Raumdigital - Der Podcast über Digitalisierung in der Raumentwicklung mit Dirk Engelke

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Raumdigital - Der Podcast über Digitalisierung in der Raumentwicklung mit Dirk Engelke episodes

  • Resilienz als Zukunftskompetenz: Was wir von Geflüchteten über digitale Transformation lernen können

    Wie gelingt digitale Transformation so, dass möglichst viele Menschen davon profitieren? In dieser Folge von Raumdigital spreche ich mit Susanne König von Powercoders über Integration, Resilienz und die Kompetenzen, die in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gefragt sind.

    Powercoders unterstützt Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten dabei, in der Schweiz beruflich Fuss zu fassen. Im Zentrum stehen digitale Kompetenzen, praxisorientiertes Lernen, Social and Business Skills und der Zugang zu Unternehmen. Dabei hat sich das Ausbildungsmodell der Powercoders stetig weiterentwickelt: vom klassischen Coding-Bootcamp hin zu einem breiteren Verständnis von IT, Projektarbeit und dem kompetenten Einsatz von KI.

    Das Gespräch geht neben der Arbeitsmarktintegration auch um Lernbereitschaft, Anpassungsfähigkeit und Resilienz . Fähigkeiten, die in Transformationsprozessen an Bedeutung gewinnen und angesichts von KI und Digitalisierung für immer mehr Menschen relevant werden.

    Für Stadt- und Raumentwicklung stellt sich damit die Frage, wie digitale Transformation gestaltet werden kann, sodass neue Technologien nicht nur Effizienzgewinne ermöglichen, sondern auch gesellschaftliche Teilhabe fördern. Diskutiert werden die Rolle von Städten, Bildungsangeboten, Netzwerken, Coworking-Orten und gut erreichbaren Lernorten sowie die Frage, welche Voraussetzungen eine inklusive digitale Stadt erfüllen muss.

    Gast: Susanne König

    Links: Powercoders

    39 min
  • Digitalisierung in ländlichen Räumen: Warum Kleinstädte die besseren Innovationstreiber sein können

    Warum funktionieren digitale Innovationen gerade in Kleinstädten der ländlichen Räume oft anders als in Grossstädten? Darüber spreche ich in der neuen Folge von Raumdigital mit Anja Reichert-Schick, die bei der Wüstenrot Stiftung die Themengebiete „Zukunftsfragen“ und „Bildung“ leitet, sowie Marie Neumüllers, Gründerin und Vorstandsmitglied der Berliner Urbanizers.

    Im Gespräch wir deutlich, erfolgreiche Digitalisierung beginnt nicht bei der Technologie, sondern bei den konkreten Bedarfen von Kommunen und Menschen vor Ort. Gerade Kleinstädte verfügen über besondere Voraussetzungen, um digitale Lösungen pragmatisch und alltagsnah einzusetzen. Wie Anja Reichert-Schick es verdeutlicht sind "das große Pfund in ländlichen Räumen die Menschen (…) , die anpacken, die sich kümmern und deren Wirkung kann die Digitalisierung vervielfachen.“

    Ein Thema der Folge ist auch jüngst von der Wüstenrot Stiftung veröffentlichte Spiel zu kommunalen Entwicklungsstrategien im digitalen Zeitalter. Das Spiel ermöglicht es Verwaltungen, Politik und weiteren Akteuren, unterschiedliche Rollen einzunehmen, Zielkonflikte zu erleben und digitale Entwicklungsstrategien praxisnah kennenzulernen. Dabei stehen konkrete Fragen im Vordergrund: Welche digitalen Werkzeuge helfen wirklich? Welche Ressourcen werden benötigt? Und wie können Kommunen langfristig handlungsfähig bleiben?

    Das Gespräch beleuchtet zudem Herausforderungen wie Förderlogiken, Datenschutz, digitale Daseinsvorsorge oder interkommunale Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Praxisbeispiele, wie Digitalisierung Gemeinschaft stärken, Versorgung sichern und neue Perspektiven für ländliche Räume eröffnen kann.

    Die Folge macht deutlich: Digitalisierung ist längst keine Zusatzaufgabe mehr, sondern Teil integrierter Gemeindeentwicklung. Gerade im ländlichen Raum entscheidet sich, wie digitale Transformation künftig gesellschaftlich wirksam gestaltet werden kann.

    Kapitelmarken

    00:00 Warum Digitalisierung in Kleinstädten anders funktioniert
    12:11 Bedarfsorientierung statt Techniklogik
    21:53 Das Spiel als Werkzeug für kommunale Entwicklungsstrategien
    31:35 Förderlogik und kommunale Zusammenarbeit
    41:05 Digitalisierung als Zukunftsfrage des ländlichen Raums

    Gäste

    • Anja Reichert-Schick
    • Marie Neumüllers

    Links

    • Informationen und Bestellung Spiel

    Transparenzhinweis

    Das Spiel zu kommunalen Entwicklungsstrategien im digitalen Zeitalter entstand in einem von der Wüstenrot Stiftung geförderten und von Urbanizers geleiteten Projekt, in dessen Begleitkreis ich mitwirken durfte.

    52 min
  • Planen für Menschen – und wie Digitalisierung dabei hilft

    In der 12. Folge spreche ich mit Thomas Hug-Di Lena, Geschäftsführer von Urbanista, Kolumnist zur Verkehrswende und LinkedIn Top Voice Mobilität. Er steht für eine Planung, die beim Menschen beginnt – nicht bei Verkehrsmitteln, Kennzahlen oder Infrastrukturen. Wir sprechen darüber, wie sich Städte verändern, wenn man zuerst fragt: Wer nutzt diesen Raum? Und was bestimmt ihn heute – und morgen?

    Digitalisierung ist für Thomas kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um genauer hinzuschauen: durch Daten über Aufenthaltsqualität, durch digitale Beteiligungsformen und durch objektivierbare Beobachtungen. Gleichzeitig warnt er vor technikgläubiger Planung und betont das, was Digitalisierung nicht leisten kann: Beziehung, Vertrauen und Aushandlung.

    Kapitelmarken

    00:00 Wie digitale Werkzeuge die Planung verändern
    12:36 Man lernt mit Daten, man sieht mit Daten
    27:57 Digitale Beteiligung und Repräsentativität
    31:37 Datenspende, Vertrauen und Verantwortung
    45:39 Grenzen digitaler Beteiligung und der Wert des Analogen
    00:03 Strassenraum neu verhandeln und die Zukunft der Planung

    Gast

    • Thomas Hug-Di Lena

    Links

    • Kolumne Verkehrswende Tsüri
    • Pilotquartier Netto-Null
    • Velobserver
    • Studie Gemeindeversammlungen vom Zentrum für Demokratie Aargauer

    56 min
  • Automatisiertes Fahren - Wie sich Mobilität, Raum und Planung neu definieren

    Wenn Fahrzeuge automatisiert fahren, verändert sich nicht nur der Verkehr – sondern auch Raumstrukturen, öffentliche Räume und die Aufgabe der Planung. Mit Julian Moritz Renninger (SBB) beleuchte ich, wie technische Innovationen, gesellschaftliche Erwartungen und planerische Verantwortung zusammenwirken, um nachhaltige Mobilität und kompakte Siedlungsstrukturen zu erreichen.

    In der elften Folge von Raumdigital spreche ich mit Julian Moritz Renninger (SBB) über die räumlichen und planerischen Konsequenzen des automatisierten Fahrens. Ausgangspunkt ist das Pilotprojekt IAMO im Zürcher Furttal, eines der ersten Vorhaben in Europa, bei dem Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer unterwegs sein werden. Im Gespräch erörtern wir Chancen und Risiken des automatisierten Verfahrens für den öffentlichen Verkehr sowie die Folgen für Siedlung und Zersiedelung. Ein Schwerpunkt liegt auch auf Fragen der Governance und Regulierung: Wie können Raumplanung, Kantone und Gemeinden wirksame Rahmenbedingungen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung schaffen, um die Potenziale zu nutzen und negative Effekte begrenzen?

    Kapitelmarken

    00:00 Automatisiertes Fahren und die Transformation der Mobilität
    09:05 Technologische Grundlagen und aktuelle Entwicklungen
    18:50 Räumliche Konsequenzen: Wie verändert sich der Raum durch automatisiertes Fahren?
    30:05 Herausforderungen für die Planung und die Profession
    38:42 Regulierung, Governance und strategische Weichenstellungen

    Gast

    Julian Moritz Renninger

    Link

    Pilotprojekt «Intelligente automatisierte Mobilität» IAMO

    49 min
  • KI in der Raumentwicklung - Vom Reallabor zur Alltagsanwendung

    Was macht KI mit unseren Städten und wie wird verändert KI die Planungsprozesse? Mit der Professorin Annette Spellerberg und dem Digitalisierungspraktiker Stefan Höffgen diskutiere ich über konkrete Anwendungen, räumliche Implikationen und welche Governance bei der Einführung von KI von Nöten ist.

    Was bedeutet es, wenn der Einsatz KI neben abgegrenzten Reallaboren zunehmend zur Standardtechnologie in der Raumplanung wird? Mit Annette und Stefan diskutieren wir die Bedeutung von Datenzugänglichkeit und -ethik sowie die notwendige Governance für KI und welche Kompetenzen in Verwaltung und Planung von Nöten sind: Welche Raumveränderungen gehen mit Plattformökonomien einher? Wie verändern sich berufliche Rollen in der Planungspraxis? Und wie lässt sich sicherstellen, dass KI gemeinwohlorientiert und nachhaltig eingesetzt wird?

    Zu dritt reflektieren wir die gemeinsame Arbeit im transdisziplinären Arbeitskreis „KI in der Raumentwicklung“ der ARL, der Wissenschaft und Praxis aus dem deutschsprachigen Raum zusammenführt – mit dem Ziel, konkrete Handlungsstrategien für Kommunen zu entwickeln. Es wird deutlich, dass es nicht reicht, KI als technische Lösungen zu betrachten. Entscheidend ist, wie Organisationen lernen, sich anpassen und strategisch entwickeln.

    Kapitelmarken

    00:00 Raumplanung trifft KI
    08:08 Flughafen Tegel als Reallabor für KI in der Stadtentwicklung
    15:02 Daten, Plattformen und Zugänge
    23:43 Dialog- und Reflexion: Erkenntnisse aus dem Arbeitskreis
    26:55 KI und Mobilität zwischen Vision und Anwendung
    29:01 Governance von KI
    35:08 In fünf Stufen fit für KI
    43:44 Kompetenzen für die digitale Raumplanung

    Gäste

    • Annette Spellerberg, RPTU Kaiserslautern-Landau
    • Stefan Höffken, Tegel Projekt GmbH

    disP Sonderausgabe

    • KI in der Raumplanung

    Veranstaltungshinweise

    • 05.06.25, Berlin
    • Wien und Zürich folgen

    Mitglieder des Arbeitskreises

    • Klaus Beckmann, KJB Kommunalforschung
    • Emilia Bruck, TU Wien
    • Dirk Engelke, Ostschweizer Fachhochschule - OST
    • Stefan Höffken, Tegel Projekt GmbH
    • Martina Hülz, ARL
    • Florian Koch, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin
    • Jens Libbe, Deutsches Institut für Urbanistik - difu
    • Martin Memmel, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
    • Frank Othengrafen, TU Dortmund
    • Annette Spellerberg, RPTU Kaiserslautern-Landau
    • Eva Schweitzer, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung - bbsr
    • Eva Reinecke, Stadt Hamm

    Positionspapier der ARL

    Künstliche Intelligenz in der Raumentwicklung

    55 min
  • Mit der Zukunft für die Zukunft planen

    Petra Hurtado plädiert dafür, in der Raumplanung die Zukunft weniger punktuell und linear zu denken, sondern vielmehr eine strategische Vorausschau zu betreiben. Als Chief Foresight & Knowledge Officer der American Planning Association (APA) ist sie verantwortlich für den jährlichen APA Trend Report for Planners.

    In der aktuellen Folge des Podcast #Raumdigital sprechen wir darüber, welche Trends im aktuellen APA-Foresight-Report gesehen werden. Und welche Trends, ein sofortiges Handeln verlangen („Act Now“), eine mittelfristige Vorbereitung benötigen („Prepare“) oder sich aus noch schwachen Signalen disruptiv entwickeln können („Watch and Learn“).

    Aus amerikanischer und europäischer Perspektive beleuchten wir planerische Herausforderungen sowie die Notwendigkeit der Dynamisierung der Planung und der Planungsprozesse - dies vom Gehsteig zum Weltraum.

    Im Fokus steht zudem der Einsatz von KI: Welche konkreten räumlichen Wirkungen hat KI und welche besondere Verantwortung tragen Raumlanerinnen und Planer, um KI so zu gestalten, dass sie dem Gemeinwohl dient – anstatt bestehende Ungleichheiten zu verstärken.

    Kapitelmarken

    00:00 Planen mit der Zukunft
    05:59 Raumplanung und Weltraum
    13:25 Neue Realitäten im öffentlichen Raum
    24:31 KI: Raumplanung in der Verantwortung
    35:06 Upskilling und Dynamik in der Planung
    47:59 Autonome Mobilität in der Luft und am Boden

    Gast

    Petra Hurtado, Chief Foresight & Knowledge Officer APA
    Der Podcast wurde live auf der REAL CORP in Graz aufgezeichnet.

    Links

    2025 APA Trend Report for Planners

    2022 APA Trend Report for Planners

    OECD Report Measuring New Mobility

    REAL CORP, International Conference on Urban Planning and Regional Development

    in the Information Society

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    58 min
  • Zwischen Innovation und Verantwortung - Einsatz von KI in der Stadt Zürich

    Zürich wurde erneut zur smartesten Stadt der Welt gekürt – auch dank ihrer gezielten Nutzung von KI in der Stadtverwaltung. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Paul Meyrat, Senior Digital Transformation Consultant der Stadt Zürich, über Chancen, Herausforderungen und die institutionellen Bedingungen für den KI-Einsatz im öffentlichen Sektor.

    Das Gespräch zeigt: KI entfaltet ihr Potenzial nur dort, wo Daten vorhanden, sinnvoll Strukturen geschaffen und verantwortungsvoll genutzt werden. Oder wie Paul Meyrat es formuliert: „Wenn ihr von KI redet, solltet ihr zuerst von Daten reden.“ Datenschutz und Regulierung sind dabei kein Innovationshindernis, sondern ein integraler Bestandteil jeder Umsetzung. Gleichzeitig braucht es Kompetenzen auf allen Ebenen – von der Geschäftsleitung bis zu den operativen Mitarbeitenden – sowie eine Infrastruktur, die Sicherheit und Eigenständigkeit gewährleistet.

    Der Podcast gibt Einblicke in den aktuellen Stand, schildert typische Herausforderungen und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Lernprozesse über Dienstabteilungen hinweg. Besonders kleinere Verwaltungen stehen vor der Frage, wie sie am digitalen Fortschritt partizipieren können – ohne ihre Ressourcen zu überfordern.

    Kapitelmarken

    0:04:42 KI-Anwendungen in der Stadt Zürich: Einsatzbereiche und erste Erfahrungen
    0:10:30 Innovationswege, gute Use Cases und eine passende Infrastruktur für den Aufbau von KI
    0:20:03 Datenschutz als Schlüsselthema: Wie KI verantwortungsvoll in der Verwaltung eingesetzt werden kann
    0:29:02 Regulierung von KI in der Schweiz: Zwischen Menschenrechten und Innovationsfreiheit
    0:35:26 Regulierungsansätze für die Raumplanung: Die fachlichen, technologischen und juristischen Anforderungen zusammenbringen
    0:44:06 Weiterbildung als essenzieller Teil der organisationalen Transformation durch KI
    1:03:00 Ausblick: Wie KI die Handlungslogik und das Selbstverständnis der Verwaltung verändert

    Gast

    Paul Meyrat

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    56 min
  • Energie und Raumplanung im Dialog

    Wie digitale Werkzeuge und Geodaten die Raumplanung in Bezug auf Energie effizienter und nachhaltiger gestalten, diskutiere ich in aktuellenn Folge Raumdigital mit Jessica Chaves und Matthias Galus vom Bundesamt für Energie. Von praktischen Tools bis zu innovativen Datenplattformen – im Podcast beschreiben sie, wie Raumplanerinnen und Raumplaner bei der Energiewende unterstützt werden.

    Mit meinen Gästen vom BfE diskutiere ich, wie Geodaten und digitale Innovationen die Raumplanung verändern. Von Tools wie sonnendach.ch und kann-ich-bohren.ch bis hin zu offenen Daten wird gezeigt, wie Raumplanerinnen und Raumplaner die Energiewende aktiv gestalten können. Diese Werkzeuge bieten nicht nur die Möglichkeiten für eine nachhaltige Planung, sondern reduzieren auch den Zeitaufwand bei der Entscheidungsfindung und verbessern die Genauigkeit der Planungsprozesse.

    Ein besonderer Fokus liegt auch auf Smart-Meter-Daten: Aggregierte Verbrauchsdaten auf Gemeinde- oder Kantonsebene eröffnen neue Perspektiven für die Verkehrs-, Quartiers- und Energieplanung. Diese Daten können genutzt werden, um Trends zu erkennen, Verhaltensmuster zu analysieren und zukünftige Bedarfe besser einzuschätzen. Gleichzeitig sorgen strenge Datenschutzmaßnahmen dafür, dass diese sensiblen Informationen sicher und anonymisiert bereitgestellt werden.

    Zum Abschluss richtet Matthias Galus einen klaren Appell an die Raumplanung: „Ein bisschen mehr Drive an den Tag legen, das wäre top!"

    Diese Folge des Podcast Raumdigital ist eine Kooperation mit der Fachpublikation COLLAGE des Fachverbands Schweizer Raumplaner/-innen (FSU). Die aktuelle COLLAGE 1/25 beschäftigt sich mit der Energiewende und der Stellenwert der Landschaft.

    Kapitelmarken

    00:00 Schnittstellen von Raumplanung und Energieplanung
    06:28 Geoinformation und digitale Innovation
    19:44 Geodaten für die Raumplanung
    36:18 Zukunft der Energie- und Geodatennutzung
    46:18 Ausblick und Apell

    Links

    • https://energiedashboard.ch
    • https://ich-tanke-strom.ch
    • https://kann-ich-bohren.ch
    • https://sonnendach.ch
    • https://sharedmobility.ch
    • https://map.geo.admin.ch
    • https://opendata.swiss
    • https://erneuerbarheizen.ch
    • Impulsberatung
    • Alpine Solaranlagen
    • Geodaten als Basis für vertrauenswürdige Datenräume
    • Gäste

      • Matthias Galus, Leiter Sektion Geoinformation und Digitale Innovation
      • Jessica Chaves, Fachspezialistin Geoinformation
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        54 min
      • Von Menschen, Orten und Daten - Ethik der Digitalisierung

        Mit dem Philosophen Wolfgang M. Schröder spreche ich in dieser Folge über die Ethik der Digitalisierung. Wir reden über Selbst- und Fremdbestimmung in der Smart City, die Bedeutung physischer Orte in der digitalen Stadt sowie digitale Souveränität beim Umgang mit KI. Und zuweilen wird es auch Grundsätzlicher, aber "wenn sie mit einem Philosophen sprechen, muss man damit rechnen.", wie Wolfgang M. Schröder betont.

        Zum Einstieg in das Gespräch klären wir die Abgrenzung von Ethik als Bauchgefühl gegenüber einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Ausgehend von Aristoteles Tugendlehre und der Kantischen Normenethik diskutieren wir, wie diese klassischen Modelle unsere heutige Sicht auf die Bewertung moderner Technologien prägen.

        Ein besonderer Fokus liegt auf den ethischen Aspekten der Smart City: Wie beeinflusst die zunehmende Vernetzung und Datenabhängigkeit das urbane Leben? Wir beleuchten, wie wichtige Werte wie Privatsphäre, Resilienz und Nachhaltigkeit gerade im Kontext von KI ausgewogen berücksichtigt werden können und was dies für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bedeutet. In dieser Betrachtung diskutieren wir auch die Bedeutung physischer Orte in einer zunehmend digitalisierten Welt. Welche Rolle spielen sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Interaktion und das Gefühl von Gemeinschaft?

        Bei all diesem hat eine digitalen Literacy eine besondere Bedeutung für die Stärkung der digitalen Souveränität. Nur so können Individuen und Gesellschaften befähigt werden, informierte und ethisch reflektierte Entscheidungen im Umgang mit Digitalisierung und KI zu treffen, um diese nachhaltig und menschenwürdig einzusetzen.

        Kapitelmarken

        12:27 Ethik im Zeitalter der Digitalisierung
        24:52 Selbst- und Fremdbestimmung in der Smart City
        28:50 Bedeutung physischer Orte in der digitalen Stadt
        34:27 Digitale Literacy im Umgang mit Digitalisierung und KI
        40:34 Digitale Souveränität und Privatsphäre
        59:07 Demokratie als aktives Bürgersein

        Gast

        Wolfgang M. Schröder

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        50 min
      • Nachhaltigkeit trifft Mitwirkung, die Smart City Schaffhausen

        In dieser Folge des Podcast Raumdigital spreche ich mit Ramon Göldi, Programmleiter Smart City Schaffhausen, und Sven Fitz, Leiter der Stabsstelle Klima und Umwelt in Schaffhausen, über Projekte, die Innovation für Nachhaltigkeit und Bürgernähe nutzen.

        Ramon und Sven geben Einblicke in Entstehung und Projekte der Smart City Schaffhausen. Was mit ersten Projekten zu Mobilität und Verwaltung begann, wuchs auch durch den Austausch mit anderen Städten zur Smart City Strategie, die auf Bürgernähe und Lebensqualität setzt. Von energieeffizienten Gebäudesteuerungen über das Schwammstadt-Konzept bis hin zu innovativen Partizipationsmöglichkeiten zeigen sie auf, dass technologische Innovation gezielt eingesetzt werden kann, um Bürger nicht nur zu beteiligen, sondern aktiv in die Stadtgestaltung einzubinden.

        Kapitelmarken

        00:00 Entstehung und Strategie der Smart City Schaffhausen
        06:23 Klima und Energie: Nachhaltigkeit in der Smart City
        12:04 Schwammstadt und Monitoring Smart City Projekte
        21:48 Bürgerzentrierte Innovation: Alltagserleichterung und Nachhaltigkeit
        30:26 Einbindung durch Technologie: Bürger als aktive Stadtgestalter
        39:48 Zukunftsvision und Zusammenarbeit

        Links

        • Projektportal Smart City Schaffhausen
        • Smart City Strategie Schaffhausen
        • Klimastrategie der Stadt Schaffhausen
        • Smart City Hub
        • Smart City Wheel von Boyd Cohen
        • Projekt Monitoring Schwammstadt-Massnahmen
        • Projekt KI-basierte Bibliotheksassistenz SHAI
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          50 min

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        Wie digital ist die Raumplanung? Kann Technologie nachhaltige Entwicklung befördern? Was lässt sich aus Piloten lernen? Der Podcast Raumdigital führt dich an die Schnittstelle von Raumentwicklung und Technologie. In Projektvorstellungen und persönlichen Berichten gibt der Podcast Einblicke, wie Digitalisierung für eine nachhaltige Gestaltung unserer Städte und Dörfer genutzt werden kann.