Das Digitalisierungsprojekt der Landesregierung für Schulen trifft in Kommunen auf Kritik – auch in Hameln. In Niedersachsen sollen ab dem nächsten Schuljahr die jeweils siebten Jahrgänge mit Tablets ausgestattet werden. Für den Digitalpaktes 2.0 will die Landesregierung bis zum Schuljahr 2030/31 bis zu 800 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Der Niedersächsische Städtetag kritisiert, dass zu wenig Geld für die Administration vorgesehen ist, also zum Beispiel für das Einrichten der Geräte, Reparaturen, Schulungen, Software und Lizenzen. Während das Land dafür jährlich 25 Euro pro Tablet einplant, rechnet der Städtetag mit Kosten von 200 Euro. Und auch die Hamelner Politik fordert mehr Geld von der Landesregierung. Es reiche nicht aus, nur die Geräte zur Verfügung zu stellen, sagt der Hamelner Schulausschussvorsitzende Kurt Meyer-Bergmann/SPD. Auch die Unterhaltung müsse gewährleistet sein, und sichergestellt werden, dass diese Aufgabe nicht den Lehrkräften überlassen bleibt. Die CDU-Fraktionsvorsitzende und Leiterin der Grundschule Rohrsen, Birgit Albrecht, fordert ebenfalls deutlich mehr Geld vom Land und verweist auf Erfahrungen mit dem ersten Digitalpakt..