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In dieser Folge von „RegalGeflüster“ geht es um „Das Signal“ von Ursula Poznanski: ein Psychothriller, der Domestic Noir mit digitalen Twists verbindet. Im Zentrum steht Viola Decker, die nach einem Unfall im Krankenhaus aufwacht – ohne Erinnerung an das Geschehen und ohne ihr linkes Bein. Zurück im abgelegenen alten Haus gerät sie in eine beklemmende Situation: eine strenge, wortkarge Pflegerin, ein Mann namens Adam, der sich in Widersprüche verstrickt, und immer wieder Dinge, die plötzlich verschwinden.
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Zum Buch: Das Signal
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Trag das Feuer weiter“ von Leïla Slimani, den Abschluss einer Trilogie, die Familien- und Gesellschaftsgeschichte eng miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Mia und Inès, die in den 1980er und 1990er Jahren in Rabat in einer privilegierten Familie aufwachsen: Vater Mehdi leitet eine Bank, Mutter Aïcha ist Gynäkologin.
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Zum Buch: Trag das Feuer weiter
Eine abgelegene Insel in Japan, ein zehnseitiges Haus und ein studentischer Detektivclub, der zu nah an ein altes Verbrechen herangeht: In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Die Morde im Dekagon-Haus“ von Yukito Ayatsuji. Der Roman setzt auf klassische Krimi-Dramaturgie mit Prolog und Epilog und zieht die Spannung Schritt für Schritt an, bis die Handlung unaufhaltsam auf ihr Finale zusteuert. Während auf der Insel die Lage eskaliert und die Studierenden ohne Telefon oder Netz von der Außenwelt abgeschnitten sind, wird gleichzeitig auf dem Festland recherchiert – ein Aufbau, der beim Hören und Lesen richtig Sog entwickelt. Dazu kommt der besondere Reiz, selbst mitzurätseln: Das Buch lädt ausdrücklich dazu ein, sich an der Detektivarbeit zu beteiligen.
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Zum Buch: Die Morde im Dekagon-Haus
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ von Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek, unter Mitarbeit der Journalistin Christine Werner. Das erzählende Jugendsachbuch ab 14 bringt zwei Perspektiven zusammen, die selten so unmittelbar zu hören sind: die Stimmen zweier Töchter, deren Väter vom rechtsextremen Terrornetzwerk NSNSU ermordet wurden. In Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats entsteht eine Tagebuch-Dokumentation, die zeigt, wie ein normales Jugendleben von einem Tag auf den anderen zerreißt – und wie zusätzlich die Vorverurteilung durch Polizei und Medien alles verschärft. Mit Fotos und Dokumenten wird die Geschichte nahbar und authentisch. Gleichzeitig ist das Buch ein Plädoyer fürs Wachbleiben: gegen das Vergessen, für Aufklärung und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung.
Zum Buch: Unser Schmerz ist unsere Kraft
In dieser Folge von „RegalGeflüster“ geht es nach Berlin ins ausgehende 19. Jahrhundert: „Felix Blom – Mord an der Spree“ von Alex Beer (Band 3) verbindet einen aktuellen Mordfall mit einem lange zurückliegenden Verschwinden. Privatdetektiv Felix Blom, einst Meisterdieb, ermittelt zusammen mit seiner Partnerin Mathilde Voss – doch diesmal gerät Mathilde selbst ins Zentrum.
Vier Freundinnen, ein rätselhaftes Weggehen, Jahre später zwei Todesfälle: Plötzlich sprechen alle Indizien gegen Mathilde, sie wird verhaftet, und die Zeit läuft. Unerwartete Bündnisse, ein Kommissar, der an ihre Unschuld glaubt, und Kontakte bis in die Unterwelt treiben die Suche nach der Wahrheit voran.
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Zum Buch: Felix Blom - Mord an der Spree
In „Wiedersehen in Rajasthan“ von Ute Krause treffen zwei Lebensgeschichten aufeinander, die über Generationen hinweg miteinander verbunden sind. 1935 folgt die erst sechzehnjährige Gesa ihrem Ehemann Ravi von Deutschland nach Indien, voller Hoffnung auf ein neues Zuhause. In Rajasthan holt sie jedoch eine Wahrheit ein, die sie zur Außenseiterin macht – und zwingt sie, ihren Platz mutig neu zu erkämpfen. Mehr als 60 Jahre später reist Paula 1999 nach Rajasthan, nachdem ihre Mutter gestorben ist.
Sie sucht die Familie Khandal, bei der sie als Kind Wärme und Geborgenheit erfahren hat, und vor allem Tara, mit der sie eine enge Freundschaft verband. Gleichzeitig will Paula verstehen, warum ihre Mutter die Verbindung zu den Khandals einst abrupt abbrach. Mit wechselnden Perspektiven und eindrucksvollen Bildern entsteht ein mitreißender Frauenroman über Zugehörigkeit, Freundschaft und die Umwege des Lebens.
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Zum Buch: Wiedersehen in Rajasthan
New York, 1965: Frances Howe ist mittellos, allein und neu in einer Stadt, die überwältigt und lockt zugleich. In „Eine wie Frankie“ von Graham Norton wird aus der jungen Frau aus der irischen Provinz Schritt für Schritt Frankie – jemand, der nicht länger nur mitläuft, sondern sich ein eigenes Leben aufbaut. Greenwich Village vibriert, die Kunstszene zieht an, und mit Joe, einem Chauffeur mit Künstlertraum, beginnt eine Liebe voller Intensität. Parallel findet Frankie im Alltag Halt und Gestaltungsmacht: In einem französischen Restaurant hilft sie aus – und macht es zum angesagtesten Lokal des Viertels. Doch als Joe Ruhm bekommt, gerät alles ins Rutschen, was Frankie sich erkämpft hat. Der Roman erzählt von Freundschaft, Liebe und Schmerz, von Kunst und New York – traurig-schön und schillernd.
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Zum Buch: Eine wie Frankie
In dieser Folge von „RegalGeflüster“ geht es in eine Winterlandschaft, die nach außen still wirkt – und innen voller Spannung steckt. „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall führt auf das abgelegene Anwesen Idlewood, das luxuriöse Winterdomizil der Familie Dalton. Theodora reist dorthin, um die Familie ihres Verlobten Connor kennenzulernen. Doch schnell wird klar: Sie ist nicht willkommen.
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Zum Buch: Eisnebel
„Herzglitzern und Mistelzweige“ von Corinna Wieja ist eine romantische Winterlektüre für junge Leser ab 14, die Friends-to-Lovers und Slow Burn mögen. Lin steckt in einer schweren Phase: Die Beziehung ist vorbei, der Ausbildungsplatz wackelt, und ausgerechnet jetzt fehlt ihr Jona, der nach dem Abi nach Schweden gezogen ist. Seine Einladung in das kleine Bed & Breakfast seiner Mutter klingt nach Neustart, Nordlichtern und gemütlichen Abenden. Doch vor Ort wartet die Realität: Jona ist eingespannt und trägt Sorgen mit sich herum. Gleichzeitig wächst zwischen den beiden etwas, das schon lange da war. Das Buch setzt auf ein ruhiges Tempo, eine respektvolle Dynamik und ein Setting, das Winterstimmung bildhaft einfängt.
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Zum Buch: Herzglitzern und Mistelzweige
In dieser Folge von RegalGeflüster geht’s um „Ziemlich bester Hund“ von Carsten Leinhäuser. Im Mittelpunkt stehen lockere, kurze Gespräche zwischen einem katholischen Priester und seinem 40-Kilo-Hund Phil – mal zum Schmunzeln, mal zum Innehalten. Die beiden sprechen über kleine Alltagsbeobachtungen wie „Küssen oder Anschlabbern“, aber auch über große Themen: das Glück, in einer lebendigen Demokratie zu leben, ein gelingendes Miteinander und den Umgang mit Hass, Fakenews und einer ungewissen Zukunft.
Der Ton bleibt dabei religiös getragen, aber nie missionarisch und gelegentlich kritisch. Weil die Geschichten kurz sind, eignet sich das Buch ideal für Lese-Momente zwischendurch – als Denkanstoß, als kleine Pause, wie ein Spaziergang durch den Wald, wenn es im Kopf zu laut wird.
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Zum Buch: Ziemlich bester Hund
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