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By Matthias Ackeret, Christian Beck, Nick Lüthi, Sandra PorchetBusinessNewsNews CommentaryMarketingBusiness News
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  • Reinhold Weber
    persoenlich.com-Podcast «50 Jahre ADC» #38

    Reinhold Weber hat die «wilden» Werbejahre nicht nur miterlebt, er hat sie weitgehend selbst geprägt. Mit seiner Kultagentur WHS forderte er die Konkurrenz, vor allem aber Grandseigneur Jean Etienne Aebi, ständig mit neuen Kampagnen heraus. Doch die Expansion nach Deutschland und Österreich war schlussendlich kein Erfolg. Wie er anschliessend neu durchstartete und welche Rolle dabei das Restaurant «Hecht» in Mammern spielte, erzählt er in unserem Podcast.

    Reinhold Weber ist im Zürcher Kreis drei aufgewachsen. 1978 startete er seine Werbekarriere als Volontär bei Wirz, wo er von Hans Ulrich Schweizer gefördert wurde. Danach ging er nach Frankfurt zu Lürzer, Conrad, Leo Burnett und GGK Düsseldorf. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz war er mehrere Jahre bei Aebi & Partner, einer der angesagtesten Adressen der Branche, wo er mit Jean Etienne Aebi, dessen Bruder Geri, Willi Bühler und Danielle Lanz zusammenarbeitete, die sich auf unkonventionelle Weise beworben hatte. Vor der ASGS-Fusion wechselte Weber als Geschäftsführer und Creative Director zu GGK Basel, bevor er 1990 mit Yvonne Hodel und John Schmid Weber Hodel Schmid (WHS) gründete, die nach dem Aufbau der Smart-Factory von Basel nach Zürich wechselte und später auch noch nach Wien und Berlin expandierte. Nach dem Verlust des Smart-Budgets konzentrierte sich Weber wieder auf das Schweiz-Geschäft, was WHS aber nicht mehr rettete. Nach dem Ende seiner Agentur gründete Weber das Büro Reinhold, das an der Zürcher Weinbergstrasse bei Lesch + Frei untergebracht war. Weber gehört zu den meistausgezeichneten Werbern der Schweiz, war zweimal «Werber des Jahres» und ist Mitglied der Hall of Fame des ADC.

    Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – dem ADC Switzerland, dem Club der führenden Kreativen, den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcasts – verfügbar.

    58 min
  • SRG-Abbau
    persoenlich.com-Podcast #110

    Die SRG und ihre Einheiten haben letzte Woche über mehrere Tage ihre Sparpläne für 2027 bekanntgegeben. Insgesamt müssen 80 Millionen Franken gekürzt werden. In der neuen Podcast-Folge verschaffen Verleger Matthias Ackeret und Redaktorin Sandra Porchet einen Überblick. Ackeret bedauert die Verlegung der Sendung «Reporter» – für ihn ein «Prestige-Stück» – «weg vom Bildschirm». Porchet bemerkt, dass starke TV-Marken auch im Streaming erfolgreich sein können, wie Netflix zeigt. «Streamen kann man auf einem normalen TV-Gerät», fügt sie hinzu.

    Die Rubrik Good News/Bad News thematisiert den Ausschluss von CNN, MS Now und Politico aus dem Weissen Haus. Als gute Nachricht erachtet Porchet die Solidarität der anderen Medien, die den US-Präsidenten boykottieren, indem sie seine Auftritte nicht mehr filmen. Für einen Präsidenten, der sich als Reality-Star inszeniert, ist das «die härteste Strafe», so Ackeret.

    https://persoenlich.com/medien/stellenabbau-trifft-information-am-starksten

    https://persoenlich.com/medien/eine-gewisse-nervositat-gehort-dazu
    https://persoenlich.com/medien/eva-herzog-reicht-interpellation-ein

    15 min
  • Markus Ruf
    persoenlich.com-Podcast «50 Jahre ADC» #37

    Markus Ruf konnte ursprünglich mit Werbung nichts anfangen. Bis er die Kampagnen von Aebi & Partner entdeckte. Dank der Vermittlung von Jean Etienne Aebi fand er den Weg in die pulsierende Zürcher Werbewelt und arbeitete in den folgenden Jahren für die besten Schweizer Agenturen. 2001 gründete er zusammen mit Danielle Lanz die Kreativagentur Ruf Lanz. Die Weltlage machte den beiden damals beinahe einen Strich durch die Rechnung.

    Markus Ruf wuchs in Schaffhausen als Sohn eines Architekten auf. Er gehörte zum letzten Jahrgang, der als Schriftsetzer im Bleisatz ausgebildet wurde. Im Januar 1985 hatte er seine erste Festanstellung als Junior-Texter bei der Zürcher Agentur Grendene + Lanz. Später arbeitete er bei Advico und Farner Publicis. 1989 gewann er für seine internationale Swatch-Kampagne seinen ersten ADC-Würfel. 1993 wechselte er zu GGK, wo er Markus Gut und Alex Jaggy kennenlernte. 1994 nutzte er seinen guten Ruf, um sich als freier Konzepter selbstständig zu machen. Zahlreiche preisgekrönte Kampagnen für Publicis, GGK, Wyler Werbung, Guye & Partner und andere Topagenturen waren die Folge seiner beruflichen Polygamie.

    2001 gründete er mit seiner Ex-Partnerin Danielle Lanz die Kreativagentur Ruf Lanz. Diese sorgte in den kommenden 25 Jahren mit Kampagnen für die VBZ, Suva, Bank Coop, Hiltl, McKinsey, Swiss Life, Welti-Furrer, das Museum Haus Konstruktiv und andere namhafte Kunden für Furore. Markus Ruf und Danielle Lanz wurden dieses Jahr für ihre Verdienste in die Hall of Fame des ADC aufgenommen (persoenlich.com berichtete). Markus Ruf gehört zu den wenigen Schweizer Werbern, die zweimal zum «Werber des Jahres» gekürt wurden. Er ist mit der Art Directorin und Künstlerin Catherine Martin verheiratet, mit der er auch eigene Projekte betreut.

    Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – dem ADC Switzerland, dem Club der führenden Kreativen, den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcasts – verfügbar.

    45 min
  • Blick fürs Wochenende
    persoenlich.com-Podcast #109

    Ringier hat am Mittwochabend enthüllt, wie es mit dem SonntagsBlick weitergeht (persoenlich.com berichtete): Ab 9. Januar 2027 löst der «Blick fürs Wochenende» den SonntagsBlick ab und erscheint neu am Samstag statt am Sonntag. Christian Beck war vor Ort und berichtet von einem Promi-Anlass statt einer Medienkonferenz, mit Auftritten von Marc Walder, Ladina Heimgartner und Gästen wie Bernhard Russi und Christa Rigozzi. Im Vorfeld sei teilweise von einer «Beerdigung» des SonntagsBlick die Rede gewesen, erwähnt Beck. Ackeret sagt: «Es wird ja nichts eingestellt, sondern man versucht etwas Neues und baut bei Ringier keine Stellen ab. Man gibt einem neuen Produkt eine Chance.»

    Zweites Thema ist der Tod von Verleger Jürg Marquard, der am Montag im Alter von 81 Jahren gestorben ist. Ackeret: «Das ist ein grosser Verlust für unsere Medienbranche.» Er erzählt eine persönliche Anekdote aus den 1990ern: Nach einem Cervelat-Werbesujet über Marquard im Printmagazin «persönlich» folgte eine Einladung in dessen Villa in Herrliberg – inklusive Cervelatsalat und einer Widmung, die er bis heute aufbewahrt.

    Die neueste Podcastfolge wurde am Dienstag in den Redaktionsräumen der persönlich Verlags AG in Zürich-Wiedikon aufgezeichnet. Der persoenlich.com-Podcast erscheint immer am Dienstag und ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcastplattformen – wie Spotify oder Apple Podcasts – verfügbar. In Zweierkonstellation diskutiert die Redaktion über aktuelle Themen und Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. (cbe)

    17 min
  • Uli Wiesendanger
    persoenlich.com-Podcast «50 Jahre ADC» #36

    Bereits als Sechsjähriger wollte Uli Wiesendanger in die Werbung. Sein Vater, Besitzer eines Haushaltswarengeschäfts und späterer Stadtpräsident von Zug, machte die ersten Werbespots für sein eigenes Unternehmen, die während der Pause im Zirkus gezeigt wurden. Das war der Zünder für eine grosse Karriere: 1970 wurde Wiesendanger Mitgründer des Werbekonzerns TBWA, eines der weltweit grössten Kreativunternehmen, das heute in 98 Ländern vertreten ist, über 305 Niederlassungen verfügt und über 10'000 Mitarbeitende beschäftigt.

    Uli Wiesendanger arbeitete nach der Matura in der – wie er selbst sagt – «schlechtesten Agentur Zürichs». Später wurde er auf Vermittlung seines Schulkollegen und späteren Radiodirektors Andres Blum Werbeassistent bei PKZ. Da er bei den damals führenden Schweizer Agenturen Wirz oder Advico keine Stelle bekam, wechselte er nach Frankfurt zu Young & Rubicam, für die er später auch in Paris und New York arbeitete. 1970 gründete er zusammen mit Bill Tragos aus Griechenland (Management), Claude Bonnange aus Frankreich (Marketing) und Paolo Ajroldi aus Italien (Verkauf) die Agentur TBWA, wobei Wiesendanger für die Kreation zuständig war. Unter seiner Ägide entstanden weltberühmte Kampagnen, etwa die Einführungskampagne für Apple oder jene für Absolut Vodka, unter anderem mit Andy Warhol. 1993 verkauften Wiesendanger und seine Mitgründer TBWA an die Omnicom Group. Wiesendanger lebt heute in Paris, an der Côte d'Azur und in seiner alten Heimat Oberwil bei Zug.

    Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – dem ADC Switzerland, dem Club der führenden Kreativen, den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcasts – verfügbar.

    51 min
  • ChatGPT
    persoenlich.com-Podcast #108

    In der Schweiz können Unternehmen seit Ende August auf ChatGPT werben. Der Ansturm auf das Angebot bleibt im Moment noch aus (persoenlich.com berichtete). «Die Vorsicht hat mit Brand Safety zu tun», erklärt Redaktorin Sandra Porchet im persoenlich.com-Podcast. Andere Bereiche zwingt künstliche Intelligenz, sich neu zu erfinden. Sowohl bei Universitäten wie im Journalismus gibt es Diskussionen über das Delegieren des Schreibens an die Maschine. «Ich schreibe lieber Artikel als Prompts», so Porchet. Für Verleger Matthias Ackeret findet «eine epochale Änderung statt».

    Roger Federer ist Thema der Rubrik Good News/Bad News. Am Wochenende ist bekanntgeworden, dass der Tennis-Ass nicht in der neuen Herbstkampagne von Schweiz Tourismus erscheinen wird. Dass dies die Titelgeschichte des SonntagsBlick und auch Thema in der NZZ gewesen sei, sei etwas Positives. «Man redet wieder über Werbung», stellt Ackeret fest.

    https://persoenlich.com/marketing/fur-schweizer-marken-gilt-zunachst-beobachten

    https://persoenlich.com/werbung/herbstkampagne-ohne-roger-federer

    12 min
  • Darko Soolfrank
    persoenlich.com-Podcast «50 Jahre ADC» #35

    Bei Darko Soolfrank sind alle aufgetreten: von Lady Gaga über Ed Sheeran, Fabienne Louves, Walter Andreas Müller bis Sandra Studer. Vor genau einem Vierteljahrhundert gründete er mit seinem Geschäftspartner Guido Schilling die legendären Maag-Hallen in Zürich. Soolfrank aber weiss: Ohne Werbung bringt auch die beste Produktion nichts. Jetzt feiert sein «Baby», die legendäre Maag-Halle in Züri-West, ohne staatliche Subventionen ihr 25-jähriges Jubiläum. Trotz grosser Musical-Erfolge – wie «Ewigi Liebi» oder zuletzt «Mamma Mia» – stehen die beiden Gründer Darko Soolfrank und Guido Schilling vor grossen Herausforderungen.

    Darko Soolfrank ist im Zürcher Oberland aufgewachsen und lernte ursprünglich Banker. Doch statt in die Bankenwelt zog es ihn schon bald ins Marketing, wo er seinen langjährigen Geschäftspartner Guido Schilling kennenlernte. Zusammen machten sie aus dem Provinzmusical «Space Dream» einen Grosserfolg, der ihnen sogar einen Auftritt in Thomas Gottschalks «Wetten, dass..?» bescherte. 2001 legten sie inmitten des Zürcher Industriequartiers den Grundstein für ein Musical-Theater und machten aus einer ehemaligen Zahnradfabrik eine der erfolgreichsten Kulturinstitutionen der Schweiz, die momentan 80 feste und über 300 freie Mitarbeitende beschäftigt. Neben dem Theater, der Licht- und Eventhalle betreibt Soolfrank auch noch mehrere Gastronomiebetriebe. Doch selbst bei Soolfrank wachsen die Bäume nicht in den Himmel, wie er im ADC-Podcast erzählt.

    Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – dem ADC Switzerland, dem Club der führenden Kreativen, den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcasts – verfügbar.

    40 min
  • Radio Zmorgä
    persoenlich.com-Podcast #107

    Erstmals hat SRG-Sponsoring zu einem «Radio Zmorgä» eingeladen. Anlass dazu war die Buchungseröffnung für das Radiosponsoring. Sven Epiney moderierte durch den Morgen; dazwischen gab es eine Führung durch die «Radio Hall» im Leutschenbach, in der SRF 1, SRF 3, Radio Virus und die Musikwelle produziert werden. Mittendrin waren Ackeret und Lüthi: Ersterer im Publikum, Letzterer als Referent auf der Bühne. In diesem Rahmen hielt Lüthi sein Referat zur Frage: Was kommt nach UKW und DAB+?

    Die einfache Antwort darauf lautet: Radio nur noch als App und Stream, wie es schon heute rund 40 Prozent der Nutzung ausmacht. Lüthi zeigt im Gespräch aber auf, was dabei verloren ginge – allen voran die Kostenkontrolle: «Ob 10'000 oder 300'000 Leute zuhören, die Verbreitung kostet immer gleich viel», sagt er zum klassischen Rundfunk. Bei reiner Internetverbreitung werde man dagegen «Opfer seines eigenen Erfolgs», weil jeder zusätzliche Hörer die Kosten treibt. Auch die Anonymität der Hörerschaft stehe auf dem Spiel: «Wenn ich UKW höre, weiss niemand, was ich höre», so Lüthi – ein Stream dagegen hinterlasse genau dokumentierte Spuren in den Server-Logs.

    Ackeret hakt nach, was Radiosendern mit dem Wechsel zu reiner Internetverbreitung sonst noch abhandenkäme. Für Lüthi ist die Antwort klar: die Kanalhoheit. Heute sichere das staatlich garantierte Rundfunkprivileg – in der Schweiz über Konzessionen geregelt – den Radios einen diskriminierungsfreien Zugang zur Antenne. Im Internet gebe es dieses Privileg nicht: «Dort ist ein Radiosender ein App-Anbieter unter vielen», sagt Lüthi. Ohne eigene Verbreitungstechnologie verliere Radio damit seine Rolle als souveränes Massenmedium und werde zu einem Angebot unter vielen auf den Plattformen globaler Techkonzerne.

    Als mögliche Nachfolgelösung wird oft 5G Broadcast gehandelt, eine Rundfunktechnologie auf Basis des Mobilfunkstandards. Lüthi bleibt skeptisch, ob die sich je durchsetzt, verweist aber auf die Grundsatzfrage dahinter: Will man die Radioverbreitung «globalen Konzernen übergeben, die nach rein kommerzieller Logik funktionieren», oder lieber auf eine Infrastruktur setzen, die noch mehrheitlich in öffentlicher Hand liegt? «Mir ist es grundsätzlich wohler, wenn eine staatliche oder öffentliche Kontrolle über die Infrastruktur vorhanden ist», sagt Lüthi.

    14 min
  • Tobias Fueter
    persoenlich.com-Podcast «50 Jahre ADC» #34

    Tobi Fueters Leben ist eine Abfolge schillernder Momente. Im aktuellen Podcast erzählt er, wie sein Vater Peter-Christian in Los Angeles einen Oscar entgegennahm und man dies im Fernseher nicht sah, warum seine Frau Noëlle von Andy Warhol gemalt wurde und wie er vor 16 Jahren mit seinem Partner Yves Bollag die Werbefilmproduktion Stories gründete. Buchstäblich auf den Hund gekommen, ist er aber in Rumänien.

    Tobi Fueter wurde 1973 als Sohn von Peter-Christian Fueter geboren, seine Grosseltern waren die berühmte Schauspielerin Anne-Marie Blanc und Condor-Gründer Heinrich Fueter. Nach dem Besuch der renommierten NYU Tisch School of the Arts startete Tobi Fueter in der Schweiz als Werbefilmproduzent durch. Mit der Werbesitcom «Beck & Bondi», die er in Zusammenarbeit mit Contexta für die Swisscom realisierte, gewann er viele Preise. Daneben war er Co-Regisseur von Michael Steiners legendärem Spielfilm «Grounding». 2010 gründete er zusammen mit Yves Bollag die Werbefilmproduktion Stories, die dieses Jahr für ihren Hiltl-Spot beim ADC einen goldenen Würfel gewann. Zusammen mit seiner Frau Noëlle gründete er die Strassenhunde-Charity «The Dog Rose», die in Rumänien ein eigenes Hundeheim betreibt und damit über 1000 Strassenhunde vor dem sicheren Tod rettete.

    Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – dem ADC Switzerland, dem Club der führenden Kreativen, den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcasts – verfügbar.

    38 min
  • IGEM-Digimonitor
    persoenlich.com-Podcast #106

    Die KI-Nutzung in der Schweiz hat sich laut IGEM-Digimonitor innert zwei Jahren verdoppelt (persoenlich.com berichtete). Matthias Ackeret zeigt sich davon im Podcast alarmiert: «Ich bin nicht überrascht, aber schon etwas erschrocken. So etwas haben wir noch nie erlebt. Das ist eine Brachialrevolution.» Christian Beck verweist zudem auf den Digimonitor-Befund, wonach bereits 57 Prozent gezielt über KI-Plattformen suchen – mehr als über YouTube oder Social Media.

    Für die Verlage wird im Podcast ein zweiter Befund diskutiert: Die Nutzung digitaler News bleibt zwar hoch, die Zahlungsbereitschaft dafür sinkt aber in praktisch allen Bevölkerungsgruppen weiter, besonders bei Jüngeren und in der Romandie. Ackeret ordnet das als Teil einer grösseren Entwicklung ein: «Ich glaube, wir sind mit dem, was gerade passiert, alle etwas überfordert.»

    Thema im Podcast ist auch We-news.com: Hinter dem News-Portal steckt eine KI-Textfabrik mit Sitz in Hongkong. Eine angebliche Redaktorin habe innert zwölf Tagen 62 Artikel verfasst. Dennoch schalteten bekannte Marken Werbung auf der Seite: «Der KI-Müll wird zum ernsthaften Reputationsrisiko für die Werbebranche», sagt Beck.

    19 min

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Die Redaktion von persönlich und persoenlich.com diskutiert wöchentlich in Zweierkonstellation Themen und aktuelle Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. Am Mikrofon zu hören sind abwechselnd Verleger und Chefredaktor Matthias Ackeret, Redaktionsleiter Christian Beck und die Redaktor:innen Nick Lüthi und Sandra Porchet.