Projektmanagement im Glas

Projektmanagement im Glas

By Christian Dürk - CorivusBusinessManagement
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Projektmanagement im Glas episodes

  • #69 Remote Projektarbeit: Wie arbeitet man wirklich effizient?

    In der neuen Episode von Projektmanagement im Glas sprechen Host Christian Dürk und Gast Björn Schifferdecker, Senior Projektmanager bei Corivus, über die Chancen, Risiken und Erfolgsfaktoren von Remote Projektarbeit. Beide teilen persönliche Erfahrungen, diskutieren Studienergebnisse und geben konkrete Hinweise aus der Praxis, wie digitale Zusammenarbeit gut funktionieren kann.

    Take Aways
    • 2020 als Wendepunkt: 97 % der Großunternehmen arbeiteten remote
    • Herausforderungen der Remote Projektarbeit: Isolation, fehlendes Teamgefühl, verschwommene Grenzen
    • Chancen der Remote Projektarbeit: Flexibilität, Autonomie, Zeitersparnis beim Pendeln
    • Drei Erfolgsfaktoren für erfolgreiche digitale Zusammenarbeit: Kommunikation mit klaren Regeln über passende Kanäle, Tool-Auswahl mit Fokus auf den Bedarf und klare Prozesse, Struktur und Selbstorganisation über feste Rolle und Zuständigkeiten und vertrauensvolle Führung
    • Fazit: Remote Work ist kein Trend, sondern eine dauerhafte Veränderung basierend auf Kommunikation, Tools, Struktur und Vertrauen
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      29 min
    • #68 KI-Projekte erfolgreich managen: Von der Idee zum echten Business Case
      Take Aways
      • Überblick zur Entwicklung der KI: Erste KI-Anwendungen gibt es bereits seit den 70er-Jahren, der große Durchbruch kam jedoch erst durch einfach zu bedienende Sprachmodelle wie ChatGPT.
      • Spannungsfeld der Extreme im KI-Umfeld: Einige Unternehmen setzen KI für alles ein, andere scheuen sie aus Sorge. Die Praxis zeigt, der Erfolg liegt in der goldenen Mitte – KI dort einzusetzen, wo sie ihre Stärken voll ausspielen kann.
      • Voraussetzungen für erfolgreiche KI-Projekte: Anwendungsfälle müssen klar definiert sein, die Datenqualität muss sichergestellt sein und die passenden Algorithmen müssen ausgewählt werden – nicht jeder Anwendungsfall ist für ChatGPT geeignet.
      • Herausforderungen und typische Fehler in KI-Projekten: Zu große Projektumfänge, unterschätzter Aufwand für Datenaufbereitung und Produktivsetzung und nicht beachtete regulatorische Rahmen führen schnell zu großen Herausforderungen im Projekt. Zudem müssen bestehende Modelle regelmäßig geprüft und aktualisiert werden.
      • Wie KI-Projekte gelingen - Strategie und Umsetzung: Ob top-down oder kleine Pilotprojekte, entscheidend sind der Reifegrad der Organisation, die Infrastruktur und die Qualität der Daten-Governance. Erfolgreiche KI-Projekte brauchen klare Ziele, die richtigen Kompetenzen, gute Daten, die passende Technik und ein professionelles Projekt- und Risikomanagement.
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        41 min
      • #67 Top-Trends der IT-StrategieTage 2025: KI, Priorisierung & Transformation

        In der aktuellen Folge von Projektmanagement im Glas sprechen Christian Dürk und Thomas Lechte über ihre Eindrücke von den Strategietagen Information Technology in Bergisch Gladbach. Die Veranstaltung bot nicht nur ein hochkarätiges Forum für IT-Entscheider aus unterschiedlichsten Branchen, sondern auch eine Vielzahl spannender Gespräche und Beobachtungen rund um die zentralen Herausforderungen der IT-Organisationen im Jahr 2025. Im Fokus der Folge stehen die Kernthemen der Veranstaltung: künstliche Intelligenz, Projektportfoliosteuerung, agile Organisationsformen, SAP-Transformationen und strategisches Retention Management.

        Key Takeaways
        • KI wird viel genannt, aber selten konkret genutzt: Viele Organisationen stehen noch ganz am Anfang, wenn es darum geht, echte Anwendungsfälle für künstliche Intelligenz zu identifizieren und umzusetzen.
        • Projektportfolios leiden unter Budgetdruck: Entscheidungen werden oft nach Kosten, nicht nach Nutzen getroffen. Das führt dazu, dass zukunftsrelevante Projekte gestrichen und technische Schulden aufgebaut werden.
        • Agile Organisationen brauchen weiterhin Steuerung: Auch wenn Projekte formal durch Produktarbeit ersetzt werden, bleiben klassische Rollen für Koordination, Qualitätssicherung und Release-Management unverzichtbar.
        • SAP-Transformationen als strukturelle Herausforderung: Veraltete Prozesse, gewachsene IT-Landschaften und Datenprobleme machen Migrationen komplex – und erfordern erfahrene Steuerung und klare Verantwortlichkeiten.
        • Retention wird massiv unterschätzt: Während viel über Recruiting gesprochen wird, fehlt es an Strategien zur langfristigen Mitarbeiterbindung und zum Wissenshalt. Dabei liegt hier ein großer Hebel zur Stärkung der Organisation.
        • Fazit: Digitale Transformation ist real – aber ohne pragmatische Umsetzung, starke Governance und eine strategische Personalpolitik bleiben viele Potenziale ungenutzt.
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          17 min
        • #66 Die Performance Revolution – Fachkräftemangel als Weckruf für operative Exzellenz

          In dieser Folge von Projektmanagement im Glas spricht Gastgeber Christian Dürk mit Jana Zilles und Daniel Unrau von Alinea & Company über ein Thema, das viele Unternehmen aktuell beschäftigt: den wachsenden Fachkräftemangel im sogenannten White-Collar-Bereich – also unter Wissens- und Büroarbeitskräften. Im Zentrum steht dabei eine klare Botschaft: Es braucht nicht nur mehr Menschen, sondern bessere Strukturen, Prozesse und Führung. Basierend auf der aktuellen Alinea-Studie „Die Performance Revolution“ zeigen die beiden Berater praxisnahe Lösungen auf, mit denen Unternehmen ihre operative Leistungsfähigkeit von innen heraus stärken können.

          Key Takeaways
          • Recruiting allein reicht nicht mehr: Viele Unternehmen setzen weiterhin auf Employer Branding, Recruiting 4.0 und Active Sourcing. Doch echte Differenzierung gelingt nur durch Veränderungen in der eigenen Organisation.
          • Digitalisierung muss ganzheitlich gedacht werden: Einzelne Prozessautomatisierungen greifen zu kurz. Erst durch systematische Analyse und digitale Enabler lassen sich Produktivitätsgewinne von bis zu 25 % erzielen.
          • Wissensmanagement schützt vor Know-how-Verlust: Playbooks, moderne Tools wie „Company GPT“ und strukturierte Dokumentation helfen, Wissen langfristig zu sichern und neue Mitarbeitende schneller einzuarbeiten.
          • Führung entscheidet über Bindung und Leistung: Führung muss befähigen, nicht dominieren. Statt Fachkräfte ins kalte Wasser zu werfen, braucht es gezielte Entwicklung, Feedbackkultur und Lernpfade.
          • Drei-Phasen-Ansatz zur Performance-Steigerung: Die Methode von Alinea: (1) Produktivitätshemmnisse erkennen, (2) priorisiert Maßnahmen ableiten, (3) wirkungsvoll und messbar umsetzen – mit nachhaltigem Effekt.
          • Vom Außenfokus zum Innenblick: Wer dem Fachkräftemangel begegnen will, sollte seine Organisation von innen stärken. Die vorhandenen Ressourcen sind oft der unterschätzte Erfolgsfaktor.
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            32 min
          • #65 KI und Prompt Engineering im Projektalltag

            In der aktuellen Folge von „Projektmanagement im Glas“ sprechen Christian Dürk und Sven Wenzel über ein Thema, das in Projekten zunehmend an Bedeutung gewinnt: den praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) – insbesondere von Sprachmodellen wie ChatGPT, Copilot oder Gemini – sowie über die Bedeutung und Techniken des Prompt Engineerings. Gemeinsam analysieren sie, warum KI in vielen Unternehmen noch immer wenig genutzt wird, wie man mit Unsicherheiten im Umgang mit KI umgeht und wie man KI gezielt und effizient in den Projektalltag integriert.

            Key Takeaways der Episode
            • Viele Unternehmen nutzen KI nicht, weil Wissen und Anwendungssicherheit fehlen – trotz verfügbarer Technologien und klarer Mehrwerte.
            • Prompt Engineering ist der zentrale Hebel: Wer der KI eine klare Rolle, präzise Aufgabe und genügend Kontext gibt, erhält deutlich bessere Ergebnisse.
            • Iteratives Arbeiten mit Prompts hilft, Schritt für Schritt zu besseren Antworten und wiederverwendbaren Vorlagen zu kommen – z. B. für Reports oder Risikoanalysen.
            • In Projekten eignet sich Copilot besonders gut für Excel-Auswertungen und Jira-Automatisierungen, während ChatGPT eher für Text- und Kreativaufgaben punktet.
            • Unterschiede zwischen Modellen sind entscheidend: Nicht jedes Tool ist für jede Anwendung gleich geeignet – Gemini oder Canva bieten z. B. Vorteile bei der Bildgenerierung.
            • Der Einsatz von Open-Source-Modellen erlaubt datenschutzkonformes Arbeiten, besonders bei sensiblen Dokumenten oder vertraulichen Projektinformationen.
            • KI kann auch bei privaten Aufgaben helfen – etwa bei der Küchenrenovierung durch visuelle Produktsuche per Bild-Upload.
            • Fazit: Wer KI effektiv nutzen will, sollte sich trauen, experimentieren und lernen, klar zu formulieren. Präzision schlägt Intuition.
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              27 min
            • #64 Karriere im Projektmanagement: Vom Einstieg zur Projektrealität

              In der aktuellen Episode von Projektmanagement im Glas spricht Gastgeber Christian Dürk mit seiner Kollegin Vanessa Dittmann über den oft unterschätzten Weg ins Projektmanagement – und die Realität, die dort wartet. Vanessa erzählt, wie sie ohne Plan, aber mit viel Neugier und Eigeninitiative in ihre erste Projektrolle gestartet ist. Vom Großraumbüro zur Projektleitung, über Weiterbildung bei der IHK bis hin zum operativen Einsatz beim Kunden – diese Folge zeigt, wie Projektverantwortung Schritt für Schritt wächst und warum gute Kommunikation genauso wichtig ist wie strukturierte Methoden.

              Key Takeaways
              • Projektstart ohne Masterplan: Zuhören und Initiative zeigen sind oft bessere Methoden in den Projekteinstieg als Zertifizierungen.
              • Learning by Doing: Ersten Erfahrungen im Projekt durch operative Mitarbeit erleichtern den Projekteinstieg.
              • Struktur durch Weiterbildung: Mit Zertifizierungen wie IHK-Schulungen und PMI-Zertifizierung kann man das methodische Fundament legt.
              • Theorie vs. Praxis: Checklisten und Frameworks sind hilfreich – doch echte Projekte verlangen Flexibilität, Gespür und Pragmatismus.
              • Klarheit bei Anforderungen: Ungenaue Formulierungen führen oft zu Missverständnissen – wer von Anfang an gründlich arbeitet hat später weniger Probleme in der Umsetzung.
              • Kommunikation als Projektturbo: Workshops, Austausch und Abstimmungen sind essentiell für ein gemeinsames Projektverständnis.
              • Projektmanagement braucht Persönlichkeit: Offenheit, Strukturwille und Freude an Veränderung – das macht gute Projektleiter:innen aus.
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                22 min
              • #63 Exit Champions, Projektcoaches und Reset-Teams: Neue Rollen für mehr Projekterfolg

                In dieser Episode spricht Gastgeber Christian Dürk mit Jasmin Mathäß, Diplom-Psychologin und erfahrene Führungskraft im Technologiebereich eines großen europäischen Handelsunternehmens. Seit über 20 Jahren beschäftigt sie sich mit Projekten, Prozessen und methodischer Steuerung – heute verantwortet sie unter anderem Projektsteuerung, Effizienzprozesse und Methodenkompetenz. Gemeinsam tauchen die beiden tief in die Praxis erfolgreicher und weniger erfolgreicher Projekte ein und analysieren, was wirklich zählt, wenn Projekte nicht nur durchgeführt, sondern auch abgeschlossen werden sollen – und das auch noch erfolgreich.

                Takeaways
                • Projekte scheitern meist nicht an Tools oder Methoden – sondern an deren konsequenter Anwendung.
                • Viele Projekte starten mit unklaren Zielen, unpräzisem Scoping und rein auf Annahmen basierenden Rollenverteilungen.
                • Hybride Projekte sind die Regel – nicht die Ausnahme. Doch sie erfordern eine höhere methodische Reife und kontinuierliche Steuerung.
                • Kommunikation ist kein Add-on, sondern trägt mit bis zu 90 % zum Projekterfolg bei. Wird sie vernachlässigt, kippt das Projekt.
                • Der Exit Champion ist eine externe Kontrollinstanz, die Projekte kritisch begleitet und bei Abweichungen frühzeitig eingreift.
                • Der Projektcoach sorgt für methodische Qualitätssicherung und erkennt frühzeitig strukturelle Schwächen.
                • Das Reset-Team hilft dabei, festgefahrene Projekte neu aufzusetzen und auf einen erfolgreichen Kurs zurückzuführen.
                • Rollen, Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse müssen zu Beginn explizit geklärt und dokumentiert werden – und regelmäßig überprüft.
                • Projekte sind dauerhaft im Krisenmodus – das ist kein Scheitern, sondern normal. Entscheidend ist, wie mit der Krise umgegangen wird.
                • Gut gemachte Projekte steuern sogar den Faktor Glück – durch Struktur, Fokus und realistische Planung.
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                  26 min
                • #62 Der Weg in die Welt des Projektmanagements

                  In der neuesten Episode von Projektmanagement im Glas spricht Host Christian Dürk mit Armin Süsser, Mitglied der Geschäftsleitung von Corivus, über den Einstieg in das Projektmanagement. Sie diskutieren die zentralen Aspekte des Berufsbilds, die erforderlichen Qualifikationen und mögliche Karrierewege.

                  Takeaways

                  • Voraussetzungen für den Beruf des Projektmanagers: Ein Studium kann hilfreich sein, doch fachliche und überfachliche Kompetenzen sind essenziell.
                  • Soft Skills erleichtern den Projektalltag: Organisationsgeschick, Kommunikationsstärke und Problemlösungskompetenz sind entscheidend für erfolgreiche Projekte.
                  • Zertifizierungen und Weiterbildungen: Die Relevanz von Zertifikaten wie PMI, PRINCE2, IPMA ist oft branchenabhängig, sie helfen jedoch immer bei einer strukturierten Projektarbeit.
                  • Einstiegswege und Karrierechancen: Erste Projekttätigkeiten entstehen in Unternehmen oft zufällig. Frühzeitige praktische Erfahrungen erleichtern jedoch den langfristigen Erfolg im Projektmanagement.
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                    27 min
                  • #61 Projekte in Behörden: Ein Blick hinter die Kulissen der BWI Hamburg

                    Willkommen zu einer neuen Episode von Projektmanagement im Glas! Heute werfen wir einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des behördlichen Projektmanagements. Gastgeber Christian Dürk spricht mit Lutz Birke, dem Leiter des Amts für Hafen und Innovation in der Behörde für Wirtschaft und Innovation (BWI) in Hamburg. Gemeinsam erkunden sie, welche Herausforderungen und Besonderheiten das Management von Projekten in der öffentlichen Verwaltung mit sich bringt. Wie werden komplexe Infrastrukturprojekte finanziert und gesteuert? Wie bringt man Innovation und Start-up-Förderung in eine behördliche Struktur? Und welche Methoden sorgen für den Erfolg von Projekten, die in einem politischen Umfeld umgesetzt werden? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt dieser spannenden Folge.

                    Takeaways

                    • Behörden sind keine klassischen Unternehmen und müssen dennoch Projekte effizient und zielgerichtet umsetzen. Die BWI Hamburg agiert als Wirtschaftsförderer der Stadt und verantwortet zahlreiche Projekte – von strategischen Initiativen über Innovationsförderung bis hin zu großen Infrastrukturmaßnahmen.
                    • Eigenverantwortliche Projekte vs. Externe Projekte mit behördlicher Steuerung: Bei eigenverantwortlichen Projekten entwickelt und steuert die BWI alle Prozesse selbst, vom Konzept bis zur Umsetzung. (Beispiel: Die Innovationsstrategie für die Metropolregion Hamburg). Bei externen Projekten stellt die BWI Ressourcen bereit, übernimmt aber nicht die direkte Umsetzung. (Beispiel: Der Neubau der Köhlbrandbrücke, der von der Hamburg Port Authority realisiert wird).
                    • Innovation: Hamburg will sich als Innovationsstandort positionieren – doch wie bringt man Behörden, Universitäten und Investoren an einen Tisch? Die BWI initiierte die Startup Factory Hamburg, ein Netzwerk, das Gründer*innen mit Kapital, Wissen und Partnern verbindet. Fokusbereiche sind dabei Green Tech, neue Materialien & Künstliche Intelligenz als Wachstumstreiber für die Stadt.
                    • Herausforderungen: Stakeholder-Management, Projektdefinitionen und Scope-Entwicklung und Ressourcenplanung
                    • Kommunikation als Schlüssel: In einem politischen Umfeld können sich Rahmenbedingungen schnell ändern – nur ein agiles Projektmanagement hält das aus.
                    • Ausblick: Behörden müssen zunehmend flexibler werden und sich modernen Projektmanagement-Methoden anpassen. Digitalisierung und innovative Strategien spielen eine entscheidende Rolle, um effektiver und agiler zu arbeiten. Das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung wird in Zukunft noch wichtiger – und erfordert neue Kooperationsmodelle.
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                      36 min
                    • #60 Festpreisprojekte erfolgreich managen

                      In der aktuellen Episode von Projektmanagement im Glas widmen sich Gastgeber Christian Dürk und sein Gast Thomas Lechte, erfahrener Projektmanager und Managing Director bei Corivus, einem Thema, das in vielen Unternehmen kontrovers diskutiert wird: Festpreisprojekte. Der Reiz dieser Projektform liegt auf der Hand – sie soll finanzielle Sicherheit bieten und Budgetrisiken minimieren. Doch in der Praxis zeigt sich oft, dass Festpreisprojekte nicht nur Vor-, sondern auch erhebliche Nachteile mit sich bringen können. Wenn nicht von Anfang an klare Strukturen geschaffen werden, können diese Projekte für beide Seiten – sowohl für den Auftraggeber als auch für den Dienstleister – schnell zur Herausforderung werden.

                      Takeaways

                      • Festpreisprojekte bieten finanzielle Planungssicherheit, bergen aber Risiken
                      • Gründliche Vorbereitung ist entscheidend: Festpreisprojekte benötigen eine klare Definition von Scope, Deliverables und Qualitätskriterien sowie eine detaillierte Aufgabenteilung zwischen Kunde und Dienstleister.
                      • Change Requests strategisch managen: Nachträgliche Änderungen können Festpreise aushebeln, deswegen sind vertragliche Regelungen zum Umgang mit Änderungen essenziell.
                      • Ein Festpreis eignet sich besonders für exakt definierte Leistungen: Während die Umsetzung von Fachspezifikationen sinnvoll sein kann, sollten Konzeptions- und Planungsphasen nicht in Festpreisprojekten umgesetzt werden.
                      • Professionelles Projektmanagement auf Kundenseite erforderlich: Klare Steuerungsmechanismen, Mitwirkungsleistungen und ein präzises Controlling dienen der Risikominimierung.
                      • Kommunikation und Dokumentation als Erfolgsfaktoren: Regelmäßige Abstimmungen und transparente Berichtswege sowie eine frühzeitige Klärung von Abnahmekriterien vermeiden Streitigkeiten im Projekt.
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                        28 min

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