ots.Audio: KFW Ratgeberpodcast / Folge 5: Energieeffizienz und Klimaschutz im Unternehmen: Frankfurt (ots) - ((OPENER)) ((ATMO UMWELT)) Klares Wasser, Grüne Bäume, Saubere Luft und ganz viel Lebensqualität. Keine Frage: Umweltschutz lohnt sich. Aber nicht nur für die Umwelt! Immer mehr Unternehmen in Deutschland investieren in Klimaschutz und Energie-Effizienz. Noch ein echter Wettbewerbsvorteil. Und die Chance, Kosten im Betrieb nachhaltig zu senken. EIN konkretes Beispiel möchten wir Ihnen heute vorstellen. Und Sie erfahren, woher das Geld für nötige Investitionen kommen kann. ((TRENNER)) ((TON 12 - HAYBACH)) Also hier bei der Firma Kempkes haben wir mehrere 1000 EUR weniger Kosten durch die Investition - das heißt die Einsparungen übersteigen die zusätzlichen Investitionskosten deutlich. Die Amortisationsdauer liegt bei weniger als zehn Jahren, 8-9 Jahren, und damit weniger als die Hälfte der technischen Lebensdauer der Anlage. All das ist eine gute Empfehlung für so eine Investition Es sind gute Nachrichten, die der Energieberater Helmut Haybach da seinem Kunden überbringen kann. Uwe Kempkes Tischlerei in Oberhausen hat investiert. In Klimaschutz und Energie-Effizienz . Unter anderem in eine neue Absaug-Anlage! ((TON 9 - KEMPKES)) Hier sind wir jetzt an der neuen Absaug-Anlage, verbunden mit der Brikettierung die wir im Moment jetzt auch hören. Der Vorteil dieser Anlage ist kurz erklärt: Er braucht jetzt im Moment neun KW. Früher wenn wir nur eine Maschine angemacht haben, hat er mir direkt 18 KW gezogen weil wir keine bedarfsgesteuerte Steuerung da oben drin hatten. Und das ist schon der Punkt, der sofort mit Inbetriebnahme dieser Anlage 280 Euro sofort einsparen lässt! Sofort Kosten sparen und mittel- bis langfristig Investitionen wieder reinholen. Das ist bei vielen Unternehmen möglich! Die Unternehmensberatung Mc Kinsey hat nachgerechnet: Würden Haushalte und Firmen alle wirtschaftlich sinnvollen Möglichkeiten für mehr Energieeffizient erschließen, könnten sie bis 2020 mehr als 50 Milliarden Euro Energiekosten sparen. Allerdings müssen dafür auch die richtigen Maßnahmen getroffen werden. ((TON 03 - KEMPKES)) Ja, das ist gar nicht so einfach. Weil: Bevor man dann Internet und so weiter absucht, hab ich dann die Chance eines Messebesuchs. Es war zu dem Zeitpunkt eine sehr große Handwerksmesse. Und da bin ich dann eben fündig geworden in verschiedensten Systemen Und: Uwe Kempkes hat sich Hilfe geholt beim Energieberater. Eine Dienstleistung, die großen Sinn macht. Und die vom Staat sogar bezuschusst wird - mit dem KFW Programm "Energieeffizienzberatung", finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Erster Schritt ist die Initialberatung. Im Rahmen der Initialberatung haben Unternehmen die Chance, von einem Experten erste Hinweise auf mögliche Energiekostensenkungspotenziale für alle Bereiche des Betriebs zu erhalten, unterstützt durch eine Vor-Ort-Besichtigung. Die KFW bezuschusst diese fachkundige und unabhängige und übernimmt 80 Prozent der Beratungskosten, konkret bis zu 1.280 Euro. Kommt es zur anschließenden Detail-Beratung, die auch unabhängig von einer Initialberatung beantragt werden kann, werden noch einmal 60 Prozent für zehn volle Tageshonorare des Energieberaters übernommen. Hier erhalten die Unternehmen insbesondere ganz konkrete Verbesserungsvorschläge einschließlich einer betriebswirtschaftlichen Bewertung der vorgeschlagenen Energieeinsparmaßnahmen. Energieberater Helmut Haybach: ((TON 10 - HAYBACH)) Das muss aber irgendwie im Zusammenhang im Konzept miteinander passen. Diese Schnittstelle ist eine ganz wichtige Aufgabe, dass ein Energieberater diese bewertet. So ne Machbarkeit als Voraussetzung. Das Zweite ist die wirtschaftliche Bedeutung. Es geht oft um Investitionskosten von Hunderttausend Euro und das ist für einen Handwerksbetrieb auch ein gewagtes Risiko. Da ist es gut, wenn jemand Neutrales das fachlich wirtschaftlich begleitet und die tatsächlichen Einsparungen realistisch bewertet. Damit das Risiko für den Inhaber überschaubar bleibt. Damit er eine Entscheidung treffen kann. Ob er dieses Investitionsrisiko wirklich tragen will. Ein Risiko, das auch durch staatliche Hilfe minimiert werden kann. Jedes Unternehmen kann sich über die KFW Mittel aus dem so genannten ERP Umwelt- und Energieeffizienzprogramm sichern. So ein günstiges KFW Darlehen ist gerade für kleine mittelständische Betriebe eine große Hilfe. Und da kommt wieder die Energieberatung ins Spiel: ((TON 06 - KEMPKES)) Ich benötige für dieses Sonderprogramm der KFW eine 25 prozentige Einsparung an Energiekosten. Diese müssen von einer berufenen Stelle entsprechend dokumentiert werden. Somit wurde dann durch die Handwerkskammer ein Kontakt ermöglicht zu einem Energieberater Ein richtiger Schritt. Denn da sind sich Experten sicher: Wer sich kompetent beraten lässt, findet garantiert Energiesparpotenziale im Unternehmen. Uwe Kempkes hat es vorgemacht: ((TON 02 - KEMPKES)) In erster Linie haben wir da die immer steigenden Gaskosten gehabt, dann auf der anderen Seite schmeiß ich wirklich gutes Material weg, ohne es zu nutzen. Das sind bei uns hier im Betrieb circa vier Container à 200 Euro im Monat - und damit kam so ein Gedanke : "Det is irgendwie unsinnig - da muss was geändert werden". Wenn Sie das auch denken, gehen Sie mit grünen Schritten voran. Es lohnt sich. Produktionskosten sinken und das Image wird aufgewertet. Und das Geld für Investitionen bekommen Unternehmen von der KFW - zu besonders günstigen Bedingungen. Informieren Sie sich! ((CLOSER JINGLE)) Pressekontakt: Holger Schwabe Senior Referent Corporate Publishing KfW Bankengruppe Charlottenstraße 33 / 33a 10117 Berlin Tel. +49 30 20264-5830 Fax +49 30 20264-5891 [email protected] www.kfw.de