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Kann Kino gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen? Welche Verantwortung trägt der Einzelne in Zeiten des Krieges? Und welche Filme erzählen heute am besten von Russland und Deutschland?
Darüber spricht der russische Filmkritiker und Kulturjournalist Anton Dolin, eine der bekanntesten Stimmen des russischsprachigen Kulturjournalismus. Im Interview für die Sendereihe „Zwischen Russland und Deutschland – mit Marina Dorn“ auf Radio LORA München geht es um die Filmfestspiele von Cannes, das russische Kino, Exil, Propaganda und die Rolle der Kunst in Zeiten des Krieges.
Das Gespräch entstand im Vorfeld seines Auftritts mit „Radio Dolin Live“ am 28. Juni im Kulturzentrum GOROD in München.
Interview mit russische Filmkritiker Anton Dolin (Auf Deutsch) – Länge: 57:59
Interview mit russische Filmkritiker Anton Dolin (Auf Russisch) – Länge: 37:29
Von 13. bis 17. Mai hat das Radiocamp in Markelfingen am Bodensee stattgefunden. Radioaktive aus ganz Deutschland und darüber hinaus trafen sich dort, um gemeinsam kreativ zu werden, Fähigkeiten weiterzugeben und sich zu vernetzen. Wir vom Kleinkunstfunken waren mit vor Ort und haben uns zusammen mit den anderen Besucher*innen über vier Tage hinweg einen Ort der Entwicklung, Transformation und Gemeinschaft kreiert. Was dabei alles zustande gekommen ist, erfahrt ihr in dieser Sendung.
In der dritten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet:
Vielfalt, Begegnung und Austausch – dafür steht das Griechische Haus in der Bergmannstraße. Was ursprünglich als Anlaufstelle für Menschen mit griechischen Wurzeln gedacht war, hat sich längst zu einem offenen Treffpunkt für den gesamten Stadtteil entwickelt.
Wie das im Alltag aussieht, darüber haben wir mit Basira Beutel gesprochen, die das Projekt „Kulturelle Diversität“ verantwortet. Und mit Hailu Mamo Gemuchu, der unter anderem den Stadtteiltreff „Café Philoxenos“ betreut. Zuerst haben ihn mit einer provokanten Frage konfrontiert: Kommen ins Griechische Haus eigentlich nur Griechinnen und Griechen?
Eine Vergesellschaftung elementarer Gemeingüter ist durch den Berliner Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ eine wiederbelebte Perspektive. In der Evangelischen Akademie Tutzing wurde sie vielschichtig beleuchtet!
In der Sendung kommen zu Wort: Alex Demirovic, Sabine Nuss, Bana Mahmood und Joachim Hoffrogge.
– ein Bericht von Renate Börger
In der Sendereihe des Seniorenbeirats hören Sie ein Gespräch mit Eva Bruns, die den Fachausschuss Wohnen vorstellt.
Verantwortliche Redakteurin: Christine Förstl
Geschäftsstelle des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München
Burgstraße 4, 1. Stock, Zimmer 105
80331 München
Telefon: 089-233-21166
E-Mail: [email protected]
Sendung des Seniorenbeirats vom 08.06.2026 – Länge: 51:55 Min.
Am Freitag, dem 12. Juni 2026, fand eine Führung durch den Großmarkt in München-Sendling statt. Radio LORA war dabei. Leonhard Dünninger von der Geschäftsstelle der Stadt Märkte München, hat die Führung geleitet. In unserem Beitrag hören Sie einen Auszug aus seinen Vortrag.
Nach einem ausführlichen Einstieg über die Geschichte Münchens kam er dann über den früheren Verkauf und Handel von Getreide, Gemüse und Kleinvieh auf dem Viktualienmarkt und dem Marienplatz. Quasi die Vorläufer Orte des Großmarkt und des Viehhof. Der Beitrag beginnt mit dem Bau der Schrannenhalle und wie es zur Großmarkthalle in Sendling kam.
Außerdem kommen Beschäftigte und Händler zu Wort. Sie äußern sich zur Frage, ob sie sich eine Verlagerung des Großmarkts an einen anderen Standort vorstellen können.
Magazinbeitrag vom 17.06.2026 – hier zum Nachhören:
Leonhard Dünninger von der Geschäftsstelle der Stadt Märkte München, vor der denkmalgeschützten Halle der Großmarkthalle München. (Foto: privat)
Mittwoch, 24. Juni 2026, 21:00 Uhr
Wiederholungen:
– Do., 25.6., 06:00 Uhr und 15:00 Uhr (DAB+ & Internet-Stream)
– Sa., 27.6., 20:00 Uhr (Internet-Stream)
– So., 28.6., 11:00 Uhr (Internet-Stream)
Rassismus gibt es nicht im Deutschland des 21. Jahrhunderts. Schließlich sind wir aufgeklärte (und nach den Erfahrungen von 1933 – 1945 geläuterte) Demokraten, denen bewusst ist, dass alle Menschen gleichwertig sind und sogar, dass die Wissenschaft längst den Beweis geliefert hat, dass die Rassebezeichnung, wie man sie beispielsweise bei Hunden anwendet, auf den Menschen nicht anwendbar ist … Die genetischen Übergänge sind fließend, die Variation innerhalb von Populationen ist sehr groß, und die Grenzen zwischen Populationen sind historisch ständig durchmischt worden. Menschen sind Menschen. Punkt.
Gleichwohl, Rassismus und Rechtsextremismus, zwei Geschwister im Geiste, „liegen voll im Trend“, muss man leider konstatieren, und zwar offenbar weltweit. Menschen halten sich (und ihre Peers) wieder ganz selbstverständlich für hochwertiger als alle anderen, zumal wenn diese fremdartig aussehen, anders denken oder sonst wie nicht in das Schema passen, welches solche Leute als ihren selbst-definierten, kleingeistigen „Maßstab“ ansehen. Manche ziehen gar ihren ganzen Stolz aus dem Ergebnis eines genetischen Würfelspiels anstatt aus eigenen Erfolgen oder guten Entscheidungen oder erreichten Zielen, womöglich haben sie nichts anderes, worauf sie stolz sein können?
Ist er also noch da, der längst überwunden geglaubte Rassismus?
Und WIE der noch da ist! In dieser Gegensprechanlage schildert eine im Münchner Umland lebende (und Deutsch sprechende) US-Amerikanerin mit etwas dunklerer Haut als die des Durchschnittsdeutschen ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit Rassismus … und sie hat leider diesbezüglich eine ganze Menge zu erzählen.
Ein paar Links zur Sendung:
Die Podcast-Version (ohne Musik) zum Nachhören:
Welcher Münchner Stadtteil ist der „internationalste“? Wahrscheinlich das Westend – auch wenn die offiziellen Statistiken beim Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte eher Stadtteile wie Moosach, Milbertshofen oder Ramersdorf vorne sehen.
Im Griechischen Haus haben wir Edgardis Garlin vom „Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit“ getroffen. Mit ihr sprechen wir über KIKUS, ein Sprachlernkonzept für Kinder zwischen drei und zehn Jahren. Zuvor waren wir mit Christina Chatziparasidou verabredet. Sie wurde im Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden sowie zur Beauftragten für Migration und Integration gewählt. Als Erstes haben wir sie gefragt, ob es gerade im Westend überhaupt noch eine Beauftragte für Migration und Integration braucht.
in dem Festival, das vom 10.6. bis zum 14.6. zum zweiten Mal in München veranstaltet wird, kann nicht nur Drag-Kunst von weiblichen, trans* und nichtbinären Künstler*innen bewundert werden, es bietet auch Raum und Zeit für Gespräche, Workshops und Parties für die queere Community und alle die mal reinschnuppern wollen
Ausführliche Infos auch zum Programm gibt`s im Netz
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