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KI-Tools krempeln das Marketing um – vom Social-Media-Kanal bis an den Point of Sale. Wer nicht mitmacht, wird zukünftig möglicherweise einfach übersehen. Das ist zumindest einer der Schlüsse, die Unternehmen aus dem Gespräch mit Christian Exner Arizaga, Leiter Marketing bei Teekanne, und Julia Saswito, Chief Marketing Officer von Aimpower, ziehen können. Denn der Konkurrenzdruck ist hoch: In der Datenbank des Lebensmittelhandels sind mehr als 3.000 European Article Numbers (EAN) für Tee gelistet. Die Sortenvielfalt im Heißgetränkesortiment ist enorm. Der Shopper entscheidet sich oft in wenigen Millisekunden für ein Produkt. „Man muss schon extrem gut im Design sein, um die nötige Aufmerksamkeit zu erlangen“, sagt Christian Exner Arizaga. Der erfahrene Marketer, der zuvor das Marketing des Hummus-Spezialisten Obela leitete, setzt deshalb auf die Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI). Konkret: auf das KI-Tool des Marketing-Technologie-Start-ups Aimpower. Wie die Plattform funktioniert und warum sie Werbung wirksamer macht, gibt es im Podcast Regalplatz zu hören.
Bialetti ist hauptsächlich für seine Kaffeekocher bekannt. Die sechseckige Kanne ist tatsächlich in den meisten Haushalten zu finden, wenn auch nur tief hinten im Regal versteckt. Regelmäßig nutzen den Kocher laut aktuellem Tchibo-Kaffeereport 9,9 Prozent der deutschen Kaffeetrinker. In Deutschland spricht man oft vom Espressokocher, da Espresso im Volksmund gleichbedeutend mit italienischem Kaffee ist. Espresso zeichnet sich jedoch durch eine Crema aus. Der Kaffeekocher brüht also Kaffee und keinen Espresso. Bialetti bietet seit 2021 auch gemahlenes Kaffeepulver an, das speziell für die Verwendung in ihren Kaffeekochern entwickelt wurde. Im deutschen Einzelhandel gibt es Bialetti-Kaffeepulver zum Beispiel bei Kaufland zu kaufen. Was die Kultmarke sonst noch in Deutschland vor hat, gibt es im Podcast zu hören.
In der Kaffeekategorie liegt der Aktionsanteil etwa bei 60 Prozent. Doppelt so hoch wie im restlichen Markt. Gewöhnungsbedürftig, findet auch Christian Cron, der seit einem Jahr beim Kaffeeröster J. J. Darboven den Verkauf Handel leitet. Wie es ihm trotz schwieriger
Proteine ohne E-Nummern, daran forscht die InFamily Foods Holding. Der Familienbetrieb Reinert begann 1931 als Metzgerei. 2019 gab es eine große Fusion mit dem Mitbewerber Kemper. Der Name wurde in The Family Butchers beziehungsweise in InFamly Foods geändert. Jetzt hat InFamily Foods genauer gesagt der Unternehmensbereich The Plantly Butchers mit Billie Green Veggie-Produkte auf den Markt gebracht.
InFamily Foods forscht beispielsweise an Zutaten mit Bindeeigenschaften, die die aktuell dafür eingesetzten Lebensmittelzusatzstoffe ersetzen sollen. Auch neue Fleischersatzprodukte abseits vom Burger Patty sollen zur Marktreife gebracht werden. „Wir haben natürlich dabei den ersten Hot Dog vor Augen“, sagt Hans-Ewald Reinert, Geschäftsführer von InFamily Foods Holding.
Im Podcast nimmt Reinert die Hörer mit ins Labor und gibt tiefe Einblicke in die aktuelle Protein-Forschung. Er verrät, warum die vegane Bärchenwurst vor sechs Jahren kein Erfolg war und warum es wahrscheinlich auch keinen zweiten Versuch geben wird.
Wurden potenzielle Kunden früher noch per Handzettel im Briefkasten oder durch aufwendige Werbeproduktionen im Fernsehen angesprochen, haben in den vergangenen Jahren immer mehr Unternehmen ihre Werbeaktivitäten um digitale Plattformen wie YouTube erweitert.
Neben den Werbespots, die ganz klassisch vor und während eines Videoinhalts abgespielt werden, bietet Youtube weitere Möglichkeiten, Produkte zu bewerben oder auch direkt zu verkaufen.
„Die Plattform wird shopbarer“, sagt Christian Lutterbeck, Head of Sales DACH bei Youtube. Nutzer können die im Video gezeigten Produkte mit einem Klick einkaufen. Shoppen kann der Nutzer nahezu alles: Pfannen, Gewürze und theoretisch seien laut Lutterbeck auch frische Lebensmittel möglich.
Weitere Trends und Möglichkeiten für Händler auf Youtube verrät Christian Lutterbeck im Podcast Regalplatz.
Bildschirme im Geschäft, Displays am Griff des Einkaufswagens, Auftritte in sozialen Netzwerken und eigene Kunden-Apps: Die digitale Medienvielfalt im Handel wächst und mit ihr die Kundendaten. Doch wenn es um Kundenansprache geht, dreht sich im stationären Handel noch immer vieles um den guten alten Handzettel. Dabei verspricht Retail Media laut Experten ein Milliardengeschäft für den Einzelhandel zu werden: Erstmals nämlich fließen Werbegelder ohne Umwege über andere Vermarktungskanäle direkt ins Portemonnaie des Handels. Zudem können Zielgruppen endlich bedarfsgerecht und präzise mit Marketing-Botschaften adressiert werden. Bleibt die Frage, ob das auch auf den Lebensmitteleinzelhandel zutrifft?
Darüber diskutieren unsere Redakteure Theresa Kalmer und Matthias Mahr in dieser Regalplatz-Episode mit Finn Ruthenberg. Der Managing Director der Boston Consulting Group war zuvor unter anderem für die Rewe Group und Lidl tätig. Ruthenberg gibt spannende Einblicke in die Retail Media-Welt des Lebensmitteleinzelhandels und zeigt, wie selbstständige Händler, Hersteller und auch die Kunden von dem Hype profitieren können.
Interessante Links:
Vom Bildschirm zum Umsatz
Veranstaltungstipp: Retail Innovation Days
Digitale Displaywerbung bei Zurheide
Zwei Hallen mit insgesamt 130 Ausstellern – das war die 5. Mitteldeutsche Warenbörse in Schkeuditz bei Leipzig. LP-Redakteurin Christina Steinhausen war dabei, Christopher Nerlich von Konsum Leipzig auch. Warum der Abteilungsleiter Warenwirtschaft die Messe besucht hat, was er an den Ständen von Alzarro (Dönerback) und Klaus Fruchtsäfte erlebte und wo er für die Messe Nachholbedarf sieht, etwa im Bereich Getränkefachhandel und Nonfood, hören Sie hier.
„Transaktion war gestern, heute geht es um Emotionen“, das sagt Michael Fischer, Head of New Sales, Marketing & Consulting bei Knistr, über erfolgreiche Kundenbindungsprogramme im Handel. Aber was bedeutet das genau?
30 Prozent auf alles außer Tiernahrung: Mit solchen Slogans entlockt man den Endverbrauchern heute eher wenig Begeisterung. Auf die Dauer an den Händler binden wird es sie auch nicht. In dieser Podcastfolge geht es um das Thema Kundenbindung, um die Loyalität der Endverbraucher. Wir sprechen mit Michael Fischer von Knistr. Das Unternehmen berät Handel und Industrie bei der modernen und effizienten Gestaltung der Kundenbindung per App und Social Media.
Fischer erklärt, warum diejenigen Händler im Vorteil sind, die ihre Kunden kennen und gezielt personalisiert ansprechen können. Er sagt, wie man Kunden zu Markenbotschaftern machen kann. „Verbraucher wollen wertgeschätzt werden“, ist einer der Kernsätze. Welche Rolle Gamification dabei spielt und wie man diese intelligent einsetzen kann, das erfahren Sie in dieser Podcastfolge mit den LP-Redakteurinnen Heidrun Mittler und Susanne Klopsch.
Neue Produkte haben es im Lebensmitteleinzelhandel schwer: Bei einer Floprate von rund 80 Prozent und einem von Handelsmarken dominierten Markt ist es eine Herausforderung, sich langfristig zu behaupten. Doch wie können neue Produkte trotzdem erfolgreich auf den Markt gebracht werden? Dieser Frage geht unsere Volontärin Theresa Kalmer gemeinsam mit unserem Experten Leo Beese nach, der auf 14 Jahre Erfahrung in der deutschen Food-Branche zurückblicken kann. Nach Stationen bei Unternehmen wie Veganz oder Storck, berät er heute Start-ups und etablierte Unternehmen dabei, ihre Produkte zu optimieren und für den deutschen LEH vorzubereiten.
In dieser Episode schildert Leo Beese einige der häufigsten Fehler, die junge Start-ups machen und sagt, was seiner Ansicht überhaupt ein gutes Produkt für den deutschen Lebensmitteleinzelhandel ausmacht. Von der Zielgruppenanalyse bis hin zu effektiven Vertriebsstrategien zeigt er, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um im hart umkämpften Markt erfolgreich zu sein.
92 Prozent der Beschäftigten im deutschen Handel sind laut einer aktuellen Studie von Burn-out-Symptomen betroffen. Mehr als die Hälfte gab an, in den letzten fünf Jahren unter Erschöpfungszuständen gelitten zu haben, fast die Hälfte kämpfte mit Schlafstörungen, und 43 Prozent litten unter Motivationsverlust oder depressiven Verstimmungen. Krisen wie der Klimawandel belasten die psychische Gesundheit der Beschäftigten zusätzlich. Besonders junge Menschen leiden unter diesen Mehrfachbelastungen und brauchen mehr Unterstützung.
In dieser Folge beleuchten die LP-Redakteurinnen Bettina Röttig und Susanne Klopsch mit Jens Reppbahn das Thema psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Er ist Berater im Gesundheitsmanagement der B∙A∙D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH am Standort Bonn.
Sie diskutieren unter anderem über gesetzliche Regelungen zum Schutz der mentalen Gesundheit am Arbeitsplatz sowie Tools und Strategien, die im Handel eingesetzt werden können, um die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern und Tabuthemen rund um Mental Health anzusprechen. Dabei geht es auch um die Unterschiede in der psychischen Gesundheit zwischen Männern und Frauen und wie Ersthelferkurse dazu beitragen können, Frühwarnzeichen zu erkennen und angemessen zu reagieren.
Hören Sie jetzt rein und erfahren Sie mehr darüber, wie Unternehmen und Arbeitnehmer gemeinsam ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen können.
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