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Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema der Obdachlosigkeit im Alter, bringt Zahlen und Fakten, zudem wird ein Verein für Strassenmedizin vorgestellt. Wir begleiten ein Team von Sozialarbeiterinnen, Medizinstudentinnen und Strassenmedizinerinnen bei einer Routinerunde entlang einer U-Bahn und sprechen mit einem Betroffenen.
Ransonware
Aktuelle Forschung im Lokal um die Ecke
In dieser Ausgabe von „auf-hören – ungeniert konfrontiert“ dreht sich alles um das Wissenschaftsfestival Pint of Science Austria und die diesjährige Ausgabe, die vom 18. bis 20. Mai 2026 in sechs Städten in Österreich stattfinden wird.
Zu Gast im Studio waren Lisa Recnik und Magdalena Engl aus dem ehrenamtlichen Team hinter Pint of Science. Sie geben im Interview spannende Einblicke hinter die Kulissen des Festivals, sprechen über die Organisation und darüber, wie man Wissenschaft aus Universitäten und Laboren direkt in Lokale, Pubs und Bars bringt. Außerdem stellen sie das diesjährige Programm in Wien vor: Besucher*innen erwartet einmal mehr eine große Vielfalt aktueller Forschungsthemen – von Naturwissenschaften über Medizin bis hin zu gesellschaftlichen und technologischen Fragestellungen.
Weitere Informationen und Tickets: https://pintofscience.at/
Unsere Folge mit Lisa zu Pint of Science 2023: https://o94.at/programm/sendung/id/2128492
Die 1882 geborene Dora Breuer war Tochter von Sigmund Freuds Freund und Förderer Josef Breuer. Sie studierte Malerei und Grafik bei Ferdinand Schmutzer. Ihre Jugend verbrachte sie unter anderem im Geymüller-Schlössel in Pötzleinsdorf, wo nun erstmals ihre Radierungen zu sehen sind. Ein inniges Verhältnis verband sie mit ihrer Schwägerin Katharina Mautner-Breuer, Tochter des Großindustriellen Isidor Mautner, die 1906 in einer großangelegten Doppelhochzeit der Schwestern Mautner Doras Bruder, den Rechtsanwalt Hans Breuer, heiratete. Der Garten des Geymüller-Schlössels wurde zum gemeinsamen Zentrum der Familien Mautner und Breuer. Als der Nationalsozialismus auch in Österreich an die Macht kam, gelang Katharina die Flucht nach Großbritannien. Dora verpasste den Zeitpunkt. Als die Gestapo sie holen wollte, vergiftete sie sich.
Katharina Stemberger und Johanna Mertinz spielen die zwei Freundinnen, die Texte basieren auf bislang unveröffentlichten Briefen und Tagebüchern der beiden. Dazu erklingt Musik der Zeit, unter anderem von Hilda Löwe und Hildegard Geiringer, die neben anderen Werken in den 1920ern einige Radiohits komponierten. Aber auch Fanny Hensels vierstimmige Gartenlieder werden zu hören sein. Das Ensemble REIHE Zykan+ schlägt mit Michael Mautners Vokal-Kompositionen eine Brücke in die Gegenwart, zu James Turrells Skyspace, der seit einigen Tagen wieder im Garten des Geymüller-Schlössels als Expositur des MAK zu sehen ist.
Spieltermine sind Samstag 30. und Sonntag 31. Mai 2026, jeweils 12 und 15 Uhr. Susanne Hoehne, Irene Suchy sowie Elizabeth Baum-Breuer, die nach Wien zurückgekehrte und hier lebende Enkelin von Katharina Mautner-Breuer, schildern live im Studio, wie es zu dieser außerordentlichen Produktion kam.
Website Beseder Theater
(CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 AT – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen
Rund 250 Antifaschist*innen nahmen am 9. Mai 2026 an der jährlichen Befreiungsfeier beim Partisan*innendenkmal am Wiener Zentralfriedhof teil, um den Befreier*innen und Widerstandskämpfer*innen zu danken, den Tag der Befreiung zu feiern und den Kampf der Partisan*innen zu würdigen.
Organisiert wurde die Feier von
Aufruf:
⇒ https://kz-verband-wien.at/veranstaltung/9-mai-2026/
(Foto: Sonderzug zur Partisan*innenfeier)
Ein paar tausend Menschen – es dürften zwischen 2.500 und 5000 gewesen sein – feierten am 8. Mai 2026, dem 81. Jahrestag der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, am Wiener Heldenplatz mit dem Mauthausen-Komitee, dem Verein Gedenkdienst, dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, der Israelitischen Kultusgemeinde und den Wiener Symphoniker*innen wieder das „Fest der Freude“ über die Befreiung vom Nationalsozialismus. Es folgt eine Aufnahme der Redebeiträge auf dieser Kundgebung. Die Musikdarbietungen, die den Charakter des Festes der Freude prägen, fehlen aus urheberrechtlichen Gründen.
Willkommensworte durch Moderatorin Katharina Stemberger
https://www.festderfreude.at/de
Themen: Global 2000 sieht österreichische Naturwälder in Gefahr | Bulgarien hat gewählt – Wer ist der Wahlsieger Rumen Radew? | ESC: „United by Queerness“ | Buchvorstellung: Was Babyelefant und Hausverstand über Krisenkommunikation in Österreich aussagen | 8. Mai – Tag der Befreiung | Studiogespräch: Michi Gehmacher über das Sommerloch in der Wiener Wohnungslosenhilfe
Sendungskoordination: Stefan Resch
Global 2000 sieht österreichische Naturwälder in Gefahr
Global 2000 warnt vor der Zerstörung der letzten Ur- und Naturwälder in Österreich. Ein Rechtsgutachten der Umweltorganisation kommt zudem zu dem Schluss, dass Österreich die wenigen verbleibenden naturnahen Waldgebiete nicht ausreichend schützen würde.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier
Bulgarien hat gewählt – Wer ist der Wahlsieger Rumen Radew?
Im Schatten der Wahlniederlage von Viktor Orban in Ungarn hat auch Bulgarien gewählt, klarer Wahlsieger ist Rumen Radew mit seinem neu gegründete Parteienbündnis „Progressives Bulgarien“. Außer Versprechen, gegen die grassierende Korruption vorzugehen, ist aber noch unklar, im welche politische Richtung Radew und seine Regierung das Land führen werden.
Beitragsgestaltung: Dobrina Trendafilova
ESC: „United by Queerness“
Kommende Woche findet vom 12. Bis zum 16. Mai der Song Contest in Wien statt. Zu diesem Anlass zeigt das Zentrum für queere Kultur und Geschichte, Qwien, eine Ausstellung zum Eurovision Song Contest als Ort queerer Sichtbarkeit. Andreas Brunner führt vor Ort durch die Ausstellung „United by Queerness“.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier
Buchvorstellung: Was Babyelefant und Hausverstand über Krisenkommunikation in Österreich aussagen
Die Sprachwissenschafter*innen Ruth Wodak und und Markus Rheindorf beschäftigen sich in ihrem neuen Buch mit Krisendiskursen in Österreich. Sie wollen aufzeigen, wie Rechtspopulisten die Schwächen der offiziellen Kommunikation ausnutzen. Im Republikanischen Klub wurde das Buch „Babyelefant und Hausverstand – Wie Krisen produziert werden“ vorgestellt.
Beitragsgestaltung: David Breit
8. Mai – Tag der Befreiung
Anlässlich des 8. Mai geht es um die historische Bedeutung des Tages der Befreiung vom Nationalsozialismus, seine Entwicklung in der österreichischen Erinnerungskultur seit 1945 sowie Fragen historischer Verantwortung. Teil des Beitrags ist ein Interview mit Mag. Dr. Claudia Kuretsidis-Haider vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) zu diesen Entwicklungen und ihren gesellschaftlichen Bedeutungen.
Beitragsgestaltung Claudia Ploner
Studiogespräch: Michi Gehmacher über das Sommerloch in der Wiener Wohnungslosenhilfe
Jedes Jahr Ende April erleidet die Wohnugslosenhilfe in Wien einen harten Schnitt: Das „Winterpaket“ endet, die zusätzlichen Notquartiere, die die Stadt über den Winter finanziert, schließen. Damit stehen die Betroffenen buchstäblich „auf der Straße“ – und dort zu übernachten ist es auch bei warmen Temperaturen nicht ungefährlich. Gleichzeitig werden auch viele der Betreuer*innen über den Sommer nicht weiter beschäftigt. Michi Gehmacher von der Initiative „Wir sind sozial, aber nicht blöd“ spricht über die Schwächen der Sozialpolitik Wiens.
Interviewführung: Carla Lora Pérez und Stefan Resch
MONAHOLLER ist das Pop-Projekt von Mona Hollerweger und Gajus Stappen. Das Duo komponiert Popsongs mit englischen, deutschen und oberösterreichischen Texten – sometimes all mixed up in one song – und setzt sie in Musikvideos und Live-Auftritte um. GREEN POP: Der rote Faden ist die Klima- und Umweltthematik, in other words: Pop-music, that saves the world!
MONA HOLLERWEGER ist seit mehr als 20 Jahren Performancekünstlerin in Wien. Sie textet, komponiert, tanzt und singt. Auftritte bisher: vor allem im bildnerischen Kunstkontext
Davor war sie Psychologin, die sich vor allem mit dem Verhältnis des Menschen zum eigenen Körper beschäftige:
Die Missachtung des Planeten spiegelt die Missachtung des eigenen Körpers.
Dass sie mit 57 Jahren ein Pop-Projekt startet, ist unkonventionell. Unkonventionalität ist jedoch eine ihrer Stärken.
GAJUS STAPPEN ist routinierter Live- und Studiogitarrist, Komponist, Produzent, Video- und Fotokünstler, sowie Bandleader der internationalen Celtic-Rockband CELTICA
Er arbeitete bereits mit Künstlern wie Jennifer Rush, Maurice Gibb, Ace of Base oder Dolezal/ Rossacher.
„Mit MONAHOLLER komme ich dem von mir bereits lange gesuchten Gesamtkunstwerk ein gutes Stück näher.“
Weitere Infos unter: https://www.monaholler.at
Videos:
I See / MONAHOLLER (Official video) , gefilmt auf einer Müllhalde
GO AWAY, CARS! MONAHOLLER (Official Video) unsere (Anti) Auto-Hymne
Weniga/ MONAHOLLER (Official video) Konsumkritik
Talk To You/ MONAHOLLER (Official video)
Destination Earth/ MONAHOLLER (Official video)
Glück ist…/ MONAHOLLER (Official video) – YouTube …sicher nicht materiell…;-)
Hier ein kurzer Live-Zusammenschnitt: MONAHOLLER live @Kunsttankstelle 25/06/05 short mix
Zwei Tierschutzlehrerinnen erklären den Ablauf.
In Guntersdorf im Bezirk Hollabrunn in NÖ war plötzlich Aufregung. Der Bürgermeister behauptete, beim Tierschutzunterricht seien 6-10 jährige Kinder einer Volksschule vegetarisch gemacht worden, Eltern hätten sich beschwert. Deshalb sei er nun mit den Schüler:innen in einen Schweinebetrieb gegangen, um das Bild der Fleischproduktion gerade zu rücken.
Seltsam nur, als TV-Stationen den Bürgermeister dazu interviewen wollten, verweigerte er das Gespräch. Die Tierschutzlehrerin, die in dieser Schule war, erzählt in der Radiosendung, was wirklich geschah. Es ging um Haustiere und die Ähnlichkeit zu Nutztieren. Es wurden keine Bilder blutiger Schweine gezeigt, wie behauptet wurde. Es war alles völlig harmlos und faktenbezogen. Und der Unterricht fand im Oktober 2025 statt.
In unserer Mai-Sendung richten wir den Blick auf Community, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Veranstaltung „Reimagining Libraries: Community, Inclusion, and Decolonization“ an der Universität Wien. Gemeinsam mit der Initiative Book Bunk wird darüber gesprochen, wie Bibliotheken als offene Räume für Austausch, Teilhabe und kulturelle Vielfalt neu gedacht werden können.
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