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In dieser Folge geht es um ein Kultprodukt, das weit mehr ist als ein Snack: das 1-Euro-Fleischkäsebrötchen bei Globus Koblenz-Bubenheim. Patrick Schlüter, Geschäftsleiter des Marktes, erklärt, warum sich das Brötchen nicht nur rechnet, sondern als Marketinginstrument, Symbol für Handwerksqualität und Treffpunktfaktor eine zentrale Rolle spielt.
Teefee will eine neue Getränkekategorie schaffen, die Bio und Zuckerfreiheit vereint. „Es gibt viele zuckerfreie Limonaden, die nicht bio sind, und viele bio Limonaden, die nicht zuckerfrei sind. Wir kombinieren beides“, sagt Gründer Marco Rühl.
Der 47-Jährige startete 2013 mit Teebeuteln im Babyregal, setzte bald auf Eistees in kleinen Verpackungen und schaffte mit der Listung bei dm den Durchbruch. Heute hält Teefee in Drogerien zehn Prozent Marktanteil bei Kindergetränken. Nun wagt Rühl den Schritt in den Milliardenmarkt der Erwachsenen.
Mit Sorten wie Apfel und Orange bringt er die nach eigenen Angaben erste zuckerfreie Bio-Limonade Deutschlands in den Handel. Grundlage ist eine Mischung aus Bio-Stevia-Tee-Aufguss und einem kleinen Anteil Saft, maximal fünf Prozent, um das „Mouthfeeling“ zu verstärken – also das Gefühl im Mund, das Geschmack intensiver wirken lässt. Zucker oder Fruktose sind dabei nicht nachweisbar.
„Wir sind die Einzigen mit einem zuckerfreien Bio-Ansatz“, betont Rühl. Bis 2030 will Teefee einen Marktanteil von 30 Prozent im Bio-Erfrischungsgetränkemarkt erreichen. Parallel arbeitet das Unternehmen an Projekten für nachhaltigen Stevia-Anbau in Deutschland. „Wenn uns das gelingt, sichern wir uns einen enormen Wettbewerbsvorteil."
Wie verbindet man klassischen Online-Handel mit blitzschneller Lieferung? In dieser Folge spricht Bassel Soukar, Bereichsleiter Retail bei Wolt, über die Vision einer zentralen Plattform, die Gastronomie, Einzelhandel und Logistik vereint – vom Mittagessen bis zum Tierfutter. Wir erfahren, wie Wolt lokale Händler stärkt, neue Sortimente kuratiert und mit smarter Logistik die Städte erobert.
Warum liegt der Anteil von Frauen in Spitzenpositionen in Deutschland deutlich unter dem internationalem Niveau – trotz gesetzlicher Quoten? In der neuen Folge von Regalplatz spricht Simone Siebeke, Partnerin bei Spencer Stuart, darüber, warum die Entwicklung stagniert und welche unsichtbaren Hürden Frauen auf dem Weg nach oben bremsen. Sie erklärt, warum Leistung allein nicht genügt, um Karriere zu machen, und weshalb Sichtbarkeit, klare Kommunikation der eigenen Ambitionen und ein starkes Mindset entscheidend sind. Außerdem berichtet sie, wie Selbstvertrauen aufgebaut werden kann, warum Männer oft schneller Chancen ergreifen – und weshalb es sich lohnt, bewusst die eigene Komfortzone zu verlassen. Ein Gespräch über Chancen, Mut und die Strategien, die den Weg an die Spitze ebnen können.
Wie gelingt der Spagat zwischen Regionalität und internationaler Markenführung? Jens Müller, Geschäftsleiter Marke & Eigenmarke bei Schwarzwaldmilch, spricht in dieser Folge von Regalplatz über emotionale Markenführung, den Boom gesunder Sortimente und die wachsende Bedeutung von Platzierungsstrategien im Handel. Er erklärt, warum Proteinprodukte im falschen Regal kaum Absatz finden, wie Influencer dabei helfen können, neue Märkte zu erschließen – und weshalb Milch trotz aller veganen Trends eine Zukunft hat.
Was früher 80 Klicks brauchte, geht heute in zwei – und verändert, wie wir Lebensmittel online kaufen. In der neuen Folge Regalplatz erzählt Kees Meershoek, Gründer von Food Influencers United, wie seine Plattform Rezeptinspiration direkt in den gefüllten Warenkorb beim Online-Supermarkt verwandelt. Meershoek spricht darüber, warum das mehr ist als Technik, wie Supermärkte und Markenhersteller davon profitieren – und weshalb er glaubt, dass in Zukunft jedes digitale Rezept sofort einkaufbar sein wird.
Wie lässt sich Lebensmittelverschwendung reduzieren und gleichzeitig ein nachhaltiges Geschäftsmodell etablieren? In dieser Folge von Regalplatz spricht Katharina Hauke, Geschäftsführerin von Too Good To Go, über die Vision ihres Unternehmens, digitale Tools für den Handel und den Einfluss aufgeklärter Verbraucher. Sie erläutert, warum das Mindesthaltbarkeitsdatum oft falsch interpretiert wird – und wie Händler ganz konkret davon profitieren können, überschüssige Ware zu retten.
„Konkurrenz belebt das Geschäft“, sagt Hauke mit Blick auf ihre E-Commerce-Erfahrung. Doch bei Too Good To Go ist der größte Wettbewerber nicht Amazon oder ein neues Start-up zur Lebensmittelrettung – sondern die Mülltonne.
„Es geht darum, die wirtschaftliche Situation zu verbessern, nicht um die Anzahl der Frauen auf einem Foto“, sagt Thomas Bings, Vorstandssprecher der Wasgau. Im Podcast spricht er über die Debatte rund um Frauen in Führung, strukturelle Hürden – und warum symbolische Gesten allein nicht reichen.
Wasgau gilt als eines der letzten unabhängigen Handelsunternehmen in Deutschland – ein „gallisches Dorf“ zwischen Pfalz und Saarland, das bewusst anders wirtschaftet: mit kurzen Wegen, eigenen Metzgereien und echter Regionalität. Bings erklärt, warum die Unabhängigkeit für das Unternehmen so wichtig ist, was die Partnerschaft mit Rewe bedeutet und wieso er trotz Krise an einen wirtschaftlichen Aufbruch glaubt.
Wie baut man aus einem Straßenklassiker eine skalierbare Marke mit System? In dieser Folge von Regalplatz spricht Marco Schepers, Managing Director bei Mangal Döner, über ambitionierte Pläne, starke Partner im Lebensmitteleinzelhandel – und über die Rolle von Lukas Podolski als Mitgründer und Markenmotor.
Mangal will den Döner neu denken: mit digitalisierten Prozessen, standardisiertem Konzept und einer klaren Expansionsstrategie – im Tiefkühlregal und im Restaurant. Gemeinsam mit Partnern wie Kaufland soll die Marke bis 2030 auf 1000 Standorte wachsen.
Jetzt reinhören und erfahren, wie Mangal Döner zur nächsten großen Systemgastronomie werden will.
Immer mehr Konsumenten starten ihre Kaufentscheidung online, selbst wenn sie offline einkaufen. Nicole Bucher von Shopfully erklärt, wie wichtig die Verbindung von Online- und Offline-Touchpoints für Einzelhändler ist. Shopfully nutzt digitale Plattformen und kontextuelle Ansprache, um Konsumenten zu erreichen, ohne auf tiefe Nutzerprofile zurückzugreifen. Hyperlokales Targeting und nahtlose Markenerlebnisse sind entscheidend. Rewe zeigt, wie eine erfolgreiche Integration aussehen kann. Die digitale Transformation steckt noch in den Kinderschuhen, und wer jetzt agiert, sichert sich langfristige Vorteile.
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