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Social Media, KI, Apps oder doch persönliche Beratung? Noch nie war es so einfach an Gesundheitsinformationen zu kommen – und gleichzeitig so schwierig, den Überblick zu behalten. Passend zum Health Literacy Month im Oktober fragen wir: Wie gut sind wir darin, Gesundheitsinfos zu finden, zu verstehen und richtig einzuordnen?
Die website gesund-informiert stellt verlässliche Gesundheitsinformationen bereit und hilft dabei, Gesundheitswissen in der Bevölkerung zu stärken, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.
Das Projekt EVI (Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen) stellt wissenschaftlich fundierte, qualitätsgeprüfte und verständlich aufbereitete Gesundheitsinformationen bereit, die Ärzt:innen sowie Angehörige nichtärztlicher Gesundheitsberufe dabei unterstützen, ihre Patient:innen verlässlich zu informieren.
Der „Health Literacy Month“ (HLM) findet jedes Jahr im Oktober statt. Seit seiner Einführung in den USA im Jahr 1999 macht der Aktionsmonat auf die Bedeutung von Gesundheitskompetenz aufmerksam.
Sendungsgäste:
Bianca Heppner, Gesundheitsfonds Steiermark, Bereichsleiterin-Stv., Aktionsplan Alkoholprävention, Gesundheitskompetenz
Carina Weiss, b2g bettertogether GmbH, Unitleiterin Stv. & Senior Consultant
Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Vorständin Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, MedUni Graz
Moderation: Karin Schuster
Relevante Links:
Gesund-informiert: https://www.gesund-informiert.at/
Gesundheitsfonds Steiermark: https://gesundheitsfonds-steiermark.at/
Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV): https://allgemeinmedizin.medunigraz.at/
Projekt EVI (Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen): https://evi.at/
Gesundheitskompetenz in der Steiermark: https://gesundheitsbericht-steiermark.at/einflussfaktoren/gesundheitskompetenz/
Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK): https://oepgk.at/
Messung der Gesundheitskometenz: https://oepgk.at/schwerpunkte/messung-der-gesundheitskompetenz/panel-gesundheitsfoerderung/
Umfrage zu Online-Gesundheitsinformationen: https://oepgk.at/umfrage-zu-online-diensten-als-informationsquellen/
Medizin Transparent: https://medizin-transparent.at/
Choosing Wisely Austria: https://gemeinsam-gut-entscheiden.at/
Social Media, KI, Apps oder doch persönliche Beratung? Noch nie war es so einfach an Gesundheitsinformationen zu kommen – und gleichzeitig so schwierig, den Überblick zu behalten. Passend zum Health Literacy Month im Oktober fragen wir: Wie gut sind wir darin, Gesundheitsinfos zu finden, zu verstehen und richtig einzuordnen?
Die website gesund-informiert stellt verlässliche Gesundheitsinformationen bereit und hilft dabei, Gesundheitswissen in der Bevölkerung zu stärken, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.
Das Projekt EVI (Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen) stellt wissenschaftlich fundierte, qualitätsgeprüfte und verständlich aufbereitete Gesundheitsinformationen bereit, die Ärzt:innen sowie Angehörige nichtärztlicher Gesundheitsberufe dabei unterstützen, ihre Patient:innen verlässlich zu informieren.
Der „Health Literacy Month“ (HLM) findet jedes Jahr im Oktober statt. Seit seiner Einführung in den USA im Jahr 1999 macht der Aktionsmonat auf die Bedeutung von Gesundheitskompetenz aufmerksam.
Sendungsgäste:
Bianca Heppner, Gesundheitsfonds Steiermark, Bereichsleiterin-Stv., Aktionsplan Alkoholprävention, Gesundheitskompetenz
Carina Weiss, b2g bettertogether GmbH, Unitleiterin Stv. & Senior Consultant
Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Vorständin Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, MedUni Graz
Moderation: Karin Schuster
Relevante Links:
Gesund-informiert: https://www.gesund-informiert.at/
Gesundheitsfonds Steiermark: https://gesundheitsfonds-steiermark.at/
Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV): https://allgemeinmedizin.medunigraz.at/
Projekt EVI (Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen): https://evi.at/
Gesundheitskompetenz in der Steiermark: https://gesundheitsbericht-steiermark.at/einflussfaktoren/gesundheitskompetenz/
Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK): https://oepgk.at/
Messung der Gesundheitskometenz: https://oepgk.at/schwerpunkte/messung-der-gesundheitskompetenz/panel-gesundheitsfoerderung/
Umfrage zu Online-Gesundheitsinformationen: https://oepgk.at/umfrage-zu-online-diensten-als-informationsquellen/
Medizin Transparent: https://medizin-transparent.at/
Choosing Wisely Austria: https://gemeinsam-gut-entscheiden.at/
Was hat Überreichtum mit Demokratie zu tun? Alles. Extreme Vermögen bedeuten extreme Macht. Sie gefährden soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe. „Geld ist Klasse” nimmt den Superreichtum ins Visier: Wie entsteht Vermögen? Wie wird Geld zu Macht? Wie schützt sich Reichtum vor Kritik? Und vor allem: Können wir etwas verändern?
Darüber diskutiert Martin Dopler heute in VON UNTEN im Gespräch mit Marlene Engelhorn, dem Regisseur Volker Lösch und René Schuster von Attac Graz.
Shownotes:
Razprave o duševnem zdravju v kmetijstvu se v Avstraliji večinoma osredotočajo na moške. Prof. Bryant pa raziskuje, kako sušo in druge podnebne, gospodarske in družbene krize doživljajo kmetice. Pri raziskovanju sodeluje s podeželskimi skupnostmi ter uporablja ustvarjalne in umetniške metode.
S skupino kmetic iz Južne Avstralije je na participativni filmski delavnici ustvarila film Boots n’ All (Škornji in vse drugo). Film pokaže, kako suša posega v vsakdanje življenje žensk: prah na telesu in oknih, delovni škornji na pragu, skrb za živali in zemljo. Ljubezen in skrb se v njem prepletata s strahom, vztrajnostjo in izčrpanostjo, ogroženi pa so tudi preživetje kmetije in identiteta kmetic.
V pogovoru bomo izvedeli, zakaj stiska kmetic tako pogosto ostaja spregledana, kaj lahko film pove bolje od klasičnih raziskovalnih metod in kje kmetice najdejo upanje. Upanju je prof. Bryant posvetila tudi svojo najnovejšo monografijo The Gendering of Hope: Rural and Farming Women’s Biographies of Hope, Care and Resistance (Routledge, 2025).
Pogovor bo v angleškem jeziku z vmesno moderacijo v slovenščini.
In der Sendung Poti iz labirintov spricht Jasmina Godec mit Prof. Dr. Lia Bryant, Professorin für Soziologie an der Universität Adelaide in Australien.
Debatten über die psychische Gesundheit in der Landwirtschaft konzentrieren sich in Australien überwiegend auf Männer. Prof. Bryant erforscht hingegen, wie Bäuerinnen Dürre und andere klimatische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen erleben. In ihrer Forschung arbeitet sie mit ländlichen Gemeinschaften zusammen und setzt kreative und künstlerische Methoden ein.
Mit einer Gruppe von Bäuerinnen aus Südaustralien drehte sie in einem partizipativen Filmworkshop den Film Boots n’ All (etwa: Mit Haut und Haar). Der Film zeigt, wie die Dürre in den Alltag der Frauen eingreift: Staub auf der Haut und an den Fenstern, Arbeitsstiefel an der Türschwelle, die Sorge um Tiere und Land. Liebe und Fürsorge verweben sich darin mit Angst, Ausdauer und Erschöpfung. Bedroht sind zudem das Überleben des Hofes und die Identität der Bäuerinnen.
Im Gespräch erfahren wir, warum die Not der Bäuerinnen so oft übersehen wird, was ein Film besser erzählen kann als klassische Forschungsmethoden und wo Bäuerinnen Hoffnung finden. Der Hoffnung hat Prof. Bryant auch ihre neueste Monografie gewidmet: The Gendering of Hope: Rural and Farming Women’s Biographies of Hope, Care and Resistance (Routledge, 2025).
Das Gespräch wird auf Englisch geführt, mit Zwischenmoderation auf Slowenisch.
1. Neue Therapie für blinde Menschen
Title Music: Dyo by Sascha Ende
Am Freitag, dem 9. Oktober, haben in Graz laut rund 200 Menschen gegen das Kopftuchverbot an Schulen demonstriert. Das Verbot gilt seit Schulbeginn für Mädchen unter 14 Jahren. Die RKP hat zum Protest aufgerufen, beteiligt haben sich Schüler:innen von mehreren Schulen in Graz.
Wir haben letztes Jahr mit Daniela Grabovac von der Antidiskriminierungsstelle darüber gesprochen wieso ein Kopftuchverbot nichts mit dem Schutz von Frauen und Mädchen zu tun hat, das Interview könnt ihr hier nachhören.
Am Donnerstag, dem 8. Oktober, hat das Land Steiermark sein Budget für 2027 präsentiert. Aus diesem Anlass protestierte die Initiative #steiermarkretten vor dem Grazer Landhaus gegen weitere Kürzungen, #kulturlandretten zeigte sich solidarisch. Laut Aufruf muss das Land 2027 insgesamt 377 Millionen Euro einsparen. Ihr hört unterschiedliche Redebeiträge zu den Kürzungen im Gesundheitsbereich und wie sie den Sozialbereich beeinflussen, wie die Kürzungen Frauen* und unbezahlte Care-Arbeit beeinflussen werden und einen kurzen Kommentar beim Open Mic zu den Plänen der Landesregierung und der Klimakrise.
Alle Infos zu #steiermarkretten findet ihr hier.
In dieser Ausgabe des VON UNTEN Nachrichtenmagazins hört ihr zwei Beiträge, die sich um aktuelle Proteste in Graz drehen: Die Plattform #steiermarkretten hat am 9.10.26 vor dem Landhaus gegen das neue Budget der steirischen Landesregierung protestiert und am 10.10.26 gab es auch in Graz einen Schulstreik gegen das Kopftuchverbot. Wir waren für euch bei beiden Protesten dabei.
Steirisches Budget 2027: Protest vor dem Landhaus
Alle Infos zu #steiermarkretten findet ihr hier.
Wir haben letztes Jahr mit Daniela Grabovac von der Antidiskriminierungsstelle darüber gesprochen wieso ein Kopftuchverbot nichts mit dem Schutz von Frauen und Mädchen zu tun hat, das Interview könnt ihr hier nachhören.
Veranstaltungshinweise:
Raddemo gegen den A9-Ausbau
Protest gegen den FPÖ-Landesparteitag Burgenland
Tauschcafé für Menschen in Grundversorgung
Solidarity Kitchen
Neuer feministischer Lesekreis
Krötenwandertag statt Weltspartag
Briefe in den Knast und Filmabend
1. USA: Hausdurchsuchung bei Ilhan Omar
Die US-Justiz hat das Haus der demokratischen Kongressabgeordneten Ilhan Omar in Washington durchsuchen lassen. Das meldet die Tagesschau am 13. Oktober. Laut Justizministerium wurde ein gerichtlich genehmigter Durchsuchungsbefehl im Rahmen einer laufenden Bundesermittlung vollstreckt. Medien berichten unter Berufung auf Quellen, es gehe um Einwanderungsunterlagen aus Omars Kindheit. Omar spricht von politischer Einschüchterung. Am selben Tag griff Präsident Donald Trump sie bei einem Wahlkampfauftritt in Ohio wegen ihrer somalischen Herkunft an, ohne Belege für seine Aussagen zu nennen. Er erklärte, mit den Ermittlungen nichts zu tun zu haben. Die Maßnahme erfolgte rund drei Wochen vor den Zwischenwahlen, kurz davor gilt im Justizministerium üblicherweise besondere Zurückhaltung.
2. Israel: Gefälschter Film gegen Venedig-Gewinner „NAZA“
Israelische Botschaften sollen einen Online-Film verbreitet haben, der die preisgekrönte Dokumentation „NAZA“ imitiert. Das berichtet der Guardian. Das Original von Yuval Abraham und Rachel Szor untersucht den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Zielauswahl im Gazastreifen und wurde beim Filmfestival Venedig ausgezeichnet. Die Kopie „NAZA: The Real Story“ stammt laut Bericht von einem israelischen Reservisten und einem rechten Politiker. Zunächst habe sich die Seite als offizielle Werbeplattform des Originals ausgegeben und Hinweise auf zivile Todesopfer entfernt. Der Guardian, Produzent des Films, spricht von einem Täuschungsversuch. Die Regisseure sehen sich zugleich massiven Anfeindungen ausgesetzt. Die Seite mit dem gefälschten Film behauptet, der Film wäre bereits über 43.000.000 mal gesehen worden.
3. Großbritannien: Technikglaube und Klimaengagement
Klimaforschende, die auf technische Lösungen der Klimakrise vertrauen, engagieren sich seltener für Klimaschutz. Das zeigt eine Studie der London School of Economics, über die der Guardian am 7. Oktober berichtet. Befragt wurden mehr als 9.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 115 Ländern. Wer an eine weitgehende technische Lösung glaubt, unterschreibt laut Studie um 23 Prozent seltener Petitionen oder beteiligt sich an Protesten. Auch einen klimafreundlicheren Lebensstil pflegen diese Personen um 18 Prozent seltener. Studienleiter Fabian Dablander warnt vor der Abhängigkeit von unerprobten Technologien statt gesellschaftlichem Wandel. Der nicht beteiligte Klimaforscher Kevin Anderson sieht darin auch einen Weg, unbequeme Entscheidungen aufzuschieben.
4. Göttingen: Rote Hilfe gewinnt gegen Sparkasse
Die linke Solidaritätsorganisation Rote Hilfe hat im Streit um ihr Konto auch das Hauptsacheverfahren gegen die Sparkasse Göttingen gewonnen. Wie der Verein in einer Pressemitteilung vom 8. Oktober schreibt, erklärte das Landgericht Göttingen die Kündigung vom 9. Dezember 2025 für unwirksam. Zuvor hatte das Oberlandesgericht Braunschweig im Eilverfahren festgehalten, dass eine öffentlich-rechtliche Sparkasse ein Konto nicht ohne sachlichen Grund kündigen darf. Die Argumente der Sparkasse, darunter die US-Einstufung der sogenannten „Antifa Ost“ als Terrororganisation, ließ das Gericht laut Rote Hilfe nicht gelten. Die Einstufung habe in Deutschland keine unmittelbare Rechtswirkung. Der Verein spricht von einem Erfolg gegen politisch motiviertes Debanking.
5. Berlin: CDU und umstrittene Kontakte im Wahlkampf
Auch die Berliner CDU pflegt im Wahlkampf Kontakte zu umstrittenen Personen, die ihr Umfeld bei der Linken kritisiert. Das schreibt die Zeitung „nd“ in einer Recherche vom 13. Oktober. Anfang September ging CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers mit einer Gruppe durch Nord-Neukölln. Organisiert hatte das laut CDU die Deutsch-Arabische Schule von Hudhaifa Al-Mashhadani. Gegen ihn erging im Juli ein nicht rechtskräftiger Strafbefehl wegen falscher Verdächtigung, weil ein angeblicher Mordversuch nach Recherchen der „taz“ nicht stattfand. Laut „nd“ waren auch Personen aus dem Umfeld des als „Clan-Chef“ bezeichneten Issa Remmo dabei, gegen den nie ein rechtskräftiges Urteil erging. Die CDU erklärt, ihr seien die Teilnehmenden nicht bekannt.
6. Halle (Sachsen-Anhalt): Tillschneider und die Synagoge
Der AfD-Politiker und sachsen-anhaltische Landtagsvizepräsident Hans-Thomas Tillschneider ist bei einer Gedenkveranstaltung an der Synagoge in Halle nicht zugelassen worden. Jüdische Studierende hatten vor dem Eingang eine Menschenkette gebildet, Tillschneider verließ den Ort laut Polizei vor Beginn der Veranstaltung. Die Polizei wertet die Aktion als spontane Versammlung. Der MDR zitiert den Rechtsprofessor Winfried Kluth: Die jüdische Gemeinde hätte als Inhaberin des Hausrechts den Zutritt verwehren können. Hintergrund ist eine Landtagsrede, in der Tillschneider den Anschlag auf die Synagoge relativiert haben soll. Der Gemeindevorsitzende Max Privorozki zeigte sich auf MDR-Anfrage offen für ein Gespräch mit dem Landtag, eine Einladung liege aber nicht vor.
7. Oberösterreich: Neuer Versandhandel im Identitären-Umfeld
Im Umfeld der Identitären Bewegung ist in Oberösterreich ein neuer Versandhandel aufgetaucht. Das dokumentiert die antifaschistische Plattform „Stoppt die Rechten“ in einem Beitrag vom 9. Oktober. Die Marke „Revoltra“ verkauft demnach T-Shirts, eine Trainingsjacke, Bücher und eine CD der Neofolk-Band „Aufbruch Europa“, hinter der der identitäre Aktivist Julian Utz stehen soll. Inhaberin ist laut Recherche die Salzburgerin Sabrina Eisl, die das identitäre Haus Castell Aurora in Steyregg besucht. Dort stand die Marke erstmals mit einem Verkaufsstand. Als Models treten Roy D., Armin L. und Dominic W. auf, alle mit Verbindungen ins identitäre Umfeld. Als Firmensitz diene eine virtuelle Adresse in Hörsching bei Linz.
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