RADIO OKJ QuarantäneCast

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  • Italien kündigt schrittweise Öffnung ab 4. Mai an
    Italien will ab dem 4. Mai Lockerungen der verhängten Corona-Beschränkungen vornehmen. Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, sollen Ende der Woche die Grundzüge des Konzepts vorgestellt werden.
    Seit zwei Monaten hält die Cornoa-Krise Italien fest im Griff. Langsam zeigen sich aber positive Trends. Die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle sei zum ernsten Mal leicht gesunken und auch die Zahl der Neuinfektionen sinke. Die Situation in den Krankenhäusern sei wieder entspannter.
    Italien meldet in Europa die meisten Toten, dort sind fast 25.000 Menschen an Covid-19 gestorben.
    1 min
  • Jenaer Stadtratsmitglied will, dass Thüringen Coronafälle aufnimmt
    Der Jenaer Stadtratsabgeordnete Bastian Stein fordert, dass Thüringer Krankenhäuser Coronainfizierte aus dem Ausland aufnehmen. Der CDU-Politiker hat eine Petition gestartet.
    Stein schreibt dazu auf seiner Facebookseite, dass europäische Solidarität nun das Gebot der Stunde sei. Man müsse Corona-Patienten aus Ländern aufnehmen, in denen die Krise deutlich schlimmer verlaufen ist.
    Anfang April sind zwei Pflegekräfte und zwei Ärzte der Uniklinik Jena nach Italien geflogen, um in einem Covid-Krankenhaus in der Nähe von Neapel auszuhelfen.
    1 min
  • Amtsärztin: Jena erfolgreich wegen vieler schneller Maßnahmen
    Die Stadt Jena registriert seit dem 9. April keine neuen Coronainfektionen mehr. Dieser Erfolg in der Infektionsbekämpfung sei aber nicht allein auf die Einfürhung der Maskenpflicht zurückzuführen, so Jenas stellvertretende Amtsärztin Bán gegenüber MDR Aktuell. Viel mehr gehe dies auf die Gesamtheit aller getroffenen Maßnahmen zurück.
    Dr. Enikö Bán erklärt gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk, dass die Stadtverwaltung schon seit Januar die Ausbreitung des Coronavirus beobachte und seit Ende Februar einen Krisenstab tagen lässt. Man sei frühzeitig und mit ausreichend Personal der Epidemie begegnet.
    Als besonders erfolgsversprechend sieht Bán die frühe und großzügige Ausweitung der Quarantänepflicht für Rückkehrende aus dem gesamten Ausland. „Wir haben die Mundschutzpflicht eingeführt, als wir gesehen haben, dass unter den Neuinfektionen immer weniger Rückkehrer aus dem Ausland sind“, sagte die stellvertretende Amtsärztin der Stadt.
    Im Interview zeigt sie aber auch Maßnahmen auf, die sie für erfolgreicher aber medial weniger beachtet hält. So wurde mit der Maskenpflicht ein Betretungsverbot für Menschen mit Erkältungssysmptomen ausgesprochen. Dadurch sollen Infektionsketten ebenfalls erfolgreich unterbrochen worden sein.
    Jenas Stadtverwaltung spricht mittlerweile nur noch verhalten von einem Erfolg in der Virusbekämpfung und rückt kommunikativ vom Fokus auf die Maskenpflicht ab. Nun heißt es wörtlich aus der Pressestelle: „Diese erfreuliche Entwicklung ist der Jenaer Bündelstrategie gegen Corona zu verdanken.“
    Jena verzeichnet derzeit nur noch 22 aktive Infektionsfälle. Einer davon wird auf der Intensivstation behandelt.
    2 min
  • Coronavirus könnte städtischen Haushalt mit bis zu 65 Millionen Euro belasten
    Die Stadt Jena rechnet mit finanziellen Einbußen in Höhe von 35 bis 65 Millionen Euro. Das sagte Stadtkämmerer Martin Berger der Mediengruppe Thüringen. Die Situation werde sich voraussichtlich 2023 oder 2024 bessern.
    Das finanzielle Defizit setze sich zusammen aus fehlenden Einnahmen in der Einkommen-, Umsatz und Gewerbesteuer und der Ausgaben für Corona-Schutzmaßnahmen. Je nach Szenario könnte das Defizit unterschiedlich schwer ausfallen. Die Stadt wolle deshalb kurzfristig über ihren Haushalt entscheiden, so Berger. Eine Ausweitung der Haushaltssperre komme derzeit aber nicht infrage. Die Stadt hoffe anstatt dessen auf einen Rettungsschirm für Kommunen durch das Land.
    1 min
  • Holter: Regulärer Schulbetrieb spätestens im Juni
    Thüringens Bildungsminister Holter hat den Plan für eine stufenweise Wiederöffnung der Schulen im Freistaat bekannt gegeben. Wie der MDR berichtet, sieht der Plan vor, dass Schüler_innen ab dem 2. Juni die Schulen wieder regulär besuchen können.
    Zunächst soll ab dem 27. April der Präsenzunterricht für Abiturient_innen wieder beginnen. Die Abiturprüfungen sollen ab dem 18.Mai beginnen. Als nächstes werden die Abschlussklassen von Haupt- und Realschulen ab dem 4. Mai wieder unterrichtet. Ab dem 11. Mai sollen Viertklässler wieder in die Schule kommen.
    Im Schuljahr 2019/20 soll niemand Sitzenbleiben. Davon ausgenommen sind die 9. und 10. Klassen. Auf Wunsch kann die Klassenstufe wiederholt werden. Der Mediengruppe Thüringen zufolge soll diese freiwillige Wiederholung nicht auf die Wiederholungshäufigkeit oder die Höchstverweildauer in der Oberstufe angerechnet werden.
    Laut Angaben der Deutschen Presseagentur soll der Unterricht in kleinen Gruppen und unter strengen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen stattfinden. In den Pausen und auf dem Schulweg sollen die Schüler:_innen Masken tragen. In einer Lerngruppe sollten nicht mehr als 10 Schüler_innen sein. Das bedeutet, dass eine Klasse mit 30 Schüler_innen in drei Lerngruppen aufgeteilt werden müsste. Dafür braucht es aber mehr Lehrkräfte.
    Ein großes Hindernis für Holters Plan ist die Tatsache, dass mindestens ein Drittel der Thüringer Lehrkräfte zur Risikogruppe gehört. Von diesen Lehrkräften soll niemand gezwungen werden, in den Schulen zu unterrichten. Es soll für sie aber möglich sein, von zu Hause aus zu arbeiten.
    Auch Schüler_innen, die selbst zur Risikogruppe gehören oder mit einer "besonders gefährdeten" Person zusammen leben, werden nicht dazu gezwungen am Unterricht teil zu nehmen. Die Teilnahme an Prüfungen soll ihnen unter besonderen Schutzmaßnahmen ermöglicht werden.
    Wie der MDR berichtet kritisieren FDP und CDU Holters Plan, da noch viele Fragen ungeklärt seien. Zum Beispiel, wo das zusätzliche Lehrpersonal herkommen soll, welche Fächer Priorität erhalten sollten oder wie der digitale Unterricht aussehen soll.
    Weitere Schritte zur Wiederöffnung der Schulen sollen am 30.April bekannt gegeben werden.
    2 min
  • Thüringen weitet Notbetreuung aus
    Thüringen wird die Notfallbetreuung von Kindern mehr Menschen zur Verfügung stellen. Ab dem 27. April haben Alleinerziehende einen Anspruch auf Notbetreuung für ihre Kinder.
    Wie die deutsche Presseagentur berichtet, gab Bildungsminister Holter gestern bekannt, dass neben Alleinerziehenden auch Mitarbeitende der Agentur für Arbeit, des Jobcenter und von Sozialämtern Anspruch auf Notbetreuungsplätze haben. Des Weiteren können Lehrkräfte, Erzieher_innen, Auszibildende und Schüler_innen vor einer Prüfung ihre Kinder in die Notbetreuung geben.
    Wie der MDR berichtet, gibt es für die Wiedereröffnungen von Kindergärten noch keine weiteren Pläne. Auch Horte sollen bis auf Weiteres geschlossen bleiben.
    1 min
  • Coronavirus: Die aktuellen Zahlen
    Weltweit
    Die Johns Hopkins Universität meldet heute weltweit mehr als 2,5 Millionen Fälle. Von ihnen sind rund 692.000 wieder genesen und 178.000 verstorben. Damit beläuft sich die Zahl von aktiven Corona-Fällen auf mehr als 1,7 Millionen.
    Die USA sind mit großem Abstand das Land mit den meisten bestätigten Fällen. Momentan melden sie rund 825.000 Infektionen. Dort sind 45.000 Menschen an Covid-19 gestorben. In keinem anderen Land gibt es eine höhere Todeszahl.
    Spanien ist in Europa das Land mit den meisten Fällen. Aktuell belaufen sich die Zahlen auf rund 208.000 Erkrankte. Die meisten Toten verzeichnet in Europa weiterhin Italien mit mehr als 24.500.
    Deutschland verzeichnet aktuell rund 5.000 Tote. Derzeit gibt es hierzulande mehr als 148.000 gemeldete Infektionen. Von ihnen gelten etwa 44.000 als aktive Fälle.
    Thüringen
    Laut Informationen der Mediengruppe Thüringen liegt die Zahl der bestätigten Fälle im Freistaat bei 1.878. Die Zahl der Toten beläuft sich auf 61. Genesen sind 1.300 Menschen.
    In Jena gibt es aktuell 155 bestätigte Fälle, von denen 22 als aktive Fälle gezählt werden. Derzeit werden 2 Personen im Krankenhaus behandelt. Mindestens eine davon befindet sich auf der Intensivstation. Jena verzeichnet 3 Coroantote.
    Stand: 22. April 2020, 12 Uhr
    2 min
  • Wie funktioniert die Corona-Tracking-App?
    Damit die harten Corona-Maßnahmen gelockert werden können, sah die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina verschiedene Bedingungen, die zuvor erfüllt sein müssen. Eine gute Nachverfolgung von Infektionsketten war eine davon. Oft wird in dem Zusammenhang eine Tracking-App genannt. Doch wie wird sie funktionieren, wenn sie da ist?
    20 min
  • Bundesbank erwartet langanhaltende Rezession
    Ökonomen der Bundesbank erwarten laut Informationen der Tagesschau eine tiefe Rezension durch die Corona-Krise. Die Wirtschaft werde sich davon nicht kurzfristig erholen.
    Bereits im ersten Quartal diesen Jahres sei die Wirtschaftsleistung erheblich geschrumpft. Für das zweite Quartal werde ein noch stärkerer Rückgang erwartet, so der letzte Monatsbericht der deutschen Notenbank, den die Tagesschau zitiert. Die Zahl der Kurzarbeitenden werde die Zahl während der Finanzkrise 2008 übersteigen, so die Prognose.
    Die Erholung der Wirtschaftsleistung hänge maßgeblich von der Rücknahme der Beschränkungen ab. Eine solche Lockerung sei nach aktuellem Stand aber nicht in der nächsten Zeit zu erwarten. Für die Abfederung der Rezession hofft die Bundesbank auf Hilfsprogramme der Bundesregierung, der EZB und soziale Sicherungssysteme.
    Die Prognose der Bundesbank widerspricht in Teilen jener Prognose des Sachverständigenrates Wirtschaft der Bundesregierung. Sie sehen nur in einem pessimistischen Szenario eine schleppende Erholung der Wirtschaft.
    1 min

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RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.