PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast

PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast

By PostfinanceBusiness
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PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast episodes

  • Jahresausblick-Ausgabe 2026 vom Mittwoch 31. Dezember

    Die wirtschaftlichen Aussichten bleiben vorsichtig optimistisch, sind jedoch von erhöhten Risiken geprägt. Nach drei sehr erfolgreichen Anlagejahren dürften vergleichbare Renditen künftig schwerer zu erzielen sein. Gleichzeitig verschärfen sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

    Ein zentrales Unsicherheitsmoment ist die US-Handelspolitik. Die bisherigen Auswirkungen der Zölle waren begrenzt, da viele Unternehmen ihre Waren vorab in die USA verlagert und Lagerbestände aufgebaut haben. Mit dem Abbau dieser Vorräte dürften die Zölle jedoch stärker wirken und die Inflation erneut anheizen.

    Politisch bleibt die Lage in den USA angespannt. Die wirtschaftlichen Folgen der neuen Handelspolitik werden sich im kommenden Jahr deutlicher zeigen, spätestens bei den US-Zwischenwahlen im November, die Aufschluss über die Unterstützung der Bevölkerung und mögliche Machtverschiebungen im Kongress geben.

    Da die US-Wirtschaft in den letzten Jahren ein wichtiger Wachstumstreiber der Weltwirtschaft war, könnte eine Konjunkturabkühlung global spürbar werden. In den USA geraten mit der Abschwächung des Arbeitsmarktes zunehmend Haushalte unter Druck.

    In der Schweiz rückt angesichts einer Inflation von 0 % und nachlassender wirtschaftlicher Dynamik erneut die Diskussion um Negativzinsen in den Fokus.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 24.Dezember 2025

    Das Jahr 2025 war politisch und wirtschaftlich stark von Unsicherheit geprägt. Mit der Amtsübernahme von Donald Trump im Januar flammte der Handelskonflikt erneut auf. Anfang April sorgten hohe Strafzölle von bis zu 30 Prozent für einen Schock an den Märkten – auch die Schweiz war betroffen. Am Nationalfeiertag wurde klar, dass kein Handelsabkommen zustande kam, stattdessen traf die Schweiz ein Zollsatz von 39 Prozent, einer der höchsten weltweit. Erst später konnte ein besseres Abkommen ausgehandelt werden.

    Ein prägender Begriff des Jahres war «TACO» („Trump always chickens out“), der beschreibt, dass viele angekündigte Massnahmen letztlich abgeschwächt oder zurückgenommen wurden. Dennoch blieb die Unsicherheit bestehen, was den globalen Handel bremste und den Protektionismus unter dem Motto «America First» verstärkte. Geopolitisch blieb 2025 ebenfalls angespannt: Der Krieg in der Ukraine setzte sich fort, und im Nahen Osten hielt die Instabilität trotz eines Waffenstillstands im Oktober an.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 19.Dezember 2025

    Das Börsenmagazin vom 19.Dezember 2025

    Märkte unter Spannung: Tech-Schwäche belastet USA, Schweiz zeigt Stärke

    Von Ferienstimmung war an den Finanzmärkten in der vergangenen Woche noch wenig zu spüren. Zwar nähert sich das Börsenjahr seinem Ende, doch mehrere wichtige Ereignisse sorgten weiterhin für erhöhte Aufmerksamkeit und spürbare Nervosität unter den Anlegern.

    Im Zentrum der Marktturbulenzen stand der Technologiesektor. Auslöser war eine Gewinnwarnung des Chip-Herstellers Prodcom, der für das kommende Quartal niedrigere Bruttomargen in Aussicht stellte. Trotz insgesamt solider Geschäftszahlen reagierte der Markt empfindlich: Die Aktie verlor in kurzer Zeit rund 20 Prozent. Der Vorfall unterstreicht einmal mehr, wie hoch die Erwartungen an Technologiewerte inzwischen sind.

    Der Abgabedruck erfasste weite Teile des US-Marktes und belastete insbesondere die großen amerikanischen Aktienindizes, die bis zur Wochenmitte deutlich nachgaben. Die Entwicklung zeigt, wie anfällig der Markt derzeit auf negative Überraschungen im Technologiesektor reagiert.

    Deutlich robuster präsentierte sich hingegen der Schweizer Aktienmarkt. Der Leitindex SMI konnte seine relative Stärke bestätigen und liegt seit Anfang November rund 8 Prozent im Plus. Besonders gefragt war in dieser Woche die Aktie der UBS. Rückenwind erhielt das Papier durch Hoffnungen auf weniger strenge regulatorische Eigenkapitalanforderungen, was den Bankensektor insgesamt stützte.

    Insgesamt bleibt das Marktumfeld angespannt, aber differenziert. Während hoch bewertete Wachstumswerte zunehmend unter Druck geraten, profitieren defensive und finanznahe Titel weiterhin von stabilen Erwartungen.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 12. Dezember 2025

    Das Börsenmagazin vom 12. Dezember 2025

    Wochenrückblick & Märkte: DAX-Stärke, Bayer-Rally, stabile Schweiz

    Der Wochenrückblick zeigt ein weiterhin freundliches, aber moderates Bild an den internationalen Finanzmärkten. Trotz verhaltener Kursgewinne gehörte der deutsche Leitindex DAX zu den stärkeren Märkten. Besonders im Fokus stand Bayer: Der Chemiekonzern, der aufgrund zahlreicher Klagen in den USA unter Druck stand, erhielt zuletzt Rückenwind durch Signale der US-Regierung. Die Aktie hat seit November rund 40 Prozent zugelegt und trug maßgeblich zur DAX-Entwicklung bei.

    In der Schweiz zeigte sich der Leitindex SMI über die Woche hinweg kaum verändert. Positiv hervorgetreten ist Roche, dessen Aktie den Aufwärtstrend weiter fortsetzen konnte. Damit bleibt der Schweizer Markt insgesamt stabil, auch wenn größere Impulse in dieser Woche ausblieben.

    Ein übergeordneter Trend dieser Woche war die vorsichtige, aber freundliche Stimmung der Anleger. Trotz globaler Unsicherheiten fehlen derzeit starke Belastungsfaktoren, sodass die Märkte weiterhin stützend tendieren.

    Der Ausblick bleibt geprägt von der Frage, welche geldpolitischen Signale die großen Notenbanken in den kommenden Wochen setzen werden. Während in Europa und den USA keine unmittelbaren Überraschungen erwartet werden, richtet sich der Blick verstärkt auf konjunkturelle Daten und deren Einfluss auf die Märkte zum Jahresende.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 05.Dezember 2025

    Wochenrückblick & Märkte: Zinsen, Inflation, Ausblick

    Der Wochenrückblick beleuchtet die Entwicklung an den Finanzmärkten: Trotz anfänglicher Nervosität wegen möglicher Zinserhöhungen in Japan konnten sich die Märkte stabilisieren und schlossen im Plus. Die Kursgewinne blieben jedoch moderat. Der SMI setzte seine Erholung fort, unterstützt von Roche und Richemont. Auch der Bitcoin erlebte einen Rücksetzer, stabilisierte sich aber wieder.

    Ein Schwerpunkt lag auf den Carry-Trade-Sorgen in Japan, die durch steigende Zinsen ausgelöst wurden und weltweit zu Kursverlusten führten. In der Schweiz blieb die Inflation stabil, während die Eurozone einen leichten Anstieg verzeichnete. Die Mietpreise sanken, und auch im Dienstleistungssektor ließ der Preisdruck nach.

    Der Ausblick richtet sich auf die anstehenden Entscheidungen der US-Notenbank und der Schweizerischen Nationalbank. Während in den USA eine Zinssenkung erwartet wird, dürfte der Leitzins in der Schweiz unverändert bleiben.

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    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 28.November 2025

    Die Märkte hatten zuletzt mit spürbarem Gegenwind zu kämpfen. Vor allem die anhaltenden Sorgen über die hohen Bewertungen im KI- und Technologiesektor sorgten für Druck. Viele Aktienindizes rutschten zeitweise deutlich unter die Höchststände von Ende Oktober. In dieser Woche hellte sich das Bild jedoch etwas auf: Die Stimmung stabilisierte sich, und die Märkte präsentierten sich wieder freundlicher.

    Auch bei den Kryptowährungen war zuletzt viel Bewegung zu beobachten. Der Bitcoin hatte nach einer schwächeren Phase zwischenzeitlich rund 30 % verloren, konnte sich in dieser Woche jedoch wieder erholen und die jüngsten Verluste teilweise wettmachen.

    Im Mittelpunkt stand weiterhin die Diskussion um den überhitzten KI-Sektor. Die jüngsten Nvidia-Zahlen hatten die Debatte zunächst angefeuert, auch wenn es in dieser Woche keine neuen Impulse gab. Die Anleger bleiben vorsichtig, denn trotz starker Nachfrage im KI-Bereich bleibt die Frage nach der Nachhaltigkeit der hohen Bewertungen präsent.

    Von ökonomischer Seite kamen solide Signale: Mehrere Konjunkturdaten überraschten positiv, und die Inflationsraten in wichtigen Regionen zeigten weiter nach unten. Das nahm etwas Druck von den Notenbanken und unterstützte die leichte Erholung an den Märkten.

    Der Blick richtet sich nun auf die kommende Woche: Weitere Konjunkturdaten, unter anderem aus den USA und Europa, sowie neue Inflationszahlen könnten wieder für Bewegung sorgen. Gleichzeitig stehen erneut Technologie- und KI-Themen im Fokus, da Investoren nach Orientierung für das Jahresende suchen.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 21. November 2025

    Die Märkte haben eine harte Woche hinter sich, und von einer Erholung war nichts zu sehen. Bereits am Montag rutschten die meisten Börsen deutlich ins Minus. Die Stimmung blieb nervös, insbesondere bei den Technologiewerten. Alle blickten gespannt auf die Quartalszahlen von Nvidia, die am Mittwoch veröffentlicht wurden.

    Zwar übertraf Nvidia die Erwartungen deutlich, und kurzzeitig kam Freude auf – doch diese hielt nicht lange. Noch am selben Tag drehten die Kurse wieder nach unten. Am Ende der Woche notierten die meisten Börsen 2–3 % tiefer. Auch Bitcoin geriet stark unter Druck und fiel am Freitag zeitweise unter 85'000 USD, rund 30 % niedriger als noch Anfang November.

    Der Rückgang bei Kryptowährungen hing mit Zinsängsten, Gewinnmitnahmen und der Auflösung gehebelter Positionen zusammen. Viele Investoren reduzierten ihr Risiko, was den Druck auf digitale Assets zusätzlich verstärkte.

    Unterdessen bleibt Nvidia das mit Abstand grösste Unternehmen der Welt und macht mittlerweile rund 7 % des S&P 500 aus – entsprechend hoch war die Spannung vor den Zahlen. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen erneut und erhöhte sogar den Ausblick. Die Nachfrage nach KI-Chips bleibt damit sehr stark. Dennoch konnten die guten Nachrichten die Sorgen vor einer möglichen KI-Blase nur kurz beruhigen. Die Aktie stieg zunächst, gab dann jedoch wieder nach und verlor über die Woche hinweg rund 2 %.

    Auch die Zahlen der US-Retailer Walmart und Home Depot waren aufschlussreich, da sie einen direkten Einblick in die Lage der US-Haushalte geben. Home Depot warnte vor einer Zurückhaltung bei grösseren Anschaffungen, während Walmart optimistischer auftrat und die Jahresprognose anhob. Beide Unternehmen kämpfen jedoch mit den Zollbelastungen. Bisher konnten sie grössere Preiserhöhungen vermeiden, warnen jedoch, dass diese kommen könnten, sobald die Lagerbestände sinken.

    In der Schweiz wurden die neuesten BIP-Zahlen veröffentlicht: Die Wirtschaft schrumpfte im dritten Quartal um 0,5 %. Besonders die Chemie- und Pharmaindustrie verzeichnete deutliche Rückgänge. Damit hat sich die Schweizer Konjunktur klar abgekühlt – nachdem sie in den Quartalen zuvor noch gewachsen war. Zu den Belastungsfaktoren gehören die negativen Zolleffekte sowie vermutlich vorgezogene Exporte zu Jahresbeginn. Die Hoffnung steigt nun, dass das neue Handelsabkommen mit den USA bald in Kraft tritt und Entlastung bringt.

    Auch aus den USA gab es wichtige Daten: Mit grosser Verspätung erschien der Arbeitsmarktbericht für September. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen übertraf die Erwartungen und zeigte ein robusteres Bild als die während des Shutdowns veröffentlichten privaten Daten. Die Berichtssaison der Unternehmen ist nun weitgehend abgeschlossen.

    In den kommenden Tagen werden in den USA mehrere Konjunkturindikatoren nachgereicht, die aufgrund des Shutdowns verspätet sind. Dennoch bleibt die Datenlage dünn, da einige wichtige Berichte – etwa der Arbeitsmarktbericht für Oktober – gar nicht mehr erscheinen werden.

    Am Freitag richtet sich der Blick auf die Eurozone: Dort werden die neuesten Inflationsschätzungen veröffentlicht, die Hinweise darauf geben, wie viel Spielraum die Europäische Zentralbank bei zukünftigen Zinsschritten hat.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 14. November 2025

    Die Börsen haben sich in dieser Woche von zwei sehr unterschiedlichen Seiten gezeigt. Zu Beginn herrschte grosse Zuversicht: Die Hoffnung auf ein Ende des US-Shutdowns sorgte für starke Kauflaune. Nach 43 Tagen wurde in Washington tatsächlich der längste Regierungsstillstand der Geschichte beendet – und die Kurse legten weltweit deutlich zu. Davon profitierten nicht nur Aktien, sondern auch Gold, Silber sowie Kryptowährungen.

    Auch in der Schweiz startete die Woche stark. Die Aussicht auf ein neues Handelsabkommen mit den USA beflügelte den Markt. Der SPI erreichte sogar ein neues Allzeithoch. Im Raum steht eine deutliche Senkung der US-Zölle von 39 % auf 15 % – auch wenn 15 % weiterhin deutlich über dem Niveau von vor einem Jahr liegen.

    Zur Wochenmitte drehte die Stimmung jedoch spürbar. Die US-Börsen schlossen über die gesamte Woche hinweg nahezu unverändert. Der SMI konnte dank der Zollphantasien seine Gewinne hingegen halten und insgesamt rund 3 % zulegen.

    Gleich mehrere Faktoren belasteten zwischendurch das Sentiment. Die Datenlage in den USA wurde zunehmend problematisch: Durch den langen Shutdown fehlten wichtige Wirtschaftsindikatoren, sodass sich die Märkte auf private Erhebungen verlassen mussten – etwa beim Arbeitsmarkt – und diese fielen schwach aus. Auch die entscheidenden Inflationsdaten wurden nicht veröffentlicht.

    Der Druck zeigte sich vor allem im Technologiesektor. Hoch bewertete KI- und Wachstumsaktien gerieten erneut deutlich unter Druck. Gleichzeitig verschoben viele Anleger ihr Kapital in defensive Sektoren wie Gesundheit oder Basiskonsum. Während Technologie entsprechend stark verlor, konnten andere Bereiche zulegen.

    Unternehmensseitig gab es ebenfalls zahlreiche Nachrichten. Richemont überzeugte mit starken Quartalszahlen: Der Konzern steigerte den Umsatz klar, insbesondere dank des robusten Schmuckgeschäfts, und auch in China zeigte sich eine Stabilisierung. Die Aktie gewann rund 4 %.

    Bei Swiss Re legte der Gewinn deutlich zu, da die jüngsten Naturereignisse weniger teuer ausfielen. Dennoch rutschte die Aktie nach anfänglichen Gewinnen ins Minus – ausgelöst durch Sorgen im Lebensrückversicherungsgeschäft.

    Für Schlagzeilen sorgte auch Radicant: Die Digitalbank wird eingestellt und gibt ihre Banklizenz zurück. Das belastet das Jahresergebnis der Muttergesellschaft BLKB um bis zu 60 Millionen Franken. Die Märkte reagierten jedoch gelassen, da die Dividende stabil bleiben soll.

    Im Fokus stand zudem On Holding: Der Sportartikelhersteller überzeugte einmal mehr mit starken Quartalszahlen. Die Aktie stieg zwischenzeitlich um über 20 %.

    Nächste Woche richtet sich die volle Aufmerksamkeit der Märkte auf ein Unternehmen: Nvidia präsentiert seine Quartalszahlen. Nach den jüngsten Rücksetzern im Tech-Sektor gelten diese Ergebnisse als wegweisend – sowohl für die allgemeine Marktstimmung als auch für die Frage, ob der KI-Boom in diesem Tempo weitergeht. Wichtig werden zudem die Zahlen von Walmart und Home Depot, da sie direkt zeigen, wie es den US-Haushalten geht und wie stark das wirtschaftliche Umfeld auf den Konsum drückt.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    5 min
  • Das Börsenmagazin vom 7. November 2025

    In der vergangenen Woche gerieten mehrere grosse Technologieunternehmen unter Druck. Der Breitmarkt konnte jedoch noch leicht zulegen. Diese Woche wirkten die Finanzmärkte insgesamt nervöser – viele Anlegerinnen und Anleger beginnen zunehmend, die hohen Bewertungen insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz kritisch zu hinterfragen.

    Besonders deutlich zeigte sich diese Entwicklung in den USA, wo die grossen Aktienindizes nachgaben. Auch in Europa setzte sich die schwächere Tendenz fort: Der deutsche Leitindex DAX verlor leicht an Wert. Nach einer starken ersten Jahreshälfte bewegt sich der DAX bereits seit dem Sommer überwiegend seitwärts.

    Der Schweizer Aktienmarkt stach dagegen positiv hervor. Der SMI profitierte offenbar von seiner eher defensiven Ausrichtung und konnte im Wochenverlauf leicht zulegen. Unter den Schweizer Unternehmen legte diese Woche die Swisscom ihre Quartalszahlen vor. Trotz eines Rückgangs des Reingewinns um über 20 % lagen die Ergebnisse über den Erwartungen der Analysten. Entsprechend legte die Swisscom-Aktie nach der Veröffentlichung leicht zu. Hintergrund des Gewinnrückgangs ist die laufende Integration von Vodafone Italien, die weiterhin auf das Ergebnis drückt, aber strategisch voranschreitet.

    Zu Wochenbeginn wurden zudem die neuesten Inflationszahlen für die Schweiz veröffentlicht. Die Teuerung ist erneut leicht zurückgegangen und liegt nun knapp über der Nullgrenze.

    In den USA herrscht derzeit aufgrund des Regierungsstillstands eine besondere Situation: Es werden keine offiziellen Wirtschaftsdaten mehr veröffentlicht – der längste Stillstand dieser Art in der US-Geschichte. Die Märkte befinden sich dadurch gewissermassen im Blindflug und orientieren sich an privaten Statistiken. Besonders besorgniserregend war in dieser Woche der Arbeitsmarktbericht, der den geringsten Beschäftigungszuwachs seit über 20 Jahren auswies.

    Zudem befasste sich der Oberste Gerichtshof der USA mit der Rechtmässigkeit der US-Handelszölle. Mehrere Richter äusserten sich zunächst kritisch, eine endgültige Entscheidung wird jedoch erst in den kommenden Wochen erwartet.

    Normalerweise würden in der nächsten Woche die wichtigen US-Inflationsdaten veröffentlicht werden. Aufgrund des anhaltenden Regierungsstillstands ist jedoch davon auszugehen, dass diese nicht erscheinen. Auf der Unternehmensseite dürfte es in den kommenden Tagen deutlich ruhiger werden – grosse Namen stehen vorerst nicht auf dem Kalender.

    Der nächste bedeutende Termin folgt erst in zwei Wochen, wenn der US-Chiphersteller Nvidia seine Quartalszahlen präsentiert – ein Ereignis, das angesichts der aktuellen KI-Euphorie mit Spannung erwartet wird.

    Der Podcast kann zu Informations- und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offert Stellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 31. Oktober 2025

    Auch in dieser Woche ging es an den Börsen weiter aufwärts. Besonders in den USA sorgten positive Nachrichten aus dem KI-Sektor für neue Kursgewinne. Die grossen US-Indizes legten im Schnitt um rund 1 % zu. In der Schweiz verlief die Woche hingegen weniger erfreulich: Der SMI verlor über 2 %, da die Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche weiterhin schwach tendierten.

    Der Goldpreis fiel kurzzeitig unter die Marke von 4’000 USD pro Feinunze, konnte sich jedoch rasch wieder stabilisieren. Insgesamt präsentierten in dieser entscheidenden Börsenwoche rund 30 % der 500 grössten börsenkotierten US-Unternehmen ihre Quartalsergebnisse. Im Fokus standen dabei die grossen Tech-Konzerne – Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta und Apple.

    Die meisten von ihnen übertrafen die Erwartungen, dennoch reagierten Anlegerinnen und Anleger verhaltener als sonst. Der Grund: der zunehmende Kostenanstieg im Wettlauf um Künstliche Intelligenz. Besonders Meta sorgte mit angekündigten Investitionen von über 100 Milliarden US-Dollar für Ernüchterung – die Aktie verlor daraufhin rund 12 %. Besser lief es bei Alphabet und Amazon: Beide Unternehmen profitierten von einem starken Cloud-Geschäft und robusten Werbeeinnahmen, was ihre Aktienkurse deutlich ansteigen liess.

    In der Schweiz überzeugte die UBS mit einem Gewinn von 2,5 Milliarden Franken. Der vorsichtige Ausblick des Managements dämpfte die Euphorie jedoch rasch.

    Auch politisch gab es Bewegung: Beim Treffen zwischen den Präsidenten der USA und China signalisierten beide Seiten eine Annäherung. Die USA wollen bestimmte Zölle senken, während China angekündigt hat, wieder mehr Sojabohnen zu importieren. Besonders erfreut reagierten die Märkte auf die Entscheidung, die chinesischen Exportkontrollen für seltene Erden um ein Jahr zu verschieben – dennoch bleiben viele Fragen offen.

    Auch die Zentralbanken standen im Fokus: Die US-Notenbank (Fed) senkte den Leitzins um 0,25 %, während die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen unverändert liess. Eine weitere Zinssenkung in den USA in diesem Jahr hält Fed-Chef Jerome Powell derzeit für unsicher.

    In der kommenden Woche dürfte es etwas ruhiger, aber weiterhin spannend werden. Im Mittelpunkt stehen dann die Quartalszahlen von Palantir und AMD, zwei grossen Profiteuren des KI-Booms. Aufgrund des Regierungsstillstands (Shutdown) ist es allerdings sehr wahrscheinlich, dass keine offiziellen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Ersatzweise werden die ADP-Beschäftigungszahlen einen Eindruck vom US-Jobmarkt vermitteln. Zudem werden neue Stimmungsindikatoren aus der Wirtschaft und das Verbrauchervertrauen am Freitag erwartet. Ganz ohne Bewegung dürfte es also auch nächste Woche nicht bleiben.

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