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In dieser Folge werfen wir einen psychologischen Blick auf Influencer, Content Creation und die Mechanismen hinter Likes, Identität und Selbstwert.
Zwischen Inszenierung, Authentizität und dem Wunsch, gesehen zu werden, geht es u.a. um eine Frage, die uns alle betrifft: Wer sind wir, wenn ständig jemand zusieht?
Quellen:
Bühring, P., & Richter-Kuhlmann, E. (Jahr). Soziale Medien: Zwischen Risiken und Nutzen. Deutsches Ärzteblatt, PP(7).
DAK-Gesundheit. (2025). DAK Mediensucht-Studie 2026: Problematische Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/dak-studie-mediensucht-2026_164552
Deutschlandfunk. (2026, 20. August). Social-Media-Sucht – Warum dahinter mehr steckt als Algorithmen [Audio-Podcast-Folge]. In Der Tag. Deutschlandradio.
Erikson, E. H. (1968). Identity: Youth and crisis. W. W. Norton & Company.
Erikson, E. H. (1974). Identität und Lebenszyklus: Drei Aufsätze. Suhrkamp.
Nymoen, O., & Schmitt, W. M. (2021). Influencer: Die Ideologie der Werbekörper. Suhrkamp.
Wir sind beide ausgebildete Psychotherapeutinnen und unsere Analysen basieren u.a. auf psychologischen Theorien, aber wir erheben keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit und sie ersetzen keine Beratung geschweige denn eine Psychotherapie. Alles Gesagte sind nur unsere Interpretationen und Gedanken.
Wenn ihr psychologische Unterstützung benötigt, wendet euch bitte an eine Fachkraft vor Ort oder telefonisch an die Terminvergabestelle der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter der -116117.
Pippi Langstrumpf gilt für viele als Symbol für Freiheit, Mut und Selbstbestimmung. Sie stellt Regeln infrage, lebt unabhängig und lässt sich von gesellschaftlichen Erwartungen kaum einschränken. Generationen von Kindern und Erwachsenen haben sie als inspirierendes Vorbild erlebt.
Doch wie wirkt Pippi aus psychologischer Perspektive? Was macht sie zu einem so faszinierenden Vorbild? Und gibt es vielleicht auch Seiten an ihr, die wir heute kritischer betrachten können?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Selbstständigkeit und Selbstvertrauen so wichtig sind, wo die Grenzen von grenzenloser Autonomie liegen und weshalb Kinder trotz aller Freiheit verlässliche Beziehungen, Orientierung und auch klare Grenzen brauchen.
Quellen:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/pippi-langstrumpf-kinderbuch-astrid-lindgren-80-jahre-100.html
https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0165025409103137
https://elchkuss.de/pippi-langstrumpf-wird-75/2/
https://www.ndr.de/kultur/buch/Pippi-Langstrumpf-Bossbabe-Punk-und-Feministin-aber-auch-zeitgemaess,sonjaeismann100.html
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/61457/pippi-langstrumpf-oder-was-ist-ein-linksautonomer/
https://www.herlegacymatters.de/beruehmte-frauen/astrid-lindgren-schriftstellerin-kinderliteratur-pippi-langstrumpf/
Wir sind beide ausgebildete Psychotherapeutinnen und unsere Analysen basieren u.a. auf psychologischen Theorien, aber wir erheben keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit und sie ersetzen keine Beratung geschweige denn eine Psychotherapie. Alles Gesagte sind nur unsere Interpretationen und Gedanken.
Wenn ihr psychologische Unterstützung benötigt, wendet euch bitte an eine Fachkraft vor Ort oder telefonisch an die Terminvergabestelle der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter der -116117.
Wir bleiben noch eine Folge bei den Hunger Games und sprechen heute über Finnick Odair. Das ist einer der Charaktere, über den wir beide wenig wussten, aber ich fand die Fragestellung interessant: Was macht Schönheit mit einem Menschen? Inwieweit kann man sie als Kapital betrachten, oder eher als Ware? Wann wird sie zur Bürde? Dabei schauen wir uns auch Studien zum Thema Schönheit an, das ist nämlich ein Thema, was viele Menschen interessiert.
Dunkel, C. S., van der Linden, D., & Kanazawa, S. (2025). Physical attractiveness and the general factor of personality: Replication and extension. Personality and Individual Differences, 252, 113324.
Heute geht es bei uns um ein etwas übergeordnetes Thema: den "Hype" um dystopische Geschichten und die Frage, was uns eigentlich so reizt an dieser Art der Literatur und natürlich auch von dystopischen Filmen.
Es geht u.a. um den Umgang mit kollektiven, oft diffusen Ängsten und einer emotionalen und reflektiven Auseinandersetzung damit - aber ohne den eigenen sicheren Raum verlassen zu müssen.
Hör rein und überleg mit uns, was uns an Dystopien fasziniert!
Quellen:
Collins, Suzanne (2009–2011): Die Tribute von Panem. Hamburg: Oetinger. Drei Bände
Berger, C: „If we burn, you burn with us“. Gesellschafts- und Gerechtigkeitskonzeption von Suzanne Collins’ Hunger Games-Trilogie auf dem Hintergrund der christlichen Gesellschaftslehre. Graz: Univ. Dipl.arb. 2016.
Clasen, M & Kjeldgaard-Christiansen, J & Johnson, J. (2018). Horror, Personality, and Threat Simulation: A Survey on the Psychology of Scary Media. Evolutionary Behavioral Sciences. 14. 213-230. 10.1037/ebs0000152.
Oosterwijk, S (2017) Choosing the negative: A behavioral demonstration of morbid curiosity. PLoS ONE 12(7): e0178399. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0178399
Sebastián-Martín, M. (2021). The Beautification of Dystopias across Media: Aesthetic Ambivalence from We to Black Mirror. Utopian Studies. 32. 277-295. 10.5325/utopianstudies.32.2.0277.
Wilhelm, B. (2019). Utopie und Dystopie in der zeitgenössischen Jugendliteratur – Zukunftsgestaltung und Gesellschaftskritik (Masterarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz). https://de.readkong.com/page/utopie-und-dystopie-in-der-zeitgenossischen-jugendliteratur-6511288
Einige der benannten Bücher:
Ugly-Pretty-Special. Von Scott Westerfeld.
Der Report der Magd. Von Margret Atwood.
Die Bestimmung. Von Veronica Roth.
Die Gabe. Von Naomi Alderman.
Vox und Q. Von Christina Dalcher.
Wir sind beide ausgebildete Psychotherapeutinnen und unsere Analysen basieren u.a. auf psychologischen Theorien, aber wir erheben keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit und sie ersetzen keine Beratung geschweige denn eine Psychotherapie. Alles Gesagte sind nur unsere Interpretationen und Gedanken.
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Liebe Hörer*innen! Wir sind ja beim letzten Mal bereits in das Universum von Panem eingestiegen und machen heute da auch direkt weiter, aber mit einem etwas weiteren Blickwinkel. Wir sprechen über die gesellschaftliche Struktur von Panem und die Parallelen zum Nationalsozialismus, unter Bezugnahme auf die kluge Hannah Arendt. Natürlich interessiert uns auch der psychologische Aspekt, heute mehr der sozialpsychologische, als der klinisch psychologische. Vielleicht kennt ihr ja einige der besprochenen Experimente bereits.
Außerdem hat uns beide die Frage beschäftigt: Inwiefern leben wir bereits im Capitol? Stichwort Desensibilierung, Stichwort Entmenschlichung. Aber gottseidank gibt es auch noch viele Sachen, die bei uns ganz anders laufen.
Hört's euch an und gebt gerne euren Senf dazu!
Arendt, H. (1951). The Origins of Totalitarianism. Harcourt, Brace & Company.
Arendt, H. (1964). Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen. München: Piper.
Arendt, H. (1965). Über das Böse: Eine Vorlesung zu Fragen der Ethik. München: Piper.
Darley, J. M., & Latané, B. (1968). Bystander intervention in emergencies: Diffusion of responsibility. Journal of Personality and Social Psychology, 8(4p1), 377–383.
Milgram, S. (1963). Behavioral study of obedience. Journal of Abnormal and Social Psychology, 67(4), 371–378.
Wisco, B. E., Marx, B. P., May, C. L., Martini, B., Krystal, J. H., Southwick, S. M., & Pietrzak, R. H. (2017). Moral injury in U.S. combat veterans: Results from the national health and resilience in veterans study. Depression and Anxiety.
Zimbardo, P. G., Haney, C., Banks, W. C., & Jaffe, D. (1973). The mind is a form of prison: A study of prisoner and guard roles. Naval Research Reviews, 30(9), 4–17.
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Wir beginnen ein neues Kapitel unseres Podcasts und wenden uns den Hunger Games zu! Ob wir das jetzt in den nächsten Folgen direkt weiter führen oder erst einmal über etwas anderes sprechen, wissen wir noch nicht, lasst euch also überraschen (oder gebt uns eine Rückmeldung, was ihr wollt!). Auf jeden Fall besprechen wir heute Haymitch, der in der ursprünglichen Trilogie Katniss' Mentor ist und der Hauptcharakter des Buches Sunrise on the Reaping. Uns beschäftigt dabei die Frage, wieso Menschen überhaupt alkoholabhängig werden und vor Allem, wieso sie sich aus einer solchen Sucht schwer lösen können. Aber gerade bei Haymitch kann man ja gut beobachten, dass es eben doch einen Grund geben kann, mit dem Trinken aufzuhören, ein höheres Ziel, eine Aufgabe, aber auch eine Verantwortung. Wir sprechen ein bisschen über Prognosen und Therapie von Alkoholabhängigkeiten und worunter die Kinder von alkoholabhängigen Eltern leiden.
ACHTUNG: Es wird Spoiler geben! Tine hat sich nicht dran gestört, aber wer Sunrise on the Reaping noch ungespoilert lesen will, muss sich zwischendrin die Ohren zuhalten.
Quellen:
**https://www.lemonde.fr/en/science/article/2026/02/16/a-drunk-woman-is-shameful-why-women-face-greater-risks-but-receive-less-support-for-alcohol-addiction675052110.html
Finney JW, Moos RH. The long-term course of treated alcoholism: I. Mortality, relapse and remission rates and comparisons with community controls. J Stud Alcohol. 1991 Jan;52(1):44-54.
Goh, C.M.J., Asharani, P.V., Abdin, E. et al. Gender Differences in Alcohol Use: a Nationwide Study in a Multiethnic Population. Int J Ment Health Addiction 22, 1161–1175 (2024).
John U, Rumpf HJ, Hoffmann S, Meyer C, Kiefer F. Langzeitverläufe der Alkoholabhängigkeit [Long-term courses of alcohol dependence]. Nervenarzt. 2025 Jan;96(1):31-36.
Linn BK, Zhao J, Stasiewicz PR, LaBarre C, Wilding GE, Bradizza CM. Relationship of negative emotionality, NIAAA recovery, and 3- and 6-month drinking outcomes among adults in treatment for alcohol use disorder. Drug Alcohol Depend. 2023 Jan 1;242:109695.
In dieser Folge werfen wir einen psychologischen Blick auf eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Literatur: Romeo und Julia.
Quelle: Shakespeare, W. (1597). Romeo and Juliet. London.
zur Dreieckstheorie der Liebe: https://lexikon.stangl.eu/15509/dreieckstheorie-der-liebe
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Liebe Zuhörer*innen, heute gibt es eine Sonderfolge! Wir werden dem Harry Potter Universum vorübergehend untreu und besprechen andere literarische Phänomene, diesmal "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll and Mr. Hyde" von Robert Louis Stevenson aus dem Jahr 1886. Wir beleuchten den Kontext (das viktorianische England) und was dieser mit der Geschichte zu tun hat, aber sprechen auch intensiv darüber, inwiefern das auf die heutige Zeit übertragbar ist. Im Speziellen geht es viel um den Begriff der Spaltung und psychologische Phänomene und Störungen, die damit assoziiert sind. Wie immer widmen wir uns auch der Frage: Wie wäre Dr. Jekyll so als Patient?
Schaut gern auf unserer Instagramseite - https://www.instagram.com/popkulturaufder_couch/ - vorbei oder lasst einen Kommentar auf Spotify da. Wir sind gespannt auf eure Meinungen!
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Oha … da kommt ja noch was 😉
Für alle Narzissmus-Interessierten unter euch werfen wir hier noch einen Blick auf das Narzissmus-Kapitel des SKID-II - eines strukturierten klinischen Interviews, das wir stellvertretend für Draco durchgeführt haben.
Wer sich für die Diagnosekriterien der narzisstischen Persönlichkeitsstörung interessiert, ist hier genau richtig!
Quelle:
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Diese Folge enthält Spoiler, sogar eine Menge davon.
Die Harry-Potter-Welt und ihre Charaktere sind das geistige Eigentum von J.K. Rowling und der Wizarding World Franchise. Dieser Podcast steht in keiner Verbindung zu den Rechteinhabern und nutzt die Geschichten im Rahmen von Fair Use. Wir respektieren das geistige Eigentum der Rechtinhaber:innen. Alle Inhalte dieses Podcast dienen ausschließlich der Unterhaltung und Meinungsäußerung von Fans.
Erneut landet ein eher… sagen wir herausfordernder Charakter auf unserer Couch: Draco Malfoy.
Wir verfolgen seinen Werdegang vom herablassenden Widerling hin zu einem Erwachsenen, der zumindest ein kleines bisschen weniger unsympathisch daherkommt. Dabei nehmen wir unter die Lupe, welche Faktoren seinen Hochmut und seine fragwürdigen Verhaltensweisen geprägt haben - und welche Rolle seine Familie dabei gespielt hat.
Und weil Draco trotz (oder vielleicht gerade wegen?) seiner vielen unangenehmen Persönlichkeitszüge ein erstaunlich großes Fandom hat, fragen wir uns natürlich auch: Warum eigentlich?
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