Radio Lora München

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Radio Lora München episodes

  • Rechte Netzwerke auch im digitalen Raum , Strategien gegen deren Einflussnahme

    Ein Symposium am 30.7. im NS-dokuzentrum München und eine Tagung der Akademie für politische Bildung Tutzing (27.7.- 28.7.) bilden die Grundlage dieser Sendung.
    Sie enthält eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion des Symposium mit dem Thema „Bedrohlich aktuell: die völkische Weltanschauung“, auf der Bühne saßen; die Investigativjournalistin Andrea Röpke, der Filmemacher Florian Hoffmann, der Journalist und Podcaster Simon Wörz und Mirjam Zadhoff, die Direktorin des NS-dokuzentrums, ein Interview mit Angela Hermann über ihre Sicht auf die Bedrohungen einer liberalen, demokratischen Gesellschaft gerade in Hinblick auf die queere Community.
    Von der Tagung der Akademie, Thema: Das neue Wir!? Gemeinschaftsbildung durch Digitalisierung, gibt es eine kurze Zusammenfassung des Vortrag von Maik Fielitz vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena über Grundlagen der Gruppenbildung im Netz, den Auswirkungen fast nicht vorhandener Moderation der Plattformen und der Rolle der Algorithmen, sowie ein Interview mit ihm über die eventuellen Auswirkungen von Social Media auf den Ausgang der Wahlen im September.
    Kurz wird auf das Projekt Smart Region/Digitales Dorf zum Zusammenhalt der Gemeinschaft eingegangen.

    ein Beitrag von Beate Stoelzel
    0 min
  • Globale Demokratie

    „Die Klimakrise ist eine Krise der Lebensweise. Genauso wie Krieg eine Krise der Lebensweise ist. Wir Menschen müssen anders zusammenleben. Um das Mindeste an Organisation hierfür zu gewährleisten, müssen wir uns global politisch organisieren. Ansonsten bekämpfen wir uns weiterhin gegenseitig.“ Das sagt der Sozialwissenschaftler Albert Denk in seinem Buch „Globale Demokratie“. Wie sich unter dem Dach der Vereinten Nationen globale Demokratie organisieren ließe, darüber spricht er in der Sendung „Trotz alledem“ mit LORA-Redakteurin Renate Börger.

    Globale Demokratie. Sendung vom 05.08.2026 – Länge: 56:35 Min.

    Denk, Albert (2025): Globale Demokratie. Warum weltweite Probleme ein neues politisches Miteinander erfordern. München: oekom

    Veranstaltungshinweis:
    05.10.2026: „Globale Demokratie“ – Publikumsgespräch
    Auf dem Podium: Albert Denk und LORA-Redakteurin Renate Börger. Eine Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie, Fürstenfeldbruck

    Weitere Informationen zum Autor finden Sie hier.

    57 min
  • Am Beispiel „Bündnis Demokratie FFB“ – was können Initiativen pro Demokratie bewirken?
    Sendereihe „Demokratie im Gespräch“

    Eine Sendung von und mit Ulrich Seibert
    Sendung am Montag, 10.08.2026 um 19:00 Uhr.

    Wiederholungen: Di., 11.08., 04:00 Uhr und 13:00 Uhr (DAB+ und Livestream), und So., 16.08. um 1:00 Uhr (nur im Livestream)

    Gefördert von der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien BLM.

    Die Demokratie in Deutschland bröckelt, einerseits durch Extremisten, die sie offen ablehnen und die immer mehr Zulauf erhalten. Demokratie gilt zunehmend als wirtschaftlicher Hemmschuh im Wettbewerb gegen autoritäre Staaten wie Russland oder China. Vielleicht auch deshalb lässt sich andererseits der Trend zu einem immer autoritäreren Staatsmodell erklären, welches insbesondere die Union zu verfolgen scheint – Stichworte: Aushöhlung des Informationsfreiheitsgesetzes, anlasslose Chatüberwachung, flächendeckende Gesichtserkennung (Palantir), zunehmend schärfere Polizeiaufgabengesetze. Nicht zu vergessen, die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl, welches aufgrund der Erfahrungen aus dem Nazi-Regime ins Grundgesetz aufgenommen wurde.

    Doch die Gefahr für die Demokratie erwächst auch aus sich selbst, wie bereits Platon oder Aristoteles vor etwa 2.400 Jahren erkannt haben. Momentan kann man konstatieren, dass in der Bevölkerung nur wenige Menschen den Eindruck haben, dass sich seit den 90er Jahren auch nur das Geringste zum Besseren entwickelt hat … dafür vieles zum Schlechteren. Ein paar Beispiele gefällig?

    • Es scheint in der Bundesregierung (unabhängig davon, welche Partei den Seniorpartner gibt) z.B. nicht das geringste Interesse daran zu herrschen, vermutete Verbrechen (cum-ex oder cum-cum-Geschäfte, nicht zu vergessen Steuerhinterziehungen in der vermuteten Größenordnung von 100 Milliarden Euro) oder Schlampereien und mutmaßliche Kumpaneien wie Maskendeals führender Unionsgranden oder die SMS-Pharma-Deals der Ursula von der Leyen, richtig aufzuklären.
    • Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich ungebremst weiter, dafür wird der Sozialstaat, der jahrzehntelang den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewährleistet hat, brutal zusammengekürzt und …
    • wir sollen wieder kriegstüchtig werden.
    • Weniger Leistung in der Daseinsvorsorge bei immer höheren Kosten, darunter auch bei den Mieten.
    • Nicht zu vergessen, unlösbar scheinende Probleme wie der Klimawandel, das Artensterben, die Umweltzerstörung etc., die eine Wirtschaftsministerin Reiche zugunsten ihrer Freunde aus der Gasindustrie einfach mal nonchalant ausblendet.
    • Wer – außer Kanzler Merz natürlich – wundert sich darüber, dass breite Bevölkerungsschichten sich angepisst fühlen und einen echten Politikwechsel wollen … notfalls offenbar gegen die Demokratie, in der solche Missstände offensichtlich nicht angegangen werden und in der wählen gehen schon sehr lange keinen spürbaren Politikwechsel mehr mit sich gebracht hat …

      Die Demokratie bröckelt – weil sie erklärte Feinde hat und auch aus sich selbst heraus. Dagegen regt sich Widerstand.

      Susanne Pütz, Bündnis Demokratie FFB; © Privatsammlung Susanne Pütz
      Logo Bündnis für Demokratie Lkr FFB
      Matthias Kast, Bündnis Demokratie FFB; (c) Privatsammlung Matthias Kast

      Am Beispiel des „Bündnis Demokratie FFB“ wollen wir uns ansehen, was solche Initiativen bewirken können … oder wollen … und wo diese wie ansetzen. Natürlich bleibt die Frage: Wird das reichen …?

      Meine Gesprächspartner*Innen bei diesen schwierigen Fragen sind Susanne Pütz und Matthias Kast vom Bündnis Demokratie FFB.

      Außerdem gibt es natürlich Musik, dieses Mal ausschließlich aus lokaler Provenienz, nämlich von Brainscha, Full Device und Gönnosaurus Flex (nicht in der Podcast-Version!).

      Podcastversion (ohne Musik) der Sendung „Demokratie im Gespräch“ vom 10.8.2026; Laufzeit: 47 min.

      48 min
    • Münchnerinnen engagieren sich – Baumschutz und Guerilla Fashion

      23. Sendung des Klimafunks vom 30.07.2026 –

      Engagement hat viele Gesichter – zwei davon stellen wir Euch heute vor.

      Mit der Mediatorin und Moderatorin Suzanne Dranaz sprechen wir über die Kampagne Guerilla Fashion, die sich gegen die Auswüchse der Modeindustrie richtet.

      Die Baumschützerin Rossy Riszterer erzählt uns, was sie zu ihrem hartnäckigen Kampf um Stadtbäume antreibt und welche Erfahrungen sie mit städtischen Behörden und NGOs gemacht hat.

      https://www.freie-radios.net/143797

      51 min
    • Verkehrswende zum Anschauen: Der Radentscheid im Museum

      Das Münchner Stadtmuseum ist schon seit einiger Zeit eingerüstet. Es wird saniert – und das im großen Maßstab. Über viele Jahre bleibt es geschlossen. Nur im Zeughaus, einem historischen Nebengebäude wird unter dem Titel „What the City. Perspektiven unserer Stadt“ eine relativ kleine, aber durchaus feine Ausstellung präsentiert, die nun eine Ergänzung erfuhr. Der Radentscheid, ein Bürgerbegehren zum Radverkehr, das die Stadt München im Jahr 2019 vollumfänglich übernahm wurde jetzt Teil der Installation.

      Andreas Schön, 1. Vorsitzender des ADFC München und die Grünen-Stadträtin Gudrun Lux sprechen beim Apéro.

      Radentscheid im Stadtmuseum. Sendung vom 29.07.2026 – Länge: 11.46 Min.
      0 min
    • Westend-Perspektiven: Auf dem Weg zum Nachbarschaftsviertel

      „Superblock“ klingt zunächst eher nach monumentaler Architektur als nach Verkehrsberuhigung und Klimaschutz. Verständlich also, dass die Stadt München für dieses Konzept lieber den Begriff „Nachbarschaftsviertel“ verwendet – die Vision eines Stadtteils mit weniger Autoverkehr, mehr Grün und mehr Aufenthaltsqualität. Genau dafür setzt sich die Münchner Initiative Nachhaltigkeit seit einigen Jahren mit ihrem Projekt „Westend-Kiez“ ein. Ziel ist es, das Westend Schritt für Schritt in ein lebenswerteres Quartier nach dem Vorbild der Superblocks in Barcelona zu verwandeln.

      Initiatorin und Projektleiterin ist Sylvia Hladky. Wir haben mit ihr gesprochen und sie zunächst gefragt, wie die Idee zum Westend-Kiez überhaupt entstanden ist.

      Westend-Perspektiven. Folge 6: Nachbarschaftsviertel – Länge: 9:58 Min.

      10 min
    • Wenn Zucker krank macht

      Zucker gehört für viele ganz selbstverständlich zum Alltag

      Ein Glas Cola, ein Fruchtsaft zum Frühstück oder der vermeintlich gesunde Smoothie zwischendurch – für viele Menschen sind zuckerhaltige Getränke fester Bestandteil des Alltags. Doch Experten warnen: Zu viel Zucker kann das Risiko für Volkskrankheiten wie Typ-2-Diabetes, Adipositas und Fettleber deutlich erhöhen. Gleichzeitig wird in Deutschland aktuell über die Einführung einer Zuckersteuer diskutiert. Was kann so eine Abgabe bringen? Und wie können wir gesünder essen, ohne bevormundet zu werden? Darüber spricht die Ernährungswissenschaftlerin Professor Birgit Terjung aus Bonn.

      Magazinbeitrag vom 21.07.2026 zum Nachhören:

      Vortrag von Ernährungswissenschaftlerin Professor Birgit Terjung, 09:53 min


      Zucker ist ein zweischneidiges Thema:
      Der Körper braucht ihn – zu viel davon kann jedoch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Eine Zuckersteuer könnte helfen, den Konsum zu senken, wird aber allein die Probleme von Diabetes, Adipositas und Fettleber nicht lösen. Gefragt sind langfristige Strategien, die gesunde Ernährung im Alltag erleichtern.

      0 min
    • Soziale Kreislaufwirtschaft, Deregulierungswut der EU – „Von München soll kein Schaden ausgehen“ Teil 5/2026

      In der fünften Sendung „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel – Solidarisches Wirtschaften und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet:

      Wir berichten über Unternehmen, Organisationen und Vereine, die sich die Themen Recycling und soziale Kreislaufwirtschaft auf die Fahnen geschrieben haben. Mit dabei Condrobs, Anderwerk, Dynamo Fahrradservice, Erfindergarden, Regenbogenarbeit und das Institut für Textiltechnik.

      In einem kürzeren zweiten Teil geht es dann um das Netzwerk Rules to Protect, das sich für den Erhalt wichtiger Schutzstandards, Umwelt-, Arbeitnehmer*innen und Verbraucher*innenrechte einsetzt. Anlass ist die Deregulierungswut der EU-Kommission.

      54 min
    • Gedenkveranstaltung zum 10. Jahrestag des OEZ-Attentats

      Am 22. Juli 2026 standen die öffentlichen Verkehrsmittel in München um 17:51 Uhr für eine Minute still. Es war der 10. Jahrestag des Attentats im Olympiaeinkaufzentrum (OEZ). Am 22. Juli 2016 wurden bei dem rassistischen Terroranschlag am OEZ in München neun Menschen ermordet. Zehn Jahre danach kämpfen ihre Angehörigen und Überlebende noch immer um Anerkennung, Aufklärung und ein würdiges Gedenken. An der Gedenkveranstaltung nahmen neben Hinterbliebenen und Überlebenden auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Bündnis 90/Die Grünen) teil.

      Ihr hört einen Zusammenschnitt der Gedenkveranstaltung.

      Beitrag von Peter Lehmann

      Foto: von H-stt (Henning Schlottmann) https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:10_Jahre_OEZ-Attentat_3514.jpg; von H-stt (Henning Schlottmann)
      Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“.

      21 min
    • Migration und Arbeitsmarkt – ein Interview mit dem Wirtschaftsingenieur und Digitalexperten Frederik Ostermeier

      Ostermeier, Mitglied der Grünen mit tunesisch-deutschen Wurzeln, erzählt Yvonne Esterházy von der Interkulturellen Stiftung Kolibri von seinen Erfahrungen. Als Kind einer alleinerziehenden tunesischen Schneiderin, die zeitweise von Hartz IV lebte und die Familie später als Kellnerin mit drei Jobs durchbrachte, erlebte der 36-Jährige zum Teil Rassismus, lernte aber schon früh, selbständig zu sein. „Es ist nicht schlecht, wenn man nicht alles auf dem Tablett serviert bekommt“, sagt er. Der promovierte Logistiker arbeitet heute bei BMW und betont: „Wenn wir Wohlstand bewahren wollen, dann gibt es nur einen Weg: Transformation.“ In der schulischen Bildung sei ein neuer Ansatz nötig, in der politischen Debatte, die eigene Bubble zu verlassen.

      – eine Sendung der Interkulturellen Stiftung Kolibri

      Migration und Arbeitsmarkt. Sendung vom 21.07.2026 – Länge: 47:34 Min.
      48 min

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