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In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ von Lisa Ridzén. Im Mittelpunkt steht Bo, 89 Jahre alt, der nach einem arbeitsreichen Leben nun auf häusliche Pflege angewiesen ist. Seine Frau lebt dement in einem Pflegeheim und erkennt ihn nicht mehr. Halt gibt ihm vor allem sein Hund Sixten, der nachts auf der Küchenbank schläft.
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Zum Buch: Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
In „Real Americans“ von Rachel Khong trifft in New York City an Silvester 1999 eine junge Frau auf eine Welt, die zugleich nah und unerreichbar wirkt. Lily Chen, 22, Tochter chinesischer Einwanderer und unbezahlte Praktikantin in einem hippen Medienunternehmen, begegnet Matthew: charmant, privilegiert, Erbe eines Pharmaimperiums. Zwischen ihnen funkt es – doch Jahre später lebt Lily mit ihrem Sohn Nick allein auf einer abgelegenen Insel vor der Westküste und verschweigt ihm konsequent, wer sein Vater ist.
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Zum Buch: Real Americans
In „Tage des Lichts“ erzählt Megan Hunter ein ganzes Frauenleben – konzentriert auf sechs Tage, die zu Meilensteinen werden. Im Mittelpunkt steht Ivy: England, 1938, Ivy ist 19 und träumt von einer besonderen Zukunft. Doch am Ostersonntag endet eine Nacht am Fluss in einer Tragödie. Ein sonderbares Licht fesselt Ivy so sehr, dass sie nicht bemerkt, wie ihr Bruder ertrinkt.
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Zum Buch: Tage des Lichts
Eine stürmische Schäreninsel, ein Geburtstag und zwei Halbschwestern, die sich längst voneinander entfernt haben: In „Die Insel meiner Schwester“ von Sara B. Elfgren wird aus einer scheinbar persönlichen Einladung ein beklemmendes Kammerspiel. Mirjam reist trotz eigener Krise zu Nias 40. Geburtstag auf Tallholmen – den Ort, der früher ihr gemeinsames Sommerparadies war. Doch Nia lebt dort mit ihrem Mann Konrad, der sie psychisch und körperlich misshandelt und sie so manipuliert, dass Hilfe von außen kaum durchdringt.
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Zum Buch: Die Insel meiner Schwester
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Niemands Töchter“ von Judith Hoersch. Der Roman erzählt eine berührende Familiengeschichte über Mütter und Töchter und fragt danach, wie Schweigen, Verlust und verdrängte Vergangenheit die eigene Identität formen. Im Zentrum stehen mehrere Frauen und zwei Zeitebenen: West-Berlin in den 1980er Jahren und Berlin im Jahr 2019. Alma wächst in der Eifel auf und spürt, dass um ihre Herkunft etwas nicht ausgesprochen wird.
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Zum Buch: Niemands Töchter
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Der letzte Sommer der Tauben“ von Abbas Khider. Im Mittelpunkt steht der vierzehnjährige Noah, dessen Leben sich schlagartig verändert, als das Kalifat die Macht übernimmt. Was vorher Alltag war, wird plötzlich riskant: In der Familie zeigen sich die neuen Regeln in ganz konkreten Details – im Geschäft des Vaters, im geschlossenen Café des Onkels, in der Freiheit der Frauen und in den Entscheidungen der Geschwister. Noahs Tauben werden dabei zum Symbol für Halt, Kontinuität und den Wunsch nach Freiheit.
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Zum Buch: Der letzte Sommer der Tauben
In dieser Folge von „RegalGeflüster“ geht’s nach Leipzig – ins Graphische Viertel, zwischen Antiquariat, Bücherleidenschaft und dunklen Geheimnissen. „Das Antiquariat am alten Friedhof“ von Kai Meyer erzählt im Wechsel zwischen 1930 und 1945: Vier junge Männer gründen den „Club Casaubon“ und werden zu Bücherdieben, spezialisiert auf kostbare, okkulte Bände. Als Eva, Eddies rätselhafte Schwester, in den Kreis drängt, gerät die Freundschaft unter Druck.
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Zum Buch: Das Antiquariat am alten Friedhof
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Der andere Arthur“ von Liz Moore: ein feinfühlig erzählter Roman über Einsamkeit, Verlust und die stille Kraft von Beziehungen. Im Mittelpunkt steht Arthur Opp, ein ehemaliger Literaturprofessor, der sich seit über einem Jahrzehnt in seinem Haus in Brooklyn von der Welt zurückgezogen hat. Als Yolanda als Haushaltshilfe in sein Leben tritt und sich zugleich eine alte Bekanntschaft meldet, gerät seine starre Ordnung ins Wanken. Parallel kämpft der 17-jährige Kel um Schulabschluss und Sportstipendium – und ringt mit Erwartungen, Zukunftsplänen und der Sorge um seine Mutter. Der Roman erzählt abwechselnd aus den Perspektiven von Arthur und Kel und zeigt, wie unerwartete Begegnungen neue Wege öffnen können.
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Zum Buch: Der andere Arthur
Berlin, Hungerwinter 1946/47: Schnee, Ruinen, zu wenig zum Leben – und kurz vor Weihnachten ein Fall, der keine Ruhe gibt. In „Die weiße Nacht“ von Anne Stern startet der erste Fall für Lou und König. Kommissar Alfred König, kriegsversehrt und von vielem gezeichnet, trifft auf Lou Faber, eine junge Fotografin. Als Lou eine Frauenleiche im Schnee findet und ihre Fotos unfreiwillig Teil der Ermittlungen werden, entwickelt sich ein Sog aus Angst, Intuition und unausgesprochenen Verbindungen.
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Zum Buch: Die weiße Nacht
In „Dämmerung“ von Kjell Westö führt dich der Roman nach Helsinki/Helsingfors in die Jahre 1940/41 – in eine Zeit, in der Frieden nur „Zwischenfrieden“ ist. Im Zentrum stehen Molly, eine junge Schauspielerin, und Henry, Journalist und Kriegsberichterstatter. Während Molly mit ihrer Theatergruppe unterwegs ist und Erfolge feiert, trägt Henry die Bilder des Krieges mit sich weiter.
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Zum Buch: Dämmerung
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