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Vision
Das Wort Vision leitet sich aus dem lateinischen Wort visio ab. Visio bedeutet auf deutsch übersetzt Sehen, Anblick, übertragen Idee oder Vorstellung.
Die Vision eines Unternehmens beschreibt einen idealen Zustand in der Zukunft, den das Unternehmen erreichen möchte. Sie ist eine wichtige Komponente der Unternehmensführung, weil sie in einer knappen und anschaulichen Formulierung allen Mitarbeitern deutlich macht, worum es geht. Die Vision des Unternehmens kann auch einzelne Elemente auf dem Weg zu diesem Idealzustand umfassen und benennen. Aus der Unternehmensvision lassen sich die wichtigsten Unternehmensziele und Unternehmensstrategien ableiten.
Viele Unternehmer haben mit den Begriffen Vision und Mission ein Problem, Weil nicht klar ist, wofür das eine und das andere steht. Oft werden die Begriffe vermischt.
Ich finde es selbst sehr hilfreich, sich die Vision als Vorstellung oder Bild über den zukünftigen Zustand des Unternehmens zu denken.
Wenn ein Architekt ein Haus plant, hat er am Anfang in seinem Kopf ein Bild des fertigen Hauses. Dann macht er einen Plan. Und dann beauftragt er einen Baumeister und andere Handwerker, die dann das Haus so bauen, wie es seinem Plan entspricht.
Der Unternehmer ist der Architekt des Unternehmens. Er hat das Bild des fertigen Unternehmens im Kopf. Er macht sich einen Plan, wie er dieses Bild in die Wirklichkeit umsetzen kann. Dieser Plan ist die Unternehmensstrategie. Dann braucht er Mitarbeiter, die das Unternehmen so bauen, wie der Unternehmer es sich ausgedacht hat.
Für mich ist also die Vision das Bild oder die Vorstellung des Unternehmers von seinem Unternehmen, wenn es einmal fertig ist.
Wie kommt man jetzt zu einer Unternehmensvision? Meiner Meinung nach wollen viele Unternehmer hier den ganz großen Wurf. Eine ganz tolle Vision. Etwas, das die Welt verändert und Mitarbeiter mitreißt und motiviert. Das ist eine so gewaltige Aufgabe, dass sie dann oft gar nicht ins Tun kommen. Dann sagen sie, bevor ich keine tolle Vision habe, kann ich mit meinem Unternehmen nicht starten.
Das sehe ich viel entspannter. Mit einem Unternehmen kann man immer und sofort starten. Die Vision entsteht sowieso nicht am Schreibtisch. Da kannst du dich noch so lange hinsetzen und grübeln. Die Vision entsteht unterwegs. So wie der Weg, der im Gehen entsteht.
Eine gute Möglichkeit, ist es sich Ruhe zu gönnen. Meditieren kann da helfen oder ein Spaziergang in der Natur. Schließe die Augen und stelle dir dein Unternehmen vor. Wiederhole das so lang, bis dein Bild immer klarer wird.
Natürlich kann ich mir dazu auch immer wieder Fragen stellen. Wo will ich damit hin? Welche Kunden werden wir haben? Was werden die Kunden von uns bekommen? Welche Mitarbeiter werden wir haben und wie viele? Was werden sie tun? Auf welchem Markt wird das Unternehmen tätig sein? Nur regional oder vielleicht sogar global? Wird es mehrere Standorte oder Filialen geben?
Bei der Vision geht es wie gesagt um die Zukunft. Da hilft es auch, sich mit der Zukunft zu beschäftigen. Welche Trends gibt es schon, die die Zukunft bestimmen oder verändern werden? Wie werde ich als Unternehmer selbst in dieser Zukunft leben?
Wenn ich mir diese Fragen immer wieder stelle, dann bekomme ich irgendwann Antworten. Nicht alle auf einmal, aber nach und nach. Und so entsteht dann ein Bild von meinem Unternehmen. Eben die Vision. Und dann ist es soweit, die Vision mit anderen zu teilen. Damit kann man beginnen, die Vision umzusetzen. Weil ich ja möchte, dass andere mir helfen, die Vision zu realisieren, muss jetzt die Vision andere Menschen begeistern.
Eine Vision sollte klar sein und zeigen, wohin der Unternehmensweg führt und wo der Unternehmer das Unternehmen in einigen Jahren sieht. Sie sollte mit den Werten und der Unternehmenskultur abgestimmt sein.
Mission
Die Mission beschreibt dagegen das Was, das Wie und das Warum des Unternehmens. Was machen wir? Wie machen wir es? Warum machen wir es überhaupt?
Simon Sinek hat schon betont, dass die wichtigste Botschaft über ein Unternehmen die über das Warum ist.
Die Mission hat mit der Vision nicht wirklich etwas zu tun. Die Vision entsteht im Kopf des Unternehmers. Die Mission entwickelst du am besten, wenn du mit deiner Zielgruppe sprichst. Frag deine Kunden, was ihre Bedürfnisse sind. Wo ist ihr Engpass oder Schmerzpunkt? Welche Probleme haben deine Kunden? Und wie kann dein Unternehmen diese Probleme am besten lösen?
Eine gute Mission zieht Kunden magisch an. Im besten Fall kann eine starke Mission nicht nur eine starke Marke erschaffen, sondern sogar einen Kult um das Unternehmen.
Auch eine Mission wirst du nicht in wenigen Stunden oder Tagen zu Hause am Schreibtisch entwickeln. Bis du eine stake, zugkräftige Mission hast, darf es auch länger dauern und das ist ok. Auch hier gilt, dass der Weg durch das Gehen entsteht.
Also lautet meine Empfehlung, erst einmal ruhig ohne Mission und Vision zu starten. Ein Unternehmen zu starten ist ja das Wichtigste. Such dir eine Zielgruppe, mit der du gerne arbeitest. Such dir Werte, die dir und deiner Zielgruppe wichtig sind. Und dann sprich mit deinen Kunden und frag sie, was sie wollen und brauchen. So kommst du Schritt für Schritt zu deiner Mission.
Und parallel wird sich in deinem Kopf eine Vision entwickeln. Und dann, wird sich das Puzzle zusammenfügen und du hast für dein Unternehmen eine Vision und eine Mission.
Die Auswahl der richtigen Rechtsform für mein Unternehmen ist eine komplexe Aufgabe ist, bei der ich mir viele verschiedene Gedanken machen muss.
Einzelunternehmen
Das Einzelunternehmen ist die am häufigsten vorkommende Unternehmensform.
Personengesellschaften
Als Personengesellschaft bezeichnet man die Offene Gesellschaft und die Kommanditgesellschaft. Beiden Gesellschaften ist gemeinsam, dass zur Gründung mehr als eine Person notwendig sind. Möchte ich allein eine Personengesellschaft gründen, dann kann ich aber zum Beispiel die GmbH & Co KG wählen.
Kapitalgesellschaften
Kapitalgesellschaften sind die Gesellschaft mit beschränkter Haftung und die Aktiengesellschaft.
Dieter Weitz erzählt uns, wie er zum Wissensmanager wurde, was Wissensmanagement eigentlich ist und welchen Nutzen Unternehmen haben können, wenn sie Wissensmanagement implementieren.
Wie soll es mit dem Unternehmen weiter gehen? Einmal im Jahr sollte sich jeder Unternehmer diese Frage stellen. Reicht es, wenn es so weiter geht, wie im letzten Jahr? Soll das so sein? Will ich das noch so haben? Oder kann es überhaupt so noch weiter gehen?
Wichtig ist, sich ein paar Stunden, mindestens einen halben Tag, für sein Unternehmen zu reservieren und hier wirklich konzentriert zu arbeiten. Das werden vielleicht die wichtigsten Stunden im ganzen Unternehmerjahr sein.
Welche Fragen kann man sich hier stellen? Diese zum Beispiel:
Was ist gut gelaufen?
Ich gehe meine **Ziele **durch und schaue, was ich alles geschafft habe. Das ist zum Glück gar nicht so wenig. Und das ist ein guter Zeitpunkt, einmal still zu feiern und den Erfolg zu genießen. Und dann stelle ich mir die Frage, warum ich diese Ziele erreicht habe. War das Ziel gut definiert? War die Strategie gut? Habe ich Glück gehabt? Was kann ich daraus für das nächste Jahr lernen?
Welche **Fehler **haben wir gemacht? Und warum?
Hatten wir Probleme mit Kunden? Wenn ja warum und wie haben wir die Probleme gelöst?
Kennen wir unsere Lieferanten? Hier kann man zum Beispiel einmal eine **Lieferantenbewertung **machen. Gibt es Lieferanten, von denen das Unternehmen abhängig ist? Wenn ja, ist das ein ganz besonders großes Risiko. Kann man hier etwas machen, um die Abhängigkeit zu verringern?
Gab es Probleme mit Konkurrenten. Wenn ja, könnte ich mir die Frage stellen, wie es denn wäre, in einem Markt ohne Konkurrenten zu arbeiten. Das würde eine gute **Positionierung **und die Entwicklung eines USP (unique selling proposition / Alleinstellungsmerkmal) voraussetzen. Habe ich schon eine Strategie zur Entwicklung meiner Positionierung? Muss hier noch nachgeschärft werden?
Haben wir eine Strategie, um die richtigen **Mitarbeiter **zu finden? Wie entwickeln und halten wir gute Mitarbeiter? Wie viele A-Mitarbeiter arbeiten bei uns? Von welchen C-Mitarbeitern werden wir uns trennen?
Haben wir alle erforderlichen Bescheide und Genehmigungen? Sind die noch gültig und aktuell? Welche Gesetze und Verordnungen gelten für uns? Kennen wir alle relevanten Gesetze? Und halten wir sie auch ein?
Haben wir ein aktuelles Organigramm? Sind die Stellenbeschreibungen noch aktuell? Wie sehen unsere Prozesse aus? Können wir etwas bei den Prozessen optimieren oder verbessern?
Manchmal hilft es, diese Fragen mit einem Partner gemeinsam zu besprechen. Wir als Kanzlei bieten ein jährliches CheckUp Gespräch an. Dabei geht es um diese und noch eine ganze Reihe anderer Fragen, die helfen das eigene Unternehmen besser kennen zu lernen.
Das **Verbrauchergewährleistungsgesetz **regelt den Kauf von Waren und die Bereitstellung digitaler Leistungen durch Verbraucher bei einem Unternehmer.
Nach dem VGG muss ein Unternehmer gewährleisten, dass die von ihm verkaufte Ware keinen Mangel aufweist. Ein Mangel liegt dann vor, wenn die Leistung nicht die **vertraglich vereinbarten Eigenschaften **oder die **objektiv erforderlichen Eigenschaften **hat.
Liegt ein Mangel vor, kann der Verbraucher die Herstellung des mangelfreien Zustands verlangen. Das geschieht durch **Verbesserung **oder **Austausch **der Ware. Der Unternehmer muss die mangelhafte Ware auf eigene Kosten austauschen. Der Verkäufer darf dem Käufer auch keine Kosten für die Prüfung, ob überhaupt ein Mangel vorliegt in Rechnung stellen oder allfällige Versand-, Beförderungs-, Arbeits- oder Materialkosten.
Der Verkäufer kann aber die Verbesserung oder den Austausch verweigern. Dann kann der Verbraucher **Preisminderung **oder die **Vertragsauflösung **verlangen. Das gleiche gilt, wenn der Verkäufer eine Frist für die Reparatur oder den Austausch angibt, die unangemessen lang ist.
Der Verkäufer muss für zwei Jahre gewährleisten (Gewährleistungsfrist). Diese Frist kann im Kaufvertrag auf ein Jahr verkürzt werden, wenn eine gebrauchte Sache verkauft wird.
Voraussetzung für die Gewährleistung ist aber, dass der Mangel schon bei der Übergabe der Ware an den Verbraucher vorgelegen ist. Das kann im Einzelfall schwer zu beweisen sein. Da hilft das Gesetz dem Käufer: Kommt der Mangel innerhalb eines Jahres nach Übergabe hervor, dann wird vermutet, dass er bereits bei Übergabe vorgelegen ist.
Der Verbraucher hat nach Ablauf der Gewährleistungsfrist, also in der Regel nach 2 Jahren nach der Übergabe noch drei Monate Zeit, die Klage einzubringen. Das bedeutet also, dass der Verbraucher seine Klage 2 Jahre und 3 Monate nach der Übergabe der Ware einbringen muss.
Der Regressanspruch des Unternehmers gegenüber seinem Lieferanten verjährt drei Monate nach Erfüllung der eigenen Gewährleistungspflicht des Unternehmers. Hier gibt es aber eine Obergrenze. Fünf Jahre nach der Lieferung durch den Lieferanten ist der Regress nicht mehr möglich.
In unserem Interview erzählt Georg Fenzl, wie er als Lebensmitteltechniker selbst zum Qualitätsmanagement gekommen ist und was man darunter versteht.
Nicht nur große und produzierende Unternehmen können von einem Qualtitätsmanagementsystem profitieren, sondern auch mittlere und kleine Unternehmen. Das gilt besonders dann, wenn zum Beispiel Kundenbeschwerden regelmäßig vorliegen oder Mitarbeiter häufig kündigen.
Jeder Jahreswechsel ist immer der Zeitpunkt für ganz viele Menschen, Vorsätze zu fassen. Hand aufs Herz: kannst du dich noch an deine Vorsätze vom letzten Jahr erinnern? Wie viele davon hast du umgesetzt oder wirken heute noch nach?
Vorsätze scheitern regelmäßig schon nach wenigen Wochen. Was ist der Unterschied zwischen einem Vorsatz und einem Ziel? Napoleon Hill sagte,
ein Ziel ist ein Traum mit einer Deadline.
Auf den US-amerikanischen Ökonom Peter Drucker geht die berühmte SMART-Formel für Ziele zurück. SMART ist ein Akronym für Specific, Measurable, Achievable, Reasonable, Time-bound.
Ein Ziel ein Zustand ist, der in der Zukunft liegt und den wir erreichen wollen. Damit wir uns dieses Ziel aber schon heute gut vorstellen können, müssen wir es präzise und klar beschreiben. Wichtig ist also, dass ich bei der Formulierung einen bestimmten Zustand anstrebe. Ich formulieren also mein Ziel hin zu diesem Zustand.
Messbarkeit ist extrem wichtig. Ich muss ein Kriterium finden, an dem ich festmachen kann, ob ich mein Ziel erreicht habe oder wenigstens einen Teilschritt oder Meilenstein auf dem Weg zur Erreichung meines Ziels geschafft habe.
Ganz viele Ziele werden nicht erreicht, weil sie in Wahrheit für die Person, die sich das Ziel gesetzt hat, gar nicht attraktiv waren. Häufig übernehmen wir Ziele von anderen und glauben, dass es unsere Ziele sind, aber sie sind es gar nicht.
Eine Methode, die mir selbst sehr gut gefällt, ist, sich eine 100 Wünsche Liste zu erstellen. Du kannst auch Bucketlist oder Löffelliste dazu sagen. Es handelt sich dabei um Dinge, die du in deinem Leben tun, haben sein oder geben willst. Schreib einfach einmal deine Wünsche auf ein großes Blatt Papier. Napoleon Hill sagt, du musst ein brennendes Verlangen nach deinem Ziel haben. Das Ziel muss für dich so wichtig sein, wie nichts anderes auf der Welt. Es darf für dich undenkbar sein, dein Ziel nicht zu erreichen. Da wirst du auch keine Probleme haben, dir den angestrebten Zustand in der Zukunft genau vorzustellen.
Hier hilft es dir, das Ziel zu visualisieren. Mach die Augen zu und mal dir genau aus, wie es ist, wenn du dein Wunschziel erreicht hast. Diese Visualisierung ist am Anfang nicht leicht. Visualisieren braucht Übung.
Schreibe dann dein Ziel auf. Und zwar mit der Hand, nicht elektronisch. Ich verwende dazu ein eigenes Notizbuch, in das ich hineinschreibe, welche Ziele ich erreichen möchte und welche Erfolge ich auf dem Weg schon gemacht habe.
Also überleg dir genau, welche Schritte du setzen musst, damit aus deinem Ziel ein Plan wird. Manchmal, vor allem bei großen Zielen oder wenn es um etwas Neues geht, das du noch nicht gemacht hast, wirst du nicht alle Schritte kennen. Dann schreib den nächsten Schritt auf. Die anderen Schritte werden dann meistens klarer, wenn du einmal den ersten Schritt gemacht hast.
Viele halten realistische Ziele für kleine Ziele. Das ist aber nicht richtig. Ob ein Ziel realistisch ist, ist oft nur eine Frage des Zeithorizonts.
Formuliere dein Ziel in der Gegenwartsform, so als ob du es schon erreicht hast. Auch wenn die Zielerreichung in der Zukunft liegt. Dein Gehirn soll dir das Gefühl geben, wie es ist, das Ziel schon erreicht zu haben.
Immerhin wurde dieser Begriff vom Unternehmensberater Steven Hankin schon 1997, also vor fast 25 Jahren geprägt.
Dennoch: Viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen berichten, dass sie keine Mitarbeiter finden. Aktuell fehlen Unternehmen in Österreich über 200.000 Fachkräfte. Hier sind also Strategien gefragt, an gute Mitarbeiter zu kommen. Eine Strategie ist es, auf Ausbildung zu setzen. Das ist natürlich ein langer Weg zu guten Mitarbeitern. Schneller bist du, wenn du dem Mitbewerb gute Mitarbeiter abwerben kannst.
Gute Mitarbeiter finden bedeutet in der Regel zwangsläufig, sie von der Konkurrenz abzuwerben. Gleichzeitig müssen Unternehmen darauf schauen, dass sie die guten Mitarbeiter halten, damit sie nicht von der Konkurrenz abgeworben werden.
Diese zwei Ziele können mit der gleichen Strategie erreicht werden: das Unternehmen attraktiv für Mitarbeiter machen.
Davor steht die Frage: was ist überhaupt ein guter Mitarbeiter?
Laut Prof. Knoblauch, der sich dabei auf eine Studie von Gallup bezieht, findet man in Unternehmen üblicherweise 20% A-Mitarbeiter, 65% B-Mitarbeiter und 15% C-Mitarbeiter. Die erfolgreichsten Unternehmen verfolgen dabei eine A-Mitarbeiter Strategie. Diese Unternehmen haben 90% oder mehr A-Mitarbeiter und keine C-Mitarbeiter.
A-Mitarbeiter zeichnen sich durch ein hohes Maß an **Engagement **aus, sie sind proaktiv, legen Wert auf fachliche und persönliche Weiterentwicklung. Sie begeistern die Kunden des Unternehmens. Die Aufgabe des Unternehmens ist es daher, diese Mitarbeiter zu begeistern.
Wenn der Unternehmer sein Unternehmen attraktiv für A-Mitarbeiter gemacht hat, dann gilt es, das für potentielle A-Mitarbeiter bekannt zu machen. Das Unternehmen muss eine positive, anziehende Arbeitgebermarke schaffen. Man spricht hier von Employer Branding.
Wenn ich keine positive Unternehmenskultur schaffe, werde ich die besten Mitarbeiter nicht anziehen. Deswegen halte ich es auch für extrem wichtig, dass die Werte und die Vision mit den Mitarbeitern, und zwar mit den A-Mitarbeitern gemeinsam erarbeitet werden.
Mag. (FH) Horst Hochstöger ist der Gründer des Unternehmerkraftwerks.
Warum braucht ein Unternehmen eigentlich ein „WARUM“?
Wir leben heute in einer Welt, in der unsere Kunden unsere Produkte und Dienstleistungen an jeder Ecke kaufen können. Und wahrscheinlich billiger als bei uns. Warum sollten Kunden gerade bei uns kaufen? Bei der Entscheidung für uns sollte es daher nicht primär um den Preis gehen. Sonst wird unser Unternehmen am Markt nicht lange bestehen.
Die großen Marken sind nicht deshalb so besonders wertvoll, weil die Produkte so herausragend sind oder weil sie so billig sind. Was macht diese Marken so wertvoll? Alle haben eine starke Vision und stehen für eine bestimmte Kultur, die so anziehend ist, dass Kunden Teil dieser Kultur sein wollen.
Wie erschafft man eine Unternehmensvision?
Wichtig ist, dass die Vision **authentisch **ist und zum Unternehmen passt. Welche Werte sind mir und meinen Mitarbeitern wichtig?
Die Vision sollte, auch wenn sie auf die Zukunft ausgerichtet ist, in der Gegenwartsform formuliert sein. Also so, als ob sie schon eingetreten wäre.
Dann kommt der Praxistest: reißt die Vision wirklich andere mit? Wollen Mitarbeiter in so einem Unternehmen wirklich arbeiten? Kann die Vision Kunden begeistern?
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