Re-Source: Leben als Spielraum
Download on the App Store

Re-Source: Leben als Spielraum episodes

  • Kind sein – und was wir verlernen
    Spontan, einfach und frei sein · Re-Source Gespräch #11

    Kinder sollen vieles lernen.

    Gleichzeitig bringen sie etwas Wesentliches von Natur aus mit:

    Spontanität ist von Anfang an da.
    Lust am Erkunden und Ausprobieren.
    Direktes Erleben. Freier Gefühlsausdruck.

    Mit der Zeit wird all das überlagert:

    Wir lernen Bewertungen.

    Richtig und falsch.
    Die Frage, wie wir wirken.

    Damit entsteht ein Abstand

    zwischen Impuls und Ausdruck.

    Was vorher unmittelbar war,

    wird gefiltert, zensiert, angepasst.

    Der Spielraum verengt sich.

    Was erweitert ihn?

    Zusammenspiel.
    Bewegung.
    Natur.
    Stille.

    Gespräch 11

    Mehr Informationen:

    https://dittmar-kruse.com/re-source

    17 min
  • Wie finde ich, was ich liebe?
    Ganze Aufmerksamkeit im Tun · Re-Source Gespräch #10

    Wie finde ich heraus, was ich wirklich liebe – bei all den Möglichkeiten?

    Viele Interessen, viele Optionen.

    Doch die Suche nach der „richtigen Entscheidung“ führt oft eher zu Unruhe als zu Klarheit.

    Im Gespräch zeigt sich eine andere Perspektive:

    Freude und Sinn entstehen nicht erst durch die Wahl selbst –

    sondern durch die Art der Aufmerksamkeit, mit der du etwas tust.

    Achtsamkeit im Moment macht erfahrbar,

    was sich lebendig und stimmig anfühlt.

    Das Denken dagegen vergleicht ständig:

    Könnte es nicht noch besser sein?
    Was gäbe es sonst noch?

    So verliert das, was gerade da ist, leicht an Wert.

    Eine einfache Orientierung wird sichtbar:

    nicht die perfekte Entscheidung,
    sondern das unmittelbare Erleben im Tun.

    👉 Woran merkst du, was wirklich passt?

    Darum geht es in diesem Gespräch.

    Re-Source – Leben als Spielraum

    Gespräch 10

    Mehr Informationen:

    https://dittmar-kruse.com/re-source

    14 min
  • Geschieht das Leben – oder wirkst du mit?
    Erleben als Orientierung · Re-Source Gespräch #9

    Viele halten sich für Entscheider ihres Lebens.

    Und gleichzeitig zeigt sich im Alltag: Vieles geschieht einfach.

    In diesem Gespräch wird dieses Spannungsfeld ausgehend von konkreten Situationen erkundet.

    Ein Reifenschaden, alltägliche Handlungen oder wiederkehrende Muster in Beziehungen machen sichtbar, dass Handeln nicht isoliert entsteht, sondern im Zusammenspiel von Organismus, Aufmerksamkeit und Gewohnheit.

    Dabei rückt eine vertraute Vorstellung in den Blick:

    das „Ich“ als Entscheider.
    Im Gespräch zeigt sich, dass dieses „Ich“ eher ein gedanklicher Bezugspunkt sein kann – hilfreich zur Orientierung, aber nicht identisch mit dem, was im Erleben tatsächlich geschieht.

    So verschiebt sich die Frage:

    weg von der Suche nach Kontrolle oder Erklärung –
    hin zu einer unmittelbaren Orientierung im Moment.

    Im direkten Erleben zeigt sich ein Spielraum:

    für Wahrnehmung, für neue Möglichkeiten und für ein lebensfreundliches Zusammenspiel mit dem, was ist.

    Themen:

    · Entscheider oder Geschehen – ein scheinbarer Gegensatz

    · Handeln als Ausdruck des Organismus
    · Aufmerksamkeit, Gewohnheiten und Muster
    · das „Ich“ als gedanklicher Bezugspunkt
    · Wiederholungen in Beziehungen
    · Selbstwirksamkeit und ihre Grenzen
    · Orientierung im gegenwärtigen Erleben
    · Spielraum und lebensfreundliches Handeln

    Mehr Informationen:

    https://dittmar-kruse.com/re-source

    15 min
  • Wie Beziehungen scheitern – und aufblühen
    Lebendiger Kontakt · Re-Source Gespräch #8

    Beziehungen beginnen oft lebendig, offen und intensiv.

    Und verändern sich mit der Zeit: Was zunächst frisch erscheint, wird vertraut – und verliert dabei manchmal an Lebendigkeit.

    In diesem Gespräch geht es um einen inneren Mechanismus, der dabei eine zentrale Rolle spielt:

    eine Art der Aufmerksamkeit, die das Erleben entwertet.

    Der Blick verschiebt sich vom unmittelbaren Kontakt hin zu Gewohnheit, Vergleich und Distanz.

    Aus Begegnung wird Bekanntheit, aus Nähe wird ein Objekt unter vielen Möglichkeiten.

    Das Gespräch zeigt, wie dieser Wechsel der Aufmerksamkeit geschieht – und wie sich Erleben verändert, wenn Wahrnehmung wieder unmittelbar wird.

    Nicht durch etwas Neues im Außen, sondern durch frische Aufmerksamkeit im Kontakt.

    Themen:

    · Beziehungen und Kennenlernen als lebendige Erfahrung

    · Aufmerksamkeit und ihre Veränderung im Verlauf von Beziehungen
    · Gewohnheit und das Gefühl von „kenne ich schon“
    · Vergleich, Optionen und Konsumentenhaltung
    · Entwertung im Erleben und Distanz im Kontakt
    · frische Wahrnehmung und unmittelbares Erleben
    · Lebendigkeit im Vertrauten entdecken

    Mehr Informationen:

    https://dittmar-kruse.com/re-source

    18 min
  • Sinn(e) des Lebens – Spielraum und Entfaltung
    Leben erlebt · Re-Source Gespräch #7

    Der Sinn des Lebens gehört zu den großen Fragen, die Menschen stellen.

    In diesem Gespräch entfaltet sich eine Perspektive, in der Leben als Prozess erscheint: Es erweitert seinen Spielraum, entwickelt immer mehr Möglichkeiten und erlebt sich selbst durch die Lebewesen, die Teil dieses Prozesses sind.

    Menschen können wahrnehmen, entdecken, lernen und zusammenwirken. In diesem Sinn sind wir gewissermaßen die Augen, Ohren und Fühler des Lebens. Durch uns entsteht Erfahrung, Begegnung und gemeinsames Entdecken.

    Das Gespräch führt von der persönlichen Frage nach Sinn zu einer größeren Perspektive auf Evolution, Lebendigkeit und Vielfalt – und zu der Erfahrung, dass Sinn im Erleben selbst spürbar wird.

    Themen:

    ·Sinn des Lebens als gelebte Erfahrung

    ·Spielraum, Möglichkeiten und Evolution

    ·wir als „Sinnesorgane“ des Lebens

    ·Flow, Präsenz und Entdeckerlust

    ·Sicherheit und Freiheit als Grundlage von Entwicklung

    ·lebensfreundlich leben

    ·Vielfalt der Perspektiven

    Mehr Informationen:

    https://dittmar-kruse.com/re-source

    15 min
  • Ego - eine Erfindung?
    Das Ich als Konstrukt · Re-Source Gespräch #6

    Oft wird vom „Ego“ gesprochen, als wäre es eine eigene Instanz – etwas, das man überwinden oder auflösen sollte.

    Aber was ist mit diesem Wort eigentlich gemeint?

    Im Gespräch schauen wir darauf, wie der Begriff „Ego“ in verschiedenen Kontexten verwendet wird und warum er leicht missverständlich wird. Ausgangspunkt ist die einfache Beobachtung, dass „Ego“ ursprünglich einfach „Ich“ bedeutet – ein Wort, das im Alltag als praktisches sprachliches Kürzel dient.

    Missverständlich wird der Begriff dort, wo aus diesem Wort eine scheinbare Instanz gemacht wird.

    Das Gespräch lädt dazu ein, Begriffe wie „Ego“ oder „das Ich“ nicht ungeprüft als etwas Reales anzunehmen, sondern genauer hinzuschauen, wie Sprache, Denken und Erleben zusammenwirken.

    Themen:

    • „Ego“ als scheinbare Instanz

    • „Ich“ als praktisches Kürzel

    • wie das Denken aus Erfahrungen eine Selbstsimulation erzeugt

    • unterschiedliche Bedeutungen von „Ego“ in Spiritualität, Psychologie und Alltag

    • was mit „wahrem Selbst“ gemeint sein kann

    • wie unmittelbares Erleben sich von gedanklichen Beschreibungen unterscheidet

    • Mehr Informationen:

      https://dittmar-kruse.com/re-source

      10 min
    • Tiefe bleibt – vom Sonnenuntergang zur E-Mail
      Re-Source Gespräch

      Erleben von Weite – und dann E-Mails, Arbeit, Themen.

      Sind das zwei Welten?

      Oder bewegt sich nur die Aufmerksamkeit?

      Ausgangspunkt ist ein einfacher Kontrast:

      Sonnenuntergang und ein spielender Hund – dann das Formulieren einer Mail.

      Daraus entsteht eine zentrale Frage:

      Verschwindet Tiefe wirklich?
      Oder ist sie das, was jede Bewegung der Aufmerksamkeit erlebt?

      Wir sprechen darüber,

      – dass die „tiefere Welt“ frei von Themen ist

      – wie sich Aufmerksamkeit zwischen Weite und Fokus bewegt
      – weshalb Verengung kein Verlust von Tiefe ist
      – was beim Konzentrieren geschieht
      – warum Sehnsucht nach Tiefe hilfreich sein kann
      – was bleibt, während sich Erleben verändert

      Ein Gespräch über Aufmerksamkeit, Themenlosigkeit und die Lebendigkeit, die sich in jeder Erfahrung bewegt.

      Mehr Informationen:

      https://dittmar-kruse.com/re-source

      14 min
    • Still im Kopf, wach im Moment
      Re-Source Gespräch

      Wie lernt das Denken, wann es Pause hat?

      Woher kommt "Timing": das Gefühl für den richtigen Zeitpunkt?

      Ausgangspunkt ist eine einfache Szene:

      Mitten im Ausruhen meldet sich die Arbeit. Der Strand ist da – und das Denken auch.

      Wir sprechen darüber,

      – warum Denken eine Gewohnheit ist und trotzdem lernfähig bleibt

      – wie ein Dialog mit dem Denken Orientierung schaffen kann
      – was „halbautomatisch“ bedeutet
      – wie körperliche Aufmerksamkeit (Puls, Sinneseindrücke) das Denken relativiert
      – warum Erleben und Erzählen nicht dasselbe sind
      – was Menschen als wesentlich erinnern
      – warum weniger Bedingungen mehr Präsenz ermöglichen

      Ein Gespräch über Präsenz, Timing und einen kooperativen Umgang mit Denken.

      **Mehr Informationen: **

      https://dittmar-kruse.com/re-source

      26 min
    • Antreiber-Gedanken – und der Frieden dahinter
      Re-Source Gespräch

      Wie gehe ich mit der inneren Stimme um, die ständig Produktivität fordert – selbst wenn ich krank bin oder Ruhe brauche?

      In dieser Folge sprechen wir über Antreiber-Gedanken, Leistungsdruck und die Frage, warum es oft nicht hilfreich ist, diese Stimme „loswerden“ zu wollen.

      Statt Kampf geht es um Klarheit:

      – Woher kommen diese inneren Forderungen?

      – Welche Bedürfnisse stecken dahinter – Sicherheit, Anerkennung, Fürsorge?
      – Warum ist Regeneration Teil von Leistungsfähigkeit?
      – Wie können alte innere Stimmen erkannt und aktualisiert werden?
      – Was passiert, wenn wir für einen Moment alle Bedingungen loslassen?

      Anhand von Beispielen aus Arbeit, Schlaf und Meditation wird deutlich:

      Denken ist nicht der Feind – aber es braucht einen angemessenen Platz.

      Ein Gespräch über Produktivität, Klarheit und inneren Frieden vor den Gedanken.

      **Mehr Informationen: **

      https://dittmar-kruse.com/re-source

      22 min
    • Muss-Allergie & Tun aus Liebe
      Experiment | Re-Source

      In dieser Solo-Folge geht es um ein Experiment zum Thema „Muss-Allergie“ –

      also um das innere Denken in „Ich muss …“ und die oft unmittelbare körperliche Wirkung davon: Druck, Anspannung, Widerstand, schlechte Laune.

      Im ersten Teil des Experiments geht es darum, ein konkretes „Muss“ im eigenen Alltag zu wählen und zu erforschen, wie der Organismus darauf reagiert – nicht durch Bewertung, sondern durch direktes Fühlen: Atmung, Körperspannung, Blick, Stimmung, Motivation.

      Im zweiten Teil wird dieselbe Tätigkeit aus einer anderen Orientierung erlebt: nicht aus Zwang, sondern zuliebe – dir zuliebe, einem schönen Leben zuliebe, aus Selbstliebe oder aus Liebe zu anderen. Dabei wird spürbar, wie sich das Erleben verändert, wenn sich der innere Bezugsrahmen von „müssen“ zu „aus Liebe tun“ verschiebt.

      Das Experiment lädt dazu ein, „Muss“-Gedanken und ihre Geschwister (wie „ich sollte“, „ich müsste“, „ich darf nicht“) im Alltag schneller zu erkennen – und den dahinterliegenden liebevollen Wunsch als neue Orientierung zu wählen.

      Themen der Folge:

      – „Muss-Allergie“ als körperlich spürbares Phänomen

      – Fühlen statt Bewerten: Wie reagiert der Organismus auf „Ich muss …“?
      – Stimmung, Motivation und innerer Widerstand als Feedback
      – Das Wozu einer Handlung erfahrbar machen
      – Tun aus Liebe: „zuliebe“ als neue Grund-Orientierung
      – Geschwister des Muss: „ich sollte“, „ich müsste“, „ich darf nicht“
      – Körperliches Feedback als Hinweis auf unbewusste Denkgewohnheiten
      – Neuorientierung: vom Zwang zur Freiheit im Tun

      Mehr Informationen:

      https://dittmar-kruse.com/re-source

      10 min

    About Re-Source: Leben als Spielraum

    From the publisher's feed

    Liebevolle Aufmerksamkeit steht im Mittelpunkt dieses Podcasts .