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Vom ersten Rewe-Händler, der sich eine Stunde Zeit nahm, um das Startup überhaupt ins System einzupflegen, bis zum Ziel von drei Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr: Die Treatfuls-Gründerinnen Magdalena Parylak und Tuğçe Çakır erzählen, wie sie sich Regalplatz für Regalplatz in den Handel gekämpft haben. Im Podcast sprechen sie darüber, warum die Listung erst der Anfang ist, welche Rolle Drehung, Packaging und Wirtschaftlichkeit für Einkäufer spielen und weshalb Start-ups schneller auf Trends reagieren können als große Konzerne. Eine Folge voller Praxiswissen für Händler, Marktleiter und alle, die Innovation erfolgreich ins Regal bringen wollen.
Unternehmen investieren Milliarden in künstliche Intelligenz. Trotzdem können viele den wirtschaftlichen Nutzen noch nicht beziffern. Woran liegt das? Darüber spricht Elena Kuss mit Fabian Roschig, Mitgründer von The Consumer AI. Es geht um den größten Denkfehler beim Einsatz von KI, warum gute Daten elementar sind und weshalb Unternehmen ihre Prozesse nicht nur beschleunigen, sondern komplett neu denken sollten. Außerdem erklärt Fabian, warum er Menschen, die ihre Daten zur Verfügung stellen, immer wenn ihre digitalen Zwillinge genutzt werden, dafür bezahlen will.
Ein PepsiCo-Produkt war im Tiktok-Shop innerhalb von 48 Stunden ausverkauft. Noch bevor es in vielen Supermärkten stand.
Während viele Hersteller noch diskutieren, ob Social Commerce für Lebensmittel überhaupt funktioniert, ist PepsiCo im Februar 2026 mit einem eigenen Tiktok-Shop live gegangen. Mit überraschenden Ergebnissen: Ein Produkt war innerhalb von 48 Stunden ausverkauft.
Im Regalplatz Podcast erklärt Florian Prantner, Head of E-Commerce bei PepsiCo Deutschland, warum Tiktok-Shop weit mehr ist als ein weiterer Onlinekanal. Und warum Content für Tiktok-Shop mindestens genauso wichtig ist wie der Vertrieb.
Florian spricht mit LP-Redakteurin Elena Kuss darüber,
• warum TikTok-Shop eher Discovery Commerce als klassischer E-Commerce ist
• weshalb ein Produkt auf Tiktok-Shop erfolgreich sein kann, bevor es im Supermarkt steht
• warum Micro-Influencer für den Erfolg PepsiCo auf Tiktok-Shop richtig wichtig sind
• wie Tiktok-Shop Marketing, Sampling und Vertrieb verknüpft
• wie PepsiCo den Kanal als strategische Test-and-Learn-Plattform nutzt
• und weshalb Social Commerce den Lebensmittelhandel auch in Deutschland verändern kann.
Eine Folge über neue Vertriebswege, die Macht von Content und die Frage, wie wir in Zukunft Lebensmittel entdecken, ausprobieren und kaufen werden.
Viele Unternehmen reden über Omnichannel. Bei JDE Peet’s ist es nicht bei PowerPoint-Folien geblieben.
Das Unternehmen bringt Retail und Out-of-Home unter eine gemeinsame Führung, zieht drei Standorte an einem Ort zusammen und will so den Konsumenten konsequent über alle Vertriebskanäle hinweg begleiten.
Der Grund: Konsumenten kaufen nicht kanalspezifisch. Sie schauen nach der Marke.
Kaffee wird zu Hause getrunken, im Büro, in der Gastronomie, online bestellt und immer häufiger kalt konsumiert.
Im Regalplatz-Podcast erklärt Uschi Wagener, General Manager Deutschland bei JDE Peet’s,
• warum die Marke Jacobs heute bei JDE Peet's den Takt vorgibt und der Vertrieb nachgelagert ist
• weshalb Retail, Gastronomie, E-Commerce und Drogerie künftig stärker zusammengedacht werden müssen
• warum die größte Herausforderung der Transformation nicht die Strategie war, sondern eine gemeinsame Sprache zu finden
• und wie JDE Peet’s mit dem neuen Jacobs Kaffeekonzentrat versucht, neue Konsummomente zu erschließen
Eine Folge darüber, was passiert, wenn Unternehmen aufhören, in Vertriebskanälen zu denken und anfangen, sich konsequent nach der Marke auszurichten.
Viele Hersteller glauben, sie würden am Preis scheitern. Jan Wapelhorst sieht das anders.
16 Jahre lang saß er auf der anderen Seite des Tisches: als Einkäufer bei Lidl, Edeka und Rewe. Er hat Jahresgespräche geführt, Listungen entschieden, Innovationen bewertet und unzählige Verhandlungen mit der Industrie erlebt. Heute berät er mit WFR Advisory Hersteller dabei, erfolgreicher mit dem Handel zusammenzuarbeiten.
Im Regalplatz Podcast erklärt Wapelhorst, warum viele Hersteller schon vor dem eigentlichen Gespräch Fehler machen. Warum es nicht reicht, das eigene Produkt zu kennen. Warum Einkäufer selten nur über den Preis entscheiden. Und weshalb der Blick ins Regal oft wichtiger ist als die nächste PowerPoint-Präsentation.
Jan spricht mit LP-Redakteurin Elena Kuss darüber,
• warum der Durchschnitt den Preis verteidigt, während die Besten den Mehrwert verteidigen
• weshalb viele Hersteller ihre Produkte besser kennen als die Bedürfnisse des Händlers
• warum Eigenmarken längst mehr sind als günstige Nachahmer
• welche Einkäufertypen es gibt und wie man mit ihnen umgeht
• warum Innovation nicht dasselbe ist wie Sortimentserweiterung
• und weshalb Hersteller das Regal ihres Kunden besser kennen sollten als die eigene Präsentation.
Eine Folge über Macht, Missverständnisse und Verhandlungen im Lebensmitteleinzelhandel. Und über die Frage, warum manche Hersteller beim Einkäufer immer wieder offene Türen einrennen, während andere trotz guter Produkte scheitern.
Fast alle etablierten Biomarken wollen in den Lebensmittelhandel. Einige schaffen die Listung. Und viele fliegen kurze Zeit später wieder raus.
Warum?
Weil Bio allein kein Verkaufsargument ist.
Das sagt Markus Ihmann, Geschäftsführer von Plan Bio, im Regalplatz Podcast. Sein Punkt: Im Supermarkt gewinnt nicht die Marke mit der besten Geschichte, sondern die Marke, die ein Problem des Händlers löst.
Was viele Biohersteller unterschätzen: Der LEH denkt nicht in Haltung, sondern in Regalmetern, Rotation und Shoppern. Wer erfolgreich sein will, muss verstehen, wie Händler entscheiden, wie Produkte am POS funktionieren und warum eine Listung erst der Anfang der Arbeit ist.
Bei Regalplatz spricht Ihmann darüber,
• warum Bio kein Selbstläufer mehr ist
• weshalb viele Biomarken die Spielregeln des Handels nicht kennen
• wie ein Produkt durch die richtige Platzierung 80 Prozent mehr verkauft hat
• warum Außendienst und Aktivierung wichtiger sind als die Listung selbst
• und weshalb erfolgreiche Biomarken nicht nur produktverliebt, sondern vor allem kundenverliebt sind.
Eine Folge über die harten Realitäten im Lebensmittelhandel und darüber, warum Haltung allein noch kein Regal gewinnt.
Der klassische Handzettel verliert an Macht. Gleichzeitig investieren Händler massiv in Apps, Loyalty-Programme und digitale Werbeflächen im Markt.
Der Supermarkt wird damit immer stärker zum Medienkanal.
Doch was bedeutet das für Edeka, Rewe und die Markenindustrie? Warum geraten klassische Rabattaktionen unter Druck? Und weshalb könnte Retail Media zum wichtigsten Wachstumshebel im Handel werden?
Darüber spricht Elena Kuss mit Frederik Horst aus der Geschäftsleitung Marketing bei Digooh Media und Inovisco Mobile Media. Es geht um die neue Retail Media Alliance, datengetriebene Kundenansprache und die Frage, wie der Kampf um Aufmerksamkeit im Supermarkt gerade neu verteilt wird.
Social Media verändert, wie Menschen einkaufen, welche Produkte sie ausprobieren und welche Marken überhaupt noch relevant sind.
Im Regalplatz Podcast spreche ich mit Hans Neubert, Autor von „Der Social Media Faktor“, über die Frage, warum Social Media für den Lebensmitteleinzelhandel ein Wirtschaftsfaktor ist.
Neubert beschreibt, warum Händler ihre Sortimente heute stärker an Social Media ausrichten müssen. Nicht nur wegen kurzfristiger Hypes wie Pistaziencreme, Matcha oder Proteinprodukte. Sondern weil sich das Einkaufsverhalten grundsätzlich verändert. Menschen kommen immer häufiger mit konkreten Rezepten, festen Ernährungsbildern und klaren Ausschlüssen in den Markt. Geprägt durch Social Media.
Das verändert den Handel. Der Supermarkt verliert ein Stück Kontrolle über den klassischen Impulskauf. Statt Verbraucher im Markt zu inspirieren, müssen Händler zunehmend auf Trends reagieren, die online bereits entstanden sind.
Außerdem geht es um KI im Marketing, regionale Communities auf Social Media, Loyalitätsprogramme, die Zukunft von Handels-Apps und die Frage, warum viele Lebensmittelhändler bei Social Media ganz vorne mitspielen.
Frequenz allein reicht nicht mehr. Alexander Rauchut, CEO von MediaMarktSaturn Deutschland, setzt stattdessen auf Kundenzufriedenheit als zentrale Steuerungsgröße. Ein Beispiel dafür: Welcome Manager am Eingang der Märkte. Laut Rauchut verdoppelt sich die Kaufwahrscheinlichkeit, wenn Kunden direkt persönlich empfangen und begleitet werden.
Im Regalplatz Podcast erklärt er, warum Service heute wichtiger wird als Verkaufsfläche, weshalb Lieferung, Installation und Reparatur über Loyalität entscheiden und warum MediaMarktSaturn mehr als 400 Märkte zu Service- und Infrastrukturpunkten umbaut.
Außerdem geht es um die Frage, warum Online und stationär nicht länger gegeneinander arbeiten dürfen, wie sich die Rolle der Mitarbeiter verändert und weshalb Kundenzufriedenheit inzwischen sogar Einfluss auf Bonusmodelle hat.
Eine Folge über neue Erfolgskennzahlen und die Frage, warum Service zum eigentlichen Geschäftsmodell des stationären Handels werden könnte.
Ernährungssicherheit klingt abstrakt. Bis plötzlich Öl, Eier oder Mehl fehlen. Oder teurer werden.
Im Regalplatz Podcast spricht Elena Kuss mit Henrike Meyer zu Devern, Geschäftsführerin von Land.schafft.Werte, über die Frage, wie stabil unser Ernährungssystem wirklich ist.
Es geht um Importabhängigkeiten, Höfesterben, heimische Landwirtschaft und die Frage, was passiert, wenn Produktion und Know-how aus Deutschland abwandern. Meyer zu Devern spricht darüber, warum Social Media Ernährungstrends heute massiv beschleunigt und welche Rolle Plattformen, Algorithmen und Filterblasen inzwischen für Konsum, Landwirtschaft und Versorgung spielen.
Henrike Meyer zu Devern erklärt, warum Vertrauen für Landwirte ein entscheidender Faktor ist, weshalb Versorgungssicherheit mehr bedeutet als nur volle Regale und warum Verbraucher mit jedem Griff ins Regal auch einen Produktionsauftrag geben.
Eine Folge über Landwirtschaft, Resilienz, Social Media und die Frage, wie viel Kontrolle Deutschland über seine eigene Lebensmittelversorgung behalten will.
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