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Wie gelingt digitale Transformation so, dass möglichst viele Menschen davon profitieren? In dieser Folge von Raumdigital spreche ich mit Susanne König von Powercoders über Integration, Resilienz und die Kompetenzen, die in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gefragt sind.
Powercoders unterstützt Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten dabei, in der Schweiz beruflich Fuss zu fassen. Im Zentrum stehen digitale Kompetenzen, praxisorientiertes Lernen, Social and Business Skills und der Zugang zu Unternehmen. Dabei hat sich das Ausbildungsmodell der Powercoders stetig weiterentwickelt: vom klassischen Coding-Bootcamp hin zu einem breiteren Verständnis von IT, Projektarbeit und dem kompetenten Einsatz von KI.
Das Gespräch geht neben der Arbeitsmarktintegration auch um Lernbereitschaft, Anpassungsfähigkeit und Resilienz . Fähigkeiten, die in Transformationsprozessen an Bedeutung gewinnen und angesichts von KI und Digitalisierung für immer mehr Menschen relevant werden.
Für Stadt- und Raumentwicklung stellt sich damit die Frage, wie digitale Transformation gestaltet werden kann, sodass neue Technologien nicht nur Effizienzgewinne ermöglichen, sondern auch gesellschaftliche Teilhabe fördern. Diskutiert werden die Rolle von Städten, Bildungsangeboten, Netzwerken, Coworking-Orten und gut erreichbaren Lernorten sowie die Frage, welche Voraussetzungen eine inklusive digitale Stadt erfüllen muss.
Gast: Susanne König
Warum funktionieren digitale Innovationen gerade in Kleinstädten der ländlichen Räume oft anders als in Grossstädten? Darüber spreche ich in der neuen Folge von Raumdigital mit Anja Reichert-Schick, die bei der Wüstenrot Stiftung die Themengebiete „Zukunftsfragen“ und „Bildung“ leitet, sowie Marie Neumüllers, Gründerin und Vorstandsmitglied der Berliner Urbanizers.
Im Gespräch wir deutlich, erfolgreiche Digitalisierung beginnt nicht bei der Technologie, sondern bei den konkreten Bedarfen von Kommunen und Menschen vor Ort. Gerade Kleinstädte verfügen über besondere Voraussetzungen, um digitale Lösungen pragmatisch und alltagsnah einzusetzen. Wie Anja Reichert-Schick es verdeutlicht sind "das große Pfund in ländlichen Räumen die Menschen (…) , die anpacken, die sich kümmern und deren Wirkung kann die Digitalisierung vervielfachen.“
Ein Thema der Folge ist auch jüngst von der Wüstenrot Stiftung veröffentlichte Spiel zu kommunalen Entwicklungsstrategien im digitalen Zeitalter. Das Spiel ermöglicht es Verwaltungen, Politik und weiteren Akteuren, unterschiedliche Rollen einzunehmen, Zielkonflikte zu erleben und digitale Entwicklungsstrategien praxisnah kennenzulernen. Dabei stehen konkrete Fragen im Vordergrund: Welche digitalen Werkzeuge helfen wirklich? Welche Ressourcen werden benötigt? Und wie können Kommunen langfristig handlungsfähig bleiben?
Das Gespräch beleuchtet zudem Herausforderungen wie Förderlogiken, Datenschutz, digitale Daseinsvorsorge oder interkommunale Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Praxisbeispiele, wie Digitalisierung Gemeinschaft stärken, Versorgung sichern und neue Perspektiven für ländliche Räume eröffnen kann.
Die Folge macht deutlich: Digitalisierung ist längst keine Zusatzaufgabe mehr, sondern Teil integrierter Gemeindeentwicklung. Gerade im ländlichen Raum entscheidet sich, wie digitale Transformation künftig gesellschaftlich wirksam gestaltet werden kann.
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Transparenzhinweis
In der 12. Folge spreche ich mit Thomas Hug-Di Lena, Geschäftsführer von Urbanista, Kolumnist zur Verkehrswende und LinkedIn Top Voice Mobilität. Er steht für eine Planung, die beim Menschen beginnt – nicht bei Verkehrsmitteln, Kennzahlen oder Infrastrukturen. Wir sprechen darüber, wie sich Städte verändern, wenn man zuerst fragt: Wer nutzt diesen Raum? Und was bestimmt ihn heute – und morgen?
Digitalisierung ist für Thomas kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um genauer hinzuschauen: durch Daten über Aufenthaltsqualität, durch digitale Beteiligungsformen und durch objektivierbare Beobachtungen. Gleichzeitig warnt er vor technikgläubiger Planung und betont das, was Digitalisierung nicht leisten kann: Beziehung, Vertrauen und Aushandlung.
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Wenn Fahrzeuge automatisiert fahren, verändert sich nicht nur der Verkehr – sondern auch Raumstrukturen, öffentliche Räume und die Aufgabe der Planung. Mit Julian Moritz Renninger (SBB) beleuchte ich, wie technische Innovationen, gesellschaftliche Erwartungen und planerische Verantwortung zusammenwirken, um nachhaltige Mobilität und kompakte Siedlungsstrukturen zu erreichen.
In der elften Folge von Raumdigital spreche ich mit Julian Moritz Renninger (SBB) über die räumlichen und planerischen Konsequenzen des automatisierten Fahrens. Ausgangspunkt ist das Pilotprojekt IAMO im Zürcher Furttal, eines der ersten Vorhaben in Europa, bei dem Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer unterwegs sein werden. Im Gespräch erörtern wir Chancen und Risiken des automatisierten Verfahrens für den öffentlichen Verkehr sowie die Folgen für Siedlung und Zersiedelung. Ein Schwerpunkt liegt auch auf Fragen der Governance und Regulierung: Wie können Raumplanung, Kantone und Gemeinden wirksame Rahmenbedingungen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung schaffen, um die Potenziale zu nutzen und negative Effekte begrenzen?
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Was macht KI mit unseren Städten und wie wird verändert KI die Planungsprozesse? Mit der Professorin Annette Spellerberg und dem Digitalisierungspraktiker Stefan Höffgen diskutiere ich über konkrete Anwendungen, räumliche Implikationen und welche Governance bei der Einführung von KI von Nöten ist.
Was bedeutet es, wenn der Einsatz KI neben abgegrenzten Reallaboren zunehmend zur Standardtechnologie in der Raumplanung wird? Mit Annette und Stefan diskutieren wir die Bedeutung von Datenzugänglichkeit und -ethik sowie die notwendige Governance für KI und welche Kompetenzen in Verwaltung und Planung von Nöten sind: Welche Raumveränderungen gehen mit Plattformökonomien einher? Wie verändern sich berufliche Rollen in der Planungspraxis? Und wie lässt sich sicherstellen, dass KI gemeinwohlorientiert und nachhaltig eingesetzt wird?
Zu dritt reflektieren wir die gemeinsame Arbeit im transdisziplinären Arbeitskreis „KI in der Raumentwicklung“ der ARL, der Wissenschaft und Praxis aus dem deutschsprachigen Raum zusammenführt – mit dem Ziel, konkrete Handlungsstrategien für Kommunen zu entwickeln. Es wird deutlich, dass es nicht reicht, KI als technische Lösungen zu betrachten. Entscheidend ist, wie Organisationen lernen, sich anpassen und strategisch entwickeln.
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disP Sonderausgabe
Veranstaltungshinweise
Mitglieder des Arbeitskreises
Positionspapier der ARL
Petra Hurtado plädiert dafür, in der Raumplanung die Zukunft weniger punktuell und linear zu denken, sondern vielmehr eine strategische Vorausschau zu betreiben. Als Chief Foresight & Knowledge Officer der American Planning Association (APA) ist sie verantwortlich für den jährlichen APA Trend Report for Planners.
In der aktuellen Folge des Podcast #Raumdigital sprechen wir darüber, welche Trends im aktuellen APA-Foresight-Report gesehen werden. Und welche Trends, ein sofortiges Handeln verlangen („Act Now“), eine mittelfristige Vorbereitung benötigen („Prepare“) oder sich aus noch schwachen Signalen disruptiv entwickeln können („Watch and Learn“).
Aus amerikanischer und europäischer Perspektive beleuchten wir planerische Herausforderungen sowie die Notwendigkeit der Dynamisierung der Planung und der Planungsprozesse - dies vom Gehsteig zum Weltraum.
Im Fokus steht zudem der Einsatz von KI: Welche konkreten räumlichen Wirkungen hat KI und welche besondere Verantwortung tragen Raumlanerinnen und Planer, um KI so zu gestalten, dass sie dem Gemeinwohl dient – anstatt bestehende Ungleichheiten zu verstärken.
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2022 APA Trend Report for Planners
OECD Report Measuring New Mobility
REAL CORP, International Conference on Urban Planning and Regional Development
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Zürich wurde erneut zur smartesten Stadt der Welt gekürt – auch dank ihrer gezielten Nutzung von KI in der Stadtverwaltung. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Paul Meyrat, Senior Digital Transformation Consultant der Stadt Zürich, über Chancen, Herausforderungen und die institutionellen Bedingungen für den KI-Einsatz im öffentlichen Sektor.
Das Gespräch zeigt: KI entfaltet ihr Potenzial nur dort, wo Daten vorhanden, sinnvoll Strukturen geschaffen und verantwortungsvoll genutzt werden. Oder wie Paul Meyrat es formuliert: „Wenn ihr von KI redet, solltet ihr zuerst von Daten reden.“ Datenschutz und Regulierung sind dabei kein Innovationshindernis, sondern ein integraler Bestandteil jeder Umsetzung. Gleichzeitig braucht es Kompetenzen auf allen Ebenen – von der Geschäftsleitung bis zu den operativen Mitarbeitenden – sowie eine Infrastruktur, die Sicherheit und Eigenständigkeit gewährleistet.
Der Podcast gibt Einblicke in den aktuellen Stand, schildert typische Herausforderungen und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Lernprozesse über Dienstabteilungen hinweg. Besonders kleinere Verwaltungen stehen vor der Frage, wie sie am digitalen Fortschritt partizipieren können – ohne ihre Ressourcen zu überfordern.
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Wie digitale Werkzeuge und Geodaten die Raumplanung in Bezug auf Energie effizienter und nachhaltiger gestalten, diskutiere ich in aktuellenn Folge Raumdigital mit Jessica Chaves und Matthias Galus vom Bundesamt für Energie. Von praktischen Tools bis zu innovativen Datenplattformen – im Podcast beschreiben sie, wie Raumplanerinnen und Raumplaner bei der Energiewende unterstützt werden.
Mit meinen Gästen vom BfE diskutiere ich, wie Geodaten und digitale Innovationen die Raumplanung verändern. Von Tools wie sonnendach.ch und kann-ich-bohren.ch bis hin zu offenen Daten wird gezeigt, wie Raumplanerinnen und Raumplaner die Energiewende aktiv gestalten können. Diese Werkzeuge bieten nicht nur die Möglichkeiten für eine nachhaltige Planung, sondern reduzieren auch den Zeitaufwand bei der Entscheidungsfindung und verbessern die Genauigkeit der Planungsprozesse.
Ein besonderer Fokus liegt auch auf Smart-Meter-Daten: Aggregierte Verbrauchsdaten auf Gemeinde- oder Kantonsebene eröffnen neue Perspektiven für die Verkehrs-, Quartiers- und Energieplanung. Diese Daten können genutzt werden, um Trends zu erkennen, Verhaltensmuster zu analysieren und zukünftige Bedarfe besser einzuschätzen. Gleichzeitig sorgen strenge Datenschutzmaßnahmen dafür, dass diese sensiblen Informationen sicher und anonymisiert bereitgestellt werden.
Zum Abschluss richtet Matthias Galus einen klaren Appell an die Raumplanung: „Ein bisschen mehr Drive an den Tag legen, das wäre top!"
Diese Folge des Podcast Raumdigital ist eine Kooperation mit der Fachpublikation COLLAGE des Fachverbands Schweizer Raumplaner/-innen (FSU). Die aktuelle COLLAGE 1/25 beschäftigt sich mit der Energiewende und der Stellenwert der Landschaft.
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Mit dem Philosophen Wolfgang M. Schröder spreche ich in dieser Folge über die Ethik der Digitalisierung. Wir reden über Selbst- und Fremdbestimmung in der Smart City, die Bedeutung physischer Orte in der digitalen Stadt sowie digitale Souveränität beim Umgang mit KI. Und zuweilen wird es auch Grundsätzlicher, aber "wenn sie mit einem Philosophen sprechen, muss man damit rechnen.", wie Wolfgang M. Schröder betont.
Zum Einstieg in das Gespräch klären wir die Abgrenzung von Ethik als Bauchgefühl gegenüber einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Ausgehend von Aristoteles Tugendlehre und der Kantischen Normenethik diskutieren wir, wie diese klassischen Modelle unsere heutige Sicht auf die Bewertung moderner Technologien prägen.
Ein besonderer Fokus liegt auf den ethischen Aspekten der Smart City: Wie beeinflusst die zunehmende Vernetzung und Datenabhängigkeit das urbane Leben? Wir beleuchten, wie wichtige Werte wie Privatsphäre, Resilienz und Nachhaltigkeit gerade im Kontext von KI ausgewogen berücksichtigt werden können und was dies für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bedeutet. In dieser Betrachtung diskutieren wir auch die Bedeutung physischer Orte in einer zunehmend digitalisierten Welt. Welche Rolle spielen sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Interaktion und das Gefühl von Gemeinschaft?
Bei all diesem hat eine digitalen Literacy eine besondere Bedeutung für die Stärkung der digitalen Souveränität. Nur so können Individuen und Gesellschaften befähigt werden, informierte und ethisch reflektierte Entscheidungen im Umgang mit Digitalisierung und KI zu treffen, um diese nachhaltig und menschenwürdig einzusetzen.
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In dieser Folge des Podcast Raumdigital spreche ich mit Ramon Göldi, Programmleiter Smart City Schaffhausen, und Sven Fitz, Leiter der Stabsstelle Klima und Umwelt in Schaffhausen, über Projekte, die Innovation für Nachhaltigkeit und Bürgernähe nutzen.
Ramon und Sven geben Einblicke in Entstehung und Projekte der Smart City Schaffhausen. Was mit ersten Projekten zu Mobilität und Verwaltung begann, wuchs auch durch den Austausch mit anderen Städten zur Smart City Strategie, die auf Bürgernähe und Lebensqualität setzt. Von energieeffizienten Gebäudesteuerungen über das Schwammstadt-Konzept bis hin zu innovativen Partizipationsmöglichkeiten zeigen sie auf, dass technologische Innovation gezielt eingesetzt werden kann, um Bürger nicht nur zu beteiligen, sondern aktiv in die Stadtgestaltung einzubinden.
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