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Stabil bleiben – Sozial gestalten
„Wie wir den Sozialstaat retten“
So lautet das Motto von ver.di zu den geplanten Demonstrationen am 26. September, die in 15 Großstädten stattfinden sollen.
Seit Monaten hören wir nahezu täglich dieselbe Geschichte:
Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände, der konservative Wirtschaftsflügel der CDU und Bundeskanzler Friedrich Merz behaupten in Interviews, Reden und Schlagzeilen, der Sozialstaat sei zu groß, zu teuer und eine Belastung für wirtschaftliches Wachstum. Gezimmert wurde ein riesiges Maßnahmenpaket, das sich gegen die Beschäftigten, Rentner, Studierende und die Ärmsten der Armen richtet.
„Jetzt reicht’s!“ – hört man immer häufiger.
Wir sprachen mit dem Pressesprecher von ver.di Bayern, Nils Schmidtbauer, über die geplante Kundgebung in Nürnberg und wollten wissen, worum es eigentlich genau bei der Kampagne zum Erhalt des Sozialstaats geht.
Wer nach Nürnberg zur großen Protestkundgebung mitfahren möchte, kann sich im Internet anmelden. Einfach nach „Sozialstaat“ suchen oder auf die ver.di-Homepage gehen und anmelden.
Die Fahrt ist für alle Teilnehmer*innen kostenfrei.
Auch in anderen Städten in Deutschland finden am 26. September Kundgebungen statt.
Auf der DGB Kampagnenseite sind alle Veranstaltungen und Fahrtmöglichkeiten aufgelistet.
Magazinbeitrag vom 19.08.2026
Das FARKHA FESTIVAL fand im August 2026 in Farkha im Westjordanland, Palästina, statt.
Direkt vor Beginn des Festivals fand für internationale Freiwillige eine dreitägige politische Tour statt. Die Reise führte nach Nazareth, Jerusalem, Hebron und ins Jordantal.
Mit dabei waren Kerem Schamberger von medico international sowie Lara Prölß, Kreisvorsitzende der Partei Die Linke München. Lara Prölß war anschließend bei uns im Studio und berichtete von der Reise und ihren Eindrücken.
Der erste Teil des Interviews handelt über die drei Tage der politischen Tour. Im weiteren Verlauf berichtet Lara Prölß über die bedrückenden Lebensbedingungen der Menschen im Westjordanland. Sie sind immer wieder mit Angriffen durch Siedler konfrontiert. Die Palästinenser versuchen mit viel Engagement und Einfallsreichtum, diese Angriffe zu verhindern oder ihre Auswirkungen abzumildern.
Außerdem geht es um das FARKHA FESTIVAL selbst: um die Unterstützung der internationalen Gäste bei der Ernte und bei Renovierungsarbeiten in Farkha sowie um die Begegnungen und Diskussionen mit den Menschen im Westjordanland.
Magazinbeitrag vom 19.08.2026
Statt wie gewohnt um Amateurfußball ging es am Donnerstag, den 27.08.2026 um 20 Uhr um die Demonstrationen in Albanien und drüber hinaus. Zu Gast waren in München lebende Albaner*innen: Sabiela Hartmann, Meri Geis, Fatjon Hadroj, Devis Cami. Moderation Max Brym.
Radio Lora auf der 92.4 UKW oder unter www.lora924.de im Livestream.
Der Osteuropa-Experte und Publizist Hannes Hofbauer skizziert im Gespräch mit Renate Börger drei Wegmarken:
1) die gescheiterte Perestroika der Gorbatschow-Ära
2) die Unterwerfung der Wirtschaft unter „die Diktatur des Kapitals“
3) EU Sanktionslisten als neue Repressionsform
Besprechung von Filmen mit deutschem Kinostart zwischen 16.07. und 10.09.2026 mit Sebastian Menzel und Ingrid Schölderle.
Am 15. August 2026 jährt sich die erneute Machtübernahme der Taliban in Afghanistan zum fünften Mal. Seitdem wurden die Rechte und Freiheiten von Mädchen und Frauen systematisch eingeschränkt – von der Bildung bis hin zur Teilhabe am öffentlichen Leben.
Doch wie sieht diese Realität für Frauen aus, die heute noch in Afghanistan leben?
Anlässlich des Jahrestages hat Silvia Schwarz von der Münchner Gruppe der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF) mit einer Frau aus Afghanistan gesprochen. Sie berichtet im Interview persönlich über ihren Alltag, die Einschränkungen und darüber, was es bedeutet, als Frau unter der Herrschaft der Taliban zu leben.
Aus Sicherheitsgründen verwendet sie dabei ein Pseudonym. Sie lebt weiterhin in Afghanistan. Das Interview wurde auf Englisch geführt und wird im Original wiedergegeben.
Ein Gespräch, das eine Perspektive hörbar macht, die viel zu selten zu uns durchdringt: die Stimme einer Frau, die selbst von den Entwicklungen betroffen ist.
Das Interview wird zum 15. August 2026 – fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban – veröffentlicht.
Beitrag in englischer Sprache:
Diesmal blickten wir ver.di Frauen ins Nachbarland – nach Innsbruck. Dort gibt es seit über 50 Jahren den Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft (AEP), der vielfältige Aktivitäten entfaltet, unter anderem die Sendereihe:
„Feminismus ist für jede:n“
Das hat uns neugierig gemacht. Wie hat sich der überparteilich-feministische Frauenverband entwickelt? Wo engagiert er sich und wofür setzt er sich ein? Darüber sprachen wir mit den beiden AEP-Redakteurinnen:
Am Ende der Sendung folgten wie immer Veranstaltungshinweise.
Sendung zum Nachhören:
Eine Hitzewelle jagt die nächste. Kaum kühlt es einmal kurz ab, steigen die Temperaturen schon wieder – und das weit über die 30-Grad-Marke. Gerade in der Stadt sind Bäume einer der wichtigsten Schutzfaktoren gegen die Hitze: Sie spenden Schatten, kühlen die Umgebung, speichern Wasser und verbessern die Luftqualität. Umso wichtiger ist es, den vorhandenen Baumbestand zu erhalten und neue Bäume zu pflanzen.
Wir sprechen darüber mit Stadtrat Dirk Höpner von der München-Liste. Zunächst wollen wir von ihm wissen, was er mit Blick auf den Baumbestand in München fordert.
Eine engagierte Gruppe Münchner Bürgerinnen und Bürger setzt sich ehrenamtlich dafür ein, die Stadt auch in Zukunft lebenswert zu erhalten. Unter dem Motto „Schatten pflanzen“ haben sie den BaumEntscheid München ins Leben gerufen und rufen die Menschen in München dazu auf, das Anliegen mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Mehr als 35.000 Unterschriften haben sie bereits gesammelt, bis Ende August 2026 fehlten noch 5.000.
Es geht darum, alte Bäume zu erhalten und neue zu pflanzen – damit München klimaresilienter wird. Wer noch nicht unterschrieben hat, kann dies an einem von rund 80 Sammelorten in der Stadt tun.
Wir haben in unserer letzten Folge der Reihe „Westend-Perspektiven“ bereits über die Vision eines Nachbarschaftsviertels berichtet. Es geht darum, den Stadtteil, ja die ganze Stadt, klimaresilienter zu machen: mehr Grün ins Viertel zu bringen, den Verkehr zu beruhigen und Orte der Begegnung zu schaffen. Heute richten wir den Blick auf das Thema Mobilität. Was würde sich verändern, wenn aus der Vision eines Nachbarschaftsviertels Realität wird?
Dazu sprechen wir mit Christoph von Gagern, Vorstandsmitglied und einem der Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland, kurz VCD München. Vom Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe hören wir den CSU-Fraktionsvorsitzenden Uwe Trautmann sowie Katharina Lindemann von der Linken.
Als Erstes fragen wir Christoph von Gagern, was das Konzept Nachbarschaftsviertel aus seiner Sicht für die Mobilität bedeutet.
Alle Folgen der Westend-Perspektiven 2026 finden Sie hier:
Folge 1: Wo Kinder und Jugendliche ihren Platz finden
Folge 2: Was macht eigentlich ein Bildungslokal?
Folge 3: Ist Migration überhaupt noch ein Thema?
Folge 4: Wie das Griechische Haus Menschen zusammenbringt
Folge 5: Wie seniorenfreundlich ist das Viertel?
Folge 6: Auf dem Weg zum Nachbarschaftsviertel
Was haben politische Gleichstellung, Hiroshima, der Krieg im Iran und die Situation von Frauen in Afghanistan miteinander zu tun? Es geht um Macht, Frieden, Menschenrechte – und um die Frage, wie eine gerechtere Welt möglich wird.
In der Sendung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF)/ Women´s International League for Peace and Freedom (WILPF):
Eine Sendung über Frieden, Gleichberechtigung, Widerstand und die Verantwortung, die wir heute tragen.
IFFF Beitrag vom 03.08.2026
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