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Von den Zöllen hat man an der Börse auch diese Woche wenig gespürt. Daher war die Stimmung insgesamt gut. Der Aktienmarkt hat diese Woche allgemein zugelegt. In Japan hat der Nikkey ein Allzeithoch erreicht und liegt fast 6% im Plus. Rückenwind kam vor allem durch die Verlängerung der Aussetzung der Zölle mit China. Auf die horrende 145% Zoll wird für weitere 90 Tage verzichtet. An der Wallstreet in Newyork, nennt man das Vorgehen schon länger Taco – Trump Always Chickens Out, leider aber bisher nicht bei den schweizer Zöllen. Hoffnung macht zudem das Gipfeltreffen zwischen Russland und den USA in Alaska, dies begann heute und es werden Fortschritte im Ukraine-Krieg erwartet. Aber sogar der schweizer Aktienmarkt hat zugelegt. Viele setzen darauf, dass der 39% Zollhammer die grossen Unternehmen nicht voll trifft.
Gemischte Nachrichten von schweizer Unternehmen. SwissRe hat dank starken Margen und guten Anlagen 24% mehr Gewinn gemacht, stolze 2,6 Milliarden US-Dollar. Und dies trotz den rückläufigen Versicherungserträgen. Die Onlinebank Swisscode hat davon profitiert, dass die Kunden in diesen volatilen Märkten viel handeln. Der Schuhhersteller ON hat trotz den Zöllen und starkem Franken, den Umsatz um sattige 32% gesteigert. Auf der anderen Seite, Straumann, die haben zwar mehr Umsatz gemacht mit Ihren Zahnimplantaten, aber weniger verdient. Und Komax ist durch die Autokrise in die roten Zahlen gerutscht und streicht weltweit 200 Stellen.
Mit Spannung hat die ganze Finanzwelt die US-Inflationsdaten erwartet. Und diese Inflation blieb im Juni stabil, dies Dank tieferen Energiepreisen. Und dies hat wiederum, Hoffnung auf sinkende Zinsen schon im September geweckt. Aber der Blick auf die Details ist weniger gut. Die Kerninflation die die schwankenden Energiepreise ausklammert ist angestiegen. Dies vorallem durch die teureren Dienstleistungen, dies ist heikel, da die vollen Effekte durch die neuen Zölle erst kommen werden. In der Schweiz ist das Wirtschaftswachstum deutlich abgeflacht gemäss der heute publizierten Einschätzung von Seco von noch starken 0,8% im 1. auf nur 0,1% im 2. Quartal. Verantwortlich hierfür ist vorallem der Rückgang in der Industrie.
Die nächste Woche wird sicher auch wirtschaftlich heiss. In den USA kommen die neusten Zahlen zu den Neubauprojekten heraus. Der Häusermarkt gilt als wichtiger Früh-Indikator, hat sich jedoch zuletzt abgekühlt. Das hohe Zins-Niveau macht sich deutlich bemerkbar. Später in der Woche kommen noch die Stimmungsdaten der Unternehmen in Europa und die Inflationszahlen in Japan heraus. Dort hoffen viele auf eine Abschwächung der Teuerung, nachdem die Kerninflation zuletzt auf 3,4% gestiegen ist. Und dies ist ja für japanische Verhältnisse horrend hoch. Zudem treffen sich die Noten-Bänker gegen Ende der Woche zum jährlichen Gipfel in Jacksonhole. Und an der schweizer Börse läuft die Berichtsaison weiter. Docmorris, Geberit, Swiss Prime Site, Implenia, Emmi und viele weitere mittlere und grössere Unternehmen legen Ihre Halbjahreszahlen vor.
Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.
Zolltechnisch war diese Woche alles andere als ruhig.
Ein Grund dafür: ein diplomatischer Lichtblick. Russlands Präsident Putin hat einem Treffen mit dem US-Präsidenten zugestimmt – das weckt Hoffnungen auf Bewegung im Ukraine-Konflikt. Auch sinkende Zinsen in den USA haben gestützt. Schwache Arbeitsmarktdaten schüren Spekulationen über eine Zinssenkung im September. Zudem legten viele Unternehmen erfreuliche Quartalszahlen vor – trotz möglicher Zusatzkosten durch die neue Handelspolitik.
Für die Schweiz fiel der Zollhammer besonders hart aus.
Trump begründet dies mit dem hohen Handelsbilanzdefizit der USA mit der Schweiz (rund 40 Milliarden US-Dollar). Dabei ignoriert er, dass dieses vor allem durch den Goldhandel aufgebläht wird – und dass die USA im Dienstleistungsbereich sogar einen Überschuss erzielen.
An der Schweizer Börse hinterliess das kaum Spuren. Viele SMI-Unternehmen sind global aufgestellt, können Lieferketten anpassen oder sind – wie die Pharma-Branche – nicht betroffen. Auch solide Resultate, etwa von Zurich Insurance und Swisscom, wirkten stabilisierend.
Der Blick richtet sich erneut auf die USA.
Und dann ist da noch die Unberechenbarkeit der US-Zollpolitik: Offene Vereinbarungen wirken alles andere als verlässlich. Neue Zölle oder Drohungen nächste Woche würden kaum überraschen.
Ruhiger wird es an der Unternehmensfront. In den USA haben bereits über zwei Drittel der Firmen ihre Zahlen veröffentlicht. In der Schweiz legt Swiss Re am Donnerstag ihre Ergebnisse vor.
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An den Märkten war es eher ruhig, obwohl rundherum viel passierte. Erwartungsgemäß stand erneut die US-Zollpolitik im Fokus. Ab dem 1. August sollen die angekündigten Strafzölle für all jene Länder gelten, die mit den USA keinen neuen Handelsvertrag abschließen konnten.
Besonders im Mittelpunkt stand dabei das Abkommen zwischen den USA und der EU. Am vergangenen Wochenende einigte man sich auf einen Zollsatz von 15 % auf EU-Produkte. Das ist zwar weniger als befürchtet, liegt aber dennoch deutlich über dem Niveau vor Trumps zweiter Amtszeit. Diese Einigung könnte als Vorlage für weitere zukünftige Handelsabkommen mit den USA dienen.
Ebenfalls viel Beachtung fand die Entscheidung der US-Notenbank (FED), den Leitzins nicht zu senken – obwohl Präsident Trump die FED mehrfach lautstark zu Zinssenkungen gedrängt hatte. Auch der Ausblick auf baldige Zinssenkungen wurde von der Notenbank deutlich gedämpft. Man wolle zunächst abwarten, wie stark sich die neuen Zölle auf die US-Inflation auswirken werden. Unterstützung erhielt die FED durch die aktuellen Wachstumszahlen: Die US-Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal zwar leicht abgekühlt, zeigt sich aber weiterhin robust – ein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht somit nicht.
Im Fokus standen auch die Tech-Giganten Meta und Microsoft. Beide Unternehmen haben die Erwartungen deutlich übertroffen. Meta konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr – unter anderem dank KI-gestützter Werbeanzeigen – um beeindruckende 22 % steigern. Die Aktie legte zweistellig zu. Auch Microsoft überzeugte mit einem Umsatzplus von 18 %, insbesondere durch das florierende Cloud-Geschäft. Der Aktienkurs stieg stark an, sodass Microsoft wieder kurz davor steht, eine Marktkapitalisierung von 4 Billionen US-Dollar zu erreichen.
Zum Monatswechsel stehen wie immer zahlreiche Wirtschaftsdaten an. Bereits am 1. August werden erste Konjunkturzahlen aus den USA für den Juli veröffentlicht – darunter Daten zur Geschäftslage in der Industrie sowie der US-Arbeitsmarktbericht. In der kommenden Woche werden zudem mit Spannung die Inflationszahlen aus der Schweiz und China erwartet. Hier besteht die Hoffnung, dass die Inflationsraten nicht zu niedrig ausfallen. Aus Unternehmenssicht dürfte es nächste Woche hingegen wieder etwas ruhiger werden.
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Diese Woche blieb das Geschehen an den Börsen insgesamt ruhig. In den USA konnten die Aktien leicht zulegen, während europäische Aktien leicht im Minus schlossen. Auffällig war der japanische Aktienmarkt, wo der Nikkei-Index um über fünf Prozent stieg. Ausschlaggebend dafür war die Einigung zwischen den USA und Japan im Zollstreit, die den asiatischen Märkten einen deutlichen Schub verlieh. US-Präsident Trump hatte zuvor Zölle von 25 Prozent auf japanische Importe angedroht, einigte sich nun aber auf einen Satz von 15 Prozent. Diese Entwicklung wurde an den Märkten positiv aufgenommen, besonders Automobilaktien profitierten stark, obwohl noch unklar ist, welcher Zollsatz letztlich für diese Branche gelten wird. Auch zwischen den USA und Europa deutet sich eine ähnliche Einigung an, was für kurzfristige Erleichterung sorgt. Dennoch bleibt die Unsicherheit bestehen, da höhere Zölle und offene Details weiterhin ein Risiko darstellen.
In der Schweiz standen vor allem Nestlé und Roche im Mittelpunkt. Nestlé enttäuschte mit seinen Zahlen – das Unternehmen leidet unter steigenden Rohstoffpreisen, sinkender Nachfrage und einem Rückgang im China-Geschäft. Dagegen wurden die Ergebnisse von Roche positiv aufgenommen, insbesondere dank des Wachstums in der Pharmasparte. In den USA legten mit Alphabet und Tesla zwei weitere Schwergewichte ihre Zahlen vor. Während Alphabet, der Mutterkonzern von Google, starkes Gewinnwachstum zeigte, fiel Tesla durch einen Rückgang beim Gewinn auf. Für zusätzliche Unsicherheit sorgt nach wie vor die politische Lage in den USA, insbesondere Trumps Zollpolitik und sein erklärtes Ziel, Medikamentenpreise zu senken.
Im Blickpunkt stand in dieser Woche außerdem die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank, die wie erwartet keine Veränderung vornahm. In der kommenden Woche richtet sich das Interesse verstärkt auf die laufende Berichtssaison – besonders die Zahlen von Apple, Meta, Amazon und Microsoft werden mit Spannung erwartet.
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Trotz wichtiger Konjunkturdaten und dem Auftakt der Berichtssaison blieben größere Marktbewegungen in dieser Woche aus. Die Börsen in den USA und Europa legten nur leicht zu.
Für etwas Dynamik sorgte Nvidia: Die Aussicht, bald wieder Chips nach China exportieren zu dürfen, ließ die Aktie um rund fünf Prozent steigen.
In der Schweiz überzeugte ABB mit einem Rekord bei der Profitabilität – dank der hohen Nachfrage im Bereich KI-Datenzentren. Die Aktie gewann rund acht Prozent. Novartis konnte zwar Prognosen übertreffen, verlor jedoch an Wert. Gründe sind der Rücktritt des Finanzchefs und mögliche Konkurrenz durch Generika.
Aus den USA kamen gemischte Konjunkturnachrichten: Die Verbraucherpreise stiegen im Juni leicht, die Produzentenpreise blieben stabil. Überraschend positiv entwickelten sich die Einzelhandelszahlen – ein Signal für stabile Konsumfreude.
In den kommenden Tagen folgen weitere Quartalszahlen großer Konzerne wie SAP, Alphabet und Tesla sowie neue Stimmungsindikatoren zur wirtschaftlichen Lage.
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Zum Wochenstart bleibt die Zollfrage zentral: Die Verhandlungen zwischen den USA und der EU laufen weiter, konkrete Ergebnisse stehen aus. Gleichzeitig beginnt die Quartalsberichtssaison – traditionell mit Zahlen der US-Großbanken wie Citigroup, JP Morgan und Goldman Sachs. Am Donnerstag folgt Taiwan Semiconductor, ein Schlüsselunternehmen im Chipsektor und wichtiger Indikator für die KI-Nachfrage.
Konjunkturell wird es ebenfalls spannend: Am Dienstag werden die US-Inflationsdaten veröffentlicht, auch aus Großbritannien und Japan kommen neue Zahlen. Hintergrund ist die abgelaufene Aufschubfrist für sogenannte Reziprozitätszölle. Präsident Trump droht nun erneut mit hohen Strafzöllen – unter anderem gegenüber Japan, Südkorea, Brasilien und Kanada.
Trotz dieser Risiken bleiben die Märkte gelassen. Der DAX erreichte ein neues Allzeithoch, der Schweizer Markt legte ebenfalls zu. In den USA sorgte Nvidia mit einem historischen Börsenwert von über 4 Billionen Dollar für Aufsehen – ein weiteres Zeichen für den anhaltenden KI-Boom. Auch der Bitcoin setzte seinen Höhenflug fort und kletterte auf 118.000 Dollar.
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Die US-Börsen bleiben im Aufwind: S&P 500 und Nasdaq erreichten in der verkürzten Handelswoche neue Rekordstände und legten jeweils rund zwei Prozent zu. In Europa verlief die Woche dagegen ruhig – DAX und SMI beendeten sie nahezu unverändert.
In den USA sorgt das neue Haushaltsgesetz „Big Beautiful Bill“ für Diskussionen. Es verlängert Steuererleichterungen für Unternehmen, teils finanziert durch Kürzungen bei Sozialleistungen. Kritiker warnen vor steigender Staatsverschuldung und Belastungen für die Mittelschicht.
In der Schweiz ist die Inflation im Juni leicht auf 0,1 Prozent gestiegen – nach einem kurzfristigen Minus im Mai. Die SNB rechnet bis Jahresende mit moderater Teuerung, Zinssenkungserwartungen haben sich abgeschwächt. Auch in der Eurozone blieb die Kerninflation stabil.
Positiv überraschte der US-Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote sank leicht, mehr neue Stellen wurden geschaffen. Die Fed dürfte daher vorerst von Zinssenkungen absehen.
Nächste Woche bleibt es voraussichtlich ruhig – im Fokus steht jedoch der Mittwoch: Dann endet die 90-Tage-Frist für mögliche US-Gegenzölle. Ob diese umgesetzt oder verschoben werden, ist offen.
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Die Woche begann mit geopolitischen Spannungen: Nach einem Angriff der USA auf iranische Atomanlagen sorgten Nachrichten über einen Waffenstillstand für Erleichterung an den Märkten. Weltweit legten die Börsen deutlich zu, besonders in den USA. Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq stiegen um rund 3 %. Der Chiphersteller NVIDIA verzeichnete dank optimistischer Wachstumsprognosen neue Höchststände. In Europa fiel die Entwicklung etwas verhaltener aus – der DAX legte zwar 1,5 % zu, in anderen europäischen Ländern flaute die anfängliche Euphorie gegen Ende der Woche ab. Auch der Ölpreis war Thema: Er fiel von 78 auf 65 Dollar pro Fass, was zeigt, wie stark sich geopolitische Spannungen auf die Märkte auswirken können.
Für Schweizer Anleger:innen bedeutet diese positive Entwicklung in den USA allerdings nur begrenzte Freude. Die Gewinne sind in US-Dollar gerechnet, und dieser hat gegenüber dem Schweizer Franken rund 2,3 % an Wert verloren – seit Jahresbeginn sogar 13 %. Das drückt die Performance für Anleger:innen aus der Schweiz deutlich.
Wichtige ökonomische Daten kamen in dieser Woche vor allem von den Einkaufsmanagerzahlen. In Europa überwogen positive Signale, besonders aus Deutschland: Die Industrieproduktion wächst den vierten Monat in Folge, und es wurde der grösste Auftragseingang seit über drei Jahren verzeichnet. In Frankreich hingegen bleibt die Entwicklung weiterhin stagnierend. In den USA zeigen sich die Einkaufsmanagerindizes für Industrie und Dienstleistungen weiterhin über der Wachstumsschwelle, erste Warnzeichen wie steigender Preisdruck und höhere Importzölle sind jedoch erkennbar. Zwei Drittel der befragten Unternehmen nennen die Zölle als Grund für steigende Einkaufs- und Verkaufspreise.
In der kommenden Woche stehen Inflationsdaten im Fokus. In der Eurozone verläuft die Entwicklung derzeit günstig, weshalb die Europäische Zentralbank vorerst keine weiteren Zinssenkungen plant. Auch in der Schweiz werden neue Teuerungszahlen erwartet – zuletzt lag die Inflation sogar im negativen Bereich, woraufhin die SNB den Leitzins auf 0 % gesenkt hat. Zusätzlich werden neue Arbeitsmarktdaten aus den USA erwartet, die Hinweise auf die konjunkturelle Robustheit trotz Preisdruck liefern dürften.
Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.
Die grossen Notenbanken sind diese Woche ihrem Kurs treu geblieben: In den USA, England und Japan wurden die Leitzinsen unverändert belassen. Besonders in Japan bleibt die Inflation mit über 3,5 % für die Verhältnisse des Landes hoch, doch auch hier scheut die Bank of Japan vor einer Zinsanhebung zurück. In den USA rechnet die Fed derweil mit einer Teuerung von 3 % für das laufende Jahr und blickt zunehmend skeptisch auf die Wirtschaftsentwicklung – die Angst vor einer Stagflation, also der Mischung aus hoher Inflation und geringem Wachstum, wächst.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat hingegen den Leitzins wie erwartet um einen weiteren Schritt auf 0 % gesenkt – bereits zum sechsten Mal in Folge. Angesichts der negativen Inflation und des starken Frankens könnte sie später im Jahr sogar zu Negativzinsen zurückkehren.
An den Finanzmärkten kehrte zur Wochenmitte kurz Hoffnung zurück, weil eine Eskalation im Nahen Osten ausblieb und der Markt einen Teil der Verluste aufholte. Doch schon bald trübte sich die Stimmung wieder: Drohende US-Zölle und Unsicherheiten bei Handelsgesprächen belasteten die Kurse. Der Ölpreis legte hingegen deutlich zu und gehörte zu den wenigen Gewinnern der Woche.
Auch in Europa bleibt der Ausblick durchwachsen: Das Geschäftsklima im Dienstleistungssektor schwächte sich ab, während sich die Industrie besser hielt. Die nächste Woche richtet den Fokus erneut auf wichtige Konjunkturdaten – von den Stimmungsindikatoren im Euro-Raum bis hin zu den Auftragszahlen der US-Industrie. Besonders spannend bleibt der private Konsum in den USA: Die Einkommen sind zuletzt stärker gewachsen als die Ausgaben, die grosse Frage lautet nun, ob der Konsum wieder anzieht.
Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.
Die vergangene Woche hat den Börsen zugesetzt. Der DAX verlor rund 3 Prozent, der Schweizer SMI knapp 2 Prozent. Hauptgrund war die Zuspitzung im Nahen Osten: Ein israelischer Angriff auf den Iran ließ den Ölpreis um fast 15 Prozent steigen, Gold legte um 5 Prozent zu.
Auch handelspolitisch blieb es unruhig. Donald Trump kündigte zunächst einen Deal mit China an, drohte aber kurz darauf mit neuen Zöllen – noch vor Ablauf der vereinbarten Frist. Die Verhandlungen mit Europa stocken ebenfalls.
Trotz allem blieben die Märkte erstaunlich stabil. Die US-Inflation lag im Mai bei moderaten 2,4 Prozent. Die Fed dürfte kommende Woche die Zinsen unverändert lassen – eine Zinssenkung im Herbst wird aber wahrscheinlicher.
Im Fokus der kommenden Woche: das G7-Treffen in Kanada, neue Aussagen von Trump und Zinsentscheide weltweit. In der Schweiz wird mit einer Senkung auf 0,0 Prozent gerechnet.
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