Orange 94.0

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Orange 94.0 episodes

  • [O-Ton] Demo „St. Marx für immer“ am 23.4.2026 in Wien

    Rund 400 Personen demonstrierten am 23. April 2026 in Wien, um ihre Trauer und Wut über die Räumung der Freifläche St. Marx am 9. April auf die Straße zu tragen. Solidarisch wandten sich die Demonstrant*innen auch gegen alle Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich.

    Nach dem Bahnhof Wien Mitte waren es rund 420 bis 430 Demonstrant*innen.

    Aufnahme der Auftaktkundgebung in der Viehmarktgasse bei St. Marx, der Zwischenkundgebung vor dem Bahnhof Wien Mitte und der Reden auf der Schlusskundgebung am Heldenplatz.

     

    Informationen über St. Marx:

    https://stmarx.at/
    https://stmarx.wien/

    https://www.igkulturwien.net/ig-kultur-wien/news/st-marx-geraeumt

    48 min
  • Emerging Fields – Dr. Advenit Makaya

    We broadcast a recording of the interview with Dr. Advenit Makaya, Senior Mechanical Engineer at the European Space Agency (ESA). The conversation took place in the frame of the course Emerging Fields in Architecture, TU Wien (WS 2025). Students were investigating current and future challenges in planning and building within a broader social, ecological and technological context.

    For this series, they asked researchers, creative people and experts from different disciplines and research fields about the following questions: What kind of future do we want to create? What role(s) does architecture play in this? What tools and technologies are available to us? What visions exist, and where are they leading us? What can we learn from other disciplines for a sustainable architecture? What lessons can be drawn from the past for future projects?

    This interview explores the relation between space technologies and architecture, mainly focusing on how innovations developed for extreme environments can influence the development of design and construction on Earth and how the future would be in space. In conversation with Dr. Makaya, the episode discusses the challenges of building in space, the role of advanced manufacturing such as 3D Printing and in-situ resource utilization and the potential transfer of these technologies to sustainable construction on our planet and forth. The discussion reflects on how research conducted for space missions can inspire new approaches to materials, fabrication and resilient design. The interview invites listeners to consider how knowledge from aerospace engineering may contribute to the future of architecture and building technologies overall.

    Sinan Ilker and Can Abdullahoğlu conducted the interview and produced this broadcast as part of the course Emerging Fields in Architecture at the Vienna University of Technology (TU Wien).

    More information about Dr. Advenit Makaya and ESA:

    https://www.esa.int

    More information about the lecture:

    https://www.tuwien.at/ace/news/news/metal-3d-printing-in-orbit-a-european-achievement-and-building-block-towards-manufacturing-in-space

    *

    Radio Spaceuriosity at Radio Orange 94.0
    Every 2nd TUE of the month
    A broadcast by Sandra Häuplik-Meusburger and Verena Holzgethan
    http://o94.at/radio/sendereihe/spaceuriosity/
    Live Stream: http://o94.at/live/
    cultural broadcasting archive: https://cba.fro.at/series/spaceuriosity
    and on spotify

    30 min
  • „Vom Antisemitismus, der keiner sein will“

    Der Essayist und Gesellschaftskritiker Richard Schuberth hat ein Buch über die Metamorphosen des neuen Antisemitismus geschrieben, in dem er identitätspolitische Diskursmoden, ideologische Verzerrungen und deren israelfeindliche Exzesse seit dem 7. Oktober 2023 aufs Korn nimmt. Ingo Pohn-Lauggas hat für das aka|radio mit ihm darüber gesprochen und sich vor allem für seine Kritik an der Verstrickung des postkolonialen Denkens in diesen Antisemitismus interessiert.

    Link zur Sendung:

    • Vom Antisemitismus, der keiner sein will (Edition Tiamat)
    • 30 min
    • Keine Bücher ist auch keine Lösung

      Heute ist der Weltbuchtag und das war unser Input für die heutige Radiosendung?

      Was macht das Lesen mit uns? Was wird gelesen? Wer und wie schreibt man Bücher? Hört rein!

      Gemacht von: Rashid, Moritz und Katharina

      Schreibt uns gerne eine E-Mail unter:

      Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen!

       

      Playlist / Zusatzinfo:

      Killer Queen von Queen, © EMI – 1975

      Foo fighters von everlong, © Roswell Records – 1997
      September von Earth, Wind & Fire, © ARC/Columbia – 2023
      Virtual Insanity von Jamiroquai, © Sony Soho Square – 1996

       

      Mitschnitte: Führung Literatur Museum Österreich

      45 min
    • FEM*POWERMENT: Nur ja heißt ja

      „Nur Ja heißt Ja“ – aber was heißt das eigentlich im Alltag? Wer entscheidet, ob Zustimmung wirklich gegeben war? Und warum fühlen sich so viele Betroffene vom Recht allein gelassen? In der FAKTory ging es genau um diese Fragen: Wie wird Zustimmung rechtlich bewertet, wo stößt das System an seine Grenzen – und was würde sich durch das „Nur Ja heißt Ja“-Prinzip ändern?

      Die Veranstaltung brachte unterschiedliche Perspektiven zusammen und machte ein komplexes Thema verständlich und zugänglich.

      Mit:

      Franziska Eckstein, Institut für Strafrecht und Kriminologie, Universität Wien
      Melanie Kocsan Göschl, Frauen und Gleichstellungspolitik, Arbeiterkammer Wien
      Maria Sagmeister, Forschungsplattform GAIN, Universität Wien
      Moderation: Natalia Zelewska, Fakultätsvertretung Jus

      Die Veranstaltung wurde am 19.03.2026 in der FAKTory aufgezeichnet.

      57 min
    • Unsere Zeitung – Nina Maron & Michael Wögerer zu Gast

      Michael Wögerer und Nina Maron erzählen im Gespräch mit Margit Wolfsberger von ihrem gemeinsamen Projekt „Unsere Zeitung“ und das Kunstprojekt Kunst&Kante, das 2026 Frauen der Geschichte vor den Vorhang holen will.

      Mehr Informationen: https://www.unsere-zeitung.at/

      28 min
    • WiderstandsChronologie 21. März bis 18. April 2026

      #NoTrump #Kirchweger #Peacewave #JosephUndVictoriaSollenBleiben #AfghanistanKrieg #LobauBleibt

       

      Willkommen bei der WiderstandsChronologie,

      einem Rückblick auf ausgewählte Kundgebungen und Demonstrationen der letzten 4, 5 Wochen.

       

      21. März 2026: „Hände weg von Kuba“

      260–290 Personen beteiligten sich am 21. März 2026 in Wien an einer Kuba-Solidaritätsdemonstration – für ein Ende der US-Blockade.

      ***

      22. März 2026: Femi(ni)zid-Gedenken am Karlsplatz

      Rund 25 Personen versammelten sich laut Informationen von Kevin am 22. März am („ehemaligen“) Karlsplatz, um den letzten Femi(ni)ziden zu gedenken.

      Mit Straßenkreiden wurden Sprüche auf den Platz gemalt. In der Mitte war, umgeben von Teelichtern, ein Gedenktuch ausgelegt, das aus kleineren Tüchern zusammengenäht war, auf denen jeweils ein Femi(ni)zid seit 2025 aufgelistet war. Am 22. März wurden drei kleine Tücher dazugenäht, denn so viele Femi(ni)zide gab es seit dem letzten Gedenken schon wieder. (gekürzt)

      ***

      26. März 2026: Keine Kundgebung gegen hohe Fahrpreise

      Zu einer Kundgebung gegen die hohen Fahrpreise der öffentlichen Verkehrsmittel vor der Uni Wien, zu der u. a. die ÖH aufgerufen hatte, kamen nur rund 10 Leute, darunter offenbar keine*r von den Aufrufenden. Die „Menge“ zerstreute sich nach rund einer halben Stunde.

      Wie ich später erfahren habe, war die Kundgebung wenige Stunden zuvor abgesagt worden.

      ***

      28. März 2026: „Wir alle sind Minnesota“

      80–90 Personen demonstrierten am 28. März 2026 mit der Plattform für eine menschliche Asylpolitik anlässlich des internationalen Tags gegen Rassismus vom Bahnhof Ottakring stadteinwärts zum PAZ Hernalser Gürtel und zum Yppenplatz.

      ***

      28. März 2026: „No Tyrants, No Kings, No Trump“

      Gleichzeitig mit den riesigen No-Kings-No-Trump-Demonstrationen in den USA protestierten am 28. März 2026 auch in Wien rund 300 Personen am Karlsplatz gegen den US-Präsidenten und richteten ihm aus: You’re fired!

      [Redenausschnitt]

      Die Kundgebung zum Nachhören:

      ⇒ https://cba.media/766333

      ***

      1. April 2026: Demo gegen Krieg gegen Iran

      Rund 350 Personen demonstrierten am 1. April auf der Mariahilfer Straße

      gegen den Krieg gegen den #Iran,
      gegen Imperialismus,
      gegen die islamische Republik
      gegen Mullahs,
      gegen Schahs,
      für Selbstbestimmung der Menschen im Iran

      und – wenns nach Reden und Sprechchören geht – nicht zu vergessen: gegen Israel.

      ***

      2. April 2026: Spontankundgebung gegen Baustart der Lobauautobahn

      Nachdem am 1. April 2026 ein erster Bagger mit Vorbereitungen für den Bau des „Lobauautobahn“-Abschnitts Groß Enzersdorf–Süßenbrunn begonnen hatte demonstrierten am 2. April um 9 Uhr in der Früh zig bis hunderte Menschen vor dem Verrkehrsministerium gegen den Bau.

      ***

      2. April 2026: Gedenken an Ernst Kirchweger und andere Opfer rechter Gewalt

      55–60 Personen gedachten am 2. April 2026 in Wien bei der Oper Ernst Kirchweger und aller anderer Opfer rechter Gewalt.

      Ernst Kirchweger war am 2. April 1965 an den Verletzungen gestorben, die ihm ein FPÖ/RFS-Aktivist am 31.3.1965 während einer Anti-Borodajkewycz-Demonstration zugefügt gehabt hatte.

      [Redenausschnitte]

      Aufruf:

      ⇒ https://gfoa.noblogs.org/post/2026/03/15/erinnern-heisst-kaempfen/

      Die Kundgebung zum Nachhören:

      ⇒ https://cba.media/767089

      ***

      6. April 2026 Oster-Friedensmarsch und Peacewave-Festival

      Rund 250 Personen beteiligten sich am 6. April 2026 in Wien am Ostermarsch bzw. Friedensmarsch vom Schwedenplatz zum Peacewave-Festival für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden am Heldenplatz. Auf den Heldenplatz zum Peacewave-Festival kamen dann noch rund 100 Menschen mehr.

      [Redenausschnitte]

      ***

      9. April 2026: Räumung der Freifläche St. Marx

      Am 9. April 2026 wurde die Freifläche St. Marx geräumt. Um 8 Uhr in der Früh standen Polizist*innen der Sondereinheit WEGA vor der Tür der auf der Freifläche aufgebauten Hütte. Aktivist*innen in der Hütte konnten diese zwar sicher verlassen, das Areal wurde daraufhin aber eingezäunt, die aufgebaute Infrastruktur wie Hütte und Turm wurde mit einem Bagger zerstört.

      Am Rande einer spontanen Protestkundgebung gelang es einzelnen Personen, kurzzeitig wieder auf das inzwischen eingezäunte Gelände zu gelangen. Eine habe es geschafft, bis zum Turm zu gelangen, weshalb der Bagger (vorübergehend) gestoppt worden sei, berichtete „St. Marx für alle“.

      Sechs oder acht Personen wurden vorläufig festgenommen. Sie wurden laut „St. Marx für alle“ am Abend oder am darauffolgenden Vormittag wieder freigelassen.

      ***

      10. April 2026: Kundgebung gegen Abschiebung der Tiroler*innen Joseph und Victoria O. nach Nigeria

      Rund 500 Menschen demonstrierten am 10. April 2026 vor dem Innenministerium in der #Wien​er Herrengasse gegen die #Abschiebung der Tiroler*innen Joseph und Victoria O. nach Nigeria.

      [Redenausschnitte]

      Aufnahme der Reden auf der Kundgebung:

      ⇒ https://cba.media/768173

      Petition „Joseph und Victoria sollen in Österreich bleiben!“:

      ⇒ https://mein.aufstehn.at/petitions/joseph-und-victoria-sollen-in-osterreich-bleiben

      ***

      11. April 2026: Kundgebung gegen Luft- und Bodenangriffe des pakistanischen Militärs auf Afghanistan

      Rund 60 Personen – fast ausschließlich in Österreich wohnende Afghan*innen – protestierten am 11. April 2026 vor der UNO-City (Muhammad-Asad-Platz) gegen die Luft- und Bodenangriffe des pakistanischen Militärs auf Afghanistan, insbesondere auf zivile Ziele, bei denen bis jetzt schon hunderte Zivilist*innen ihr Leben verloren haben.

      [Redenausschnitt]

      Die Reden auf der Kundgebung zum Nachhören:

      ⇒ https://cba.media/768264

      ***

      18. April 2026: Antifaschistische Fahrraddemo

      Eine antifaschistische Fahrraddemo zog am 18. April zu Orten rechtsextremer Betätigung we beispielsweise Buden deutschnationaler Burschenschaften.

      ***

      18. April 2026: Kundgebung gegen die Lobauautobahn in Essling

      Rund 500–700 Personen protestierten am 18. April 2026 im Jazzpark in Wien-Essling gegen den Bau der Lobau-Autobahn und gegen einen im kommenden Jahr drohenden Baustart für den ersten Abschnitt.

      [Redenausschnitte]

      Die Reden auf der Kundgebung zum Nachhören:

      ⇒ https://cba.media/769557

      ***

      Das war die Mitte-April Ausgabe der WiderstandsChronologie.

      Wie immer fehlte auch diesmal wieder einiges.

      Mehr und vollständige Aufnahmen von Kundgebungen gibt es im Internet auf nochrichen.net  oder widerstandschronologie.wien.

      Auf Radio ORANGE 94.0 wird die WiderstandsChronologie an jedem dritten Montag im Monat um 20:30 ausgestrahlt.

      Auf Wiederhören.

      27 min
    • Radio im besten Alter – Mittagspause – DER WIENER OHRWURM OLDIES CHOR + CAKEWALK DIMES

      Obfrau Sabine Hainzl schildert über die Entstehung und Ziele

      Im Mai 2025 kam es zur Gründung des Chores und die Entstehung des gleichnamigen Vereins. Natürlich wird über Termine, Proben, Altersstruktur, Chorleitung und Mitglieder in der Sendung und auch über www.wienerohrwurmoldies.at informiert.

      Ab ca. der hälfte der Sendung hören sie aus der neuen CD des Trios CAKEWALK DIMES z. B. „I got Rhythm“ etc. und die nächsten Konzerttermine.

      www.cakewalk-dimes.at

      55 min

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