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Teilen, das lernen wir schon als Kinder. Im Großen kann man durch Teilen, Ressourcen sparen. Aber im Alltag ist das geliehene Auto dreckig, die Büroküche verwahrlost, öffentliche Orte verunstaltet. Sind wir Menschen nicht dafür gemacht, miteinander zu teilen?
Euer Host ist Sebastian Sonntag
Autorin und Reporterin: Julia Trahms
Unsere Quellen:
Warum gemeinschaftlich genutzte Ressourcen leicht übernutzt werden:
https://pages.mtu.edu/~asmayer/rural_sustain/governance/Hardin%201968.pdf
Der Besitztumseffekt - Warum wir Dinge plötzlich wertvoller finden, sobald sie uns gehören:
https://web.mit.edu/curhan/www/docs/Articles/15341_Readings/Behavioral_Decision_Theory/Kahneman_et_al_1990_Experimental_tests.pdf
Diese Studie gilt als Grundlage für das Konzept der Verantwortungsdiffusion:
https://www.semanticscholar.org/paper/Bystander-intervention-in-emergencies:-diffusion-of-Darley-Latan%C3%A9/a17d8ee9f157ebeb2f520406c1d79346ceb532c8
Die berühmte Littering-Studie zeigt, warum Unordnung oft noch mehr Unordnung nach sich zieht:
https://psycnet.apa.org/record/1990-30919-00
Die Nobelpreisträgerin zeigt, dass gemeinschaftlich genutzte Ressourcen keineswegs zum Scheitern verurteilt sind:
https://archive.org/details/governingthecommons
Aktuelle Forschung, wann Menschen zusammenarbeiten und Gemeinschaftsgüter nachhaltig nutzen:
https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2025.1465057
Schon das Gefühl, dass etwas „mir gehört“, verändert unsere Wahrnehmung:
https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.2752/089279306785415448
Zahlen und Fakten zu Energiegenossenschaften, die zeigen, wie gemeinschaftliches Eigentum in der Praxis funktionieren kann:
https://www.dgrv.de/bundesgeschaftsstelle-energiegenossenschaften/
Wie viele Ressourcen wir verbrauchen und wann der sogenannte Erdüberlastungstag erreicht ist:
https://www.footprintnetwork.org/
Wie stark Carsharing den Fahrzeugbestand und den Ressourcenverbrauch reduzieren kann – eine der meistzitierten Studien zu diesem Thema:
https://escholarship.org/uc/item/3mc5m6pn
Die wohl bekannteste Langzeitstudie der Welt zeigt: Gute soziale Beziehungen sind einer der wichtigsten Faktoren für Gesundheit, Glück und ein langes Leben. Auf der Website gibt es außerdem einen TED Talk von Studienleiter Robert Waldinger:
https://www.adultdevelopmentstudy.org
Warum Vertrauen, Hilfsbereitschaft und gemeinschaftliches Handeln entscheidend für das Wohlbefinden ganzer Gesellschaften sind:
https://www.worldhappiness.report/ed/2025/caring-and-sharing-global-analysis-of-happiness-and-kindness/
Außerdem: KI - Macht sie uns mehr Angst als sie sollte? (10:15) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir beantworten sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail an [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
GRIPPE-IMPFUNG - BRAUCH ICH DIE ÜBERHAUPT?
Für gesunde Menschen unter 40 ist das Risiko gering. Die Impfung kann aber wertvoll sein.
Autorin: Christina Sartori
Für ältere Menschen senkt die Grippeschutzimpfung deutlich das Risiko, schwer an einer Grippe zu erkranken oder sogar zu versterben, zeigen diese Studien:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5760253/
https://edoc.rki.de/handle/176904/12283
Der Schutz von Familienmitgliedern durch eine Impfung kann geringer sein, als erwartet:
https://www.nature.com/articles/s41467-018-08036-6
Auch Menschen mit Kontakt zu Geflügel und Schweinen wird die Grippeschutzimpfung empfohlen:
https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2025/29_25.html?nn=16910974
Für noch genauere Angaben zu potentiellen Nebenwirkungen kann man diese Suchfunktion der EMA nutzen:
https://www.ema.europa.eu/en/medicines
Verständliche Informationen zur Grippe finden sich hier:
https://www.gesundheitsinformation.de/grippe.html
KI - MACHT SIE UNS MEHR ANGST ALS SIE SOLLTE?
Warum macht uns Künstliche Intelligenz mehr Angst als der Klimawandel obwohl die tatsächlichen Risiken oft viel schwerer einzuschätzen sind? Was dahintersteckt, wenn aus einer Technologie plötzlich eine unberechenbare Bedrohung wird.
Autorin: Julia Trahms
Je intelligenter und emotionaler Menschen sich eine KI vorstellen, desto stärker können Angst und das Gefühl einer existenziellen Bedrohung ausfallen:
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00224545.2025.2503006
Während erfahrene Nutzer:innen unerwartete Antworten eher als technischen Fehler einordnen, interpretieren weniger erfahrene sie eher als eigenständiges Verhalten: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S107158192500028X?via%3Dihub
Die taiwanesischen Forscher Wang und Wang haben bereits 2019 den Begriff „Artificial Intelligence Anxiety“ wissenschaftlich geprägt: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10494820.2019.1674887
Für die aktuelle Stimmung in Deutschland hat Bitkom Research 1.003 Menschen ab 16 Jahren zu ihrer Nutzung und ihren Sorgen rund um Künstliche Intelligenz befragt:
https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Kuenstliche-Intelligenz-Bevoelkerung
Außerdem: Studien - Welche wir nutzen und welche nicht (14:39) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir beantworten sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail an [email protected].
Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
RICHTIG ZUHÖREN - ABER WIE?
Beim Zuhören geht es vor allem darum, dass wir aufmerksam sind. Kann anstrengend sein, lohnt sich aber. Denn wir können in vielen Bereichen davon profitieren.
Autorin: Christiane Tovar
Warum Nicken und Blickkontakt kein Beweis fürs Zuhören sind, zeigt diese Studie:
https://doi.org/10.1037/xge0001454
Dating: Wer nachfragt, kommt besser an:
https://dash.harvard.edu/entities/publication/73120379-2eb6-6bd4-e053-0100007fdf3b
Was aktives Zuhören bringt und was nicht, hat diese Studie verglichen: https://doi.org/10.1080/10904018.2013.813234
Wie sehr es im Job zählt, sich gehört zu fühlen, sieht man in dieser Metaanalyse:
https://link.springer.com/article/10.1007/s10869-023-09897-5
STUDIEN - WELCHE WIR NUTZEN UND WELCHE NICHT
Für unsere Recherchen stützen wir uns bei Quarks auf wissenschaftliche Studien: Dabei prüfen wir verschiedene Dinge, um einzuordnen, wie aussagekräftig die Ergebnisse der Studie sind.
Autorin: Christina Sartori
Dieser Artikel erklärt Faktoren, die Studienergebnisse verfälschen können:
https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.0020124
Hier findet ihr eine ganze Reihe von Fragen, die auch Journalist:innen helfen können, eine Beobachtungsstudie einzuordnen:
https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.0040296
Leitlinien für Studien mit Kontrollgruppen finden sich hier:
https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1000251
Hier erfährt man mehr über Reviews, systematic Reviews und Metastudien:
https://www.bmj.com/content/372/bmj.n71
Handbuch der renommierten Cochrane-Vereinigung, die hohe Anforderungen an Reviews und Meta-Analysen stellt:
https://www.cochrane.org/authors/handbooks-and-manuals/handbook
Hier erklären wir den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation: Quarks Daily – Dein täglicher Wissenspodcast · Social Media und Wahlen - Wie groß ist der Einfluss? · Podcast in ARD Sounds
Warum wir eine Fake-Studie gekauft haben, erfahrt ihr hier: Wir haben diese Fake-Studie gekauft! - quarks.de
Schlechte Studien zu entlarven, ist das Geschäft der Quarks Science Cops: So erkennst du eine Bullshit-Studie - quarks.de
Außerdem: Eltern-Kind-Bindung - Wie wichtig sind Stillen und Schwangerschaft? (11:00) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir beantworten sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail an [email protected].
Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
KEINE ZEIT - VERPLANEN WIR UNS ODER WOLLEN WIR ZU VIEL?
Obwohl man einen klaren Plan für den Tag hatte, stellt man abends fest: Vieles ist nicht geschafft. Wo bleibt die Zeit und warum scheitern wir so oft?
Autorin: Alexandra Rank
Wie sich Multitasking und Unterbrechungen auf uns auswirken, darum ging es in dieser Forschungsarbeit:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453023003360
In dieser Überblicksarbeit wurde untersucht, wie sich Maßnahmen zum Zeitmanagement am Arbeitsplatz auswirken:
https://iaap-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/aphw.70149
Diese Studie zeigt, dass unerwartet gewonnene Zeit zu intensiv genutzt wird:
https://www.journals.uchicago.edu/doi/10.1086/740288
Dauernd im Stress - wie wir da rauskommen, darum geht es in diesem Quarks Daily Spezial:
https://www.quarks.de/podcast/stress-vermeiden-auswege-hilfe/
ELTERN-KIND-BINDUNG - WIE WICHTIG IST STILLEN UND SCHWANGERSCHAFT?
Wie wichtig Bindung für ein Kind und dessen späteres Leben ist, wird immer wieder gesagt. Aber wie bekomme ich das eigentlich hin, wenn ich das Kind nicht selbst ausgetragen habe? Und was ist dran am fast schon rituellen Hype um Stillen und Geburt für Mütter?
Autorin: Julia Demann
Das ist die Feldstudie aus den 40er Jahren, die gezeigt hat, dass körperliche Nähe für Kinder wichtiger ist als absolute Keimfreiheit:
https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/00797308.1945.11823126
In dieser Studie wurde gezeigt, dass Kinder aus Regenbogenfamilien genauso sicher gebunden sind wie Kinder aus Hetero-Beziehungen:
https://www.tandfonline.com/doi/10.1080/14616734.2026.2678803?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori:rid:crossref.org&rfr_dat=cr_pub%20%200pubmed
Diese Übersichtsarbeit zeigt, dass die Oxytocin-Level bei Vätern ähnlich hoch sein können wie bei Müttern:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/dev.22359
Hier wird die wissenschaftliche Lage zum Einfluss von Stillen auf die Bindung untersucht:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0266613819302839?via%3Dihub
Außerdem: Alarmierende Wortwahl - Nutzen wir sie zu oft? (12:46) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir beantworten sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail an [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
GELEGENHEITSKONSUM - AB WANN WIRD ES GEFÄHRLICH?
Alkohol, Nikotin, illegale Drogen wie Kokain – Warum werden manche Menschen schneller abhängig als andere? Welche Faktoren erhöhen das Risiko für eine Abhängigkeit und Sucht?
Autorin: Sophie Kuhlmann
Selbsttest Drogen: https://www.drogenberatung-wolfsburg.de/information/klaerung/bin-ich-drogenabhaengig
Selbsttest Alkohol: https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/_old-files/downloads/AlkAuditAuswertung.pdf
Wie schnell machen Drogen abhängig? https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3069146/#S14
Anzahl der Menschen mit einer Drogenabhängigkeit: https://di.aerzteblatt.de/int/archive/article/246641
Entstehung von Sucht: https://www.hhs.gov/sites/default/files/facing-addiction-in-america-surgeon-generals-report.pdf
ALARMIERENDE WORTWAHL - NUTZEN WIR SIE ZU OFT?
Zeitenwende, Katastrophe, historische Krise: Wann wird alarmierende Sprache selbst zum Problem? Gute Risikokommunikation braucht klare Worte für echte Gefahren und Lösungsvorschläge, die zum Handeln einladen.
Autorin: Christiane Tovar
Warum uns schlechte Nachrichten stärker packen als gute, könnt ihr hier nachlesen:
https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1908369116
Diese Übersichtsarbeit zeigt, dass Warnungen vor allem dann wirken, wenn sie auch einen Ausweg mitliefern:
https://www.apa.org/pubs/journals/releases/bul-a0039729.pdf
„Klimakrise" und „Klimanotstand" lösten in dieser Studie weniger Sorge aus als „Klimawandel":
https://schaeffer.usc.edu/research/climate-change-global-warming-familiarity/
Wie man über Gefahren spricht, ohne zu dramatisieren oder zu verharmlosen. Hier geht es zum Praxis-Leitfaden des Bundesamts für Bevölkerungsschutz zur Risikokommunikation:
https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Risikomanagement/handbuch-risikokommunikation.pdf?__blob=publicationFile
Hier geht es zur Umfrage, welches Spezial es sein soll:
https://forms.cloud.microsoft/e/RsqSujcyRb
Fake-Studien, die in wissenschaftlichen Journals landen. Produziert von dubiosen Firmen. Wir wollten wissen: Wie läuft das wirklich ab? Und haben verdeckt recherchiert. // Weitere Infos findet ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/ Habt ihr Feedback, dann meldet euch unter Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48.
Host ist Marlis Schaum.
Autorin ist Lisa Weitemeier.
Und hier die wichtigsten Quellen und Infos:
Hier geht’s zum YouTube-Video “Dieses Experiment hat (leider) funktioniert”:
https://www.youtube.com/watch?v=Ub2eY8EhTEU
Hier geht’s zum ausführlichen Artikel zu unserer Recherche:
https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/fake-studien/
Hier geht’s zum Artikel zu unserem Experiment: https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/fake-studien-paper-mills-experiment/
In diesem Nature-Artikel beschreiben mehrere Experten, was gegen Fake-Studien von Paper Mills getan werden müsste:
https://www.nature.com/articles/d41586-025-00212-1
Einen guten Überblick über Paper Mills und ihren möglichen Schaden, bieten diese Studien: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0895435624003056
https://link.springer.com/article/10.1007/s00210-024-03272-8
Die PNAS-Studie, die unter anderem das exponentielle Wachstum von Paper Mill-Studien zeigt: https://www.pnas.org/doi/full/10.1073/pnas.2420092122
Die Studie zu Paper Mill-Studien in der Krebsforschung:
https://www.bmj.com/content/392/bmj-2025-087581
Außerdem: Besuch von Quarks - Mal angenommen (14:08) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir beantworten sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail an [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
KI - VERLIEREN WIR LANGSAM DIE KONTROLLE?
KI entwickelt sich rasant weiter und immer häufiger geht es dabei nicht mehr nur darum, was KI kann, sondern darum, was passiert, wenn wir sie irgendwann nicht mehr vollständig kontrollieren können. Aber ist das eine reelle Gefahr? Oder denken wir da nur an das letzte Science-Fiction-Buch, das wir gelesen haben?
Autor: Andreas Schneider
Hier geht es zum Preprint von Dr. Hagendorff, der untersucht hat, wie KI-Agenten ihre eigene Abschaltung verhindern:
https://arxiv.org/pdf/2609.28274
Statements von neun wissenschaftlichen Expert:innen, zusammengetragen vom Science Media Center:
https://www.sciencemediacenter.de/angebote/verlangsamte-ki-forschung-noetig-26235
Die Studie zeigt, dass ein Sprachmodell sein Verhalten im Training vortäuschen kann, um eine dauerhafte Änderung seiner Sicherheitsregeln zu verhindern:
https://arxiv.org/pdf/2412.14093
Hier könnt ihr alle Folgen von Quarks – Mal angenommen finden:
https://www.ardsounds.de/sendung/quarks-mal-angenommen/urn:ard:show:09f1d0268d45a7d2/
Hier findet ihr alle Infos zur Live-Aufzeichnung von Quarks – Mal angenommen in Düsseldorf am 12. Oktober:
https://www.zoon-podcast-week.de/podcast/quarks-mal-angenommen
Außerdem: Einfach mal nichts tun - Warum fällt uns das so schwer? (09:44) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir beantworten sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail an [email protected].
Host dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
RACIAL DATA GAP - SO UNGERECHT IST MEDIZIN
People of Color sind in der medizinischen Forschung unterrepräsentiert. Die meisten medizinischen Lehrbücher zeigen zum Beispiel nur, wie Erkrankungen auf weißer Haut aussehen. Was bedeutet das für Betroffene?
Autorin: Catharina Velten
Studie zu Gründen und Folgen der Racial Data Gap:
https://doi.org/10.1080/15265161.2022.2027562
Studie zu Folgen für POCs in der Dermatologie:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9743121/
Zur medizinischen Datenerhebung in Europa und ihrer Bedeutung fürs Gesundheitswesen:
https://commission.europa.eu/system/files/2021-09/data_collection_in_the_field_of_ethnicity.pdf
Review zur Repräsentation in Dermatologiebüchern:
https://doi.org/10.1111/ddg.14543_g
EINFACH MAL NICHTS TUN - WARUM FÄLLT UNS DAS SO SCHWER?
Nichtstun ist für unser Gehirn alles andere als Leerlauf. Wenn wir dabei trotzdem ein schlechtes Gewissen bekommen, liegt das nicht nur an uns selbst, sondern auch an Arbeitsbedingungen und gesellschaftlichen Erwartungen.
Autorin: Christiane Tovar
In dieser Quarks-Daily Folge erklären wir, warum Nichtstun mit Faulheit nichts zu tun hat:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b6d9010d3b38875c/
Hier geht es zur Studie über Leisure Guilt:
https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/01461672261462977
Wer Freizeit für Zeitverschwendung hält, genießt sie weniger. Das hat diese Studie untersucht:
https://www.business.rutgers.edu/sites/default/files/documents/tonietto-viewing-leisure-as-wasteful-undermines-enjoyment.pdf
Wer seine Freizeit auf die Minute plant, hat weniger Spaß daran:
https://u.osu.edu/cbresearchlab/files/2016/12/Tonietto-and-Malkoc-JMR-2016-2b6lj4e.pdf
Außerdem: Bio für alle - Wäre das möglich? (12:04) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir beantworten sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail an [email protected].
Host dieser Folge ist Ina Plodroch.
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ANGST VOR DER ARBEIT - WIE KOMMEN WIR DA RAUS?
Arbeitsangst ist weit verbreitet und nicht allein eine Frage der Persönlichkeit. Hohe Anforderungen, wenig Handlungsspielraum und Unsicherheit können Ängste verstärken und langfristig psychisch belasten.
Autorin: Julia Trahms
Die 1LIVE-/IFAK-Studie „Arbeitgeber der Zukunft 2026/27“ zeigt, dass 30 % der jungen Erwerbstätigen und Auszubildenden mindestens einmal im Monat mit einem unguten Gefühl bzw. „Bauchschmerzen“ zur Arbeit gehen:
https://www1.wdr.de/nrw/1live-jobstudie-gehalt-work-life-balance-studie-100.html
Ein Meta-Review zeigt, dass unter anderem hohe Arbeitsanforderungen, wenig Kontrolle, geringe soziale Unterstützung und Arbeitsplatzunsicherheit mit einem erhöhten Risiko für psychische Probleme verbunden sind:
https://oem.bmj.com/content/74/4/301
Diese Meta-Übersicht zeigt, wie verschiedene psychosoziale Arbeitsbedingungen mit gesundheitlichen Folgen zusammenhängen:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8504166/
Eine schwedische Längsschnittstudie zeigt, dass hohe Arbeitsanforderungen mit einem erhöhten Risiko verbunden waren, in den folgenden drei Jahren eine Angststörung zu entwickeln:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0165032713005661
Diese Studie zeigt, dass Versagensangst und bestimmte Arbeitsbedingungen mit zwanghaftem bzw. übermäßigem Arbeiten zusammenhängen können:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33218055/
BIO FÜR ALLE - WÄRE DAS MÖGLICH?
Brauchen wir die konventionelle Landwirtschaft, um alle Menschen satt zu bekommen? Forschende sagen, wir könnten komplett auf Bio-Anbau setzten - müssten dafür aber unsere Ernährung und unser Verhalten umstellen.
Autorin: Annika Franck
Studien, in denen Forschende in Modellen das Potenzial für Bio-Anbau untersucht haben:
https://www.nature.com/articles/s41467-017-01410-w
https://royalsocietypublishing.org/rsif/article/12/113/20150891/64601/Impacts-of-feeding-less-food-competing-feedstuffs
Zahlen rund um Bio-Lebensmittel und deren Absatz:
https://www.oekolandbau.de/aktuelles/bio-marktinformationen/der-bio-markt-waechst-auch-2025-deutlich/
https://www.boelw.de/news/umsatz-absatz-importe-2026/
Dass die Erträge bei Bio-Anbau sinken, zeigt diese Meta-Studie:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0308521X23001373
Wie die Ertragsunterschiede geringer werden könnten:
https://royalsocietypublishing.org/rspb/article-abstract/282/1799/20141396/77494/Diversification-practices-reduce-organic-to?redirectedFrom=fulltext
Außerdem: Wie wir bei Daily arbeiten und welche Rolle Social Media Trends spielen (12:44)// Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir beantworten sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail an [email protected].
Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
WOHNUNGSLOSIGKEIT - WAS KÖNNTE DAGEGEN HELFEN?
Wohnungslosigkeit hat viele Gründe. Das größte Problem ist, dass es nicht genügend bezahlbaren Wohnraum gibt. Aber auch individuelle Gründe spielen eine Rolle.
Autorin: Christiane Tovar
Wie Menschen wieder von der Straße kommen und was hinter „Housing First“ steckt, erklärt Quarks hier:
https://www.quarks.de/gesellschaft/auf-der-strasse-raus-aus-der-obdachlosigkeit/
Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zur Wohnungslosigkeit im Jahr 2025 findet ihr hier:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_246_229.html
Wie gut Housing First konkret in Deutschland funktioniert, zeigt die Evaluation des Modellprojekts „Housing First Berlin“:
https://www.berlin.de/sen/soziales/besondere-lebenssituationen/wohnungslose/wohnen/hfb_evaluationsendbericht_2021_final.pdf
WIE WIR ARBEITEN UND WELCHE ROLLE SOCIAL MEDIA TRENDS DABEI SPIELEN
Social Media und was dort diskutiert wird spielt eine wichtige Rolle bei unserer Themensetzung. Warum das so ist, und welche Daten belegen, dass Social-Media-Trends eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung junger Menschen spielen, besprechen wir hier.
Autor: Andreas Schneider
Bitkom hat untersucht wie Influencer:innen unsere Kaufentscheidungen beeinflussen: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Haelfte-folgt-Influencern
Diese Studie untersucht den Einfluss von Instagram auf Konsument:innen und ihre Kaufentscheidungen:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0747563216307506
Diese Studie zeigt wie sehr Menschen zwischen 18 und 24 von sozialen Medien in ihrer Ernährung beeinflusst werden:
https://www.jmir.org/2022/5/e28063
Diese Metastudie untersucht den Zusammenhang zwischen Social Media Nutzung und politischer Polarisation in unserer Gesellschaft:
https://academic.oup.com/anncom/article/45/3/188/7912664
Hier geht es zum Digital News Report von Reuters als globale Veröffentlichung: https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/digital-news-report/2026
Und hier wurden die Ergebnisse von Deutschland separat veröffentlicht:
https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/110516
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