Rechtsstandpunkt Podcast

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By Bernd TrappmaierBusinessManagement
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Rechtsstandpunkt Podcast episodes

  • Du musst dein Team vor Minderleistern schützen
    Wie tolerierte Minderleistung deine besten Leute belastet – und was faire, konsequente Führung dagegen tun kann.

    Was passiert, wenn dauerhaft schwache Arbeit im Unternehmen folgenlos bleibt? Oft fangen die verlässlichsten Mitarbeiter die Versäumnisse anderer auf – bis sie das Vertrauen in die Führung verlieren oder selbst gehen.

    In dieser Folge spreche ich darüber, wie gelebte Unternehmenskultur durch das entsteht, was Führungskräfte tatsächlich akzeptieren, warum klare Erwartungen und faire Entwicklungschancen wichtig sind und weshalb Menschlichkeit und Konsequenz kein Widerspruch sein müssen. Denn gute Führung schützt nicht nur den Einzelnen, sondern das ganze Team.

    Alex Hormozi: Improving Team Performance Through Elimination

    24 min
  • 50:50 in der GmbH: Wenn Stillstand teuer wird
    Drei Gründungsfehler, die später zum Gesellschafterstreit führen können – und wie du sie von Anfang an vermeidest.

    Zwei Gesellschafter, gleiche Anteile – und plötzlich kann niemand mehr entscheiden. In diesem Episode erzähle ich von einem Streit, der Verträge blockierte, Geschäftspartner Vertrauen kostete und schließlich in der Insolvenz endete. Ich zeige dir, worauf du bei der GmbH-Gründung achten solltest: von der Anteilsverteilung und klaren Entscheidungsregeln bis zu einem Gesellschaftsvertrag, der auch Tod, Ausscheiden und Abfindung berücksichtigt. Außerdem gehe ich die Gründungsschritte in Österreich durch und erkläre, warum der schnellste Weg nicht immer der passende ist.

    19 min
  • Unternehmensverkauf: Was passiert mit deinen Mitarbeitern?
    Was du für den Übergang klären solltest und was mit bestehenden Arbeitsverhältnissen passiert

    Bereite das Mitarbeiterthema frühzeitig vor – rechtlich, organisatorisch und in der Kommunikation.

    - Verkaufsform klären: Beim Verkauf von GmbH-Anteilen bleibt die GmbH Arbeitgeberin. Bei einem Betriebsübergang tritt der Käufer grundsätzlich in die bestehenden Arbeitsverhältnisse ein. Kündigungen allein wegen des Übergangs sind unzulässig; Details und Ausnahmen müssen im Einzelfall geprüft werden.
    - Abhängigkeiten erkennen: Welche Kundenbeziehungen, Abläufe oder Kenntnisse hängen an einzelnen Mitarbeitern? Für Käufer kann das ein wirtschaftliches Risiko sein.
    - Wissen im Unternehmen sichern: Prozesse dokumentieren, Verantwortlichkeiten klar regeln und Stellvertretungen festlegen. Gute Systeme sollen starke Mitarbeiter unterstützen, nicht ersetzen.
    - Kommunikation vorbereiten: Überlege früh, was du sagen kannst, was vertraulich bleiben muss und welche Sicherheit du vermitteln kannst. Der passende Zeitpunkt hängt vom Verkaufsprozess ab. Gesetzliche Informationspflichten und gegebenenfalls die Rechte des Betriebsrats sind zu beachten.

    Kennst du einen Unternehmer, der einen Verkauf oder eine Nachfolge plant? Teile diese Folge mit ihm.

    11 min
  • Wie du aus einem Vertrag wieder raus kommst
    Laufzeit, Fristen und Ausstiegsmöglichkeiten so gestalten, dass dein Unternehmen handlungsfähig bleibt.
    Ein Vertrag kann heute passen und deinem Unternehmen in zwei Jahren im Weg stehen. Diese Folge zeigt dir, welche Fragen du vor dem Abschluss längerfristiger Verträge klären solltest:
    - Wie lange willst du dich wirtschaftlich binden? Unterschiede zwischen befristeten und unbefristeten Verträgen und ihre Folgen für deine Ausstiegsmöglichkeiten.
    - Wann kannst du tatsächlich kündigen? Warum Kündigungsfrist und Kündigungstermin nicht dasselbe sind: Bei drei Monaten Frist zum 30. September muss die Kündigung spätestens am 30. Juni beim Vertragspartner ankommen.
    - Wie muss die Kündigung erfolgen? Form, nachweisbarer Zugang und automatische Verlängerungen prüfen sowie Termine zentral erfassen.
    - Wann ist ein vorzeitiger Ausstieg möglich? Wichtige Gründe bewusst regeln und berücksichtigen, dass nicht jede unterschriebene Klausel rechtlich wirksam ist.
    - Welche Grenzen gelten bei Insolvenz? Warum die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens allein grundsätzlich kein zulässiger vertraglicher Auflösungsgrund ist und unter bestimmten Voraussetzungen in den ersten sechs Monaten zusätzlicher Schutz besteht. Ein generelles Verbot, Verträge zu beenden, ist das nicht.
    - Was passiert nach Vertragsende? Bei wichtigen IT-Dienstleistern oder Lieferanten auch Datenrückgabe und Übergabeleistungen regeln, damit dein Betrieb weiterlaufen kann.
    Dein nächster Schritt: Prüfe bei deinen betrieblich wichtigen, längerfristigen Verträgen gezielt die Regelungen zur Vertragsbeendigung.
    17 min
  • Wenn dein größter Kunde zum Risiko wird
    Wie du Abhängigkeiten erkennst, Kunden nicht nur nach Umsatz bewertest und deinen Kundenmix bewusst gestaltest.
    Nicht der Kunde war das Problem, sondern die Abhängigkeit: Ein mehrjähriger Großauftrag band viel persönliche Arbeitszeit. Marketing, neue Mandanten und Mitarbeiterentwicklung kamen zu kurz. Als der Auftrag endete, fiel der Umsatz weg – die laufenden Kosten blieben.
    Das nimmst du aus der Folge mit:
    - Abhängigkeit prüfen: Welchen Umsatzanteil hat dein größter Kunde? Welche Kosten laufen bei einem Wegfall weiter? Wie lange brauchst du, um neue Kunden zu gewinnen?
    - Persönliche Risikogrenzen einordnen: Für Bernd sind mehr als 10 Prozent Jahresumsatz pro Kunde ein Warnsignal. Langfristig strebt er höchstens 5 Prozent an – ausdrücklich keine allgemeingültige Regel.
    - Kunden anhand von vier Fragen bewerten: Wie viel bleibt nach dem Aufwand übrig? Welche Ressourcen werden gebunden? Wie zuverlässig wird bezahlt? Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit?
    - A-, B- und C-Kunden unterscheiden: Entscheidend ist das Gesamtpaket, nicht allein die Höhe des Umsatzes.
    Der jährliche Kundencheck mit dem Team folgt drei Schritten:
    1. Kunden gemeinsam einordnen und die Erfahrungen der Mitarbeiter einbeziehen.
    2. Entscheiden, welche Zusammenarbeit sich durch klarere Leistungen oder neue Konditionen verbessern lässt und welche beendet werden sollte.
    3. Festlegen, wie frei werdende Zeit für gute Kunden und die Gewinnung neuer Kunden genutzt wird – einschließlich Zuständigkeiten und nächster Gespräche.
    Bei Preiserhöhungen oder einer Trennung müssen die bestehenden Verträge und Kündigungsfristen geprüft werden. Gezielte Preiserhöhungen als Weg zur Trennung von C-Kunden nennt Bernd als Idee, die er selbst noch nicht systematisch ausprobiert hat.
    Dein nächster Schritt: Prüfe bei deinem größten Kunden den Umsatzanteil, die weiterlaufenden Kosten und die Zeit, die du für Ersatz brauchst.
    16 min
  • Warum ich jeden Morgen 20 Minuten Arbeitszeit meines Teams blockiere
    Unser täglicher Kanzlei-Kick-off für Führung, Kultur und bessere Mandantenbeziehungen

    Meine Mitarbeiter beginnen um 8:30 Uhr zu arbeiten. Um 9 Uhr setzen wir uns jeden Tag für 20 bis 30 Minuten gemeinsam zu unserem Kanzlei-Kick-off zusammen.

    Warum investiere ich dafür jeden Tag bezahlte Arbeitszeit?

    Weil ich davon überzeugt bin, dass Unternehmenskultur nicht dadurch entsteht, dass Werte und Standards irgendwo aufgeschrieben werden. Sie müssen im Arbeitsalltag immer wieder konkret werden.

    In dieser Episode erfährst du:

    wie unser täglicher Kanzlei-Kick-off konkret abläuft

    warum jede Woche eines unserer Kanzlei-Prinzipien im Mittelpunkt steht
    wie wir Exzellenz, Trusted Advisor und unvernünftige Gastfreundschaft in den Alltag übersetzen
    warum wir uns jeden Morgen bewusst mit unseren Mandanten und den anstehenden Terminen beschäftigen
    welche Rolle Motivation und ein positiver gemeinsamer Start in den Tag spielen
    warum ich die tägliche Meetingzeit trotz des erheblichen Zeitaufwands für gut investiert halte
    wo für mich die Grenzen eines solchen täglichen Kick-offs liegen

    Mein wichtigster Gedanke dabei: Unternehmenswerte werden nicht dadurch Teil der Kultur, dass du sie definierst. Sie werden Teil der Kultur, wenn dein Team sie im Alltag immer wieder erlebt und anwendet.

    15 min
  • Unternehmensrecht für KMU: 3 Rechtsrisiken, die Geschäftsführer kennen sollten
    Wie du Haftungsrisiken, Vertragsprobleme und teure Fehlentscheidungen früher erkennst

    Viele Geschäftsführer beschäftigen sich mit rechtlichen Fragen erst dann, wenn bereits ein konkretes Problem entstanden ist. Doch gerade bei wichtigen unternehmerischen Entscheidungen kann das zu spät sein.

    In dieser Episode des Rechtsstandpunkt Podcast geht es um drei typische Rechtsrisiken in KMU:

    warum die GmbH einen Geschäftsführer nicht automatisch vor persönlicher Verantwortung schützt

    warum ein vorhandener Vertrag noch lange nicht bedeutet, dass dein Unternehmen rechtlich gut aufgestellt ist
    warum du manche rechtlichen Fragen unbedingt stellen solltest, bevor du eine Entscheidung umsetzt
    welche Rolle das Timing etwa bei Personalentscheidungen spielen kann
    warum Verträge mit dem Unternehmen und dem tatsächlichen Geschäftsmodell mitwachsen müssen
    wie du rechtliche Risiken erkennst, ohne selbst zum Juristen werden zu müssen

    Am Ende der Episode bekommst du ein einfaches rechtliches Frühwarnsystem für wichtige Entscheidungen:

    Verantwortung: Welche Verantwortung hängt an der Entscheidung?

    Vereinbarung: Sind Rechte, Pflichten und wirtschaftliche Folgen klar geregelt?

    Timing: Muss ich etwas wissen oder prüfen, bevor ich handle?

    Die zentrale Frage ist nicht, ob du als Geschäftsführer jedes Gesetz kennst. Entscheidend ist, dass du erkennst, wann Unternehmensrecht Teil deiner unternehmerischen Entscheidung wird.

    17 min
  • Unternehmensverkauf: Wenn du nicht mehr Nein sagen kannst
    Wie Verkaufsdruck deine Verhandlungsposition schwächt

    Wann hast du beim Unternehmensverkauf wirklich eine starke Verhandlungsposition?

    Viele Unternehmer glauben, dass sich ein guter Deal vor allem in der Kaufpreisverhandlung oder beim Kaufvertrag entscheidet. Tatsächlich werden viele entscheidende Weichen schon viel früher gestellt.

    In dieser Episode erfährst du:

    • warum Verkaufsdruck deine Verhandlungsposition schwächen kann
    • weshalb ein guter Kaufvertrag eine schlechte Verkaufsentscheidung nicht repariert
    • welche Fragen du beantworten solltest, bevor ein konkreter Käufer am Tisch sitzt
    • warum du deine persönlichen und wirtschaftlichen Grenzen vor der Verhandlung kennen solltest
    • was der Verkauf eines von mir beratenen Transportunternehmens über Verhandlungsmacht zeigt
    • weshalb mehrere Kaufinteressenten deine Position verändern können
    • warum auch der Nichtverkauf eine wichtige Alternative sein kann
    • weshalb professionelle Vorbereitung lange vor dem ersten Kaufvertragsentwurf beginnt
    • Drei Gedanken aus dieser Episode:

      1. Ein guter Kaufvertrag sichert einen guten Deal ab – er erzeugt ihn nicht.
      2. Bevor du weißt, was der Käufer will, solltest du wissen, was du selbst willst.
      3. Und deine stärkste Verhandlungsposition entsteht dort, wo du einen schlechten Deal tatsächlich ablehnen kannst.
      4. 20 min
      5. Funktioniert dein Unternehmen auch ohne dich?
        Warum du selbst der Engpass für Wachstum und Nachfolge bist

        Wie abhängig ist dein Unternehmen noch von dir persönlich?

        Viele Unternehmer haben ein Unternehmen aufgebaut, das wirtschaftlich gut funktioniert – solange sie selbst da sind.

        Aber was passiert, wenn du vier Wochen lang nicht erreichbar bist?

        In dieser Episode geht es darum, wie du erkennst, ob du selbst noch das strukturelle Nadelöhr deines Unternehmens bist und warum echte Unabhängigkeit mehr braucht als nur Delegation.

        Du erfährst unter anderem:

        warum Unternehmerabhängigkeit bei wachsenden KMU zum Risiko werden kann

        was das Bild vom Glas und den Murmeln über dein Unternehmen verrät
        woran du erkennst, dass noch zu viele Entscheidungen bei dir landen
        warum Delegation ohne echten Entscheidungsspielraum nicht reicht
        weshalb Führungskräfte Verantwortung nicht nur formal, sondern tatsächlich übernehmen müssen
        warum eine starke zweite Führungsebene für Wachstum entscheidend sein kann
        weshalb sich deine eigene Rolle mit der Größe des Unternehmens verändern muss
        warum ein unabhängigeres Unternehmen auch für Unternehmensnachfolge und Unternehmensverkauf wertvoller ist

        Der Vier-Wochen-Test:

        Stell dir vor, du wärst ab morgen vier Wochen lang nicht erreichbar.

        Welche Entscheidungen würden liegen bleiben?

        Welche Kunden würden nach dir verlangen?
        Wo müsste dein Team auf dich warten?

        Genau dort liegen die Abhängigkeiten, an denen du als Unternehmer arbeiten solltest.

        Kapitelthemen

        Der Vier-Wochen-Test für dein Unternehmen
        Wenn der Unternehmer selbst zum Risiko wird
        Warum Delegation allein nicht reicht
        Verantwortung und Entscheidungsfähigkeit aufbauen
        Wie sich deine Unternehmerrolle mit dem Wachstum verändern muss
        Der Zusammenhang mit Nachfolge und Unternehmensverkauf

        19 min
      6. Das ist der Rechtsstandpunkt Podcast
        Unternehmertum und Unternehmensrecht für etablierte KMU in Österreich

        Willkommen beim Rechtsstandpunkt Podcast.

        Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer und Geschäftsführer etablierter KMU in Österreich.

        Ich bin Bernd Trappmaier, Rechtsanwalt für Unternehmensrecht und selbst Unternehmer. Im Rechtsstandpunkt Podcast verbinde ich meine rechtliche Erfahrung mit meiner eigenen unternehmerischen Praxis.

        Es geht unter anderem um Unternehmensrecht, Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Geschäftsführerhaftung, Führung, Strategie, Unternehmensnachfolge und Unternehmensverkauf.

        Mein Ziel: Dir konkrete Impulse zu geben, mit denen du bessere unternehmerische Entscheidungen triffst und dein Unternehmen langfristig besser aufstellst.

        Verständlich, praxisnah und ohne Juristendeutsch.

        Wenn das die Themen sind, die dich als Unternehmer beschäftigen, dann abonniere den Rechtsstandpunkt Podcast und verpasse keine neue Episode.

        Mehr über mich und meine Arbeit findest du auf rechtsstandpunkt.at.

        1 min

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