deutschlandfunkkultur.de/die– kraft-des-wanderns-gesuender-leben-klarer-denken-mehr-102.html [zugegriffen am 19.02.2024]
    Gruber, Georg (2023): Radiowissen. Das Wandern. Vom Zwang zum Luxus, Podcast: Bayern Podcast. https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/das-wandern-vom-zwang-zum-luxus/1797309 [zugegriffen am 19.02.2024]
    Kerkeling, Hape (2007): Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg. 42. Aufl. München: Malik.
    Lee, Jo/Tim Ingold. Fieldwork on Foot (2016): Perceiving, Routing, Socializing. In: Simon Coleman and Peter Collins, [eds.]: Locating the field: space, place and context in anthropology. ASA monographs; 42. Oxford [u.a]: Berg, pp. 67-85.
    Lugo, Derick (2019): The Unlikely Thru Hiker. An Appalachian Trail Journey. Boston: Appalachian Mountain Club.
    McGuiness, Damien (10.11.2023): Germany hiking group reported to police as illegal migrants. In: BBC News. https://www.bbc.com/news/world-europe-67380352 [zugegriffen am 18.02.2024].
    Mittendorf, Greta und Kolarzik, Nina (2021): Climate Walk, Climate Talk – Wanderers of changing worlds. # 0 Wilkommen zum Climate Walk, Podcast: Spotify. [zugegriffen am 19.02.2024]
    Münderlein, Daniel et al. (2021): Wandern und Spazieren: Von der Kulturtechnik zur For- schungsmethode. In: Macht Landschaft glücklich. Ermittlung von landschaftsbezogenem Wohlbefinden und Erholung für die räumliche Planung, 1st ed., Wiesbaden: Springer Fachmedien, pp. 209-269.
    Tirol ORF (28.06.2023). Kritik an Gipfelkreuzaussagen des ÖAV. https://tirol.orf.at/stories/3213575/ [zugegriffen am 18.02.2024].
    Website Climate Walk – Geh’ ma Austria (o.J.). https://www.climatewalk.eu/climate-walk-gehma-austria-de/. [zugegriffen am 18.02.2024].

    56 min
  • WiderstandsChronologie 23. April bis 16. Mai 2026

    #StMarxFürAlle #FFF #Tschornobyl #Iran #MAYDAY #FestDerFreude #Partisan*innen #ESC …

    Willkommen bei der WiderstandsChronologie

    mit Ausschnitten aus ausgewählten Kundgebungen und Demonstrationen der letzten vier, fünf Wochen

    ***

    23. April 2026: Demo „St. Marx für immer“

    Rund 400 Personen demonstrierten am 23. April 2026 in Wien, um ihre Trauer und Wut über die Räumung der Freifläche St. Marx am 9. April auf die Straße zu tragen. Solidarisch wandten sich die Demonstrant*innen auch gegen alle Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich.

    Nach dem Bahnhof Wien Mitte waren es rund 420 bis 430 Demonstrant*innen.

    [Redenausschnitt]

    Aufnahme der Auftaktkundgebung in der Viehmarktgasse bei St. Marx, der Zwischenkundgebung vor dem Bahnhof Wien Mitte und der Reden auf der Schlusskundgebung am Heldenplatz:

    ⇒ https://cba.media/773040

    Weitere Informationen über St. Marx:

    ⇒ https://stmarx.at/
    ⇒ https://stmarx.wien/

    ⇒ https://www.igkulturwien.net/ig-kultur-wien/news/st-marx-geraeumt

    ***

    24. April 2026: Fridays for Future

    Am 24.4.2026 um 10 Uhr versammelten sich in einer (kurzfristig auf den Heldenplatz verlegten) Standkundgebung von Fridays for Future viele hunderte Teilnehmende um gegen fossile Subventionen zu demonstrieren. Danke an Kevin für die Infos und an Jutta Matysek von den Sendereihen Trotz allem und Open up für die Aufnahme.

    [Redenausschnitte]

    ***

    25. April 2026: Anti-AKW-Demo anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl

    Rund 20 Personen demonstrierten anlässlich des 40. Jahrestags des Super-GAUs von Tschornobyl gegen Atomkraft und für die Abschaltung aller AKW. Sie forderten unter anderem die österreichische Regierung auf, gegen AKW-Ausbaupläne in Nachbarländern vorzugehen.

    [Redenausschnitt]

    ***

    25. April 2026: Demo gegen Kürzungen der Mindestsicherung

    180–200 Personen demonstrierten am 25. April 2026 in Wien mit SoWi_So vom Reumannplatz zum Hauptbahnhof gegen Kürzungen der Mindestsicherung.

    ***

    25. April 2026: Kundgebung für die Menschen im Iran

    Rund 50 Personen demonstrierten am 25. April 2026 neben der Staatsoper in Wien Solidarität mit den Menschen im Iran, für die Abschaffung der Todesstrafe, für Freiheit für politische Gefangene, für Freiheit im Internet.

    [Redenausschnitte]

    ***

    1. Mai 2026: MAYDAY

    Nach dem traditionellen Mai-Aufmarsch der SPÖ (in den sich auch vereinzelt Transparente u. a. gegen die Lobauautobahn, für St. Marx für alle, für den Erhalt des Amerlinghauses oder gegen Sozialabbau mischten), der internationalistischen Demonstration und kleineren Mai-Kundgebungen linker Gruppen auf der Ringstraße und gleichzeitig mit dem KOMintern-Fest im Sigmund-Freud-Park und einem Gürtel-Bike-Ride gab es auch heuer wieder eine MAYDAY-Parade.

    1600–1900 Personen beteiligten sich am 1. Mai 2026 in Wien an der MAYDAY-Parade für ein gutes Leben für alle, heuer unter dem Motto „Die Zukunft erkämpfen“.

    [Redenausschnitt]

    Aufnahme der Reden auf der Auftaktkundgebung am Christian-Broda-Platz und der Schlusskundgebung im Linsepark:

    ⇒ https://cba.media/774854

    ***

    8. Mai 2026: Fest der Freude

    Ein paar tausend Menschen – es dürften zwischen 2.500 und 5000 gewesen sein – feierten am 8. Mai 2026, dem 81. Jahrestag der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, am Wiener Heldenplatz mit dem Mauthausen-Komitee, dem Verein Gedenkdienst, dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, der Israelitischen Kultusgemeinde und den Wiener Symphoniker*innen wieder das „Fest der Freude“ über die Befreiung vom Nationalsozialismus.

    [Redenausschnitt]

    Aufnahme der Redebeiträge auf dieser Kundgebung (die Musikdarbietungen, die den Charakter des Festes der Freude prägen, fehlen aus urheberrechtlichen Gründen):

    ⇒ https://cba.media/776290

    ***

    9. Mai 2026: Befreiungsfeier beim Partisan*innendenkmal am Wiener Zentralfriedhof

    Rund 250 Antifaschist*innen nahmen am 9. Mai 2026 an der jährlichen Befreiungsfeier beim Partisan*innendenkmal am Wiener Zentralfriedhof teil, um den Befreier*innen und Widerstandskämpfer*innen zu danken, den Tag der Befreiung zu feiern und den Kampf der Partisan*innen zu würdigen.

    [Redenausschnitt]

    Organisiert wurde die Feier von ⇒ KZ-Verband Wien, ⇒ Klub slowenischer Student*innen in Wien/Klub slovenskih študentk*študentov na Dunaju, ⇒ Verband Kärntner Partisan*innen/Zveza koroških partizanov

    Aufruf: ⇒ https://kz-verband-wien.at/veranstaltung/9-mai-2026/

    Die Feier zum Nachhören: ⇒ https://cba.media/776297

    ***

    9. Mai 2026: Kundgebung zum ME/CFS-Tag

    Mit einer Kundgebung am Platz der Menschenrechte wurde am 9. Mai 2026 die katastrophale Situation von ME/CFS-Betroffenen in Österreich aufgezeigt. Dabei wurde auch auf eine Petition hingewiesen, mit der die Verankerung verbindlicher Maßnahmen im nationalen Aktionsplan zu postakuten Infektionssyndromen (PAIS) gefordert wird.

    Zur Petition: ⇒ https://openpetition.org/kgnmf

    ***

    15./16. Mai 2026: Antiisraelische Proteste gegen den ESC

    Rund 1500 Personen kamen am 15. Mai 2026 zu einem „Song Protests“ gegen den Eurovision Song Contest bzw. gegen die Teilnahme israelischer Künstler*innen und gegen Israel überhaupt auf den Maria-Theresien-Platz. [Redenausschnitte]

    Gleichzeitig fand auch am Karlsplatz eine Kundgebung gegen den ESC statt.

    An einer Demonstration gegen den Eurovision Song Contest und gegen Israel am 16. Mai 2026 nahmen rund 2000–2200 Menschen teil. [Redenausschnitte]

    ***

    3. bis 16. Mai 2026: Solidarität mit Israel und gegen Antisemitismus

    Vom 3. bis 16. Mai 2026 wurde das Restaurant Museumsquartier-Kantine zum Eurofan-Café für israelsolidarische ESC-Fans.

    Nach unterschiedlichen Angaben rund 100 oder 200 Personen nahmen am 14. Mai an einem Flashmob für „Austrian-Israeli-Love“ im Geist der Eurovision mit „Toleranz, Inklusion, Vielfalt & Meinungsfreiheit“ am Maria-Theresien-Platz teil.

    Am Nachmittag des ESC-Finaltags gab es ein Infozelt des Bündnisses gegen Antisemitismus und der Artists against Antisemitism am Urban-Loritz-Platz gegen Antisemitismus und gegen ESC-Boykottkampagnen.

    Und am Abend des 16. Mai fand ein ESC-Public-Viewing der Jüdischen österreichischen Hochschüler*innen mit rund 100 Teilnehmer*innen im Uni-Campus statt. Dieses musste wegen Sicherheitsbedenken der Behörden als politische Versammlung unter Polizeischutz abgehalten werden.

    [Redenausschnitte]

    Die Reden bei der JöH-Solidaritätskundgebung mit Public Viewing zum Nachhören:

    ⇒ https://cba.media/777434

    ***

    Das war die Mitte-Mai-Ausgabe der WiderstandsChronologie.

    Wie immer fehlte auch diesmal wieder einiges. Mehr und vollständige Aufnahmen von Kundgebungen gibt es auf nochrichten.net oder widerstandschronologie.wien.

    Auf ORANGE 94.0 gibt es die WiderstandsChronologie an jedem dritten Montag im Monat um 20:30 zu hören.

    27 min
  • imagetanz 2026 on air #1: Studierende des TFM im Dialog mit imagetanz

    Im Rahmen einer Lehrveranstaltung am TFM – Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien unter der Leitung von Adam Czirak wurden Student:innen eingeladen, Veranstaltungen des diesjährigen imagetanz 2026 zu besuchen und Radiobeiträge über ausgewählte Performances zu gestalten. Diese Sendung versammelt drei Beiträge, die sich jeweils einer Performance widmen.

    Der erste Beitrag ist der Performance BIOFUCK des LIFT Tanzkollektiv im brut nordwest gewidmet. Im Zentrum steht eine Arbeit zwischen Tanz, Performance und Installation, die lineare Lebensnarrative aufbricht und alternative, fragmentierte Biografien sichtbar macht. Der Beitrag wurde von Hannah Frühwirth und Denise Steger gestaltet.

    Der zweite Beitrag widmet sich der Performance ruins of a shell von Cat Jimenez, gezeigt im studio brut. Im Zentrum steht ein Tanzsolo, das Trauer als bewegliches, sich ständig veränderndes Terrain untersucht. Der Beitrag wurde von Shirin Agha Djafar Sharbaf, Vincent Bornemann, Julia Frank und Lilia Geigenberger gestaltet.

    Der dritte Beitrag widmet sich der Produktion BUZZ von tanz.sucht.theater, gezeigt im brut nordwest. Im Zentrum steht ein experimentelles Körperkonzert, in dem Tanz und Live-Musik ineinandergreifen. Stimmen, Atem, Bewegung sowie Klavier- und Elektronikklänge verbinden sich zu vielschichtigen Klang- und Bewegungslandschaften. Der Beitrag wurde von Vanessa Nosavich, Sarah Prager und Zsófia Takács-Sánta gestaltet.

    57 min
  • Ahlam Dorfer und Rilwan Mogaji: Antirassismus-Strategien von zwei Pragmatiker:innen

    Während Ahlam Dorfer – gebürtige Libyerin und SPÖ-Gemeinderätin in Schardenberg im oberösterreichischen Schärding – erzählt, dass sie kaum rassistische Erfahrungen in ihrer Gemeinde gemacht hat, ist Rilwan Mogaji anderer Meinung. Der Unternehmer ist in Wien aufgewachsen – in einer rassistischen Gesellschaft, wie er sagt. Allerdings hat er Strategien entwickelt, wie er aus diesem Nachteil Vorteile ziehen kann. Simon Inou im Gespräch mit zwei Pragmatikerinnen, die in Österreich ihren Weg gehen.

    59 min
  • Von Zähnen und hinichen Häferln: Das Projekt “United by Crisis?”

    “Wissen macht Leute” reist mit dieser Folge ins Weinviertel der Vergangenheit, wo vor circa 7000 Jahren in Asparn/Schletz viele Bewohner*innen einer oder mehrerer jungsteinzeitlicher Siedlungen beim sogenannten “Massaker von Schletz” einem Gewaltereignis zum Opfer fielen. Das legen zumindest die Funde menschlicher Überreste in alten Befestigungsanlagen nahe. Doch warum liegen dort Tote aus verschiedenen Siedlungen? Könnte ein Zusammenschluss in Asparn/Schletz als potentielles soziales Zentrum die Reaktion auf eine Krise gewesen sein? Was war das für eine Krise und was genau ist damals wohl geschehen?

    Was klingt, wie das Drehbuch eines True Crime-Podcasts ist eine neue Folge des Citizen Science-Podcasts von “Österreich forscht” mit dem Team des Forschungsprojekts “Durch die Krise vereint?” – “United by crisis?”, die mit der Unterstützung von Citizen Scientists diesen Fragen auf den Grund gehen wollen. Johanna Irrgeher von der Montanuniversität Leoben, Julia Längauer und Jakob Maurer von der Universität für Weiterbildung Krems berichten, was Archäologie und analytische Chemie für Aufschlüsse über dieses jahrtausendealte Ereignis geben können und wie viel Citizen Scientists auf mehreren Ebenen dazu beitragen konnten. Wir hören vom Frieren im Feld, hinichen Häferln und was der Zahnschmelz noch viele tausend Jahre später über die frühkindliche Ernährung verrät. Viel Freude mit dem Deep Dive ins Neolithikum!

    Österreich forscht Tipp des Monats: Barbara Birli und Marie-Luise Wohlmuth vom Projekt StadtBaumBoden rufen Interessierte dazu auf, bei der Erforschung von Stadtbäumen in Wien und Innsbruck zu unterstützen.

    Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von „Österreich forscht“. „Österreich forscht“ ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.

    Wenn Sie Allgemeines zu Citizen Science erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unsere erste Sendung. Wir freuen uns auch über Fragen, Anregungen oder Feedback an [email protected].

    30 min
  • Nächte der Philosophie 2026 – Leo Zehender und Leo Hemetsberger im Gespräch

    Mittwoch 27. bis Sonntag 31. Mai 2026 finden in Innsbruck, Linz und Wien die Nächte der Philosophie in ihrer 13. Ausgabe statt. Rund 30 Veranstaltungen stehen an den fünf Abenden auf dem Programm.

    Die Schauplätze der Veranstaltungen sind so unterschiedlich wie ihre Inhalte und Herangehensweisen. Mal wird der Diskurs ins Café getragen, mal findet er im Museum oder unter freiem Himmel statt. Da wie dort sind die Besucher*innen eingeladen, sich aktiv auf ihn einzulassen. Die Vortragenden wählen ihre Themen frei, gleiches gilt für die Gestaltung. Zu erleben sind Referate, Diskussionen und Performances vielerlei Art, nicht selten in kombinierter oder gar gemischter Form.

    Leo Zehender hat sich den Pazifismus zum Gegenstand seiner Betrachtungen gewählt, Leo Hemetsberger die Ethik der Verletzlichkeit. Gemeinsam bieten sie sowohl einen Ausblick auf das Programm als auch das eine oder andere Beispiel für einen positiven Umgang mit konträren Positionen.

    Website Gesellschaft für angewandte Philosophie

    Facebook Nächte der Philosophie
    Website Leo Zehender
    Website Leo Hemetsberger

    (CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)

    57 min
  • [O-Ton] Reden bei JöH-Solidaritätskundgebung mit ESC-Public-Viewing am 16.5.2026 im Campus der Uni Wien

    Rund 100 Menschen schauten am Abend des 16. Mai 2026 im Uni-Campus in Wien den ESC im Rahmen einer Solidaritätskundgebung der Jüdischen österreichischen Hochschüler*innen (JöH) mit Public Viewing an. In Reden wurde erklärt, warum dazu heuer eine Kundgebung notwendig war.

    Aufnahme der Reden auf der Kundgebung.

    Aufruftext der JöH:

    KUNDGEBUNG ZUM ESC-FINALE

    IST EIN ÖFFENTLICHES PUBLIC VIEWING FÜR JÜDISCHE STUDIERENDE IN WIEN ZU GEFÄHRLICH?

    Wie in den Jahren zuvor hatten wir ein Public Viewing im Hof des Alten AKH geplant, jedoch wurde dieses durch die massive Sicherheitsgefährdung in diesem Jahr verunmöglicht.

    Aufgrund dieser Sicherheitsgefährdung für jüdische und israelische ESC-Fans haben wir nun eine Kundgebung mit Public Viewing am Universitätscampus organisiert, um ein solidarisches Zeichen zu setzen. Das Format der Kundgebung ist demnach eine Notlösung, um unser Public Viewing überhaupt von der Polizei schützen zu lassen, da eine herkömmliche Veranstaltung zu gefährlich wäre. Wir wollen gemeinsam für die offene Gesellschaft einstehen – und gegen jenen Hass und Antisemitismus, der verhindert, dass unter gewöhnlichen Bedingungen ein Public Viewing veranstalten können.

    In den vergangenen Wochen wurde der JÖH von öffentlichen und gemeindeinternen Seiten erklärt, dass das gemeinsame Schauen des Song Contest in der Öffentlichkeit für jüdische Studierende “zu gefährlich” sei – trotz wochenlanger Bemühungen wurde uns ständig mitgeteilt, es gäbe keine Kapazitäten, um jüdische Studierende zu schützen.

    Das bedeutet im Klartext: Jüdische Studierende können aufgrund massiver Sicherheitsbedrohungen kein gewöhnliches ESC-Public-Viewing ausrichten, sondern sollen sich angesichts des Hasses hinter geschlossenen Türen verstecken.

    Das ist eine Schande und in Österreich im Jahr 2026 vollkommen inakzeptabel!

    Die Verunmöglichung unseres ESC-Public-Viewings steht sinnbildlich für die anhaltende Bedrohungslage gegenüber dem öffentlichen jüdischen Leben seit dem 7. Oktober 2023.

    Als JöH lassen wir uns jedoch nicht einschüchtern und erst recht nicht aus der Öffentlichkeit verdrängen! Deshalb rufen wir alle solidarischen Menschen dazu auf, sich unserer Kundgebung mit ESC Public Viewing anzuschließen:

    JÜDISCHE ÖSTERREICHISCHE HOCHSCHÜLER:INNEN

    13 min
  • Rogine (Interview)

    rogine is a multidisciplinary artist and musician based in VIenna. Her debut album „breathe down my neck“ was released on November 3rd in 2024, and now she’s back with some new music, leading up to the second album, which is produced in collaboration with Aaron Abebe.

     

    rogine – impossible to remove (feat. Aaron Abebe)

    rogine – IV
    rogine – Everything you wanted
    rogine – Water Signs
    rogine – A museum or thing of beauty

    49 min

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