Poesiehecke

Poesiehecke

By Tom von ArxFiction
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Poesiehecke episodes

  • Abschied – Ludwig Rellstab

    Die Trennung, der Abschluss festigt dasjenige, was abgeschlossen wird. So bietet sich einem die Möglichkeit, dasselbe gleichsam von aussen zu betrachten oder auf eine gewisse Zeit zurückzublicken.

    Ludwig Rellstab (1799–1860) hat in einer Ballade von einer Stadt Abschied genommen – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.

    Bild von Pexels via Pixabay.

    3 min
  • Mondnacht – Joseph von Eichendorff

    Das Verhältnis von Himmel und Erde, Luft und Boden, Geist und Körper steht im Fokus jahrhundertelanger philosophischer Betrachtung. Das Sterben wird häufig auch als Übergang von einer materiellen in eine immaterielle Sphäre betrachtet.

    Joseph von Eichendorff (1788–1857) hat in einem Gedicht diese Dynamik beleuchtet – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.

    Bild von Bru-nO via Pixabay.

    1 min
  • Barbarossa – Marie Eugenie Delle Grazie

    Barbarossa, italienisch für Rotbart, wird der römisch-deutsche König Friedrich I. genannt. Äusserst brutal und gewaltvoll führt er im 12. Jahrhundert Kriege und versucht sein Reich, das bis nach Italien reicht, unter Kontrolle zu halten. Im 19. Jahrhundert wird die Figur Barbarossas, der im Berg Kyffhäuser ruhe, zum nationalen Mythos stilisiert: Viele wünschen sich einen grossen Nationalstaat wie zu dessen Regierungszeit.

    Marie Eugenie Delle Grazie (1864–1931) hat den Regenten in einem Gedicht auftreten lassen – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.

    Bild von Frank Klessascheck via Pixabay.

    1 min
  • Die Prise – Wilhelm Busch

    Tabak wird seit Jahrhunderten als Genussmittel verwendet. Der Schnupftabak war in früher Zeit dabei viel verbreiteter als Kau- oder Rauchtabak. Er wurde besonders seiner befreienden Wirkung wegen konsumiert.

    Wilhelm Busch (1832–1908) hat das Schnupfprozedere in einem Gedicht festgehalten – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.

    Bild von Wilhelm Busch via wikimedia.org

    2 min
  • Mittel zum Vergnügen – Johanna Charlotte Unzer

    «Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.» Das Bonmot Karl Valentins kann in tristeren Tagen dazu motivieren, nicht Trübsal zu blasen, sondern das Leben auf die etwas leichtere Schulter zu nehmen.

    Auch Johanna Charlotte Unzer (1725–1782) hat einen poetischen Ratschlag verfasst – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.

    Bild von Pexels via Pixabay.

    1 min
  • Die Winternachtigall – Friedrich Rückert

    Die Nachtigall ist in unseren Breitengraden nur während der warmen Monate präsent. Sie verbringt den Winter in Afrika. Ihre unscheinbare Gestalt steht im krassen Gegensatz zu ihrem eindrücklichen, lauten Gesang.

    Friedrich Rückert (1788–1866) liess in einem Gedicht eine Nachtigall im Winter singen – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.

    Bild von wal_172619 via Pixabay.

    2 min
  • Beinahe gerüstet! – Martha Lasker

    Mit den Höhenkliniken und dem Öffnen der Kurhotels auch im Winter begann der Siegeszug des Wintertourismus in den Alpen. Seit über 150 Jahren suchen Menschen aller Couleur Vergnügen, Erholung oder Bewegung am Berg.

    Martha Lasker (1867–1942) hat sich in einem Gedicht auf die Wintersaison vorbereitet – hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.

    Bild von Kartashova via Pixabay.

    1 min
  • Nacht im Schützengraben – Gerhard Moerner

    Am 11. November 1918 wurde der Erste Weltkrieg für beendet erklärt. Vier Jahre Zermürbungskrieg und Millionen Tote liessen von der anfänglichen Kriegsbegeisterung nicht mehr viel übrig. Bezeichnend für seinen Verlauf war der Stellungskrieg an der Westfront.

    Gerhard Moerner (1894–1917) war auch an der Westfront, wo er als Soldat diente, Gedichte schrieb – und starb.

    Eines wird hier vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.

    Bild von Pexels via Pixabay.

    1 min
  • Die fremde Stadt – Maria Luise Weissmann

    Die Stadt hat häufig einen ambivalenten Charakter. Einerseits können sich in ihr Menschen, Kulturen und Ideen verschiedener Art versammeln, andererseits kann sich das Individuum mit ihr unverbunden und ihr fremd fühlen.

    Maria Luise Weissmann (1899–1929) hat die Anonymität in der Stadt in einem Gedicht beschrieben, das ich für dich eingesprochen habe.

    Bild von jandobry 1 via Pixabay.

    1 min
  • Die Frau von Altdorf – Ludwig Pfau

    Hochmut wird in der römisch-katholischen Kirche als Todsünde gewertet. Wer ihm verfällt, verhält sich unanständig, herablassend und arrogant, schätzt sich höher ein, als er ist.

    Ludwig Pfau (1821–1894) hat in einer Ballade Hochmut rächen lassen, die ich für dich eingesprochen habe.

    Bild von StockSnap via Pixabay.

    3 min

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Gedichte, Balladen und Poesie - vorgetragen von Tom von Arx, Sprecher der Zaunkönigsklasse.