
Sign up to save your podcasts
Or


Erst Straßenkonzerte, dann Festnahmen und wochenlanger Arrest: Die Petersburger Band StopTime wurde mit Liedern bekannt, die in Russland zunehmend politisch brisant sind. Am 16. Oktober 2026 wurden die Sängerin Diana Loginova, bekannt als Naoko, und der Gitarrist Alexander Orlov vom russischen Justizministerium als „ausländische Agenten“ eingestuft.
In der Sendereihe „Zwischen Russland und Deutschland“ erzählen die beiden Musiker im Gespräch mit Marina Dorn, wie ihre Straßenauftritte in Sankt Petersburg zu einer Serie von Festnahmen und schließlich zur Flucht aus Russland führten.
Wie funktionieren die sogenannten „Karussell-Arreste“? Wie fühlt es sich an, nach Wochen in Haft wieder frei zu sein? Und wie geht man mit den Erinnerungen an diese Zeit um?
Darüber sprechen Diana Loginova und Alexander Orlov im Interview auf Radio LORA München.
Das Gespräch ist auf Russisch, mit kurzen deutschen Zusammenfassungen. Aus rechtlichen Gründen mussten die Musikstücke hier auf der Website entfernt werden.
Einzigartige Lebensgeschichte und ein ganz besonderer Blick auf eine Münchner Persönlichkeit
Am 27. Oktober eröffnet im Alfons-Hoffmann-Haus der MÜNCHENSTIFT die außergewöhnliche Ausstellung „Ich-Landschaften“.
Entstanden ist das Projekt aus einer beeindruckenden Verbindung von Bild und Wort: Die Fotografien stammen von Armin Smailovic, während der Schauspieler und Autor Erwin Aljukić die berührenden Texte dazu verfasst hat.
Was genau sich hinter dem Titel „Ich-Landschaften“ verbirgt und welche Geschichte die Ausstellung erzählt – darüber sprach Sadija Klepo mit Erwin Aljukić.
Erwin Aljukić wurde 1977 in Ulm als Sohn bosnischer (damals jugoslawischer) Gastarbeiter geboren. Schnell nach der Geburt wurde die so genannte Glasknochenkrankheit diagnostiziert;
Heute ist Erwin Aljukić bereits seit nun 30 Jahren einer der bekanntesten Schauspieler mit Behinderung in Deutschland, bekannt aus Film und Fernsehen, seit 2020 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Er engagiert sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung und/oder einem Migrationshintergrund, sowie als offen bekennender homosexueller Mann in der LGBT*IQ- Community. Aljukić arbeitet heute als Dipl. Modejournalist, Schauspieler, Tänzer und Model.
Armin Smailovic ist ein deutsch-bosnischer Fotograf und Fotojournalist. Er arbeitet in den Bereichen Dokumentar – Porträt und Theaterfotografie. Er lebt in München und Sarajevo.
Die Fotoserie zeigt einen Menschen, genau so, wie er ist, objektiv und vorurteilsfrei.
Zur Neutralität der schwarz-weißen Fotos stehen die persönlichen Zitate und Gedanken diesen einen besonderen Menschen – Erwin Aljukić.
Beitrag aus Blickpunkt Balkan mit Sadija Klepo:
In der Sendereihe des Seniorenbeirats hören Sie ein Gespräch mit Karola Klein, die den Fachausschuss Öffentlicher Raum vorstellt.
Verantwortliche Redakteurin: Christine Förstl
Geschäftsstelle des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München
Burgstraße 4, 1. Stock, Zimmer 105
80331 München
Telefon: 089-233-21166
E-Mail: [email protected]
Sendung des Seniorenbeirats vom 14.10.2026
Das Westend wird heißer – dichte Bebauung und wenig Grün machen das Westend zu einem der heißesten Stadtteile Münchens.
Was können wir tun? Dieser Frage gingen wir bei unserem Ideen-Podium nach.
– eine Veranstaltung der Münchner Initiative Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit LORA München
„Nach dem Sommer ist vor dem Sommer – Hitzeschutz für das Westend“
vom 12.10.2026 in der Auferstehungskirche im Westend
Am Ideen-Podium diskutierten:
Moderation: Renate Börger, Redakteurin bei LORA München
Die Podiumsdiskussion wird von Sylvia Hladky, Projektleiterin des Projekts Westendkiez bei der Münchner Initiative Nachhaltigkeit (MIN), eröffnet. Mit ihrer Einführung beginnt unsere Aufzeichnung. Ab 1:15 h kommen Bürgerinnen und Bürger aus dem Westend zu Wort: Sie stellen den Diskutierenden Fragen und bringen eigene Beiträge in die Diskussion ein.
v.l.n.r.: Irmgard Seidl, Bille Stöhr, Moderatorin Renate Börger, Mona Fuchs, Silvia Gonzales
Eine Sendereihe von und mit Postwachstumsökonom Prof. Dr. Dr. Helge Peukert und Buchautor Ulrich Seibert
Sendung am Mittwoch, 21.10.2026 um 21:00 Uhr.
Wiederholungen: Do., 22.10., 06:00 Uhr und 15:00 Uhr (DAB+ und Livestream), Sa., 24.10., 20:00 Uhr und So., 25.10. um 11:00 Uhr (beide nur im Livestream)
Klar – ihr wisst schon Bescheid über Steuern, schließlich zahlt ihr sie bereits, seit ihr euer erstes Taschengeld bekommen habt. Ihr wisst genau, je höher die „Steuerlast“, desto weniger bleibt euch von eurem Einkommen oder eurem Vermögen. Also, je höher die Steuerentlastungen, die eine Partei euch verspricht, desto mehr bleibt euch also „cash in the dash“ – und das wiederum bedeutet ein angenehmeres Leben bzw. einen höheren Lebensstandard. Ist doch so, oder?
Nur … dass vieles damit dann zum Ärger sehr vieler Menschen gesellschaftlich im Argen liegen würde. Wie soll man auf die andere Seite des Flusses kommen, wenn niemand dafür sorgt, dass Brücken gebaut und erhalten werden? Wie sollen unsere Kinder das lernen, was sie zum Broterwerb brauchen, wenn sie Erwachsene sind? Sind wir dann etwa bereit, unser Erspartes für irre hohe Schul- und Studiengebühren auszugeben und uns zu verschulden, wie das in den USA nicht unüblich ist? Und haben wir dann das Geld zur Verfügung, das wir einmal im Monat in neue Stoßdämpfer unseres Autos investieren müssten, weil die Schlaglöcher immer mehr und größer werden? Oder wollt ihr jedesmal auf dem Weg zur Arbeit von Polizisten drangsaliert werden, die euch nur dann „ungeschoren“ durchlassen, wenn ihr einen „angemessenen Obulus“ an sie abdrückt … ohne den sie ihre Familien gar nicht durchbringen könnten, wenn der Staat sie nicht angemessen bezahlt? Alltags-Korruption im großen Stil … das ist die zwangsläufige Konsequenz, wenn Beamte nicht ausreichend bezahlt werden und/oder ein paar Privilegien bei Gesundheits- oder Altersversorgung mitbekommen.
Um seine Aufgaben der Verwaltung und Daseinsvorsorge erfüllen zu können, braucht der Staat Einnahmen und – zumal in demokratisch organisierten Gesellschaften – eine Kategorie davon sind die Steuern. Und weil sie so wichtig sind, werden wir in dieser Sendung einen Blick auf die steuerlichen Grundlagen werfen. Nun ist das deutsche Steuerrecht eines der umfangreichsten und komplexesten weltweit. Ob mit Recht, das sei dahingestellt. Immerhin hat man in Jahrzehnten versucht, damit weniger Steuerschlupflöcher zuzulassen und mehr Steuergerechtigkeit zu schaffen. Okay, zumindest bis vor ein paar Jahrzehnten. Seit den 80er Jahren, als der damalige US-Präsident Ronald Reagan den Wettlauf um die niedrigsten Ertragsteuern eröffnete, war Steuergerechtigkeit (also die „Belastung“ der Bürger*Innen proportional zu ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit) jedenfalls eher kein politisches Ziel von Union, FDP, GRÜNEN und SPD mehr – jedenfalls nicht, wenn man das Ergebnis ihrer jeweiligen Reformen als Maßstab ansetzt.
Über das Thema Steuergerechtigkeit werden wir sicherlich noch mal eine eigene Sendung gestalten, hier geht es mehr um einen Überblick dessen, welche Steuern es eigentlich so gibt, ihre Kategorisierungen (und warum die dann doch nicht so wichtig sind). Wir werden uns aber auch ansehen, welche Mythen vor allem FDP und Union in die Welt gesetzt haben, um ihre Klientel deutlich stärker aus der gesellschaftlichen Verantwortung herauszunehmen, als es ihr nach dem oben genannten Leistungsfähigkeitsprinzip zustünde. Selbstverständlich werden wir diese Mythen widerlegen. Und da Helge Peukert selbst mal das Fach „Steuern“ an der Universität lehrte, sind durchaus einige interessante Einblicke, von denen man im Alltag eher weniger zu hören bekommt, zu erwarten.
Drei deutsche und ein italienisches Museum kooperieren um die lange um Anerkennung kämpfenden Künsterlerinnen im Umfeld der blauen Reiter zu präsentieren. Es sind das Museum Wiesbaden, das Paula Moderson-Becker Museum Bremen, das Lenbachhaus München und das Museo Communale d`Arte Moderna Ascona. Am 7.10. führte der Chef des Lenbachhauses Matthias Mühling in die Idee der Kooperation ein, über die Ausstellungen selbst diskutierten die Kurator*innen Melanie Vietmeier (Lenbachhaus), Henrike Hans (Paula Moderson-Becker Museum) und Roman Zieglgänsberger (Museum Wiesbaden).
Eröffnet wird am 23. 10. in Wiesbaden, weitere Infos auf den Websites der beteiliten Museen-
Alle zwei Jahre können wir beim Rodeo-Festival in München Einblicke in die dortige freie Szene gewinnen.
Dazu Luis Argauer, der Pressesprecher, Kolja Huneck, vom Duo Kolja Huneck/Luuk Brantjes, Vertreter des Neuen Zirkus zu der Inszenierung „Symbiosis“ und eine kurze Audioimpression von „Making of an animal“, eine Uraufführung der Choreografin Qindell Orton. Das Festival beginnt heute und dauert bis zum 17. 10.
https://rodeofestival.de/
Zwei Häuser, in denen Theater gespielt wird, die auch Begegnungen ermöglichen. Das Münchner Volkstheater eröffnete seine Spielzeit mit einer Neubearbeitung von Geyerwally (Julia Prechsl) und der Uraufführung von Philiphobia, intergalaktisches Cruisen im dunklen Wald (Heiki Riipinen und Ensemble). Volkstheater zeitgenössisch inszeniert und eine Inszenierung, in der das Begehren von Menschen im Mittelpunkt steht, in einem Setting das auch Begegnungen zwischen Darstellenden und Publikum ermöglicht.
Die Pasinger Fabrik ermöglichte in dem zum dritten Mal stattfindendem Theaterfestival Saloway Begegnungen innerhalb der ukrainischen Community, aber auch solche über Sprachbarrieren hinweg. Wir konnten Theater produziert in Zeiten es Krieges erleben, von Teams aus Cherson, Kiew und von einem ukrainischen Team, das sich hier in München gebildet hat.
Dazu Musik von Mary Ocher
In der achten Sendung „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel – Solidarisches Wirtschaften und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet:
Als erstes stellen wir heute ein Ladengeschäft in Schwabing vor. „Spendenladen & SecondHand“ heißt es. Träger ist Condrobs, ein Verein der benachteiligte oder von Sucht betroffene Menschen unterstützt. Mehr darüber erfahren wir von Vanessa Cramer von Condrobs.
In der zweiten Hälfte der Sendung geht es um die neue Fachleitlinie „Klima, Umwelt und globale Verantwortung“ der Stadt München. Sie wurde am 17. Dezember 2025 vom Stadtrat beschlossen und soll der strategische Rahmen sein, an dem sich Stadtverwaltung und Politik orientieren. Was es damit auf sich hat, erläutert Kai Schäfer vom Referat für Klima- und Umweltschutz der Stadt München.
Im siebten Teil der Reihe „Gegen Krieg, Militarisierung und Aufrüstung“ berichten wir vom vierten Schulstreik gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, der am 25. September 2026 stattfand. Ausgangspunkt war der Giesinger Bahnhof, wo eine Kundgebung stattfand. Von dort ging es dann zum Gärtnerplatz. Am Schulstreik hatten sich ca. 1000 Schüler*innen beteiligt. Wir hören jetzt einige Interviews und Reden vom Giesinger Bahnhof.
From the publisher's feed