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Pocahontas ist weltweit bekannt. Doch ihre wahre Lebensgeschichte wird von einer fiktiven Version überschattet, die als Romanze zwischen einem unerschrockenen englischen Hauptmann und einer temperamentvollen Indianerprinzessin inszeniert wurde.
Was also ist über die echte Geschichte von Pocahontas und ihr Leben vor der Ankunft der weißen Kolonisatoren bekannt? Wie gelang es ihr, einen Waffenstillstand zwischen ihrem Stamm und den Europäern zu erwirken? Und wie viel Einfluss hatte sie wirklich auf ihr Schicksal und das ihres Volkes?
Dies ist eine kurze Geschichte über… Pocahontas.
Verfasst von Lindsay Galvin, Ute Wietfeld und Carolin Sommer. Produziert von Annika Hagemann. Mit Dank an Camilla Townsend, Professorin für Geschichte an der Rutgers University und Autorin von „Pocahontas and the Powhatan Dilemma“.
Host: David Nathan
Synchronsprecherin: Elena Wilms
***Ein Hinweis zum Gebrauch des Wortes „Indianer“, über den wir uns viele Gedanken gemacht haben:***
Der im Englischen ursprünglich gebrauchte Ausdruck „Indians“ beruht auf einem Missverständnis seitens Christoph Kolumbus, der damals losgezogen war, um einen neuen Seeweg nach Indien zu finden. Obwohl das Wort dementsprechend korrekt mit „Inder“ übersetzt werden müsste, entstand im Deutschen der Ausdruck „Indianer“, der im weiteren Verlauf der Geschichte für alle Menschen und Stämme verwendet wurde, die bereits in Nord- und Südamerika lebten, bevor die Europäer dort eintrafen.
Diese Stämme hatten jedoch bis dahin keine Veranlassung gehabt, sich eine übergreifende, sich gegen die Einwanderer abgrenzende Bezeichnung zu geben. Abgesehen von ihrer Stammeszugehörigkeit sahen sie sich einfach als Menschen. Heutzutage gilt der Begriff „Indians“ im englischen Sprachraum daher als kolonialistische Fremdbezeichnung und wurde durch das neutralere „Native Americans“ ersetzt. Da im Deutschen der Unterschied schon dadurch gemacht wird, dass wir nicht von Indern sondern von Indianern reden, und Begriffe wie Ureinwohner, Naturvölker und Indigene ebenfalls belastet sind, haben wir uns entschieden, bei dem gängigen Begriff Indianer zu bleiben und wo immer möglich, die entsprechenden Stämme zu nennen.
Zur weiteren Lektüre empfehlen wir diese beiden Links, nach denen wir uns so gut es ging gerichtet haben:
https://www.swr.de/kultur/sprache/darf-man-noch-indianer-sagen-112.htmlPDF: https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/nonam/de/kulturvermittlung/2025-darf-man-noch-indianer-sagen.pdf
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By NOISER5
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Pocahontas ist weltweit bekannt. Doch ihre wahre Lebensgeschichte wird von einer fiktiven Version überschattet, die als Romanze zwischen einem unerschrockenen englischen Hauptmann und einer temperamentvollen Indianerprinzessin inszeniert wurde.
Was also ist über die echte Geschichte von Pocahontas und ihr Leben vor der Ankunft der weißen Kolonisatoren bekannt? Wie gelang es ihr, einen Waffenstillstand zwischen ihrem Stamm und den Europäern zu erwirken? Und wie viel Einfluss hatte sie wirklich auf ihr Schicksal und das ihres Volkes?
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Verfasst von Lindsay Galvin, Ute Wietfeld und Carolin Sommer. Produziert von Annika Hagemann. Mit Dank an Camilla Townsend, Professorin für Geschichte an der Rutgers University und Autorin von „Pocahontas and the Powhatan Dilemma“.
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***Ein Hinweis zum Gebrauch des Wortes „Indianer“, über den wir uns viele Gedanken gemacht haben:***
Der im Englischen ursprünglich gebrauchte Ausdruck „Indians“ beruht auf einem Missverständnis seitens Christoph Kolumbus, der damals losgezogen war, um einen neuen Seeweg nach Indien zu finden. Obwohl das Wort dementsprechend korrekt mit „Inder“ übersetzt werden müsste, entstand im Deutschen der Ausdruck „Indianer“, der im weiteren Verlauf der Geschichte für alle Menschen und Stämme verwendet wurde, die bereits in Nord- und Südamerika lebten, bevor die Europäer dort eintrafen.
Diese Stämme hatten jedoch bis dahin keine Veranlassung gehabt, sich eine übergreifende, sich gegen die Einwanderer abgrenzende Bezeichnung zu geben. Abgesehen von ihrer Stammeszugehörigkeit sahen sie sich einfach als Menschen. Heutzutage gilt der Begriff „Indians“ im englischen Sprachraum daher als kolonialistische Fremdbezeichnung und wurde durch das neutralere „Native Americans“ ersetzt. Da im Deutschen der Unterschied schon dadurch gemacht wird, dass wir nicht von Indern sondern von Indianern reden, und Begriffe wie Ureinwohner, Naturvölker und Indigene ebenfalls belastet sind, haben wir uns entschieden, bei dem gängigen Begriff Indianer zu bleiben und wo immer möglich, die entsprechenden Stämme zu nennen.
Zur weiteren Lektüre empfehlen wir diese beiden Links, nach denen wir uns so gut es ging gerichtet haben:
https://www.swr.de/kultur/sprache/darf-man-noch-indianer-sagen-112.htmlPDF: https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/nonam/de/kulturvermittlung/2025-darf-man-noch-indianer-sagen.pdf
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