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In den Schatten der eigenen vier Wände verbirgt sich oft ein düsteres Tabu: häusliche Gewalt. Doch während dieses Thema zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt, bleibt eine Realität oft übersehen – Männer als Opfer. Im Interview mit Matthias Lüscher, Männerberater bei der Anlaufstelle gegen häusliche Gewalt in Aarau, tauchen wir in eine Welt ein, die hinter verschlossenen Türen oft verschwiegen wird. Von der proaktiven Beratung bis zu den gesellschaftlichen Herausforderungen – in diesem Gespräch erfährst du nicht nur die verschiedenen Formen von häuslicher Gewalt, sondern auch das doppelte Tabu, dem Männer als Opfer gegenüberstehen.
Seit rund einem Jahr steht die Villa Flora in Wald der Öffentlichkeit offen. Ihre Räumlichkeiten und der grosse Garten stehen für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Diese organisiert einerseits des Trägerverein Villa Flora Wald, andererseits aber auch engagierte Personen aus der Bevölkerung. «Es ist ein Ort für Jung und Alt», sagt Vereinsmitglied Chris (links im Bild).
In der Villa Flora sind auch Olivia und Ralph (mittig und rechts im Bild) engagiert, die gemeinsam die Band R.olla tunes bilden. Sie organisieren jeden dritten Donnerstag im Monat den OpenSpace, ein offener Keller, um gemeinsam zu jammen.
Unser Reporter war vor Ort und hat einige Impressionen mit dem Mikrofon eingefangen. Um mehr zu erfahren, hör dir die neue Folge des RSN-Kulturpodcasts an.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Migros die stärkste und beliebteste Marke in der Schweiz ist. Sie geniesst steigende Beliebtheit bei jungen Menschen und in der Westschweiz. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Vorjahressieger WhatsApp und Google. Coop verzeichnete zwar einen Rückgang auf Platz 7, während coop.ch auf Platz 4 als die stärkste E-Commerce-Marke des Landes hervorstach.
Tabelle: Brand Indicator Switzerland 2024
Eine bemerkenswerte Entwicklung war der Aufstieg von Twint auf Platz 5, womit es zur beliebtesten Bezahl-App der Schweizerinnen und Schweizer wurde. Die Studie bezeichnet Twint als wahre Erfolgsgeschichte, da die Bezahl-App, gegründet 2017, heute von fünf Millionen Menschen genutzt wird.
Bei den Jugendlichen zwischen 16 und 29 Jahren zeigt sich ein anderes Bild, wobei Spotify, Google und Youtube die Top 3 beherrschen. Die Post schaffte es überraschend auf Platz 4, vermutlich aufgrund des Online-Shoppings und häufiger Retouren bei der Generation Z.
Tabelle: Brand Indicator Switzerland 2024
Überraschenderweise hat TikTok es noch nicht in die Top 100 der beliebtesten Marken der 16- bis 29-Jährigen geschafft, obwohl die Studienersteller betonen, dass die App als Top-Marke der Zukunft betrachtet wird.
Für weitere Details zur Studie hör dir den Audiobeitrag von Radio Summernight an.
Die bunte Filmcrew, gegründet im Jahr 2020, entfaltet nicht nur kreative Filmprojekte, sondern setzt sich aktiv für Inklusion ein. Marianne Ritter, Mitbegründerin des Vereins, schildert die Entstehung aus dem Wunsch nach einem Freizeitangebot. Inmitten einer vielfältigen Mitgliederschaft, darunter Michèle, die Menschen mit Sehbehinderungen unterstützt, und Michael, der bereits zum dritten Mal dabei ist, entstehen Projekte von Werbefilmen bis zu Sciencefiction-Filmen im Schnee. Ein wichtiger Aspekt des Vereins besteht darin, das Bewusstsein für körperliche und geistige Beeinträchtigungen zu schärfen. Positive Rückmeldungen kommen vor allem von den Eltern der Filmjugendlichen, die die Ausrichtung des Angebots schätzen. Michèle, selbst im Rollstuhl, betont die Bedeutung der Inklusion: “Hier sind alle herzlich willkommen, unabhängig von geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen.” Die Filmcrew hebt sich nicht nur durch ihre filmischen Projekte hervor, sondern auch durch die persönliche Entwicklung, die Mitglieder durch ihre Teilnahme erfahren. Michael teilt seine Erfahrungen als anfänglich ängstlicher Jugendlicher, der durch die Filmcrew mutiger wurde. Die Filmcrew steht ständig offen für neue Talente, insbesondere Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren. Die wöchentlichen Treffen im Roschtigen Hund in Aarau dienen der Planung, den Dreharbeiten und dem Schnitt. Die Premiere der Filme findet am 25.2. um 14 Uhr im kuk Aarau statt.
Das Zentrum Aktueller Kultur (ZAK) in Rapperswil-Jona ist wieder geöffnet. Das Kulturlokal ist zurück mit einem neuen und professionalisierten Konzept, einem jungen engagierten Team und zahlreichen Ideen. Dies nachdem die bisherigen Betreiber des ZAK im letzten Frühling die Schliessung des Hauses bekanntgaben.
Das ZAK gibt es seit 1999 und war schon immer ein Treffpunkt für Kulturbegeisterte. Zu seinen goldenen Zeiten traten in der Location Kreativschaffende aus der ganzen Schweiz und dem Ausland auf. Gleichzeitig bot das Kulturlokal schon immer eine Bühne für regionale Kultur.
Das alles war nur durch ehrenamtliches Engagement von Helferinnen und Helfer möglich. Doch dieses Konzept der Freiwilligkeit funktioniert heutzutage nicht mehr. Deshalb galt es, das ZAK zu reorganisieren und zu professionalisieren. Wie das Konzept des Kulturlokals heute aussieht und wer hinter dem ZAK steht, erfährst du in der neuen Folge des RSN-Kulturpodcasts.
Ein Abenteuer mit Langzeitwirkung. Mit vielen wunderschönen Erlebnissen, Strapazen, Überwindungen, überwältigende Freude bei Ankunft am Ziel. Interessante und schöne Bekanntschaften. Dies und vieles mehr erzähle ich euch in der 2. Sendung vom Camino Portugues. Bei Radio Summernight moderiert von Béatrice Bosshard.
Jeannine, 29 Jahre alt aus Thun, ist nicht nur eine professionelle Märchenerzählerin, sondern auch eine Geschichtenerzählerin des Lebens. Ihre Reise begann nach einer besonderen Veranstaltung in einer Schule, als ein Vater sie als die nächste Trudi Gerster bezeichnete. Diese Worte weckten in ihr den Wunsch, sich intensiver mit der Kunst des Märchenerzählens auseinanderzusetzen.
Trotz ihres Hauptberufs im kaufmännischen Bereich verfolgt sie leidenschaftlich ihre märchenhafte Berufung. Jeannine hat nicht nur das Grundlagenseminar absolviert, sondern auch eine zweijährige Ausbildung durchlaufen. Dabei erlernte sie die Vielfalt der Märchen, ihre Anpassung an verschiedene Altersgruppen und die Kunst der Erarbeitung.
Ihre Liebe zu Märchen geht über das Berufliche hinaus und wird von einem tiefen Respekt für die zeitlose Relevanz dieser Geschichten genährt. In einer Welt, die sich zunehmend über soziale Medien austauscht, sieht Jeannine die Märchen als eine kraftvolle Möglichkeit, grundlegende Themen anzusprechen.
Ihr Lieblingsmärchen, „D’Wurst und Mus“, spiegelt ihre Überzeugung wider, dass unabhängig von Hintergrund und Identität wahre Freundschaften entstehen können. Für Jeannine ist die Vorbereitung auf eine Märchenerzählung eine intime Auseinandersetzung mit dem Publikum – Alter, aktuelle Themen und das Ambiente spielen eine entscheidende Rolle.
Jeannine organisiert Veranstaltungen gemeinsam mit zwei Kollegen, bei denen sie nicht nur Märchen erzählen, sondern auch musikalisch begleiten. Märchen sind für sie mehr als Geschichten; sie sind Quellen von Mut und die Erinnerung daran, die Heldin der eigenen Geschichte zu sein.
Ein Märchen, das Jeannine in schweren Zeiten Kraft schenkt, ist “Hans Chueschwanz”. Ihr Anliegen ist es, das Bewusstsein für Schweizer Märchen zu stärken und das Klischee zu brechen, dass Märchen nur für Kinder seien. Jeannine zeigt, dass Geschichten, in denen Erwachsene in phantastische Welten eintauchen können, genauso fesselnd sind.
Ihre Erzählungen, oft aus vergangenen Zeiten, sind so zeitlos wie die Themen, die die Menschen auch heute noch beschäftigen. Jeannines schönste Erinnerung ist eine Märchenerzählung auf einer Hochzeit, in der die Stille und die Tränen in den Augen einer Frau zeigten, wie tief Märchen berühren können.
Entdecke mehr von Jeannines faszinierender Welt der Märchen in der neuesten Verotalk-Folge – überall, wo Podcasts verfügbar sind.
Robin Ciotta – Künstler aus Rapperswil-Jona spricht im Interview mit Radio Summernight von seinen aktuell ausgestellten Werken in Zürich. Er kritisiert die übermässige Handynutzung in unserer Gesellschaft. Er hat selbst vor einem Jahr teilweise bis zu 7 Stunden pro Tag am Handy verbracht und konnte nun auch durch die Kunst seinen Handykonsum verbessern. Der Vollblutnachwuchskünstler aus Rapperswil-Jona stellt noch bis am kommenden Sonntag, 28. Januar 2024 in Zürich aus.
Weitere Infos unter www.robinciotta.ch
Höre rein!
Architekt und Rockmusiker Roger Ricks aus Männendorf ZH verarbeitet persönliche Schicksalsschläge durch selbstgebaute Gitarren und emotionale Songs. Seine neueste Single “Sorry” ist ein Aufruf zur Selbstannahme und unterstützt gleichzeitig Strassenkinder in Ghana durch Spenden.
Es war ein Funke, der Mitte der Achtzigerjahre eine weltumspannende Jugendbewegung entfachte: der Techno. Erschwinglichere Synthesizer und andere Geräte ermöglichten es, elektronische Tanzmusik zu produzieren, die wie ein packender, schriller Farbtupfer im Alltag der Jugendlichen wirkte. Heute ist die Zürcher Technokultur Teil des immateriellen Unesco-Kulturerbes. Wenn man die Geschichte der Subkultur betrachtet, blickt man auf eine Geschichte der Rebellion, der Inklusion und vom Ausbruch aus den Zwängen unserer Gesellschaft.
Nun hat es der Techno ins Museum geschafft. Die Photobastei in Zürich stellt bis zum 31. März 2024 die Geschichte der “letzten Jugendbewegung”, wie der Techno auch genannt wird, auf zwei Etagen aus. Die Ausstellung versucht die Kultur fassbar zu machen, beschreibt ihre Herkunft und erklärt, wie sie sich im Wandel der Zeit weiterentwickelt hat.
Darüber habe ich mich mit Romano Zerbini unterhalten. Er ist Kurator der Ausstellung “Pulse of Techno” und war in seiner Jugend selbst Teil der Technoszene. Er erzählte mir, auf welchen Werten die Subkultur fusst, welche Auswirkungen der Mainstream auf sie hat und weshalb Zürich zu einer Technometropole in Europa wurde. Hör dir jetzt das gesamte Gespräch im Kulturpodcast an. (Alec Nedic)
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