Radio Lora München

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Radio Lora München episodes

  • Welche Frauenpolitik wird sich München in Zukunft leisten?

    Am 15. Juni 2026 fand im EineWeltHaus ein politischer Frauentreff der ver.di Frauen statt. Für ver.di ist Frauenpolitik keine Nischenfrage, sondern ein zentraler Faktor für gesellschaftliche Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität.
    Deshalb stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Frage: „Welche Frauenpolitik leistet sich München in Zukunft.“

    Zu Gast waren die beiden neu gewählten Münchner Stadträtinnen:

    • Liliana Parente, DIE LINKE und
    • Paula Gundi, SPD
    • Sie stellten sich den Fragen der Teilnehmerinnen und diskutierten über frauenpolitische Herausforderungen und Perspektiven für München.

      In der LORA-Sendung der ver.di-Frauen sind Ausschnitte aus der Veranstaltung zu hören. Außerdem berichten die LORA-Redakteurinnen Martina Helbing und Christiane Bihlmayer über ihre persönlichen Eindrücke von der Diskussion. Mit im Studio war außerdem Annika Ulherr.

      Der Beitrag der ver.di-Frauen vom 8. Juli 2026 steht zum Nachhören bereit:

      Auszüge aus der ver.di Veranstaltung, 53:37 min

      Die Moderation der Veranstaltung lag in den Händen von Nikola Jankowsky und Martina Helbing, Foto privat.

      54 min
    • Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“

      Wird unsere Demokratie von den Superreichen untergraben? Ist wachsende Ungleichheit kein Betriebsunfall, sondern ein Wesensmerkmal des Kapitalismus? Mit diesen provokanten Thesen hat der französische Ökonom Thomas Piketty eine weltweite Debatte ausgelöst. In seinem Bestseller Das Kapital im 21. Jahrhundert zeichnet er nach, wie sich Vermögen und Einkommen seit dem 18. Jahrhundert entwickelt haben – und kommt zu einem alarmierenden Schluss: Wenn sich Reichtum immer stärker in den Händen weniger konzentriert, gefährdet das nicht nur den sozialen Zusammenhalt, sondern auch wirtschaftliche Dynamik und demokratische Teilhabe. Sind Pikettys Warnungen berechtigt – und wie aktuell sind sie heute?

      Darüber diskutiert der Ökonom Helwin Lesch mit LORA-Redakteurin Renate Börger.

      Pikettys Kapital. Sendung vom 02.06.2026 – Länge: 59:52 Min.

      0 min
    • KI
      Und? Wer zahlt’s?

      Eine Sendereihe von und mit Postwachstumsökonom Prof. Dr. Dr. Helge Peukert und Buchautor Ulrich Seibert
      Sendung am Mittwoch, 15.07.2026 um 21:00 Uhr.

      Wiederholungen: Do., 16.07., 06:00 Uhr und 15:00 Uhr (DAB+ und Livestream), Sa., 18.07., 20:00 Uhr und So., 19.07. um 11:00 Uhr (beide nur im Livestream)

      KI – oder Englisch AI – ist in aller Munde, und das aus gutem Grund. Denn so wie die Dampfmaschine oder der Webstuhl vor ein paar hundert Jahren hat diese nicht ganz neue Technologie nun mittlerweile das Potenzial, unser gesamtes Leben auf ähnliche Weise umzukrempeln. Und es könnte schneller gehen, als manch einem oder einer das lieb sein kann.

      Helge und mich hat insbesondere interessiert, wie sich die KI auf unseren Broterwerb – oder anders gefragt: auf den Arbeitsmarkt – auswirken wird. Die Dampfmaschine und ihre Kinder haben uns einen Großteil der körperlichen Arbeit abgenommen, nun scheint es so, dass KI uns auch noch die geistige Arbeit abnehmen soll. Und tatsächlich machen Angestellte in vielen Betrieben bereits jetzt die Erfahrung, dass sie die KI anlernen bzw. trainieren sollen, damit die dann … deren Jobs übernehmen kann. Doch was dann? Die KI gehört nur einige Wenigen auf der Welt … mit welchen Konsequenzen haben wir zu rechnen?

      Nun hat das „Und? Wer zahlt’s“-Team leider nicht die Expertise, um solche Fragen auch nur halbwegs kompetent beantworten zu können. Also haben wir jemanden eingeladen, der als praktischer Anwender von KI über solche Expertise verfügt. Aus München ist uns zugeschaltet der seit 40 Jahren in Deutschland lebende iranische Unternehmer Foroud Saraji, der KI in seinem Unternehmen bereits intensiv einsetzt.

      Foroud Saraji, Gründer und Geschäftsführer der Firma PIXIP, im Gespräch zum Thema KI – (c) Radio LORA / Foroud Saraji

      Er wird uns erklären, was KI eigentlich aus technischer Hinsicht ist, was sie kann und woran sie in der Regel scheitert, wo ihr Einsatz Sinn macht – und wo nicht -, wo ihre Chancen liegen und die mit ihr verbundenen Risiken. Und er wird daraus ableiten, auf welche Weise wir uns auf die KI-Revolution vorbereiten und wie wir uns darauf einstellen werden müssen, um nicht unter die Räder zu gelangen.

      Natürlich gibt es auch wieder Musik, und zwar von Alex Oriental Experience, Foroud Saraji (nein, kein Zuordnungsfehler) und Hundling.

      Podcast-Version (ohne Musik) der Sendung vom 15.7.2026; Spieldauer: 48 min.
      0 min
    • Die BuntesGartenCiao im Lenbachhaus München und Musik

      Audiobeitrage von der BuntesGartenCiao, deren Veranstaltungen bei freiem Eintritt noch bis Ende Ausgust besucht werden können, eine aktive Teilnahme bei den vielen angebotenen Workshops ist ausdrücklich erwünscht.
      Ein Gespräch mit Samira Yildirim, der Kuratorin dieser Veranstaltungsreihe, die sich bis auf den Vorplatz des Lenbachhauses ausgedehnt hat.

      ein Beitrag von Beate Stoelzel
      56 min
    • 4. Sendlinger Bilderfries

      Es ist wieder soweit: Der 4. Sendlinger Bilderfries startet!
      „Zwischen Chaos und Struktur – Kunst aus der Nachbarschaft“

      44 Künstler*innen aus Sendling zeigen vom 2. bis 30. Juli ihre Arbeiten in der Kulturschmiede. Unsere LORA-Moderatorin Martina Helbing war bei der sogenannten „Hängung“ der Bilder dabei und konnte mit den Organisator*innen sprechen.

      Im Beitrag hören Sie Dorothea Knott und Matthias Lindinger, die Mitorganisatoren der Ausstellung. Der Sendlinger Bilderfries versteht sich bewusst als offenes Ausstellungsformat: Er bietet auch weniger etablierten Künstler*innen eine Plattform und schafft Raum für Begegnung, Vernetzung und gemeinsames künstlerisches Arbeiten. So entsteht ein lebendiges Bild der lokalen Kreativszene – nahbar, vielfältig und im direkten Dialog mit der Nachbarschaft. Die Gruppenausstellung folgt dem Motto „Chaos oder Struktur?“ – und versammelt vielfältige Positionen zwischen Ordnung und Experiment.

      Vernissage: 2. Juli, 19 Uhr mit „Peter and the Lost Boys“.
      Ausstellung: 02. – 30. Juli 2026
      Öffnungszeiten: Mi & Do 18–21 Uhr, Sa & So 16–19 Uhr.
      Veranstaltungsort: Sendlinger Kulturschmiede, Daiserstraße 22, 81371 München

      Es gibt ein Beiprogramm mit Führungen, Konzerten, Workshops und vielem mehr.

      Magazinbeitrag vom 01.07.2026 zum Nachhören:

      4. Sendlinger Bilderfries, Interview mit Dorothea Knott und Matthias Lindinger, 05:22 min

      6 min
    • LIN 25 – die Bäume bleiben vorerst stehen

      und die Initiative feiert!

      Die Landeshauptstadt München hatte tatsächlich einen radikalen Kahlschlag genehmigt – alle Bäume aus dem Innenhof in Untersendling sollten weg. Stattdessen sollen drei Townhäuser entstehen. Wir berichteten mehrfach darüber. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat am 17. November 2025 die mit der Baugenehmigung vorgesehenen Baumfällungen gestoppt. Die von LIN25 maßgeblich unterstützte Klage des Naturschutzverbandes Wildes Bayern e.V. war erfolgreich. Die Entscheidung des Senats ist unanfechtbar und hat zur Folge, dass von der Baugenehmigung bis zu einer Entscheidung in der Hauptsacheklage kein Gebrauch gemacht werden darf, insbesondere also auch die Bäume nicht gefällt werden dürfen.

      Dieser großartige Erfolg war nur durch das Zusammenwirken vieler Menschen und Organisationen möglich:

      • Wildes Bayern e.V.,
      • die Anwaltskanzlei von LIN25,
      • der Bezirksausschuss Sendling
      • und einige der Sache aufgeschlossenen Stadträtinnen und Stadträte und MdLs
      • Vor allem ist der anhaltenden Unterstützung aus der Nachbarschaft zu danken. Und diese Nachbarschaft feierte am Freitag, dem 26.06.2026, ihren Jahrestag des Widerstands.

        Wir von LORA München waren dabei. Magazinbeitrag vom 01.07.2026 zum Nachhören:

        1 Jahr LIN 25, Kampf um die Bäume, 07:30 min


        Mit dem ganz schnellen Profit für die Palermo Real Estate wurde ja erst einmal nichts.

        Denn nun wird vorerst abgewartet, was der Bayerische Verwaltungsgerichtshof im Hauptverfahren entscheiden wird. Die Bäume jedenfalls stehen noch und spenden bei der Hitze den dringend benötigten Schatten. Wie Thomas Hinz von der Initiative LIN25 schon gebeten hat:

        Bitte unterschreibt die Petition!
        Es fehlen nur noch etwas über 100 Unterschriften, um die 10.000 voll zu machen: 

        8 min
      • Das literarische Gedächtnis Münchens, ein Archiv, eine Bibliothek, ein Ort für Diskurse

        Eine Sendung über die Monacensia im Hildebrandhaus, eine ehemalige Künstlervilla im Stadtteil Bogenhausen. Dieser Ort ist nicht nur eine Stadtbibliothek sondern auch ein Archiv, eben das literarische Gedächtnis Münchens mit Schwerpunkt FemaleHeritage. Hier gibt`s auch Platz für Ausstellungen, Veranstaltungen, es gibt Arbeitsplätze, einen Garten mit Bäumen, in dem auch gearbeitet, diskutiert oder einfach das Leben mit oder ohne Konsum genossen werden kann. In dieser Sendung kommen zu Wort:

        • Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliotheken
        • Marek Wiechers, Kulturreferent Münchens
        • Rachel Salamander, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung Literatur & Haltung mit Exponaten aus ihrem Archiv
        • Sylvia Schütz und Dr. Patrick Geiger, Kurator*innen der Ausstellung
        • Melanie Rotfeld-Tuchmann, eine der Betreiber*innen des Cafés Lev in der Monacensia
        • Meera Eilabouni und Yael Deckelbaum mit ihrem gemeinsamen Song „War is not Womens game“
        • Sylvia Schütz und Rebecca Faber, Verantwortliche für die Ausstellungen und die Programmgestaltung
        • Nicola Bardola, Vorsitzender des Vereins „Freundinnen und Freunde der Monacensia“
        • Irmela von der Lühe als Teilnehmende der Tagung über den Aufbau eines digitalen Archivs mit Zeugnissen von und über Annemarie Schwarzenbach
        • Fanny Hensels Komposition „Piano Trio Op.11“, eingespielt vom Claramount Trio, zur Verfügung gestellt von der Plattform musopen
        • Beitrag von Beate Stoelzel

          0 min
        • Westend-Perspektiven: Wie seniorenfreundlich ist das Viertel?

          Das Westend gilt als eines der jüngsten Viertel Münchens – zumindest statistisch. Doch zwischen jungen Familien, Studierenden und Berufstätigen leben hier auch rund 4.000 Seniorinnen und Senioren. Wie erleben sie ihren Stadtteil? Was läuft gut, wo gibt es Verbesserungsbedarf?

          Darüber sprechen wir in der fünften Folge der Westend-Perspektiven zuerst mit Monika Obermeyer, der Seniorenbeauftragten des Bezirksausschusses Schwanthalerhöhe, CSU und anschließend mit Michael Czich, dem Baumbeauftragten des BAs von den Grünen. Wie lebt’s sich also im Westend?

          Westend-Perspektiven. Folge 5. Senioren – Länge: 17:02 Min.

          0 min
        • Städtepartnerschaft München – Harare, Bayerische Eine Welt-Tage – „Von München soll kein Schaden ausgehen“ Teil 4/2026

          In der vierten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet:

          Gleich zu Beginn informieren wir euch über die am 3. und 4. Juli stattfindenden Eine Welt-Tage in Augsburg.

          Und in einem Schwerpunkt geht es dann um 30 Jahre Städtepartnerschaft München – Harare, die am 19. Juni im Eine Welt-Haus gefeiert wurde. Wir waren vor Ort und haben mit Menschen gesprochen, die die Städtepartnerschaft von Anfang an begleitet haben.

          54 min
        • Eine Welt-Tage in Augsburg am 3. und 4. Juli 2026

          Am 3. und 4. Juli finden wie jedes Jahr die bayerischen Eine Welt-Tage in Augsburg statt, organisiert vom Eine Welt Netzwerk Bayern. Wir haben Alexander Fonari vom Netzwerk gefragt, was die Veranstaltung ausmacht.


          LORA München wird in Augsburg vor Ort sein und über die Eine Welt-Tage berichten.

          0 min

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