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Am 11. September 2023 jährt sich der Putsch in Chile zum 50. Mal, bei dem die demokratisch gewählte Regierung unter dem sozialistischen Präsidenten Salvador Allende vom Militär gestürzt wurde. Es folgte die Verfolgung und Ermordung der Oppositionellen und die Diktatur von General Augusto Pinochet, die bis 1990 andauerte. Die Auseinandersetzungen um das Erbe des Putsches und der Diktatur sind derweil noch längst nicht ausgestanden, wie zuletzt die Proteste von 2019 und der gescheiterte Versuch, eine neue Verfassung zu erlassen, zeigten.
Innocent A. droht am 23. oder 24. August die Abschiebung nach Ghana. Er sitzt derzeit in Abschiebehaft in Pforzheim und berichtet von einem brutalen Abschiebeversuch im Juli. Nach einem Arbeitsunfall leidet Innocent an einer Beckenverletzung, die zu mehreren Erkrankungen hinzu kommt. Doch eine Behandlung erhält er in Abschiebehaft nicht, auch auf die Abschiebung wollen die Behörden offensichtlich bisher nicht verzichten.
Spendenkonto: Flüchtlinge für Flüchtlinge e.V – GLS Bank – IBAN: DE80 4306 0967 7033 0742 00
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„Bei der Schaffung von Baurechten ist im Umfang von 50 % der neu geschaffenen Geschossfläche im Baugebiet geförderter Mietwohnungsbau zu realisieren und zu belegen oder 20 % der Fläche unentgeltlich an die Stadt abzutreten zur Umsetzung von Maßnahmen im geförderten Mietwohnungsbau.“ So steht es in den baulandpolitischen Grundsätzen der Stadt Freiburg. Zu fragen wäre eigentlich, ob die 50%-Quote überhaupt reicht beim derzeitigen Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Statt dessen steht sie Baugebiet für Baugebiet wieder infrage.
"Wie könnte die Zukunft besser sein? Bei unserer nächsten Klima-Demo am 21. Juli um 16:00 wollen wir unter dem Motto: Es ist 10 nach 12! Utopien sammeln und auf die Straße bringen! Nach unserer Kundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge ziehen wir gemeinsam zum Hauptbahnhof, wo wir in einer Abschlussaktion singen, tanzen und unsere Utopien aufschreiben wollen."
Die anarchosyndikalistische Freie Arbeiter-Union Deutschlands (FAU-D) versuchte in der Zeit der Weimarer Republik mit ihrem herrschaftsfreien und föderalen Ansatz in Betrieben den Bogen zwischen Forderungen einer radikalen gesellschaftlichen Veränderung und direkt wirksamen konkreten Gewerkschaftsaktivitäten zu spannen. Wie sah diese Praxis der FAU-D tatsächlich aus? Das hat die Historikerin Jule Ehms erforscht und dabei u. a. auch untersucht, wie sehr die Organisation ihren Anspruch der "Befreiung der Frau" einlöste.
Die anarchosyndikalistische Freie Arbeiter-Union Deutschlands (FAU-D) versuchte in der Zeit der Weimarer Republik mit ihrem herrschaftsfreien und föderalen Ansatz in Betrieben den Bogen zwischen Forderungen einer radikalen gesellschaftlichen Veränderung und direkt wirksamen konkreten Gewerkschaftsaktivitäten zu spannen. Wie sah diese Praxis der FAU-D tatsächlich aus? Das hat die Historikerin Jule Ehms erforscht und dabei u. a. auch untersucht, wie sehr die Organisation ihren Anspruch der "Befreiung der Frau" einlöste.
Wenn wieder einmal deutsche Crewmitglieder von Seenotrettungsschiffen wegen Menschenschmuggels angeklagt sind, fällt der Blick der Öffentlichkeit auf die Kriminalisierung dieser Akte der Humanität. Doch nicht zuletzt die Seenotrettungs-NGOs selbst beklagen, dass unzählige unbekanntere Menschen völlig unbeachtet bleiben, die in den EU-Grenzstaaten ebenfalls wegen Schmuggels angeklagt und verurteilt werden.
Die Armut ist groß in Griechenland, der Mindestlohn liegt um die 700 Euro und das Gesundheitssystem am Boden, der öffentliche Verkehr wurde zu Tode gespart - was nach dem verheerenden Zugunglück im Februar zu großen Protesten führte. Anders als es damals die Umfragen prognostizierten, gewann der bisherige Präsident Kyriakos Mitsotakis die - vorsorglich verschobene - Wahl im Mai mit seiner Nea Dimokratia jedoch deutlich. Wie kam es dazu, und welchen Anteil hat das Verhalten der Vorgängerregierungspartei Syriza? Wir sprachen mit dem Journalisten Wassilis Aswestopoulos.
Am 17. Februar 2023 ist Johanna Hansen nach langer schwerer Krankheit im Alter von nur 35 Jahren gestorben. Sie hatte sich jahrelang bei Medinetz Freiburg engagiert und auch zeitweise den Rasthaus-Vorstand mitübernommen. Grund genug, aus dieser Perspektive an Johanna zu erinnern. Wir haben dazu mit Lisa und Uwe von Medinetz gesprochen.
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