RADIO OKJ QuarantäneCast

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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • 800 qm: In Hamburg kein Kriterium
    Das Hamburger Verwaltungsgericht hat in einer Eilentscheidung die Begrenzung für die Verkaufsfläche von Geschäften als unrechtmäßig erklärt. Laut dem Gericht lägen keine Beweise dafür vor, dass die Verkaufsfläche eine Anziehungswirkung auf Kunden hat.
    Das Land Hamburg hat umgehend eine Beschwerde gegen die Entscheidung beim Oberverwaltungsgericht eingelegt. Als nächsthöhere Instanz, müsse dieses Gericht nun entscheiden.
    1 min
  • Ramadan während Corona: Belastend für Muslime und Gemeinden
    Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Mazyek, befürchtet durch die Kontaktbeschränkungen finanzielle Probleme für Moscheegemeinden. Er wünsche sich einen Ausgleich der fehlenden Spenden durch den Staat, sagte Mazyek dem Spiegel.
    Am Freitag beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan. Durch das verlängerte Kontaktverbot sind begleitende Gebete in den Moscheen und das traditionell gemeinsam bestrittene Fastenbrechen Iftar nicht mehr möglich.
    Viele Moscheen verzeichneten im Fastenmonat Ramadan 30 bis 40 Prozent der jährlichen Kollekten. Weil sie sich fast ausschließlich über Spendeneinnahmen finanzieren, ständen viele Moscheen jetzt vor dem Bankrott, so Mazyek. In Thüringen dürfen Gottesdienste unter Auflagen ab Anfang Mai wieder stattfinden.
    Gesundheitlich sei Fasten unbedenklich, da Alte, Gebrechliche und Kranke, sowie Schwangere ohnehin vom Fasten ausgenommen seien. Emotional seien die Kontaktverbote natürlich eine besondere Belastung für Fastende, so Mazyek.
    2 min
  • Wirtschaftseinbruch: Prognose wird düsterer
    Laut Schätzungen des Sachverständigenrats Wirtschaft der Bundesregierung wird die Cornoa-Pandemie einschneidendere Folgen für die Wirtschaft haben, als bislang angenommen.
    Statt einem Minus von 2,8 Prozent soll der Konjunkturrückgang in diesem Jahr mindestens 5,5 Prozent betragen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Grund der Korrektur seien der länger anhaltende Shutdown zur Eindämmung des Coronavirus in vielen Ländern und die damit zurückgehenden Exporte.
    Damit wird auch wahrscheinlicher, dass sich im nächsten Jahr die Wirtschaft nicht vollständig erholen werde.
    Gleichzeitig trübt sich auch das Konsumklima in Deutschland ein. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung mitteilt, rechnet man im Mai mit einem drastischen Rückgang des privaten Konsums, der in Deutschland 55 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmache.
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  • Bund zahlt Mietwagen für Klinikkräfte
    Die Bundesregierung will während der Corona-Krise die Kosten für einen Mietwagen für den Arbeitsweg von Personen in systemrelevanter medizinischer Infrastruktur übernehmen. Bis zu 400 Euro im Monat und 125 Freikilometer pro Tag sollen übernommen werden.
    Das sagte Bundesverkehrsminister Scheuer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Insgesamt stelle die Bundesregierung 10 Millionen Euro zur Verfügung. Profitieren sollen Mitarbeitende in Klini­ken, Pflegestatio­nen oder Corona-Testlabore.
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  • Woran Coronapatient_innen sterben
    Obduktionen von Coronatoten werfen ein neues Licht auf die Todesursachen der infizierten Personen. Wie NDR, WDR und die Süddeutsche Zeitung berichten, litten die wenigsten Verstorbenen zuvor unter einer Lungenentzündung. Stattdessen versagten die Lungen beim Transport von Sauerstoff ins Blut. Dem Bericht zufolge könnte das die Wirksamkeit von künstlicher Beatmung der Infizierten mindern.
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  • Sparkassen-Arena: Betreiber fühlt sich allein gelassen
    Der Betreiber der Sparkassen-Arena, Kastl, beklagt sich in einem offenen Brief an Ministerpräsident Ramelow über die Situation für die Veranstaltungsbranche.
    Kastl fordert die genaue Definition von "Veranstaltung" und "Großveranstaltung", da er ohne diese und einen weiter als zwei Wochen gefassten Zeitrahmen keine Planungssicherheit habe. Die Lage sei "bedrohlich" und führe auf Dauer zur Zahlungsunfähigkeit, so Kastl.
    Bund und Länder hatten beschlossen, alle Großveranstaltungen aufgrund der Coronapandemie bis zum 31. August zu verbieten.
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  • Sebastian ist krank – und online
    Die Lesebühne aus Jena, "Sebastian ist krank" geht trotz Veranstaltungsverbots weiter. Nach einem „erfolgreichen Pilotversuch“ werde man die Veranstaltung erneut online stattfinden lassen, teilt derJenaer Poetry-Slammer Marcel Schneuer mit.
    Am 04. Mai begeben sich die Autor_innen vor ihre Webcams und tragen ihre Texte vor. Die Übertragung ist für alle kostenlos. Es werde aber um Spenden gebeten. Die Hälfte der Einnahmen sollen dem Café Wagner zugute kommen, das normalerweise Gastgeber der Veranstaltungsreihe ist.
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  • Programmieren lernen: DotSource stellt zweites kostenloses CodeCamp auf die Beine
    Zum zweiten Mal bietet das Jenaer Unternehmen DotSource ein kostenloses CodeCamp für Schüler_innen an.
    In einer Pressemitteilung kündigt das Unternehmen an, vom 4. bis 14. Mai einen kostenlosen Onlinekurs anzubieten. Dieser Onlinekurs richtet sich an Schüler_innen der 5. bis 12. Klassen. Von Montag bis Freitag würden die Teilnehmenden von 10 Uhr bis 12 Uhr in einer Videokonferenz in die Bereiche Entwicklung und Design eingeführt. Am Ende des CodeCamps sollen
    sie eine eigene Webseite erstellt und designt haben. Außerdem werden sie eine Urkunde erhalten.
    Um am CodeCamp teilnehmen zu können, werden folgende Dinge benötigt: ein funktionierender Laptop oder Computer mit Webcam und einen Internetzugang.
    Anmelden kann man sich per Mail unter: [email protected]. Bei der Anmeldung sollten Name, Klasse und - wenn vorhanden - Vorkenntnisse in der Programmierung angegeben werden.
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  • Stadtmuseum will Corona dokumentieren
    Das Stadtmuseum will die Zeit der Corona-Pandemie in Jena dokumentieren. Der Direktor der Städtischen Museen, Ulf Häder, sagte der Mediengruppe Thüringen, es zeichne sich ab, dass die Corona-Pandemie ein einschneidendes Ereignis in der Stadtgeschichte sein würde.
    Darum bittet das Jenaer Stadtmuseum darum, Zeugnisse aus Jena zum Umgang mit der Corona-Krise aufzubewahren. Es sei Aufgabe des Museums, ein solches Ereignis mit Exponaten zu dokumentieren, so Häder.
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  • Ernst-Abbe-Hochschule startet Hilfsfonds für Studierende
    An der Ernst-Abbe-Hochschule wurde ein Hilfsfonds für ihre Studierende geschaffen, die wegen der Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind.
    Wie die Mediengruppe Thüringen berichtet, hat der Hilfsfonds bereits Spenden in Höhe von über 6.000 Euro erhalten. Viele Studierende haben wegen der aktuellen Lage ihren Nebenjob verloren oder müssen sich um ihre Angehörigen kümmern. Sie sollen durch den Hilfsfonds entschädigt werden. Aufgelegt wurde der Fonds durch die EAH und ihren Förderkreis.
    Damit gibt es an beiden Jenaer Hochschulen nun einen Hilfsfonds, der Studierenden durch die Corona-Krise helfen soll.
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RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.