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Außerdem: Vernetzt und Digital oder Handschrift - Was hilft uns wirklich bei Produktivität und Fokus // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host ist Yvi Strüwing und das erwartet Dich:
GEWALT GEGEN FEUERWEHRLEUTE, SANITÄTER UND SCHAFFNER
Warum greifen Menschen ausgerechnet Personen an, die ihnen in einer Notsituation helfen wollen? Finden Angriffe immer häufiger statt und wie können Einsatzkräfte Situationen deeskalieren?
Autorin: Verena Böttcher
Zu Zahlen und Forschungslage zur Gewalt gegen Rettungsdienstpersonal: https://doi.org/10.1007/s00103-022-03564-5
Welche Ursachen und Auswirkungen es von Gewalt in der Notfallmedizin gibt, erläutert diese Studie: https://doi.org/10.1007/s10049-020-00726-3
Diese Studie analysiert Body Cam-Aufnahmen von Angriffen auf Ticketkontrolleure: https://doi.org/10.1037/vio0000276
PAPIER ODER TABLET - LERNEN WIR BESSER, WENN WIR MIT DER HAND SCHREIBEN?
Ob es uns beim Lernen oder Denken hilft, wenn wir mit der Hand schreiben, ist nicht endgültig erforscht. Eine neuere Meta-Analyse deutet lediglich auf einen kleinen Vorteil von handschriftlichen Notizen hin. Dazu müssen wir aber nicht auf Paier schreiben.
Autorin: Christiane Tovar
Warum sich beim Schreiben von Hand andere Hirnregionen vernetzen als beim Tippen hat diese Studie aus Norwegen untersucht:
https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2023.1219945/full
Vorschulkinder, die Buchstaben von Hand malen, aktivieren später eher die Lese-Regionen im Gehirn:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2211949312000038
Der ursprüngliche Vorteil der Handschrift beim Lernerfolg zeigte sich nicht:
https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0956797620965541
In dieser Metaanalyse kann man einen kleinen Vorteil für handschriftliche Notizen sehen:
https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-024-09914-w
Außerdem: Smartwatch - Kann sie mein Leben retten? (10:32) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
ARZTTERMINE - WARUM MUSS ICH SO LANGE WARTEN?!
42 Tage warten gesetzlich Versicherte im Schnitt auf einen Facharzttermin - Tendenz steigend.Wir schauen uns an, warum unser Gesundheitssystem gerade an seine Grenzen stößt und ob einneues „Primärsystem" die Lösung sein könnte.
Autorin: Chiara Gröning
Warum die Wartezeiten in den letzten Jahren gestiegen sind, kannst du hier nachlesen: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/details/hspa
Wie sehen Versicherte das deutsche Gesundheitswesen? - 90 Prozent - Das E-Magazin des GKV-Spitzenverbandes
Zuerst zum Hausarzt? So wirkt ein Primärarztsystem auf die Versorgung, 10. Juli 2026
Warum ein Gatekeeping die Wartezeiten nicht automatisch verkürzt siehst du hier: Anreize zur Steuerung von Versorgungspfaden in der ambulanten Versorgung (DE)
SMARTWATCHES - AUCH SCHUTZENGEL UND LEBENSRETTER?
Smartwatches sind nicht nur Fitnesstracker, sondern werben auch mit mehr Sicherheit. Denn vielevon ihnen haben mittlerweile eine automatische Notruffunktion. Aber werden wir deshalb auchwirklich schneller gerettet?
Autorin: Catharina Velten
Meta-Studie zum Erkennen von Vorhofflimmern: https://doi.org/10.1016/j.jacadv.2025.102133
Meta-Studie zur Sturzerkennung: https://doi.org/10.3389/fpubh.2026.1778750
Wie eine Smartwatch einem Mann wahrscheinlich das Leben gerettet hat: https://doi.org/10.1007/s00399-024-01026-w
Studie zu aktuellen Problemen bei der Rettung durch Smartwatch-Notrufe:´https://doi.org/10.1016/j.resplu.2025.101027
Außerdem: Wieder bei den Eltern wohnen - Kann das funktionieren? (12:04) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
Hier geht’s zu unserer Quarks-Daily Umfrage:https://forms.cloud.microsoft/e/0tBX7aURGx
SPORT BEI DEPRESSIVER STIMMUNG - WIE GUT HILFT ER WIRKLICH?
Sport hat positive Effekte auf unsere Psyche, die über die Bewegung hinausgehen: Kontakt zu anderen Menschen und Selbstwirksamkeit. Darum wird er auch in der Therapie von psychischen Erkrankungen bewusst eingesetzt.
Autorin: Julia Trahms
Experte: Prof. Dr. Jens Kleinert, Psychologisches Institut der Sporthochschule Köln
https://fis.dshs-koeln.de/de/persons/jens-kleinert/
Verschiedene Bewegungsformen können depressive Symptome reduzieren. Besonders gut schnitten unter anderem Walking/Jogging, Yoga und Krafttraining ab: https://www.bmj.com/content/384/bmj-2023-075847
Die aktuellste Cochrane-Übersicht kommt zu dem Schluss, dass Bewegung depressive Symptome gegenüber keiner Behandlung wahrscheinlich moderat reduziert. Gleichzeitig betonen die Autor:innen, dass die Langzeitwirkung noch nicht ausreichend geklärt ist und Bewegung nicht einfach mit Psychotherapie oder Medikamenten gleichgesetzt werden sollte: https://www.cochrane.org/de/evidence/CD004366_exercise-effective-treating-depression
Über welche Faktoren könnte Bewegung die psychische Gesundheit beeinflussen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39609855/
WIEDER BEI DEN ELTERN WOHNEN – KANN DAS FUNKTIONIEREN?
Immer mehr Erwachsene wohnen mit ihren Familien wieder bei ihren Eltern. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das eine Bereicherung für alle sein. Autorin: Christiane Tovar
Männer und Frauen berichten im Schnitt von mehr Reibereien mit der Schwiegermutter als mit der eigenen Mutter:
https://link.springer.com/article/10.1007/s40806-021-00312-x
Hier geht’s zur Studie, die untersucht hat, warum Mehrgenerationenwohnen für viele Familien gut funktioniert und welche Rolle klare Grenzen und Freiräume dabei spielen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0277953618300169?via%3Dihub
Ob das Zusammenleben dem Wohlbefinden guttut oder eher belastet, ist sehr individuell und vor allem daran, wie man es umsetzt:
https://link.springer.com/article/10.1007/s10433-021-00674-y nih
Außerdem: Proteine bei Quarks Mal angenommen (11.50) / Impfen wir zu viel? (15:40) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
GROSSRAUMBÜRO - SINNVOLL ODER PRODUKTIVITÄTS-KILLER?
Viele Arbeitgeber sehen das Großraumbüro als Produktivitätsboost durch direkte Zusammenarbeit. Wer im Großraumbüro arbeitet, sieht das häufig anders: Man versucht konzentriert zu arbeiten, während nebenan telefoniert, geredet oder gelacht wird. Mehr Lärm, mehr Ablenkung, mehr Unterbrechungen. Das kann doch nicht produktiver sein. Was stimmt nun?
Autor: Andreas Schneider
In dieser Studie wurde sehr aufwändig mit einem Tracker untersucht, ob Menschen im Großraumbüro mehr miteinander sprechen: https://royalsocietypublishing.org/rstb/article/373/1753/20170239/30408/The-impact-of-the-open-workspace-on-human
Diese Metastudie zeigt, dass Großraumbüros in negativen Zusammenhang mit Gesundheit, Zufriedenheit und Produktivität stehen: https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/2158244020988869
Diese Metastudie hat sich Krankheitszeiten in Großraumbüros angeguckt und verglichen mit Zell- oder Einzelbüros:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10269830/#r1
Hier hat die Science ausprobiert, welchen Quatsch Predatory Journals wirklich veröffentlichen: https://www.science.org/doi/10.1126/science.342.6154.60
Hier gehts zu unserem Podcast-Tipp: Quarks Mal angenommen:
https://1.ard.de/quarks_mal_angenommen_proteine
IMPFEN WIR ZU VIEL?
Nicht jede zusätzliche Impfung ist für jeden einzelnen Menschen zwingend notwendig. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass es besser wäre, sie wegzulassen.
Autorin: Christina Sartori
Hier erklärt die ständige Impfkommission, welche Aspekte sie berücksichtigt bei der Entwicklung von Impfempfehlungen:
https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Staendige-Impfkommission/Aufgaben-und-Methodik/aufgaben-und-methodik-node.html
Es gibt nicht einen einfachen Test, mit dem man routinemäßig bei allen einmalig geimpften Kindern feststellen kann, ob sie eine zweite Impfung benötigen, erklärt das RKI hier: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/MMR/FAQ_Uebersicht_MSG.html?nn=16911266&#entry_16871430
In ganz Europa und in den USA werden zwei Impfungen gegen Masern empfohlen: https://vaccine-schedule.ecdc.europa.eu/Scheduler/ByDisease?SelectedDiseaseId=8&SelectedCountryIdByDisease=-1& https://www.cdc.gov/measles/hcp/vaccine-considerations/index.html
Robert Koch Institut zu Kombinationsimpfstoffen:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/MMR/FAQ-Liste_Roeteln_Impfen.html
Warum zweimal gegen MMR geimpft werden sollte (Herdenimmunität):
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/MMR/FAQ_Uebersicht_MSG.html?nn=16911266#entry_16871024
Information der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Masern-Impfung:
https://www.who.int/teams/immunization-vaccines-and-biologicals/diseases/measles
Die Keuchhusten-Impfung von Erwachsenen schützt die Geimpften und kleine Kinder, mit denen sie Kontakt haben:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/MMR/FAQ_Uebersicht_MSG.html?nn=16911266#entry_16871024
Alkohol gehört oft dazu. Wer nicht trinkt, gilt schnell als Spaßbremse. Dabei weiß man ja eigentlich, dass Wein, Bier und Schnaps dem Körper nicht gut tun. Warum trinken wir trotzdem und was passiert, wenn wir damit aufhören? // Alle Quellen und weiteren Spezials findest Du hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/
Euer Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag.
Autorin und Reporterin ist Christiane Tovar. Und das erwartet Dich:
(02:39) – Wie viel Alkohol wird getrunken?
(04:36) – Warum trinken Menschen Alkohol?
(06:16) – Wie wirkt Alkohol und wovon ist die Wirkung abhängig?
(08:37) – Wann gilt man als alkoholabhängig?
(11:52) – Warum wird Alkohol inzwischen kritischer gesehen als früher?
(14:05) – Welche Krankheiten verursacht Alkohol?
(16:51) – Was verändert sich im Körper, wenn man Alkohol trinkt?
(19:50) – Was passiert, wenn man mit dem Trinken aufhört?
(24:20) – Was hilft, wenn man weniger trinken möchte?
Und das sind wichtigsten Quellen zu dieser Folge:
Quarks.de hat alle wichtigen Fragen zum Alkohol beantwortet:
https://www.quarks.de/gesundheit/drogen/alkohol-das-macht-er-in-deinem-koerper/
Mit diesem Selbsttest kann man checken, ob man zu viel trinkt:
https://www.kenn-dein-limit.de/alkohol-tests/
Ohne Alkohol schläft man besser. Das zeigt diese Studie:
https://mental.jmir.org/2018/1/e23/
Die Leber profitiert schon nach zwei Wochen, wenn man abstinent ist:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6808061/
Eine Leberzirrhose verschwindet zwar nicht, aber die Lebenserwartung steigt trotzdem, wenn man nicht mehr trinkt:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1360-0443.2009.02521.x
Betrunkenes Betragen. Eine ethnologische Weltreise. Wiederentdeckt und übersetzt von Jakob Hein. Erschienen bei Kiepenheuer und Witsch. ISBN: 978-3-86971-303-8, kostet als gebundene Ausgabe 24,00 Euro.
Zahlen zum Alkoholkonsum in Deutschland gibt es hier:
https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1003819
Beim Alkohol gibt es keine unbedenkliche Menge, schreibt die WHO:
https://www.who.int/europe/de/news/item/28-12-2022-no-level-of-alcohol-consumption-is-safe-for-our-health
Dass auch schon kleine Mengen Alkohol Folgen für die Gesundheit haben, zeigt diese Studie:
https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(22)00847-9/fulltext
Außerdem: Entscheidungen verschieben - Bringt das was? // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host ist Ina Plodroch
KNIESCHMERZEN MIT 30 – IST DAS NORMAL?
Auf Insta, Tiktok und co. fragen sich aktuell einige Leute: Wieso haben alle Knieschmerzen, sobald sie 30 Jahre alt werden? Aber ist da was dran? Und ab wann sind Knieschmerzen „normal“?
Autorin ist Catharina Velten.
Aktuelle Zahlen zu Kniearthrose in Deutschland:
https://www.gesundheitsatlas-deutschland.de/erkrankung/gonarthrose?activeValueType=praevalence&activeLayerType=state
Meta-Analyse zu Risikofaktoren:
https://doi.org/10.1016/j.joca.2025.03.003
Studie zu patellofemorale Schmerzen als Hauptursache:
https://doi.org/10.1016/j.joca.2025.03.003
Meta-Analyse zum Einfluss von Sport:
https://doi.org/10.2519/jospt.2017.7137
ENTSCHEIDUNGEN VERTAGEN, SCHAFFT DAS MEHR SICHERHEIT?
Wir vergleichen, lesen noch eine Bewertung, fragen noch jemanden und schieben Entscheidungen lieber auf, um bloß nichts Falsches zu wählen. Aber mehr Abwägen bringt selten mehr Sicherheit, sondern oft nur mehr Zweifel.
Autorin: Christiane Tovar
Warum ausgerechnet die Menschen, die immer das Beste rausholen wollen, am Ende oft unzufriedener sind, hat das Team um Barry Schwartz untersucht:
https://bschwartz.domains.swarthmore.edu/maximizing.pdf
Ob zu viel Auswahl uns wirklich lähmt, hat diese Übersichtsarbeit untersucht:
https://scheibehenne.com/ScheibehenneGreifenederTodd2010.pdf
Selbst wenn wir uns mit einer Entscheidung sicher fühlen, muss es nicht die richtige sein:
https://home.csulb.edu/~cwallis/382/certainty/chapter19.html
Warum ihr die berühmte Studie zu müden Richtern und zur Entscheidungsmüdigkeit mit Vorsicht genießen solltet, erklärt diese kritische Analyse:
https://www.cambridge.org/core/journals/judgment-and-decision-making/article/irrational-hungry-judge-effect-revisited-simulations-reveal-that-the-magnitude-of-the-effect-is-overestimated/61CE825D4DC137675BB9CAD04571AE58
Außerdem: Selbstoptimierung - Wann ist es zu viel? (10:00) // Hier geht es zu unserer Quarks-Daily-Umfrage: https://forms.cloud.microsoft/e/0tBX7aURGx // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
KI – MACHT SIE UNS DUMM?
Schnell mal die Aufgabe von KI erledigen lassen, weil man keine Zeit hat oder weil es einem einfach zu viel ist. Wenn man anstrengende Denkprozesse an Hilfsmittel auslagert, heißt das cognitive offloading. Wenn wir das aber zu viel machen, werden wir dann dumm?
Autorin: Melissa Nüßle
Welchen Einfluss Künstliche Intelligenz auf die Wichtigkeit von kritischem Denken hat, könnt ihr in dieser Studie nachlesen:
https://www.mdpi.com/2227-7102/15/5/554
Tipps von der Universität St. Gallen, wie man richtig mit KI lernen kann:
https://www.unisg.ch/de/newsroom/wie-lernen-wir-mit-ki-erfolgreich-tipps-fuer-die-praxis/
Und hier geht's zu einer Folge von Dimension Ralph, die sich mit einem ähnlichen Thema beschäftigt:
https://www.quarks.de/technik/mensch-oder-maschine-wie-kann-man-erkennen-ob-eine-ki-denkt/
/ Hier geht es zu unserer Quarks-Daily-Umfrage: https://forms.cloud.microsoft/e/0tBX7aURGx //
SELBSTOPTIMIERUNG - WANN IST ES ZU VIEL?
Regelmäßig Sport machen, Karriere machen und Freundschaften pflegen: Selbstoptimierung boomt in den sozialen Medien. Das kann uns einerseits inspirieren, andererseits aber auch ganz schon unter Druck setzen.
Sabeth Kalthoff
Wir leben in einem Zeitalter der Selbstoptimierung: https://www.bpb.de/themen/umwelt/bioethik/311818/selbstoptimierung/
Was ist Perfektionismus und wie entsteht er?: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-45634-4_1
Studierende im englischsprachigen Raum werden immer perfektionistischer: https://www.apa.org/pubs/journals/releases/bul-bul0000518.pdf
Studierende in China werden immer perfektionistischer: https://link.springer.com/article/10.1186/s40359-026-05169-y
Gesellschaftliche Schönheitsideale werden zu unseren eigenen Maßstäben:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38788591/
Außerdem: Denk dich gesund! - Hilft meine innere Einstellung? (15:10) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:
LOUWEN-DIÄT - EINFACHERE GEBURT ODER UNSINN?
Bei der Louwen-Diät verzichtet man 4 Wochen vor der Entbindung auf Zucker, Weizenmehl und Süßigkeiten. Kann das die Geburt erleichtern?
Autorin: Sophie Kuhlmann
Schwangerschaftsdiabetes nimmt zu: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/FactSheets/JHealthMonit_2024_02_Gestationsdiabetes.htm
Diabetes führt zu mehr Komplikationen in der Schwangerschaft und Geburt: https://www.mdpi.com/2077-0383/14/13/4789
Stress sorgt für mehr Komplikationen in der Schwangerschaft: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0321615
Quarks Daily Ernährung in der Schwangerschaft - Was ist wichtig und sinnvoll?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:838cfaa0a6a1203c/
DENK DICH GESUND! - HILFT MEINE INNERE EINSTELLUNG?
Bestimmte Erwartungen können unsere Gesundheit beeinflussen, aber das bedeutetnicht, dass Menschen ihre Erkrankung durch die richtige Einstellung kontrollierenkönnen oder durch die falsche Einstellung krank werden.Autorin: Christina Sartori
Optimismus senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, zeigen diese Studien: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6777240/
https://www.amjmed.com/article/S0002-9343(22)00075-4/fulltext
Stress beeinflusst Wundheilung, zeigt diese Übersichtsarbeit:https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28670818/
Wer glaubt, dass er etwas ausrichten kann, hält sich besser an seinen Medikamentenplan, ergibt diese Studie:https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5645121/
Ja, es gibt den Placebo-Effekt, aber er ist unterschiedlich gut ausgeprägt, ergibt diese Studie: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3655171/#s3
Über die Grenzen des Placebo Effects: https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD003974.pub3/full
Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für eine „Krebs-Persönlichkeit“, stellt der Krebsinformationsdienst fest: https://www.krebsinformationsdienst.de/krebs-vorbeugen/unbewiesene-risikofaktoren/stress-und-psyche
Außerdem: Waldbrände - Haben wir sie künftig noch im Griff? (13:10) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Hier geht es zu unserer Quarks-Daily-Umfrage: https://forms.cloud.microsoft/e/0tBX7aURGx
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.
Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:
PARTNERSCHAFT - WANN WIRD VERANTWORTUNG ZUR KONTROLLE?
Warum übernimmt eine Person in einer Beziehung irgendwann gefühlt alles? Und wann wird Verantwortungsübernahme zur Kontrolle - oder der Rückzug des Gegenübers zu strategischer Inkompetenz?
Autor: Fatih Yücel
Wie kognitive Arbeit im Haushalt funktioniert - also etwa Bedürfnisse vorhersehen, Entscheidungen treffen und im Blick behalten, ob etwas erledigt wurde - zeigt Allison Daminger hier: The Cognitive Dimension of Household Labor – Allison Daminger (2019)
Dass kognitive Haushaltsarbeit besonders häufig von Frauen übernommen wird und mit Stress, Burnout, Depression und der Beziehungsqualität zusammenhängt, zeigt eine Studie mit 322 Müttern kleiner Kinder: Cognitive household labor: gender disparities and consequences for maternal mental health and wellbeing (2024)
Wie kognitive Arbeit, Machtverhältnisse und Strategien zur Vermeidung dieser Arbeit zusammenhängen können, untersucht Abigail Ocobock anhand von Interviews mit 81 Eltern: Cognitive Labor, Power, and Patriarchal Bargains – Abigail Ocobock (2025)
WALDBRÄNDE - HABEN WIR SIE KÜNFTIG NOCH IM GRIFF?
Die Brände bei Monschau und in anderen Teilen Deutschland haben uns wieder gezeigt, dass auch in Deutschland Waldbrände zur Gefahr werden können. Nimmt die Gefahr zu? Welche Rolle spielt der Klimawandel? Und drohen uns in Zukunft große Waldbrände, wie in Südeuropa? Autor: Robin Schäfer
Autor: Robin Schäfer
Die Deutsche Waldbrandstatistik zeigt, dass seit 2018 Waldbrände tendenziell wieder zugenommen haben. Jahr für Jahr gibt es aber große Schwankungen: https://www.bmel-statistik.de/forst-holz/waldbrandstatistik
Auch wegen der Gefahr von Landschaftsbränden fordert das Global Fire Monitoring Center des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Universität Freiburg, dass eine ständige Klimakonferenz in Deutschland entstehen sollte:
https://www.mpic.de/6071147/landschaftsbraende1 Mehr zu Waldbränden und der aktuellen Gefahrenlage in deiner Region findest du auf quarks.de: https://www.quarks.de/umwelt/waldbrand-deutschland-risiko/
Außerdem: PMOS - Wieso reden plötzlich alle drüber? (08:27) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
BLINKIST, DEEPSTASH & CO - LERNEN WIR DAMIT WIRKLICH EFFEKTIVER?
Buchzusammenfassungsapps wie Blinkist, Deepstash oder Headway versprechen, die wichtigsten Erkenntnisse eines Sachbuchs in wenigen Minuten zu vermitteln. Viele Nutzerinnen und Nutzer haben das Gefühl, sich damit effizient weiterzubilden. Besonders in einer Zeit, in der Zeit als knappe Ressource gilt. Doch entsteht dadurch tatsächlich Wissen und Kompetenz oder vor allem das Gefühl, gut informiert zu sein?
Autorin: Julia Trahms
Die Studie zeigt, dass Buch-Zusammenfassungen zwar Wissen vermitteln, aber für tiefes Verständnis und langfristige Kompetenz weitere Verarbeitungsschritte erforderlich sind:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0959475213000157
Diese Studie zeigte, dass Testen die Inhalte besser festigt als wiederholtes Lesen:
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1111/j.1467-9280.2006.01693.x
Eine der wenigen Blinkist-Studien zeigt keinen signifikanten Effekt auf die Englischkenntnisse:
https://www.researchgate.net/publication/342748090_ENHANCING_ENGLISH_LANGUAGE_SKILLS_USING_AN_APP_FOR_READING_AND_LISTENING
PMOS - PLÖTZLICH SPRECHEN ALLE DARÜBER, WIESO EIGENTLICH?
Egal ob bei Insta, Facebook oder in klassischen Medien, plötzlich sprechen alle über PMOS. Aber warum eigentlich? Und warum wurde es umbenannt? Klären wir hier und auch, warum es wichtig ist, darüber zu sprechen.
Autorin: Julia Deman
Ein Lancet-Artikel zur Umbenennung:
https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(26)00717-8/fulltext
Hier geht es zur Studie über verzögerte Diagnosen:
https://academic.oup.com/jcem/article/102/2/604/2972079
Die aktuelle nationale Leitlinie findet ihr hier:
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/089-004
Ein Selbsthilfe-Verein ist eine wichtige Anlaufstelle für PMOS-Betroffene:
https://www.pcos-selbsthilfe.org/
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