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Das Projekt der Postmoderne hat einen schlechten Ruf. Während ein populistischer Lügner nach dem anderen demokratische Wahlen gewinnt, wissenschaftliche Erkenntnis mit dreister Ignoranz geleugnet und seriöser Journalismus als Lügenpresse denunziert wird, scheinen die philosophischen Moden des letzten Jahrhunderts geradezu anrüchig. Relativisten und Konstruktivisten hätten der Unvernunft die Tore geöffnet, der Beliebigkeit den Weg bereitet und obendrein die Linke auf den Irrweg der Identitätspolitik geschickt.
Wir diskutieren darüber mit den Wissenschaftsphilosophen Oliver Schlaudt und Mark Fischer, die dem Thema den Aufsatz Fakten, Fakten, Fakten im Merkur gewidmet haben. In ihrem Text zeigen sie, wie untauglich das alte Arsenal der Wissenschaftlichkeit – Fakten, Wahrheit, Realismus – im Kampf gegen die postfaktische Revolte ist. Im Gegenteil: Wenn Fakten als komplexe gesellschaftliche Produkte verstanden werden, eröffneten sich sogar neue Möglichkeiten, die blinden Flecken der Forschung zu erkennen und seriöse Medienkritik zu betreiben.
Wir debattieren, wie die aktuelle Situation zu verstehen ist. Welche Analogien bestehen zwischen der Lage in Wissenschaft, Journalismus und Politik? Und wie lässt sich der grobe Irrationalismus von Klimaleugnern und Wutbürgern zurückweisen, ohne dabei hinter das Reflexionsniveau konstruktivistischer Wissenschaftstheorie zurückzufallen?
By Das Neue BerlinDu willst uns unterstützen? Hier entlang.
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Das Projekt der Postmoderne hat einen schlechten Ruf. Während ein populistischer Lügner nach dem anderen demokratische Wahlen gewinnt, wissenschaftliche Erkenntnis mit dreister Ignoranz geleugnet und seriöser Journalismus als Lügenpresse denunziert wird, scheinen die philosophischen Moden des letzten Jahrhunderts geradezu anrüchig. Relativisten und Konstruktivisten hätten der Unvernunft die Tore geöffnet, der Beliebigkeit den Weg bereitet und obendrein die Linke auf den Irrweg der Identitätspolitik geschickt.
Wir diskutieren darüber mit den Wissenschaftsphilosophen Oliver Schlaudt und Mark Fischer, die dem Thema den Aufsatz Fakten, Fakten, Fakten im Merkur gewidmet haben. In ihrem Text zeigen sie, wie untauglich das alte Arsenal der Wissenschaftlichkeit – Fakten, Wahrheit, Realismus – im Kampf gegen die postfaktische Revolte ist. Im Gegenteil: Wenn Fakten als komplexe gesellschaftliche Produkte verstanden werden, eröffneten sich sogar neue Möglichkeiten, die blinden Flecken der Forschung zu erkennen und seriöse Medienkritik zu betreiben.
Wir debattieren, wie die aktuelle Situation zu verstehen ist. Welche Analogien bestehen zwischen der Lage in Wissenschaft, Journalismus und Politik? Und wie lässt sich der grobe Irrationalismus von Klimaleugnern und Wutbürgern zurückweisen, ohne dabei hinter das Reflexionsniveau konstruktivistischer Wissenschaftstheorie zurückzufallen?

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