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Bei einer Pressekonferenz von Global 2000 am 23.4.2026 wurde ein Rechtsgutachten zu gültigen EU-Recht zum Schutz der Ur- und Naturwälder auch in Österreich vorgestellt. Angefertigt wurde das Gutachten von Cornelia Ziehm, einer Anwältin in Berlin. Dominik Linhard, der Wald-Experte von Global 2000, zeigte auf, dass Österreich beim Schutz der Ur- und Naturwälder säumig ist und der Publizist und Naturschützer Matthias Schickhofer gab einen Überblick darüber, wo es in Österreich noch solche Wälder gibt.
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Nachdem die Agentur für Unabkömmlichkeitsbegründungen das Archiv des Kunstkollektivs Fritzpunkt nach allen Regeln der Kunst erfolgreich zum Verschwinden gebracht hatte, war es an der Zeit, sich privaten Archiven zuzuwenden. Man suchte, fand und startete ins Turul-Manöver…
Während im ersten Kapitel die Flucht der Turuls aus Ungarn mit einer nautischen Installation dokumentiert wurde, widmet sich das zweite Kapitel nun den vier herrenlosen Koffern der Eva von Klebelsberg. Die performative Installation ist von 13. bis 22. Mai 2026 ab 20 Uhr im Amt für Archiventropie am Mittersteig 13 im 4. Wiener Gemeindebezirk zu erleben.
Einen Einstieg in die Thematik bietet die ungarische Soziologin Magdalena Marsovszky am 29. April ab 19:00 (ebenfalls im Amt für Archiventropie) mit ihrem Vortrag über die Bedeutung des Turuls in Ungarn.
Zwei hochrangige Abgesandte der Agentur für Unabkömmlichkeitsbegründungen geben Auskunft über Hinter- wie auch Vordergründe des laufenden Manövers.
Website Agentur für Unabkömmlichkeitsbegründungen
(CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)
Themen: Protest gegen teure Öffi-Tickets in Wien | Jugendstudie: Was bewegt Menschen zwischen 14 und 18?| Security soll sicher werden: ÖGB fordert einheitliches Sicherheitsdienstleistungsgesetz | Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige | Kurzreportage von der Klima-Biennale | Spardruck verschärft Armutsrisiko
Sendungskoordination: Stefan Resch
Protest gegen teure Öffi-Tickets in Wien
Aufgrund der Preiserhöhungen der Öffi Tickets Anfang Jänner 2026 hat am 16. April 2026 die Demonstration der Hochschüler_innenschaft der Universität Wien stattgefunden. Das Motto hierbei: „Öffis für alle“. Denn betroffen sind nicht nur Studierende, sondern viele Gruppen, die bereits finanziell benachteiligt sind.
Beitragsgestaltung: Lena Beck, Alexandra Ganz, Janis Steinhöfler
Jugendstudie: Was bewegt Menschen zwischen 14 und 18?
Die Studie Lebenswelten 2025 zeigt Veränderungen in den Werten junger Menschen in Österreich. Materialismus nimmt wieder zu, die Zukunft erscheint vielen unsicher. Gleichzeitig zeigt sich höhere gesundheitliche Belastung durch Schule und Ausbildung – sowohl psychisch als auch physisch.
Beitragsgestaltung: Nora Benes, Fiona Polster, Cora Schlögelhofer
Security soll sicher werden: ÖGB fordert einheitliches Sicherheitsdienstleistungsgesetz
Im Vorfeld des Song Contest kommen Probleme in der Bewachungsbranche zum Vorschein: Einerseits werden die Rechte der Arbeitnehmer*innen oft missachtet, die Arbeitsbedingungen sind bei schlechtem Lohn physisch und psychisch fordernd. Andererseits gibt es auch sehr wenig Qualitätssicherung für Unternehmen, die in der Branche tätig werden wollen. Um diese Missstände zu verbessern fordert der Österreichische Gewerkschaftsbund ein einheitliches Sicherheitsdienstleistungsgesetz für ganz Österreich.
Beitragsgestaltung: Claudia Ploner, Vincent Lutz, Lydia Letsch
Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige
Im Bundeskanzleramt fand am 21. April eine Diskussionsrunde zum geplanten Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren statt. Geladen waren Expert:innen unterschiedlicher Fachrichtungen, sowie Interessenvertretungen. Auch die Bundesjugendvertretung als Fürsprecherin der Kinder und Jugendlichen war anwesend. Radio Orange hat eine schriftliche Stellungnahme zur Einbindung der Bundesjugendvertretung in die Erarbeitung des Gesetzesentwurfes eingeholt.
Beitragsgestaltung: Vincent Lutz
Kurzreportage von der Klima-Biennale
Die Klima-Biennale 2026 verwandelt Wiens Karlsplatz in eine Bühne für Kunst und Klimafragen: Zwischen aufblasbaren Walen, Plastikpalmen und einem SUV aus Lehm lädt das Festival zum Staunen und Nachdenken ein. Ein akustischer Streifzug durch Utopie und Dystopie.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier
Spardruck verschärft Armutsrisiko
Mindestsicherung, Kulturbereich, Drogenhilfe… Bund und Land schwingen den Rotstift und sparen an allen Ecken und Enden. Besonders betroffen sind davon Gruppen, die ohnehin prekär leben müssen.
Beitragsgestaltung: Carla Lora Perez
Das fröhliche Wohnzimmer und PS/ Politisch Schreiben präsentieren literarische O-Töne –
dieses Mal von:
# Petra Ganglbauer: Neue Gedichte
# Andreas Pavlic: Auszüge aus Selige Unruhe (Wien: Edition Atelier 2026)
Mit freundlicher Unterstützung der LiterarMechana
Am 24.4.2026 machte das Widerstandskollektiv Wien von 15 bis 19 Uhr eine angemeldete Kundgebung um die Kreuzung Wiedner Hauptstrasse/Zentagasse/Kliebergasse vom Autoverkehr zu befreien. Dort wo normalerweise Lärm und Abgashölle stattfindet gab es ein richtiges kleines Straßenfest mit Fahrrad Reperatur Selbsthilfe Workshop, Ballspielen, Basteln, Kinderturnen, Schach, Essen und Trinken, Musik von einer coolen Band und ein Tanzworkshop.
Im Interview mit Jutta Matysek kündigt Hinrich vom Widerstandskollektiv Wien an, dass diese AUTO:FREI:TAGE von jetzt an (bis es zu kalt wird) jeden letzten Freitag auf stark befahrenen Straßen in Wien stattfinden werden um ein gutes Leben für Alle möglich zu machen.
Weitere Infos unter: https://www.instagram.com/widerstandskollektivwien/
Achtung dieser unbearbeitete O ton ist nicht ganz vollständig, Leider fehlt am Anfang und am Ende ein klein wenig. Am Beginn der Aufnahme ist eine kabarettistische Einlage wo in einer „Milliardenshow“ eine „Quizmaterin“ die „Bundesregierung“ befragt.
Hier die Presseaussendung von Friday for Future zur Kundgebung:
Unser Budget, unsere Zukunft: Fridays For Future fordert mit Schülerprotest Ende von Förderungen für Öl und Gas
Wien – Fridays For Future protestierte am Freitag, 24. April, mit 2.500 Schüler*innen am Heldenplatz für den Schutz ihrer Zukunft. Die jungen Menschen fordern ein Ende von Finanzspritzen für Öl und Gas. Klimaschädliche Förderungen haben keinen Platz in unserem Budget, hieß es. Mit einem 570 Meter langen Seil zeigten die Schüler*innen, wieviel Geld jährlich in die Zerstörung ihrer Zukunft fließt. Währenddessen fehlen finanzielle Mittel dort, wo es dringend gebraucht würde – bei günstigen Öffis, der Energiewende, dem Bildungssystem und in der Pflege. Vor Ort wurde zudem ein Mailprotest ausgerufen.
„In dem Moment, wo Öl und Gas besser unterstützt wird als leistbare Öffis, Solarpanele auf den Dächern und Pflegekräfte in den Krankenhäusern, wird uns das Recht auf Zukunft verwehrt!”, kritisiert Sofia Scherer (Fridays For Future) und richtet damit einen klaren Appell an das Finanzministerium Marterbauer und seinen Koalitionspartner ÖVP.
570 Meter Seil spannten die Protestierenden über den Platz, jeder Dezimeter steht für 1 Million Euro, die jährlich investiert werden, und damit dem Klima schaden. 5,7 Mrd. Euro, mit denen stattdessen die Anzahl an Pflegekräften in Österreich verdoppelt werden, oder 40% der Bevölkerung ein Erwachsenen-Klimaticket geschenkt bekommen könnten.
„Die Förderpolitik der Bundesregierung ist aus dem letzten Jahrtausend. Wir geben heute Geld aus, um morgen Klimaschäden und Strafzahlungen oben drauf zu blechen.“, so Laila Kriechbaum’s Appell für die Abschaffung der klimaschädlichen Förderungen. “Öl und Gas sind teuer und können niemals verlässlich sein. Das haben uns die letzten Wochen mehr als bitter gezeigt. Wer sie mit Förderungen künstlich am Leben hält, hat Wirtschaftspolitik wohl noch nicht verstanden.“
Die Protestierenden fordern daher das Dienstwagen- und Dieselprivileg sozial gerecht zu ökologisieren, die Flugticketabgabe an das Modell von Deutschland anzupassen, die Stellplatzverpflichtung zu streichen und den Rahmen der Wegekostenrichtlinie besser zu nutzen, indem die LKW-Maut angehoben wird. (1) In einer krisengebeutelten Zeit wie dieser müsste die Regierung durch Investitionen in erneuerbare Energien ein klares Signal an Bevölkerung, heimische Wirtschaft, Wissenschaft und Zukunft senden und endlich Verantwortung übernehmen.
Um die Regierung weiter zur Verantwortung zu ziehen, kündigt Fridays For Future bereits den nächsten Protest am 22.05., zwei Wochen vor der Budgetrede, an.
Erste Fotos von der Demo unter diesem Link zu finden: https://drive.google.com/drive/folders/1zHQoUxJAE9_lltxgRjkFKfMlxsl3y09a?usp=drive_link
(1) https://fridaysforfuture.at/klimaschadliche-forderungen
Kontakt & Rückfragen:
+43 670 7030490
Zu Astrid Pflaum
am 3.9.76 in Grießkirchen, in Eferding zur Schule gegangen, anschliessend machte sie die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin in Linz.
Die 6. Tage der afrikanischen Literaturen fanden dieses Jahr am 17. und 18. April in Graz, Österreich statt. Als Fortsetzung des Vorjahresthemas „Literatur und Subversion“ beleuchtetenn wir heuer unter dem Titel „Subversion und Perspektiven“, Möglichkeiten in der Gegenwart Handlungen zu setzen um die Vision einer besseren Zukunft realisierbar zu machen.
Wir haben alle Beiträge aufgenommen. Lesungen aller Autor:innen sowie Diskussionen sind ins deutsche simultan übersetzt worden. Wir wünschen Ihnen bestes Zuhören und freuen uns auf ihr Feedback.
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The 6th African Literature Days took place this year on April 17th and 18th in Graz, Austria. Following last year’s theme, „Literature and Subversion“, this year’s event—titled „Subversion and Perspectives“—explored ways to take action in the present to make the vision of a better future a reality.
We have recorded all the sessions. Readings by all participating authors, as well as the discussions, have been simultaneously translated into German. We hope you enjoy listening and look forward to receiving your feedback.
Was ist der aktuelle Stand von Tierversuchen in Österreich?
Wegen großer Geheimniskrämerei in der Tierversuchsszene ist es sehr schwer, an aussagekräftige Informationen zu kommen. Die Auskunft über Tierversuche wird in aller Regel verweigert, weil das angeblich ein Datenschutzproblem wäre.
Zumindest die Gesamtzahl wurde verfügbar gemacht. Über die Hälfte der betroffenen Tiere waren laut aktuellen Zahlen Mäuse. Aber auch klassische „Nutztiere“ werden in Versuchen verwendet. Leider wurden auch auffallend viele Versuche durchgeführt, die Tiere schwer belasten …
Loneliness and strength. Queer lives are often heavy.
But there is also another struggle—the one inside:
And still—we exist, we create, we speak.
This episode features David Cuka, documentary photographer, activist, and trans man from Albania, and his project 999 Queer Portraits—a growing archive of queer lives, voices, and stories.
This is a self-organized project, without financial support.
999 Queer Portraits — voices, faces, stories.
David Cuka is a documentary photographer and activist whose work focuses on human rights, gender identity, and social justice, documenting queer and marginalized communities across different contexts. Follow the project: https://www.instagram.com/999portraits/
You can listen to this and all previous episodes at:
Follow: FB | IG @radiozenergija
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