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Die Woche verlief insgesamt ruhiger an den Finanzmärkten. Nachdem überraschend hohe Inflationszahlen in den USA Ende der Vorwoche die langfristigen Zinsen weltweit ansteigen liessen und die Aktienmärkte belasteten, kam es diese Woche zu einer Erholung. Besonders stark entwickelte sich dabei der europäische Aktienmarkt. Der deutsche Leitindex DAX legte um mehr als drei Prozent zu, auch der Schweizer Markt schloss die Woche im Plus ab.
Im Fokus standen zudem die Quartalszahlen von Nvidia. Das Unternehmen, aktuell das wertvollste der Welt gemessen an der Börsenkapitalisierung, präsentierte starke Resultate mit steigenden Umsätzen und einem optimistischen Ausblick. Die Reaktion an der Börse fiel dennoch verhalten aus, da die Erwartungen bereits sehr hoch waren und der Wettbewerb im Markt für KI-Chips weiter zunimmt.
Auch Walmart sorgte für Aufmerksamkeit. Der weltweit grösste Einzelhändler bestätigte, dass die höheren Energiepreise den Konsum in den USA belasten. Der Ausblick wurde gesenkt, worauf die Aktie deutlich an Wert verlor.
Für die kommende Woche wird aufgrund der verkürzten Handelswoche mit eher ruhigen Märkten gerechnet. Gegen Ende der Woche stehen jedoch wichtige Wirtschaftsdaten an, darunter Zahlen zu den privaten Konsumausgaben in den USA sowie neue Inflationsdaten aus Europa. Zusätzlich dürfte der geplante Börsengang von SpaceX für Gesprächsstoff sorgen. Gemäss Spekulationen könnte es sich um den grössten Börsengang der Geschichte handeln. Weitere grosse Tech-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic könnten folgen.
Die Finanzmärkte zeigten sich zuletzt etwas ruhiger, wie bereits in der Vorwoche erwartet. Dennoch bleiben geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten zentral. Im Fokus stehen weiterhin die Spannungen im Nahen Osten: Sowohl die USA als auch der Iran lehnten die gegenseitigen Vorschläge für ein Friedensabkommen ab. Dadurch bleibt die Lage angespannt, insbesondere wegen der blockierten Strasse von Hormuz, was die Energiepreise hoch hält und den Inflationsdruck verstärkt.
Auch das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping sorgte für Aufmerksamkeit. Zwar gab es Zeichen einer möglichen Stabilisierung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, doch die grundlegenden Konflikte – insbesondere in den Bereichen Handel, Taiwan und Technologie – bestehen weiterhin.
Wirtschaftlich rückten vor allem die USA in den Mittelpunkt. Die Inflation stieg überraschend stark auf rund 3,8 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Mai 2023. Hauptgründe dafür sind höhere Energie- und Dienstleistungspreise. In der Folge stiegen auch die Anleihezinsen deutlich an: Zehnjährige US-Staatsanleihen liegen inzwischen bei rund 4,5 Prozent, während die Renditen 30-jähriger Anleihen zeitweise über fünf Prozent kletterten – ein Niveau wie zuletzt vor der Finanzkrise.
Trotz der höheren Zinsen erreichten die US-Börsen zwischenzeitlich neue Höchststände, getragen von der anhaltenden KI-Euphorie. Gleichzeitig wachsen jedoch die Zweifel an der Nachhaltigkeit dieser Rally. Gegen Ende der Woche überwogen deshalb wieder vorsichtigere Marktstimmungen.
In den kommenden Wochen richtet sich der Blick insbesondere auf die Quartalszahlen von Nvidia. Nachdem AMD mit starken Ergebnissen überzeugt und dem KI-Sektor neuen Schwung verliehen hat, wird nun entscheidend sein, ob Nvidia die hohen Erwartungen erfüllen kann.
Die Märkte standen diese Woche vor allem im Zeichen der Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA. Nachdem die Waffenruhe zu Wochenbeginn zeitweise wieder unsicher erschien, blieb der Ölpreis zunächst auf hohem Niveau. Im weiteren Verlauf kehrte jedoch Optimismus an die Börsen zurück. Die Aktienmärkte in Europa und den USA legten insgesamt um rund 1–2% zu, während der japanische Nikkei sogar über 5% gewann. Gleichzeitig entspannte sich die Lage am Ölmarkt etwas und der Ölpreis fiel wieder unter 100 US-Dollar pro Fass. Auch Bitcoin konnte sich weiter erholen und notierte erstmals seit drei Monaten zeitweise wieder über 80’000 US-Dollar.
Im Unternehmensbereich sorgten insbesondere die Zahlen des US-Chipherstellers AMD für Aufmerksamkeit. Dank des anhaltenden KI-Booms steigerte das Unternehmen den Umsatz um rund 50% und gab damit dem gesamten Technologiesektor Auftrieb. Schlagzeilen machte zudem GameStop mit den Übernahmeplänen für den deutlich grösseren Online-Marktplatz eBay, wobei der Markt darauf skeptisch reagierte.
In der Schweiz standen unter anderem Swiss Re, Algon und Logitech im Fokus. Swiss Re konnte den Gewinn deutlich steigern, dennoch geriet die Aktie unter Druck. Besonders negativ reagierte der Markt auf die Zahlen von Algon: Trotz höherem Umsatz und angehobener Jahresprognose verlor die Aktie mehr als 10%. Positiver verlief die Woche für Logitech, das stärker als erwartet gewachsen ist – die Aktie legte rund 6% zu.
Auch die Schweizer Wirtschaft zeigte zuletzt einige positive Signale. Die Stimmung in der Industrie verbesserte sich leicht und auch am Arbeitsmarkt entspannte sich die Lage etwas. Gleichzeitig stieg die Inflation aufgrund höherer Energiepreise von 0,3% auf 0,6%, während die Kerninflation leicht zurückging. Insgesamt ergibt sich damit ein etwas freundlicheres Bild für die Schweizer Wirtschaft, auch wenn das Umfeld weiterhin anspruchsvoll bleibt.
In der kommenden Woche steht wegen der Auffahrt eine verkürzte Handelswoche an. Im Fokus werden insbesondere die US-Inflationszahlen sowie die Quartalszahlen des Chipkonzerns Nvidia stehen. Die amerikanische Inflation war bereits im März deutlich angestiegen und zeigte erste Auswirkungen der höheren Energiepreise. Von Unternehmensseite dürfte es insgesamt jedoch ruhiger werden, da die meisten Schweizer KMU ihre Quartalsergebnisse bereits veröffentlicht haben.
Eine volatile Börsenwoche ohne klare Richtung liegt hinter den Finanzmärkten. Geopolitische Unsicherheiten, insbesondere der ungelöste Iran-Konflikt, führten dazu, dass sowohl die US-Notenbank als auch die Europäische Zentralbank ihre Zinsen unverändert liessen.
Im Unternehmensbereich standen vor allem US-Tech-Konzerne im Fokus: Alphabet überzeugte mit starkem Cloud-Wachstum, während Amazon und Microsoft solide, aber erwartbare Ergebnisse lieferten. Meta hingegen geriet wegen hoher KI-Investitionen unter Druck. In der Schweiz konnte die UBS mit einem deutlichen Gewinnanstieg punkten, während Novartis aufgrund auslaufender Patente belastet war.
Für Bewegung sorgte insbesondere der Ölpreis, der zeitweise auf über 120 Dollar pro Fass stieg – der höchste Stand seit vier Jahren. Zusätzlich sorgten Spannungen innerhalb der OPEC, ausgelöst durch den angekündigten Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate, für Unsicherheit.
In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf wichtige Konjunkturdaten, insbesondere den US-Arbeitsmarkt sowie die Inflation in der Schweiz.
Zu Wochenbeginn waren die Märkte wegen gescheiterter Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unter Druck, insbesondere nach verschärften Tönen aus Washington und der Ankündigung von Blockaden in der Strasse von Hormuz. Im Verlauf der Woche setzte sich jedoch wieder Optimismus durch: Die US-Märkte erholten sich deutlich, der S&P 500 stieg über 2 % und überschritt erstmals die Marke von 7’000 Punkten. Vor allem Technologieaktien legten stark zu, etwa Microsoft mit über +12 %.
Auch in Europa und der Schweiz entwickelten sich die Märkte leicht positiv, getragen von der Hoffnung auf Entspannung. Unternehmensseitig überzeugte Sika mit besser als erwarteten Ergebnissen (+9 %), während Givaudan unter dem starken Franken litt. Helvetia Paloise meldete einen Gewinn von knapp 1 Mrd. CHF und plant mehr Profitabilität, höhere Dividenden sowie Stellenabbau.
In den USA standen Banken wie Goldman Sachs und JP Morgan im Fokus mit soliden Zahlen, getrieben durch hohe Handelsvolumen, auch wenn die Marktreaktionen verhalten blieben.
Ein wichtiges kommendes Thema ist Kevin Warsh als möglicher neuer Fed-Chef, dessen Anhörung bevorsteht und angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage grosse Bedeutung hat. Zudem stehen zahlreiche Unternehmenszahlen an, u. a. von ABB, Nestlé, Roche sowie Tesla und Intel. Procter & Gamble gilt dabei als wichtiger Indikator für die Konsumentenstimmung, die zuletzt sehr schwach war.
Die Aktienmärkte erlebten eine bewegte Woche, stark beeinflusst durch die geopolitische Lage im Nahen Osten. Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran auf Bedingungen für einen Waffenstillstand sorgte zunächst für deutliche Kursgewinne weltweit und half vielen Märkten, frühere Verluste aufzuholen.
Die anfängliche Euphorie ließ jedoch schnell nach, da das Abkommen hinter den Erwartungen zurückbleibt. Besonders die weiterhin blockierte Straße von Hormus belastet den Ölmarkt, und strittige Forderungen Irans erschweren eine nachhaltige Lösung. Insgesamt wirkt die Situation eher wie eine vorübergehende Entspannung als eine dauerhafte Lösung.
In der Schweiz sank die Arbeitslosenquote leicht auf 3,1%, was als positives Signal gewertet wird. In den USA zeigen Konsumdaten weiterhin eine robuste Nachfrage, wobei steigende Ölpreise noch nicht vollständig berücksichtigt sind.
Für die kommende Woche steht die Berichtssaison im Fokus, angeführt von großen US-Banken. Makroökonomisch sind wenige Impulse zu erwarten, sodass Unternehmenszahlen und die Entwicklung im Nahen Osten die Märkte dominieren dürften.
Diese Woche war geprägt von schwankender Stimmung zwischen Friedenshoffnung und Unsicherheit im Nahen Osten. Ankündigungen von Gesprächen und einem Friedensplan durch Donald Trump sorgten zunächst für Optimismus, der jedoch durch wieder verschärfte Töne und mögliche militärische Schritte gedämpft wurde.
Die Finanzmärkte reagierten entsprechend volatil: Anfangs fielen die Ölpreise stark und Aktien legten zu, besonders in Europa und Asien. Ab Donnerstag drehte die Stimmung, der Ölpreis stieg wieder deutlich über 100 Dollar. Gold stabilisierte sich nach anfänglicher Schwäche. Insgesamt schlossen die Börsen in Europa und Asien leicht im Plus, während die USA Verluste verzeichneten.
In der Schweiz zeigte sich ein gemischtes Bild: Versicherungen überzeugten mit starken Ergebnissen und höheren Dividenden, während die SIX Group wegen Abschreibungen einen hohen Verlust auswies. Der Sportartikelhersteller ON stand im Fokus – zunächst positiv durch einen Gerichtserfolg, dann negativ durch einen überraschenden CEO-Abgang, worauf die Aktie deutlich fiel.
Konjunkturdaten aus der Eurozone fielen schwächer aus, insbesondere im Dienstleistungssektor, blieben aber besser als befürchtet. Ein klares Bild der wirtschaftlichen Folgen des Nahostkonflikts fehlt noch.
In der kommenden Woche stehen Inflationsdaten aus Europa im Mittelpunkt. Weitere Unternehmenszahlen werden erwartet, größere Marktimpulse sind jedoch eher unwahrscheinlich.
Am Wochenanfang hatte sich die Lage noch leicht beruhigt. Die Aktienmärkte haben sich erholt und die Zinsen ein wenig gesunken. Doch diese Entspannung hat nicht lange angehalten. Der Iran hat nämlich eine wichtige Gasanlage in Katar angegriffen die rund 20 Prozent der globalen Gasnachfrage abdeckt.
Die Märkte haben sofort reagiert. Vor allem die Europäischen sind unter Druck geraten. Die Angst vor Energieknappheit und höherer Inflation ist definitiv zurück. Der Ölpreis ist diese Woche hoch geblieben. Er ist nie unter 100 Dollar pro Fass gefallen. Unter dem Strich hat die Börse auch diese Woche verloren.
Europa rund 2 bis 4 Prozent, die USA haben sich hingegen etwas stabiler gehalten. Auffällig war auch Gold. Der Preis ist rund 6 Prozent gefallen, was obwohl Unsicherheit normalerweise gut ist für Gold. Der stärkere Dollar hat aber Gold für viele Anleger verteuert. Höhere Langfristzinsen haben zudem Alternativen attraktiver gemacht.
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