PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast

PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast

By PostfinanceBusiness
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PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast episodes

  • Das Börsenmagazin vom 15. November 2024

    Die US-Börse konnte das positive Momentum nicht weiter fortsetzen; insgesamt ist es eher ruhig geblieben. Der US-Aktienmarkt hat sich diese Woche mehrheitlich seitwärts in die Nähe des Allzeithochs bewegt, und in Europa hat sich die Lage nach der Wiederwahl von Trump und dem Scheitern der Ampelregierung in Deutschland beruhigt. Der Bitcoin hingegen konnte seinen Höhenflug diese Woche fortsetzen; die Hoffnung auf Trumps Unterstützung für Kryptowährungen scheint ungebrochen zu sein. Der Bitcoin hat diese Woche zum ersten Mal die Marke von 90.000 US-Dollar durchbrochen. Seit Jahresbeginn liegt die Performance damit bei über hundert Prozent. Gold hingegen hat eine andere Entwicklung genommen: Nach dem Allzeithoch von 2.800 US-Dollar hat das Edelmetall seit Anfang des Monats mehr als neun Prozent verloren. Die Gründe dafür liegen unter anderem in der anhaltenden Stärke des US-Dollars und den steigenden Kapitalmarktzinsen.

    Eine wichtige Zahl in dieser Woche war die Inflationsrate in den USA. Die analysierte Kernrate ist unverändert bei 3,3 Prozent geblieben, während die Gesamtinflationsrate auf 2,6 Prozent gestiegen ist. Die Entwicklung zeigt, wie hartnäckig die US-Inflation ist. Die Inflation wird auch weiterhin von zentraler Bedeutung sein, insbesondere im Hinblick auf die letzte Sitzung der US-Notenbank FED. Der FED-Vorsitzende Paul sagte gestern sogar, dass es aktuell keine Anzeichen für schnelle weitere Zinssenkungen gibt. Auch das Bild aus China bleibt weiterhin gemischt: Einerseits lagen die Einzelhandelsumsätze über den Erwartungen, andererseits zeigen die Zahlen zur Industrieproduktion und zur Preisentwicklung im Immobiliensektor weiterhin Schwäche. Ob das angekündigte Konjunkturpaket in Höhe von 1,4 Billionen US-Dollar etwas ändern wird, darf bezweifelt werden.

    Der chinesische Aktienmarkt hat sich diese Woche eher skeptisch gezeigt und fast 3 Prozent verloren.

    Auf der Unternehmensseite sind die Quartalszahlen von NVIDIA von besonderem Interesse. Der KI-Chiphersteller ist der letzte von „Magnificent Seven“, der seine Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Aus wirtschaftlicher Sicht sollte die Woche relativ ereignisarm sein; für die Finanzmärkte werden die Zahlen zum US-Immobilienmarkt und damit zur Baukonjunktur von Interesse sein. Zudem werden wir mit Einkaufsmanagerindizes Einblicke in die Stimmung der Unternehmen und die mögliche konjunkturelle Entwicklung in den Industrienationen bekommen.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 8. November 2024

    Die US-Präsidentschaftswahl und der Sieg von Donald Trump lösten eine "Trump-Rally" an den Börsen aus, bei der die US-Märkte um über 5 % zulegten und neue Allzeithochs erreichten. Besonders Bankaktien profitierten, da Investoren erwarten, dass Trumps Politik Deregulierungen und höhere Zinsen mit sich bringen könnte. Auch Tesla konnte stark zulegen und stieg im Wochenverlauf um über 20 %. Gleichzeitig stieg der US-Dollar um 2 %, und der Bitcoin erreichte mit über 76.000 USD ein neues Rekordhoch.

    In Deutschland beendete Bundeskanzler Scholz die Ampelkoalition nach der Entlassung des Finanzministers Christian Lindner, bedingt durch langanhaltende Spannungen in der Haushalts- und Wirtschaftspolitik. Eine Minderheitsregierung wird das Land bis Januar führen, bevor ein Vertrauensvotum im Bundestag entscheidet, wie es weitergeht. Der deutsche Aktienindex DAX reagierte gelassen auf die politische Entwicklung und legte um etwa 1 % zu.

    Ökonomisch gab es ebenfalls Neuigkeiten: Die Zentralbanken in den USA und Großbritannien senkten die Zinsen um jeweils 25 Basispunkte. In den USA zeigte sich Jerome Powell optimistischer hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage und des Arbeitsmarktes. In China übertrafen die Exporte die Erwartungen, während die schwachen Importzahlen eine anhaltend schwache Inlandsnachfrage signalisieren könnten.

    Für die kommende Woche dürften Inflationsdaten aus den USA im Fokus stehen. Mit einer Kernrate von 3,3 % liegt die Inflation weiterhin über dem Ziel der Federal Reserve und könnte angesichts der inflationsfördernden Politik von Trump zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 1. November 2024

    In der vergangenen Woche standen die Aktienmärkte weiterhin unter Druck und verzeichneten Verluste von 1–2 %, wobei der SMI ein Minus von 3 % aufwies. Dies steht im Kontrast zur aktuellen Berichtssaison, in der viele Unternehmen starke Quartalszahlen präsentierten. In der Schweiz übertraf Novartis Anfang der Woche die Erwartungen und konnte zum dritten Mal die Jahresziele anheben. Auch die UBS überraschte positiv mit einem Gewinn, der weit über den Prognosen lag. In den USA legten fünf der „Glorreichen Sieben“ ihre Zahlen vor. Trotz hoher Gewinne und starker Umsätze führten Sorgen über die hohen Infrastrukturkosten für künftige KI-Projekte zu Verlusten und Gewinnmitnahmen, was die Marktstimmung dämpfte.

    Auch ökonomisch brachte die Woche wichtige Erkenntnisse: Die Eurozone verzeichnete im dritten Quartal ein leicht verbessertes Wachstum, während die USA mit einem starken Wachstum von 2,8 % überzeugten, das hauptsächlich durch den privaten Konsum getragen wurde. Die US-Arbeitsmarktzahlen bestätigen zudem eine anhaltende Robustheit. Inflationsdaten rückten ebenfalls in den Fokus: In der Eurozone stieg die Inflation auf 2 %, während die Kernrate in den USA mit 2,7 % nach wie vor über dem Zielband liegt.

    In der kommenden Woche werden die US-Wahlen im Mittelpunkt stehen, wobei laut Umfragen Donald Trump in Führung liegt. Ebenfalls stehen wichtige Leitzinsentscheidungen in den USA und in England an, die am Donnerstag nach den Wahlen erwartet werden. Zudem werden bedeutende Konjunkturdaten aus den USA und China veröffentlicht, während die Berichtssaison sich dem Ende zuneigt.

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    3 min
  • Das Börsenmagazin vom 25. Oktober 2024

    In der vergangenen Woche prägten Unternehmensberichte die Bewegungen an den Aktienmärkten. Besonders Tesla überraschte positiv und gewann nach Veröffentlichung der Quartalszahlen 20% an Wert, während der Gesamtmarkt schwächer blieb, bedingt durch einen Anstieg der langfristigen Zinsen. Der Schweizer Markt zeigte sich ebenfalls verhalten. Roche legte dank starker Umsätze in der Pharmasparte um 2% zu, während Logitech, belastet durch schwache Nachfrage aus China, über 10% verlor.

    Ökonomisch verlief die Woche eher ruhig. Die Zinssenkung der chinesischen Nationalbank hatte wenig Einfluss, und Stimmungsdaten aus Industrienationen brachten kaum neue Impulse.

    In der kommenden Woche wird die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten aus den USA und Europa erwartet, einschließlich Wachstums- und Inflationszahlen. Unternehmensseitig stehen Quartalszahlen der Tech-Giganten Google, Apple, Meta, Microsoft und Amazon an.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 18. Oktober 2024

    Diese Woche standen die Unternehmensquartalszahlen im Fokus. US-Banken überraschten durchweg positiv, vor allem dank eines florierenden Geschäfts im Bereich Fusionen und Übernahmen, was den Aktienkurs des US-Finanzsektors in diesem Jahr um mehr als 30 % steigen ließ. Im Halbleitersektor sorgte eine Gewinnwarnung des niederländischen Unternehmens ASML für Druck, doch dank starker Zahlen und eines positiven Ausblicks des Chipherstellers TSMC konnte der Sektor seine Verluste im Wochenverlauf ausgleichen. In der Schweiz beeinflussten die Quartalsergebnisse von Nestlé und ABB die Kurse: Während Nestlé die Erwartungen für 2024 aufgrund schwacher Konsumnachfrage senkte, entsprach ABB den Erwartungen. Beide Aktien erholten sich nach anfänglichen Verlusten.

    Auf der ökonomischen Seite verursachten schwache Wachstumszahlen aus China Sorgen, vor allem durch die Gefahr einer negativen Inflation. Erst neue Unterstützungsmassnahmen brachten wieder Optimismus an die Märkte. In Europa senkte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins um 25 Basispunkte, die dritte Zinssenkung seit Juni, als Reaktion auf die schwache Wirtschaftsleistung in der Eurozone. Die Inflation bleibt aufgrund niedriger Energiepreise unter dem Zielwert, während die Kerninflation stabil bei 2,7 % liegt.

    Für die kommende Woche werden die Geschäftszahlen von Tesla, Amazon und IBM erwartet. Zudem könnten neue Stimmungsindikatoren aus den Industrienationen einen Einblick in die zukünftige Konjunkturentwicklung geben.

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    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 11. Oktober 2024

    Diese Woche haben positive US-Arbeitsmarktdaten und eine optimistische Stimmung bei US-Dienstleistungsunternehmen die Finanzmärkte belebt. Die Zinsen an den Obligationenmärkten haben ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. 10-jährige US Staatsobligationen rendieren inzwischen wieder über 4% und liegen somit wieder auf dem Stand von Juli von diesem Jahr. Auch die Aktienmärkte profitierten zunächst, aber die Dynamik flaute ab. Die US-Inflationszahlen enttäuschten, da die Kerninflation zum ersten Mal seit März 2023 wieder anstieg, was die US-Notenbank und die Märkte negativ beeinflusste.

    In China kühlte die Euphorie nach starken Kursanstiegen der Vorwoche ab. Mangels fiskalpolitischer Maßnahmen verloren die Märkte wieder etwa 10%. Alle Augen richten sich auf eine anstehende Konferenz, auf der neue wirtschaftliche Unterstützung erwartet wird.

    Nächste Woche startet die Quartalsberichtssaison, unter anderem mit ABB und Schindler in der Schweiz. Außerdem wird die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank erwartet, wo eine weitere Zinssenkung um 0,25% im Raum steht. Zudem rücken Chinas Wirtschaftswachstum und die US-Baukonjunktur in den Fokus.

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    3 min
  • Das Börsenmagazin vom 04. Oktober 2024

    Die Märkte wurden durch die Spannungen im Nahen Osten, insbesondere den israelischen Angriff auf die Hisbollah im Libanon, sowie die anhaltend schwache Stimmung in der US-Industrie belastet. Die US- und europäischen Aktienmärkte gaben nach, während sich die Märkte in China und Hongkong trotz der "Goldenen Woche" positiv zeigten. Der Goldpreis erreichte ein Allzeithoch, bewegte sich seitdem mehrheitlich seitwärts, und der Ölpreis stieg deutlich aufgrund der geopolitischen Risiken.

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    3 min
  • Das Börsenmagazin vom 27. September 2024

    Die Börsenwoche wurde von chinesischen Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft geprägt. Die chinesische Volksbank kündigte Zinssenkungen, Lockerungen am Immobilienmarkt und Maßnahmen zur Stabilisierung des Aktienmarktes an. Am Donnerstag folgte die Regierung mit weiteren fiskalpolitischen Impulsen. Die Märkte reagierten positiv, und chinesische Aktien legten über 10 % zu. Auch die globalen Märkte profitierten, mit Zuwächsen von fast 3 % in Japan, 2 % in Europa und Gewinnen in den USA. Besonders Technologiewerte wie Micron stiegen, dessen optimistischer Umsatzausblick der Aktie einen Schub von 12 % verschaffte.

    Die Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) auf 1 % war bereits vom Markt erwartet worden, sodass keine starken Reaktionen folgten. Zwar bleibt die Schweizer Wirtschaft schwach, doch die Zinssenkungen großer Zentralbanken und deren Signale für weitere Lockerungsschritte hätten den Schweizer Franken für Anleger attraktiver gemacht. Mit dieser Zinssenkung wirkt die SNB diesem Trend entgegen. Die geringe Inflation in der Schweiz bot dabei ausreichend Spielraum.

    Nächste Woche werden wichtige Konjunkturdaten erwartet, darunter Stimmungsdaten amerikanischer Unternehmen, US-Arbeitsmarktzahlen und Inflationsschätzungen für die Eurozone. Anleger werden diese genau beobachten, da die letzten Daten das Risiko einer US-Rezession erhöht haben.

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    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 20. September 2024

    Die US-Notenbank (FED) hat die Zinswende eingeläutet und erstmals in diesem Konjunkturzyklus die Zinsen um 0,5 % gesenkt. Zudem signalisierte sie für das kommende Jahr weitere Lockerungen der Geldpolitik um insgesamt 1 Prozentpunkt. Diese Maßnahmen zeigen, dass die FED eine Rezession in den USA für möglich hält und verhindern will, dass sie zu spät auf eine Abschwächung reagiert. Der FED-Vorsitzende Jerome Powell betonte, dass alles unternommen wird, um eine starke Abschwächung der US-Konjunktur zu vermeiden.

    Die Mehrheit der Marktteilnehmer hatte den Zinsschritt von 50 Basispunkten erwartet, aber die Hinweise auf eine mögliche Rezession führten zu Unruhe. Zunächst stiegen die Aktienkurse, fielen aber bis zum Ende des Tages ins Negative. Im Gegensatz dazu reagierten asiatische und europäische Märkte positiv. Technologieaktien wie NVIDIA und Tesla sowie Großbanken erlebten nach einem Rückgang am Mittwoch einen neuen Höhenflug. Die Anleihemärkte blieben weitgehend unbeeindruckt.

    Die Entscheidung der FED hat die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) erhöht. Die SNB befindet sich jedoch in einer guten Position, da die Inflation unter Kontrolle ist und der Exportsektor erste Anzeichen einer Erholung zeigt.

    In der nächsten Woche rückt die globale Konjunkturentwicklung in den Fokus. Es werden Stimmungswerte von Unternehmen aus Industrienationen erwartet, die als Indikator für die Konjunkturentwicklung gelten. Ende der Woche werden zudem Daten zur Einkommens- und Konsumentwicklung der US-Haushalte sowie die US-Konsuminflation veröffentlicht. Unternehmensnachrichten werden erst wieder nach Ende des Quartals erwartet.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    3 min
  • Das Börsenmagazin vom 13. September 2024

    Die globalen Aktienmärkte haben sich diese Woche leicht erholt, besonders nach positiven Äußerungen des NVIDIA-CEOs zur Zukunft seines Unternehmens und der künstlichen Intelligenz. In der Folge stiegen die Kurse vieler Halbleiterunternehmen um bis zu 8 %, was die Stimmung an den Märkten aufhellte. Vor allem technologielastige Märkte legten zu, aber auch amerikanische, europäische und japanische Märkte lagen im Plus. Dennoch bleiben die Kurse unter dem Niveau von Ende August.

    Der Schweizer Markt konnte weniger profitieren, gebremst durch Kursverluste bei Roche, nachdem bei einem Schlankheitsmedikament stärkere Nebenwirkungen aufgetreten waren. Die Europäische Zentralbank senkte ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,5 %, was wenig überraschte. In den USA fiel die Gesamtinflation dank sinkender Energiepreise auf 2,5 %, während die Kerninflation bei 3,2 % verharrte. Die US-Zentralbank steht vor einem schwierigen Balanceakt zwischen geldpolitischer Lockerung und Straffung.

    In der nächsten Woche steht die Zinsentscheidung der US-Zentralbank im Fokus, wobei eine Zinssenkung erwartet wird. Zudem sind neue Daten zur Konjunktur, zu Konsum, Investitionen und zur Bauwirtschaft von großer Bedeutung für die Märkte.

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