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Letzten Februar wurde in Deutschland das Gewalthilfegesetz verabschiedet. Das soll das Hilfesystem für geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt ausbauen und somit vor allem die Frauenhäuser finanziell entlasten. Sodass man sich im Jahr 2032 einen sogenannten Schutzplatz einklagen könnte. Wenn man sich dieses Gewalthilfegesetz aber mal durchliest, verwirrt es ein wenig…
Hilfe bekommen Sie beim Frauenzentrum Hameln:
Sie können auch einfach so beim Frauenzentrum vorbeigehen:
In Bad Münder spitzt sich der Konflikt um den geplanten Rathaus-Neubau weiter zu. Eine Bürgerinitiative fordert die Aufhebung des Ratsbeschlusses vom Juni 2024, der den Neubau auf dem Gelände der alten Grundschule in der Kellerstraße vorsieht. Die Initiative setzt der Stadtverwaltung und dem Stadtrat ein Ultimatum bis zum 13. Juni 2025, um den Beschluss aufzuheben, Alternativen wie die Nutzung der ehemaligen Sparkasse und des benachbarten Steinhofs zu prüfen und die Bürger stärker in den Planungsprozess einzubeziehen. Andernfalls kündigt sie ein Bürgerbegehren an, das zu einem Bürgerentscheid führen könnte. Die Stadt ist bereit die Sparkassen-Variante prüfen. Allerdings besteht Uneinigkeit darüber, ob der bestehende Ratsbeschluss aufgehoben oder lediglich ausgesetzt werden soll. Eine Aufhebung würde einen kompletten Neustart bedeuten, während eine Aussetzung die Möglichkeit offenhält, bei Bedarf zum ursprünglichen Plan zurückzukehren. Diese Differenz erschwert eine Einigung zwischen den Beteiligten…
Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört. Egal wie er aussieht, welche Sprache er spricht oder ob er eine Behinderung hat. Zum Beispiel, wenn Kinder mit und ohne Behinderung zusammen in der Schule lernen. Aber eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung hat jetzt ergeben, dass Lehrer das durchaus kritisch sehen. Grundsätzlich finden 62 Prozent die Idee zwar gut, aber praktisch halten zwei Drittel der Befürworter es momentan für sinnvoller, Schüler mit Behinderung an Förderschulen zu unterrichten…
In Niedersachsen sind die Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gesunken. Das zeigt eine Statistik des Landeskriminalamtes. Aber sind die Zahlen der Verstöße auch hier in unserem Landkreis gesunken?…
Der Flecken Coppenbrügge freut sich über die Auszeichnung als Modellkommune im Projekt „digitale Dörfer“. Vor kurzem haben Vertreter der Gemeinde die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde der Stiftung Digitale Chancen in Berlin entgegengenommen. Coppenbrügge habe die Auszeichnung erhalten, weil die Gemeinde für die Dorffunk-App ein etwas anderes Modell gewählt habe als andere Kommunen, sagt Achim Sander, zuständig für Digitalisierung in der Coppenbrügger Verwaltung. Neben der Auszeichnung erhält der Flecken einen kostenfreien „Digitalen Schaukasten“ gestellt, der im Ortsteil Brünnighausen zu finden sein wird. Das Projekt Dorffunk werde im Flecken Coppenbrügge gut angenommen, sagt der zuständige Fachbereichsleiter in der Coppenbrügger Verwaltung, Jan Wiwiorra. Es biete eine weitere Kommunikationsmöglichkeit für die Gemeinde mit den Bürgern, ermögliche aber auch eine bessere Vernetzung der Bürgerinnen und Bürger untereinander.
Karin Seifert hat nachgefragt…
In Hameln gehen die Planungen für den Bau einer neuen öffentlichen barrierefreien Toilette in der Innenstadt voran. Im ehemaligen Restaurant in der Pfortmühle soll eine sogenannte „Toilette für alle“ gebaut werden, sagt die Leiterin des Fachbereichs „Planen und Bauen“, Sonja Fricke. Es handele sich nicht um ein „normales“ barrierefreies Behinderten-WC, sondern eine hochwertige Lösung für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen.Nur diese könnten die „Toilette für alle“ dann auch benutzen. Nun sollen die Details geplant werden. Erst dann könne die Verwaltung sagen, was die neue Sanitäranlage kostet und wann sie fertig ist, so Fricke weiter…
In Hameln ist das neue Öffis KundenCenter am Bahnhof am Montag eröffnet worden. Nach fast zwei Jahrzehnten wurde das ehemalige Reisezentrum in den letzten acht Wochen von Grund auf modernisiert – im O-Ton: vom Boden über die Wände und Decken bis hin zu Möbeln und Technik. Schwerpunkte lagen auf der hellen Farbgestaltung, einer klaren Struktur und der barrierefreien Zugänglichkeit. Das neue Öffis KundenCenter verfügt über drei modern ausgestattete Beratungsschalter, wobei der vorderste absenkbar und damit besonders für Menschen im Rollstuhl geeignet ist. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Das Öffis KundenCenter ist montags bis freitags von 7:15 bis 16:00 Uhr geöffnet. Hier erhalten Fahrgäste persönliche Beratung zu Fahrplänen, Tickets und Abonnements, können Fahrkarten für die Öffis, Nahverkehrstickets und Fahrkarten für den Fernverkehr der Deutschen Bahn erwerben, sowie Kundenkarten für Schüler und Auszubildende beantragen. Zudem bietet das Center Services wie die Entgegennahme von Lob und Kritik, Fundbüro, Verkauf von Monats- und Jahresparkkarten für das Parkhaus am Bahnhof, Gepäckaufbewahrung und einen Öffi-Shop an.
Foto: (v. l. n. r.: ) Landrat Dirk Adomat, stellv. Öffis Aufsichtsratsvorsitzender Dirk Wöltje, Öffis Geschäftsführer Holger Waldhausen, Leiter Öffis Vertrieb Stefan Gettmann
Am 21. Juni lädt das queere Netzwerk Weserbergland zum zweiten Christopher Street Day in Hameln ein. Kurz CSD ist eine weltweite Demo, wo meistens bunt gekleidete Menschen für die Rechte von queeren Menschen auf die Straße gehen. Also Menschen, die nicht heterosexuell sind und oder sich nicht ihrem biologischen Geschlecht zugehörig fühlen… Und für dieses Event werden noch unterstützende Menschen gesucht… radio aktiv Reporterin Vivi Görzen hat mit Rico Stips darüber gesprochen – er sitzt im Vorstand des Queeren Netzwerks Weserbergland.
Bis zum 11. Juni kann man sich unter der website qnwb.de melden, wenn man diese Veranstaltung als Ordner unterstützen möchte.
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