PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast

PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast

By PostfinanceBusiness
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PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast episodes

  • Das Börsenmagazin vom 31. Oktober 2025

    Auch in dieser Woche ging es an den Börsen weiter aufwärts. Besonders in den USA sorgten positive Nachrichten aus dem KI-Sektor für neue Kursgewinne. Die grossen US-Indizes legten im Schnitt um rund 1 % zu. In der Schweiz verlief die Woche hingegen weniger erfreulich: Der SMI verlor über 2 %, da die Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche weiterhin schwach tendierten.

    Der Goldpreis fiel kurzzeitig unter die Marke von 4’000 USD pro Feinunze, konnte sich jedoch rasch wieder stabilisieren. Insgesamt präsentierten in dieser entscheidenden Börsenwoche rund 30 % der 500 grössten börsenkotierten US-Unternehmen ihre Quartalsergebnisse. Im Fokus standen dabei die grossen Tech-Konzerne – Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta und Apple.

    Die meisten von ihnen übertrafen die Erwartungen, dennoch reagierten Anlegerinnen und Anleger verhaltener als sonst. Der Grund: der zunehmende Kostenanstieg im Wettlauf um Künstliche Intelligenz. Besonders Meta sorgte mit angekündigten Investitionen von über 100 Milliarden US-Dollar für Ernüchterung – die Aktie verlor daraufhin rund 12 %. Besser lief es bei Alphabet und Amazon: Beide Unternehmen profitierten von einem starken Cloud-Geschäft und robusten Werbeeinnahmen, was ihre Aktienkurse deutlich ansteigen liess.

    In der Schweiz überzeugte die UBS mit einem Gewinn von 2,5 Milliarden Franken. Der vorsichtige Ausblick des Managements dämpfte die Euphorie jedoch rasch.

    Auch politisch gab es Bewegung: Beim Treffen zwischen den Präsidenten der USA und China signalisierten beide Seiten eine Annäherung. Die USA wollen bestimmte Zölle senken, während China angekündigt hat, wieder mehr Sojabohnen zu importieren. Besonders erfreut reagierten die Märkte auf die Entscheidung, die chinesischen Exportkontrollen für seltene Erden um ein Jahr zu verschieben – dennoch bleiben viele Fragen offen.

    Auch die Zentralbanken standen im Fokus: Die US-Notenbank (Fed) senkte den Leitzins um 0,25 %, während die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen unverändert liess. Eine weitere Zinssenkung in den USA in diesem Jahr hält Fed-Chef Jerome Powell derzeit für unsicher.

    In der kommenden Woche dürfte es etwas ruhiger, aber weiterhin spannend werden. Im Mittelpunkt stehen dann die Quartalszahlen von Palantir und AMD, zwei grossen Profiteuren des KI-Booms. Aufgrund des Regierungsstillstands (Shutdown) ist es allerdings sehr wahrscheinlich, dass keine offiziellen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Ersatzweise werden die ADP-Beschäftigungszahlen einen Eindruck vom US-Jobmarkt vermitteln. Zudem werden neue Stimmungsindikatoren aus der Wirtschaft und das Verbrauchervertrauen am Freitag erwartet. Ganz ohne Bewegung dürfte es also auch nächste Woche nicht bleiben.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 24. Oktober 2025

    In der vergangenen Woche ist der Konflikt zwischen den USA und China erneut aufgeflammt – diesmal wegen der sogenannten seltenen Erden. Doch die Sorgen der Anlegerinnen und Anleger haben sich im Verlauf der Woche wieder etwas gelegt, und an den Märkten wurden wieder Gewinne verbucht. Die meisten Aktienindizes legten um rund 1 % zu, während der japanische Nikkei mit einem Wochengewinn von 3 % besonders positiv auffiel. Grund dafür war die Einigung innerhalb der Regierungskoalition, die für Erleichterung und Zuversicht an den Märkten sorgte.

    Auch der Goldpreis stand im Fokus: Seit Anfang September hat er eine beeindruckende Rally hingelegt und ist zeitweise um fast 30 % auf knapp 4’400 USD pro Feinunze gestiegen. In dieser Woche kam es jedoch zu einer deutlichen Korrektur – Gold verlor über 6 % und notiert nun wieder knapp oberhalb der Marke von 4’000 USD.

    In der Schweiz richtete sich der Blick auf die Quartalszahlen von Roche. Der Pharmakonzern konnte die Erwartungen nicht erfüllen, insbesondere die Verkaufszahlen fielen enttäuschend aus. Positiv ist jedoch, dass Roche seine Gewinnprognose für 2025 angehoben hat und nur geringe Auswirkungen der US-Handelszölle auf die eigene Geschäftsentwicklung erwartet. Dennoch verlor die Roche-Aktie im Wochenverlauf rund 4 %.

    Besser lief es für den Auftragsfertiger Lonza. Das Unternehmen bestätigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr und rechnet ebenfalls nur mit minimalen Auswirkungen der US-Handelspolitik, da ein grosser Teil der Produktion ohnehin in den Vereinigten Staaten erfolgt. Die Lonza-Aktie konnte im Wochenverlauf um knapp 4 % zulegen.

    Auch in den USA standen wichtige Unternehmenszahlen im Fokus. Tesla und Netflix veröffentlichten ihre Quartalsergebnisse – die Erwartungen waren hoch, wurden aber nicht vollständig erfüllt. Bei Netflix führten unerwartete Kosten im Zusammenhang mit einem Steuerstreit in Brasilien dazu, dass der Quartalsgewinn unter den Prognosen lag. Die Aktie verlor daraufhin über 10 % und notiert nun fast 20 % unter dem Hoch von Mitte Juli.

    Tesla konnte zwar einen Rekordumsatz erzielen, blieb beim Gewinn jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Aktie verlor zunächst über 3 %, erholte sich aber gegen Ende der Woche wieder deutlich.

    In der kommenden Woche geht es mit den Quartalszahlen der grossen Tech-Konzerne weiter: Microsoft, Amazon, Apple und Google – vier der sogenannten „Glorreichen Sieben“ – werden ihre Ergebnisse präsentieren. Damit steht uns die wohl wichtigste Börsenwoche dieser Berichtssaison bevor. Wie bereits in dieser Woche zu sehen war, reicht das Erfüllen hoher Erwartungen allein oft nicht aus, um die Märkte zu beeindrucken.

    Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht dürfte es spannend bleiben: Am Mittwoch steht der nächste Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) an. Die Märkte rechnen fest mit einer weiteren Zinssenkung um 25 Basispunkte. Am Donnerstag folgt dann die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) – hier wird jedoch keine weitere Zinssenkung erwartet.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 17. Oktober 2025

    Zu Beginn der Woche hat sich die Stimmung an den Finanzmärkten zunächst etwas eingetrübt. Die am Freitagabend eingereichten US-Zollanträge belasteten insbesondere die amerikanischen Aktienmärkte. Inzwischen scheint Präsident Trump jedoch wieder etwas zurückgerudert zu sein. Das geplante Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping am Asien-Pazifik-Gipfel Ende Oktober steht vorerst weiterhin auf dem Programm.

    Zusammen mit Fortschritten im Nahost-Friedensprozess sorgte das zu Wochenbeginn für eine gewisse Beruhigung an den Märkten. Auch die positiven Quartalszahlen der Grossbanken trugen zu dieser besseren Stimmung bei. Am Donnerstag jedoch verschlechterte sich die Lage erneut: Die Berichte regionaler US-Banken weckten neue Sorgen über die Qualität ihrer Kreditportfolios.
    Als Reaktion suchten viele Anlegerinnen und Anleger Zuflucht in sicheren Häfen. Sowohl Gold als auch Silber erreichten neue Rekordstände – Gold notiert mittlerweile bei rund 4’400 USD pro Feinunze, während sich der Silberpreis seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt hat. Auch der Schweizer Franken war stark gefragt. Unter dem Strich schlossen die Aktienmärkte deutlich im Minus, während Anleihen, Edelmetalle und der Franken klar zulegen konnten.
    Bis zur Wochenmitte überzeugten die Grossbanken mit erfreulichen Zahlen und übertrafen die Erwartungen der Analysten. Einige Finanzinstitute steigerten ihre Gewinne sogar zweistellig. Besonders stark präsentierten sich das Handelsgeschäft und das Investmentbanking, was an den Börsen positiv aufgenommen wurde. So legten Bankaktien nach den Veröffentlichungen spürbar zu – die Aktie von Wells Fargo stieg beispielsweise am Dienstag um über 7 %.
    Auch in der Schweiz sorgten Unternehmensnachrichten für Bewegung. Nestlé überraschte mit starken Zahlen. Der neue CEO plant, den Konzern effizienter zu gestalten und stärker auf Innovation und Marketing zu setzen. Gleichzeitig sollen in den nächsten zwei Jahren rund 16’000 Stellen abgebaut werden – ein Sparkurs, der an der Börse gut ankam: Die Nestlé-Aktie legte um mehr als 8 % zu.
    Auch ABB präsentierte überzeugende Ergebnisse: Umsatz, Auftragseingang und Gewinn stiegen weiter an. Die Börsenreaktion blieb allerdings verhalten, und die Aktie gab leicht nach.
    Gegen Ende der kommenden Woche dürfte es wirtschaftlich besonders spannend werden: Dann werden endlich die US-Inflationszahlen veröffentlicht. Aufgrund des Regierungsstillstands waren viele wichtige Daten zuletzt gar nicht oder nur verzögert publiziert worden. Die Inflationswerte sind entscheidend im Hinblick auf die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) am 29. Oktober. Der Markt rechnet aktuell mit einer Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte.
    Auch in Europa werden kommende Woche mehrere Stimmungsindikatoren veröffentlicht. Zudem nimmt die Berichtssaison wieder Fahrt auf: In den USA stehen unter anderem die Quartalszahlen von Netflix (Dienstag) und Tesla (Mittwoch) im Fokus. In der Schweiz werden die Ergebnisse von Roche, Lonza und Holcim erwartet.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    5 min
  • Das Börsenmagazin vom 10. Oktober 2025

    Auch diese Woche herrschte an den Börsen eine positive Stimmung. Die amerikanischen Aktienindizes S&P 500 und Nasdaq sowie der Schweizer SMI (nicht SBI) haben allesamt neue Rekordmarken erreicht. Der Aktienmarkt trotzt somit weiterhin den geopolitischen Spannungen und den Unsicherheiten, die durch die US-Zollpolitik ausgelöst werden.

    Der Wochenauftakt stand vor allem im Zeichen politischer Ereignisse. In Japan wurde am vergangenen Wochenende Sanae Takeishi zur Vorsitzenden der Regierungspartei gewählt. Sie dürfte damit voraussichtlich die nächste Premierministerin des Landes werden – ein historischer Schritt, der an den japanischen Börsen für Begeisterung sorgte. Der Nikkei-Index legte im Wochenverlauf um über 5 % zu. Anleger hoffen offenbar, dass mit Takeishi eine Befürworterin einer weiterhin ultra-expansiven Fiskal- und Geldpolitik an die Macht kommt.

    In Frankreich hingegen setzt sich die politische Instabilität fort: Bereits zum fünften Mal innerhalb von zwei Jahren ist ein Premierminister zurückgetreten. Sébastien Lecoq-Neu, erst seit rund einem Monat im Amt, kündigte am Montag seinen Rücktritt an. Die Sorgen um die politische Stabilität des Landes haben sich dadurch weiter verschärft. Infolgedessen sind die Renditen französischer Staatsanleihen im Vergleich zu deutschen Papieren deutlich gestiegen – auf das höchste Niveau seit 2012.

    Am Mittwoch wurde zudem ein symbolträchtiger Meilenstein erreicht: Der Goldpreis überschritt erstmals die Marke von 4’000 USD pro Feinunze. Damit hat sich der Preis seit Februar 2024 verdoppelt und ist allein in diesem Jahr um rund 50 % gestiegen.

    Für Schlagzeilen sorgte auch der US-Tech-Sektor: AMD, ein direkter Konkurrent von Nvidia, wird künftig den ChatGPT-Entwickler OpenAI mit KI-Chips beliefern. Anleger erwarten durch diese Partnerschaft Milliardenumsätze. Die AMD-Aktie legte in der Folge um über 40 % zu und erreichte ein neues Allzeithoch.

    In der kommenden Woche nimmt die Berichtssaison für das dritte Quartal richtig Fahrt auf. Wie üblich werden zunächst die grossen US-Banken – darunter Citigroup, Goldman Sachs und J.P. Morgan – ihre Ergebnisse veröffentlichen. Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht bleibt es spannend: Besonders die US-Inflationsdaten werden im Fokus stehen. Diese dürften entscheidend sein für die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) am 29. Oktober. Der Markt rechnet derzeit mit einer Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 3. Oktober 2025

    Insgesamt dürfte es für die meisten Anlegerinnen und Anleger eine erfreuliche Woche gewesen sein. Weltweit schlossen die Aktienindizes klar im Plus. Besonders stark präsentierte sich diesmal auch der Schweizer Aktienmarkt, der im Gegensatz zur Vorwoche deutlich zulegen konnte. Der SMI gewann über 4 % an Wert. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete Roche mit einem Kursplus von 12 %.

    Auch in den USA legten die Leitindizes zu. Bemerkenswert war die Gelassenheit der Anlegerinnen und Anleger im Hinblick auf den ersten Regierungsstillstand seit sieben Jahren, der am Mittwoch begann. Zudem setzte Gold seinen Höhenflug fort, und auch die Kryptowährungen konnten wieder deutlich zulegen.

    Im Pharmasektor war in dieser Woche erstmals seit Monaten eine gewisse Euphorie zu spüren. Auslöser waren zwei Nachrichten aus den USA: Erstens erzielte Pfizer eine Einigung mit der US-Regierung, wonach bestimmte Medikamente im Rahmen von Medicaid künftig günstiger abgegeben werden. An den Börsen kam dies überraschend positiv an, da die Preisreduktionen nur diesen Vertriebskanal betreffen und die Auswirkungen auf die Branche daher überschaubar bleiben dürften. Zweitens wurde bekannt, dass die von Präsident Trump angekündigten Zölle auf Arzneimittelimporte vorerst nicht umgesetzt werden. Stattdessen sollen nur jene Pharmakonzerne belastet werden, die ihre Produktion nicht in die USA verlagern oder keine Investitionen dort tätigen. Roche hatte bereits zu Jahresbeginn umfangreiche Investitionen in den USA angekündigt und dürfte damit gut aufgestellt sein.

    Wie jeweils zu Monatsbeginn wurden auch die neuesten Konjunkturdaten veröffentlicht. In der Schweiz standen die Inflationszahlen im Fokus. Die Teuerung blieb leicht unter den Erwartungen und verharrt nun bereits den dritten Monat in Folge bei 0,2 %. Auch die Kerninflation zeigte keine Veränderung. In der Eurozone hingegen ist die Inflation leicht gestiegen und liegt aktuell bei 2,2 %.

    Besonders relevant wären in dieser Woche jedoch die US-Arbeitsmarktdaten gewesen. Aufgrund des Government Shutdowns wird die zuständige Behörde diese aber voraussichtlich nicht veröffentlichen. Das ist unglücklich, da der amerikanische Arbeitsmarkt zuletzt Anzeichen von Schwäche zeigte und die aktuellen Daten für künftige Zinsschritte der Zentralbank von entscheidender Bedeutung wären.

    Für die kommende Woche ist mit einer Übergangsphase zu rechnen, in der weniger relevante Nachrichten anstehen. Viele wichtige Zahlen und Daten – darunter der Beginn der neuen Berichtssaison und die aktuellen US-Inflationszahlen – werden erst in der übernächsten Woche veröffentlicht.

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  • Das Börsenmagazin vom 26. September 2025

    Die vergangene Woche an den Finanzmärkten war von einer spürbar trüberen Stimmung geprägt. Nach mehreren Wochen mit kräftigen Gewinnen gingen die Börsen weltweit ins Minus. Besonders betroffen war der Schweizer Markt: Der Leitindex SMI verlor rund zwei Prozent, was vor allem auf die Kursverluste von Roche und UBS zurückzuführen war. Roche geriet zusätzlich unter Druck, nachdem US-Präsident Trump angekündigt hatte, einen hundertprozentigen Aufschlag auf importierte Medikamente einzuführen. Auch die Kryptomärkte litten, der Bitcoin verlor mehr als fünf Prozent seines Wertes.

    Im Zentrum stand zudem der Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank. Wie erwartet beließ die SNB den Leitzins bei null Prozent, betonte jedoch ihre vorsichtige Haltung und schloss eine Rückkehr zu Negativzinsen nicht aus. Hintergrund sind schwächere Handelszahlen, der starke Franken sowie eine allgemein erhöhte Unsicherheit, die die Wachstumsaussichten belasten. In diesem Zusammenhang korrigierte die Nationalbank ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 leicht nach unten.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 19. September 2025

    Die Stimmung war – im Gegensatz zum Wetter – eher wechselhaft. Der Einsatz der israelischen Truppen im Gazastreifen hat den Goldpreis auf ein Rekordhoch von 3’700 US-Dollar pro Unze getrieben. Auch der Schweizer Franken legte zu. Der US-Dollar fiel hingegen auf ein Rekordtief gegenüber dem Franken. Auch die europäischen Aktienmärkte gerieten unter Druck.

    Die Zinssenkung der US-Notenbank (Fed) am Mittwoch sorgte jedoch für eine deutliche Gegenbewegung. In den USA kletterten die Indizes auf neue Allzeithochs, und auch in Europa haben sich die Börsenkurse spürbar erholt. Bei den Einzeltiteln standen vor allem Nvidia und Intel im Fokus. Ein chinesisches Kaufverbot drückte zunächst den Kurs, doch die überraschende Nachricht, dass Nvidia fünf Milliarden US-Dollar in den kriselnden Rivalen Intel investiert, drehte die Stimmung. Nvidia zeigte sich im Wochenverlauf weitgehend unverändert, während Intel mit +25 % zu den größten Gewinnern gehörte.

    Die US-Notenbank hat den Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt. Das könnte als Signal verstanden werden, dass die Bekämpfung der Wirtschaftsschwäche Vorrang vor der Inflationsbekämpfung hat. Die Lage bleibt jedoch heikel: Die Teuerung liegt weiterhin deutlich über dem Zielwert und könnte durch die US-Zölle sogar noch steigen. Für Diskussion sorgt auch die Uneinigkeit im Ausschuss. Während die Mehrheit weitere vorsichtige Schritte erwartet, rechnet der Trump-nahe Gouverneur Steve Marron mit einer Senkung um insgesamt 1,25 Prozentpunkte bis Jahresende. Das wirft wiederum Fragen zur künftigen Ausrichtung und zur Unabhängigkeit der US-Notenbank auf.

    In Großbritannien und Japan standen die Inflationszahlen und Zinsentscheide im Fokus. Beide Zentralbanken beließen ihre Leitzinsen unverändert – ein Zeichen dafür, dass die hohe Inflation weiterhin Sorgen bereitet.

    Für Aufsehen sorgte außerdem die Absetzung von Jimmy Kimmel aus der Late-Night-Show, nachdem er Kommentare zum Attentat auf Charlie Kirk gemacht hatte, die dem US-Präsidenten missfielen. Viele werten den Druck der Regierung, der zur Absetzung führte, als Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit. All das hilft der ohnehin schwachen US-Wirtschaft nicht gerade.

    In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf neue US-Konjunkturdaten zum Konsumverhalten. In der Schweiz steht die SNB im Rampenlicht – es wird erwartet, dass sie den Leitzins bei 0 % belässt. Unternehmensseitig bleibt es vorerst ruhig, bevor Mitte Oktober die neue Berichtssaison startet.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

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  • Das Börsenmagazin vom 12. September 2025

    In den USA haben der S&P 500 und die Nasdaq neue Höchststände erreicht. In Europa blieb es dagegen ruhiger: Der DAX bewegte sich kaum. Der SMI verlor im Wochenverlauf leicht, vor allem wegen des Indexschwergewichts Novartis. Gold glänzte hingegen weiter – der Preis für eine Feinunze stieg zwischenzeitlich auf 3.650 Dollar. Seit Jahresbeginn hat das Edelmetall damit über 38 % zugelegt.

    Stichwort Obligationen: Heute sorgte vor allem Frankreich für Aufruhr. Politische Turbulenzen um Premierminister Bayrou und die hohe Staatsverschuldung haben die Risikoprämien französischer Staatsanleihen nach oben getrieben. Zwischenzeitlich lagen diese sogar über den griechischen.

    Der US-Softwarekonzern Oracle sorgte in den letzten Tagen für Schlagzeilen. Das Unternehmen profitierte stark vom Hype um die künstliche Intelligenz und meldete zudem ein boomendes Geschäft im Cloud-Bereich. Dort sollen die Umsätze in diesem Jahr massiv steigen. Die Anleger reagierten begeistert: Am Mittwoch schoss die Aktie zeitweise um über 40 % nach oben. Gründer Larry Ellison freute sich besonders – durch den Kurssprung wurde er kurzfristig zum reichsten Menschen der Welt und überholte Elon Musk.

    Auch in der Schweiz gab es erfreuliche Nachrichten: Der Versicherungskonzern Baloise hat im ersten Halbjahr die Erwartungen übertroffen – dank eines starken Schadensversicherungsgeschäfts.

    Die Inflation sorgte ebenfalls wieder für Gesprächsstoff. In den USA stieg die Rate von 2,7 % auf 2,9 % an. Die Konsumentenpreise legten damit stärker zu als erwartet. Für die Zinserwartungen änderte das jedoch wenig – die Märkte rechnen weiterhin mit einer Senkung um 25 Basispunkte am kommenden Mittwoch. Auch in Europa gab es wichtige Signale: Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ die Zinsen unverändert bei 2 %. Spannend ist jedoch die neue Prognose – für 2025 erwartet die EZB deutlich mehr Wirtschaftswachstum. Weitere Zinssenkungen in diesem Jahr gelten daher in Europa als unwahrscheinlich.

    Die nächste Woche steht ganz im Zeichen der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch. Wie erwähnt, rechnen sowohl die Märkte als auch wir mit einer Senkung um 0,25 %. Darüber hinaus wird es eine datenreiche Woche: Besonders gespannt sind wir auf die Inflationszahlen aus der Eurozone, aus England und aus Japan.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

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  • Das Börsenmagazin vom 5. September 2025

    Die Börsen sind nervös in die neue Woche gestartet. Der Druck kam vor allem von den Obligationenmärkten. Ein Grund dafür: Weltweit nehmen die Sorgen über steigende Staatsausgaben zu. In Frankreich, Grossbritannien und den USA sind deshalb die Renditen auf langfristige Staatsanleihen gestiegen. Der Zinsanstieg belastete insbesondere Technologie-Aktien. Sowohl der Nasdaq als auch die europäischen Börsen gerieten unter Druck. In der zweiten Wochenhälfte konnten die meisten Aktienmärkte die Verluste jedoch wieder aufholen.

    Der Schweizer Leitindex SMI gehörte dabei zu den Gewinnern – unter anderem dank Roche, das von positiven Studienergebnissen profitieren konnte. Auch Gold glänzte weiter: Der Preis für eine Feinunze überschritt erstmals die Marke von 3’550 US-Dollar.

    In der Schweiz standen diese Woche vor allem die Zahlen von Swiss Life im Fokus. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen leicht. Besonders die Versicherungssparte wuchs weiter.

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  • Das Börsenmagazin vom 29. August 2025

    Letzte Woche mussten die großen Technologie-Werte deutliche Verluste hinnehmen. Gegen Ende der Woche drehte sich die Stimmung jedoch: Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, deutete an, dass bald Zinssenkungen möglich seien. Diese Aussicht kam an den Börsen gut an, woraufhin die Kurse wieder anstiegen. In Europa war die Stimmung dagegen schwächer – vor allem aufgrund der politischen Spannungen in Frankreich, die für Unsicherheit sorgen. Dort wird befürchtet, dass die Regierung im September zusammenbrechen könnte. Der französische Leitindex verlor im Wochenverlauf fast 3 %.

    Die Unternehmenszahlen von Nvidia bestätigten erneut ein starkes Wachstum. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um beeindruckende 56 %. Sowohl bei Umsatz als auch beim Gewinn übertraf der Chip-Hersteller die Erwartungen deutlich. Dennoch reagierte der Markt verhalten, da Sorgen über die Handelsbeziehungen zu China sowie über Import- und Exportbeschränkungen bestehen. Die Aktie gab rund 2 % nach, liegt im laufenden Jahr aber weiterhin über 35 % im Plus.

    Insgesamt verlief die Woche eher ruhig. In der Schweiz veröffentlichte das Staatssekretariat für Wirtschaft eine erste Schätzung zum Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal. Wie erwartet, stagnierte die Entwicklung: Viele Bestellungen waren aufgrund der US-Zölle bereits ins erste Quartal vorgezogen worden, wodurch sich das Tempo anschließend deutlich verlangsamte. Auf die Märkte hatte dies jedoch kaum Auswirkungen – sie blieben stabil und entwickelten sich besser als viele andere europäische Börsen.

    In der kommenden Woche dürfte es wieder spannender werden. Besonders die Inflationszahlen aus der Eurozone und der Schweiz stehen im Fokus. In den USA werden am Freitag wichtige Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Da Fed-Chef Powell zuletzt Schwächen am Arbeitsmarkt als möglichen Grund für Zinssenkungen genannt hatte, werden Investoren diese Zahlen besonders aufmerksam verfolgen.

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