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Die Finanzmärkte erlebten eine volatile Woche. Nach der Zinssitzung der US-Notenbank sorgte der vorsichtige Ausblick der Fed zunächst für Verunsicherung. Die US-Zinsen stiegen, Aktien gerieten unter Druck und die Unsicherheit erfasste die globalen Märkte.
In der zweiten Wochenhälfte drehte die Stimmung jedoch. Auslöser waren starke Quartalszahlen grosser Technologiekonzerne. Microsoft und Amazon überzeugten insbesondere mit ihrem Cloud-Geschäft und weckten neue Zuversicht, dass sich die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz langfristig auszahlen könnten.
Auch in der Schweiz standen Unternehmenszahlen im Fokus. Holcim steigerte den Gewinn deutlich und hob die Jahresprognose an. Die UBS profitierte von starken Zuflüssen im Vermögensverwaltungsgeschäft und präsentierte ebenfalls überzeugende Resultate. Logitech lieferte zwar solide Zahlen, belastete die Anleger aber mit einem zurückhaltenden Ausblick.
In der kommenden Woche verlagert sich der Fokus auf die letzten wichtigen Unternehmenszahlen in den USA, insbesondere von AMD, sowie auf neue Konjunkturdaten. Vor allem die Stimmung der US-Unternehmen und der Arbeitsmarkt werden Hinweise darauf liefern, wie stark die amerikanische Wirtschaft ins dritte Quartal gestartet ist.
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben die Finanzmärkte belastet. Nach Angriffen der Huthi-Miliz auf Öltanker im Roten Meer stieg der Ölpreis auf über 100 Dollar pro Fass. Dadurch nahmen die Inflationssorgen zu und die langfristigen Zinsen legten erneut zu. Gleichzeitig rückte der Zollstreit wieder in den Fokus: Die USA führten neue Strafzölle ein, von denen auch die Schweiz betroffen ist.
An den Aktienmärkten überwogen leichte Verluste. Google übertraf zwar die Umsatzerwartungen, geriet aber wegen der enormen Investitionen in KI-Rechenzentren unter Druck. Erstmals seit dem Börsengang fiel der freie Cashflow ins Minus, was Anleger zunehmend kritisch beurteilen.
In der Schweiz präsentierte sich das Bild uneinheitlich. Roche und Novartis überzeugten mit starken Quartalszahlen, während Nestlé aufgrund hoher Restrukturierungskosten einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnete.
Die Europäische Zentralbank beliess die Leitzinsen unverändert, schloss weitere Zinserhöhungen aber nicht aus. Damit bleiben Hoffnungen auf bald sinkende Zinsen vorerst gedämpft.
In der kommenden Woche richtet sich der Blick auf die Quartalszahlen von Microsoft, Meta, Apple und Amazon. Gleichzeitig stehen die Zinsentscheide der US-Notenbank, der Bank of England und der Bank of Japan im Fokus. Von allen drei Zentralbanken wird vorerst eine abwartende Haltung erwartet.
Die Aktienmärkte haben eine schwächere Woche erlebt, insbesondere im Technologiesektor. Nach der starken KI-Euphorie der vergangenen Monate gerieten viele Tech-Werte unter Druck. Trotz überzeugender Quartalszahlen von Taiwan Semiconductor blieb eine Trendwende aus. Investoren hinterfragen zunehmend die hohen Bewertungen entlang der gesamten KI-Wertschöpfungskette. Während viele internationale Aktienmärkte nachgaben, entwickelte sich der Schweizer Markt leicht positiv.
Die Berichtssaison ist insgesamt solide gestartet. Vor allem die grossen US-Banken überzeugten dank hoher Handelsvolumen und zahlreicher Börsengänge. In der Schweiz sorgten ABB mit einem angehobenen Jahresausblick sowie Richemont mit starken Verkäufen im asiatisch-pazifischen Raum für positive Nachrichten.
Für Aufmerksamkeit sorgten zudem die US-Inflationsdaten. Sowohl die Gesamt- als auch die Kerninflation fielen stärker als erwartet zurück. Die Ursachen sind noch unklar. Möglich sind sinkende Energiekosten oder eine nachlassende Nachfrage. Die Börsen werteten die Daten jedoch als positives Signal und reagierten freundlich.
In der kommenden Woche richtet sich der Fokus auf weitere Quartalszahlen. In den USA stehen unter anderem Alphabet und Tesla im Mittelpunkt. Nach der jüngsten Schwäche im Technologiesektor wird besonders genau beobachtet, ob die hohen Erwartungen an die KI-Unternehmen erfüllt werden. In der Schweiz berichten mit Roche, Nestlé und Novartis gleich drei Schwergewichte des SMI, die den Markt massgeblich beeinflussen dürften.
Die Woche verlief an den Finanzmärkten zunächst ruhig, wurde jedoch durch die erneute Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran geprägt. Nach iranischen Angriffen auf Handelsschiffe in der Straße von Hormuz reagierten die USA mit Luftangriffen. Die europäischen Aktienmärkte gaben daraufhin zunächst nach, konnten einen Teil der Verluste jedoch wieder wettmachen. Gleichzeitig stiegen der Ölpreis sowie die langfristigen Zinsen leicht an.
Abseits der geopolitischen Entwicklungen blieb das Marktgeschehen vergleichsweise ruhig. EMS-CHEMIE überzeugte mit starken Halbjahreszahlen, steigerte den Gewinn und erhöhte den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Microsoft kündigte hingegen den Abbau von rund 5'000 Stellen an, unter anderem aufgrund von Produktivitätssteigerungen durch künstliche Intelligenz. Die Microsoft-Aktie liegt seit Jahresbeginn rund 20 Prozent im Minus.
Zudem kommt es zu Veränderungen im Swiss Market Index (SMI): Swisscom und Kühne+Nagel scheiden aus dem Leitindex aus, während Galderma und Sandoz neu aufgenommen werden. Dadurch gewinnt der bereits stark vertretene Gesundheitssektor weiter an Gewicht.
In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf die neuen US-Inflationszahlen sowie den Start der Berichtssaison in den USA. Traditionell eröffnen die Grossbanken die Quartalsberichterstattung. Neben den Geschäftszahlen werden insbesondere Hinweise zum Konsumverhalten erwartet. Insgesamt rechnen Analysten für das zweite Quartal mit einem Gewinnwachstum der US-Unternehmen von rund 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Börsen haben diese Woche eine Verschnaufpause eingelegt. Besonders Technologiewerte gerieten unter Druck: Der NASDAQ sowie die Aktienmärkte in Japan und Südkorea schlossen schwächer. Auch Europa verzeichnete leichte Verluste. Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich dagegen robuster – der SMI profitierte von seiner Rolle als sicherer Hafen. Der Ölpreis setzte seinen Rückgang fort, gestützt durch Hoffnungen auf diplomatische Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Bitcoin hingegen verlor deutlich an Wert.
Im Technologiesektor sorgte Micron zwar mit starken Quartalszahlen und einem Gewinnsprung für positive Schlagzeilen, dennoch konnte dies die Branche insgesamt nicht stützen. Große Tech-Unternehmen wie Microsoft und Google gerieten unter Druck, da Investoren zunehmend hinterfragen, ob die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz langfristig gerechtfertigt sind. Zusätzlich belasteten Spekulationen über eine mögliche Verzögerung des OpenAI-Börsengangs die Stimmung.
Positiv fielen hingegen die neuesten US-Inflationsdaten aus. Der von der US-Notenbank besonders beachtete PCE-Index stieg weniger stark als erwartet, was auf nachlassenden Preisdruck hindeutet. Gleichzeitig verbesserte sich die Konsumentenstimmung in den USA leicht und signalisiert mehr Zuversicht für die wirtschaftliche Entwicklung.
In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf neue Konjunkturdaten. Im Fokus stehen die Inflationszahlen aus der Eurozone sowie der US-Arbeitsmarktbericht, die wichtige Hinweise auf die weitere Geldpolitik und die Stärke der Wirtschaft liefern werden. Zudem dürfte die Aufnahme von SpaceX in den MSCI World Index für erhöhte Aufmerksamkeit und stärkere Kursbewegungen sorgen.
Die Woche begann sehr positiv an den Finanzmärkten. Auslöser waren Fortschritte in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Besonders die Aussicht auf eine Öffnung der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Transportrouten für Öl weltweit – sorgte für Entspannung am Ölmarkt und sinkende Ölpreise.
Die Aktienmärkte reagierten entsprechend optimistisch. Vor allem in Asien kam es zu deutlichen Kursgewinnen. Der japanische Aktienmarkt legte beispielsweise um über 7 % zu. Auch die wichtigsten Börsen in den USA und Europa schlossen die Woche im Plus. Der Schweizer Aktienmarkt entwickelte sich etwas schwächer, was insbesondere auf Kursverluste bei Novartis und Roche zurückzuführen war.
Bei den Zentralbanken gab es keine Überraschungen. Die Schweizerische Nationalbank beliess den Leitzins wie erwartet bei 0 %. Trotz eines leichten Anstiegs der Inflation wird die wirtschaftliche Lage weiterhin als stabil eingeschätzt. Auch die US-Notenbank nahm keine Änderungen an ihrer Zinspolitik vor. Eine Ausnahme bildete Japan, wo die Zinsen leicht angehoben wurden.
Im Unternehmensfokus stand erneut das Technologieunternehmen Basics. Nach dem erfolgreichen Börsenstart vom vergangenen Freitag stieg die Aktie zu Wochenbeginn zunächst deutlich an, bevor gegen Ende der Woche eine Gegenbewegung einsetzte. Aufgrund der bevorstehenden Aufnahme in wichtige Indizes wie den NASDAQ und MSCI dürften die Kursschwankungen vorerst hoch bleiben.
Für die kommenden Wochen bleibt die Entwicklung rund um das Iran-Abkommen der wichtigste Faktor. Die jüngste Absage geplanter Gespräche zwischen den USA und dem Iran zeigt, dass trotz positiver Signale weiterhin viele Fragen offen sind. Die Finanzmärkte werden die weiteren Entwicklungen deshalb sehr aufmerksam verfolgen.
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Die Finanzmärkte starteten nervös in die Woche. Nach den Verlusten bei Technologiewerten in der Vorwoche schwankten die Kurse stark, und der Nasdaq lag zeitweise fast 8 % unter seinem Höchststand. Zusätzlich sorgten große Börsengänge für Unsicherheit, da sie viel Kapital binden und andere Aktien belasten könnten.
Gegen Ende der Woche verbesserte sich die Stimmung deutlich. Ausschlaggebend war jedoch nicht die bevorstehende Fußball-WM, sondern Signale einer möglichen Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Aussagen von Donald Trump führten zu Erleichterung an den Märkten. Der Ölpreis fiel daraufhin um rund 4 %, und die Aktienmärkte in den USA sowie Asien konnten einen Großteil ihrer Verluste wettmachen. Die großen US-Indizes und der SMI schlossen die Woche etwa 1 % im Plus.
Ein zentrales Thema war der Börsengang von SpaceX. Das Unternehmen sammelte rund 75 Milliarden US-Dollar frisches Kapital ein und wird nun mit fast 1,8 Billionen US-Dollar bewertet – trotz eines Verlusts von 5 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr. Investoren setzen damit klar auf das zukünftige Wachstum des Raumfahrtkonzerns. Elon Musk behält die Kontrolle über das Unternehmen und könnte durch die hohe Bewertung der erste Dollar-Billionär werden.
Auch die Geldpolitik stand im Fokus. Die Europäische Zentralbank erhöhte die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte aufgrund der wieder gestiegenen Inflation. In den USA stieg die Inflation auf 4,2 % und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Jahren. Hauptgrund sind die höheren Energiepreise. Zinssenkungen erscheinen deshalb derzeit unwahrscheinlich, vielmehr wächst der Druck für weitere Zinserhöhungen. Dennoch wird erwartet, dass der neue Fed-Präsident Kevin Warsh die Zinsen zunächst unverändert lässt.
Für die kommende Woche richten sich die Blicke auf die Zentralbanken. Die US-Notenbank, die Bank of Japan, die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank werden über ihre Zinspolitik entscheiden. Die Märkte rechnen mit einer weiteren Zinserhöhung in Japan, während in den USA, Großbritannien und der Schweiz keine Änderungen erwartet werden. Auch bei der SNB wird vorerst kein Zinsschritt erwartet.
Abseits der Finanzmärkte bleibt die Hoffnung auf einen Erfolg der Schweizer Nationalmannschaft im Spiel gegen Katar bestehen.
Marktentwicklung
Die internationalen Aktienmärkte zeigten in der vergangenen Woche ein gemischtes Bild. Während die US-Börsen nach der starken Vorwoche weitgehend seitwärts tendierten und neue Impulse fehlten, setzte sich der Aufwärtstrend in Asien zwar fort, allerdings mit nachlassender Dynamik. Europa entwickelte sich schwächer, insbesondere der Schweizer Markt geriet unter Druck. Der SMI verlor mehr als zwei Prozent.
Belastet wurde der Schweizer Markt vor allem durch die Partners Group. Das Private-Equity-Unternehmen kündigte an, Rücknahmen in einem Fonds zu begrenzen, was zu erheblicher Verunsicherung bei den Anlegern führte. Die Aktie brach deutlich ein und zog den Gesamtmarkt nach unten. Auch Bitcoin blieb schwach und setzte seinen Abwärtstrend fort.
Halbleitersektor und Künstliche Intelligenz
Im Technologiesektor sorgte der Quartalsbericht des US-Chipherstellers Broadcom für Enttäuschung. Zwar fielen die Geschäftszahlen solide aus, sie konnten die hohen Markterwartungen jedoch nicht erfüllen. Die Aktie geriet daraufhin stark unter Druck, was sich negativ auf den gesamten Halbleitersektor auswirkte.
Die Reaktion verdeutlicht die aktuell angespannte Stimmung im KI- und Chipbereich. Aufgrund der stark gestiegenen Bewertungen reichen bereits kleinere Enttäuschungen aus, um deutliche Kursbewegungen auszulösen.
Konjunktur in der Schweiz
Die jüngsten Wirtschaftsdaten zeichnen für die Schweiz ein gemischtes Bild. Das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal fiel etwas stärker aus als zuvor, blieb jedoch leicht hinter den Erwartungen zurück. Positiv entwickelte sich die Industrie, während die Inlandsnachfrage weiterhin schwach blieb. Gleichzeitig hat sich die Unternehmensstimmung leicht verbessert.
Die Auswirkungen der Lieferverzögerungen infolge des Nahostkonflikts dürften die Wirtschaft auch weiterhin beeinflussen. Bei der Inflation gab es keine Überraschungen: Sie verharrte mit 0,6 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Höhere Energiepreise wurden durch günstigere Lebensmittelpreise ausgeglichen.
SpaceX vor historischem Börsengang
Ein wichtiges Thema bleibt der geplante Börsengang von SpaceX. Mit einer möglichen Marktkapitalisierung von rund 1,75 Billionen US-Dollar könnte dies der größte Börsengang der Geschichte werden.
Hoffnungen auf eine beschleunigte Aufnahme in einen bedeutenden US-Aktienindex haben sich jedoch zerschlagen. Der zuständige Indexanbieter hält an seinen regulären Aufnahmeverfahren fest. Die Indexaufnahme bleibt dennoch von großer Bedeutung, da passive Fonds die Aktie bei einer Aufnahme automatisch kaufen müssten, was die Nachfrage zusätzlich erhöhen würde.
Die Aktienmärkte legten weiter zu, angetrieben vom anhaltenden Optimismus rund um künstliche Intelligenz. Besonders Technologie- und Chip-Unternehmen profitierten, während geopolitische Risiken wie der Konflikt zwischen den USA und dem Iran von den Märkten weitgehend ausgeblendet wurden.
In Europa schloss der DAX im Plus, der Schweizer Markt bewegte sich kaum. Gleichzeitig gingen die globalen Zinsen und der Ölpreis zurück, gestützt durch Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahen Osten.
Bitcoin verlor nach einer starken Phase in den letzten zwei Wochen rund 10 % an Wert.
In den USA sorgte der PCE-Index, das wichtigste Inflationsmaß der US-Notenbank, für Aufmerksamkeit. Mit einem Anstieg von 3,8 % gegenüber dem Vorjahr zeigte sich, dass der Inflationsdruck weiterhin hoch bleibt.
In der kommenden Woche stehen die Quartalszahlen von Broadcom sowie neue Inflations- und Arbeitsmarktdaten aus der Schweiz, Europa und den USA im Fokus. Diese könnten die Erwartungen an die künftige Geldpolitik beeinflussen.
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