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In dieser Folge von Regalplatz ist Christian Steenpass, Personalberater bei Foodpeople und ehemaliger Fleischermeister, zu Gast. Er spricht über die Personalrealitäten in der Fleisch- und Lebensmittelwirtschaft. Sein Befund ist klar: Die Branche hat über Jahrzehnte zu wenig in Nachwuchs, Image und Führung investiert. Selbst massive Investitionen heute brauchen Jahre, bis sie wirken – Zeit, die vielen Betrieben fehlt.
Wir sprechen über Fachkräftemangel jenseits der Schlagworte, über veraltete Bilder vom Beruf, über Führungskultur und fehlende Wertschätzung im Alltag sowie darüber, warum klassische Recruiting-Ansätze in der Praxis nicht mehr greifen. Es geht um Automatisierung und KI, um die Rolle erfahrener Mitarbeitender 55+, um Wiedereinstieg, neue Arbeitsmodelle und darum, wie Wissenstransfer zwischen Jung und Alt gelingen kann.
Konkrete Praxisbeispiele zeigen, was funktioniert: Mediation zwischen Führung und Theke, mutigere Modelle für ältere Rückkehrerinnen und Rückkehrer, neue Rollen wie „Senior Buddies“ – und die Frage, wie Industrie, Handel und Handwerk gemeinsam an Attraktivität, Ausbildung und Sichtbarkeit arbeiten können. Eine Folge über Führung, Realitätssinn und die unbequeme Frage, wer die Fleischtheken von morgen betreiben soll.
Eigenmarken sind längst mehr als günstige Alternativen. Sie werden wie echte Marken geführt, mit klarer Positionierung, emotionalem Markenkern und voller Kontrolle über die Supply Chain. Gleichzeitig geraten klassische Markenhersteller unter Druck: Die Innovationsrate sinkt, während Handelsmarken immer professioneller werden.
In dieser Folge von Regalplatz sprechen Marcus Kroth, Managing Director & Partner der Boston Consulting Group, und Simone Hilbring, Managing Director bei Inverto, über den Paradigmenwechsel bei Eigenmarken. Es geht um die Dupe-Kultur auf TikTok, verändertes Kaufverhalten, die wachsende Akzeptanz von Private Labels und die Frage, warum nur noch jedes dritte neue Produkt im FMCG-Markt wirklich innovativ ist. Simone und Marcus diskutieren über ungenutzte Potenziale im Sortiment, die Rolle der Lieferanten, Co-Creation zwischen Handel und Industrie sowie die Bedeutung von First-Party-Daten für schnellere, relevantere Produktentwicklungen.
Wie wird sich das Kräfteverhältnis zwischen Eigenmarken und klassischen Marken im Supermarkt entwickeln – und was bedeutet das für die Strategien der Entscheider 2026? Simone und Marcus haben eine Antwort.
In dieser Folge treffen zwei Perspektiven aufeinander, die die aktuelle Nachhaltigkeitsdebatte im Food- und FMCG-Sektor prägen: Wie viel Verantwortung können und sollen Unternehmen selbst übernehmen – und wo braucht es Regulierung?
Julius Palm (Head of Strategy & Brand, followfood) und Mirco Wolf Wiegert (Geschäftsführer und Co-Gründer, fritz-kola) diskutieren, warum unternehmerische Entscheidungen immer Auswirkungen auf Menschen, Ökosysteme und Klima haben – freiwillig oder gesetzlich erzwungen. Es geht um Zuckersteuer, Portionsgrößen und die Frage, ob sich bewusster Konsum durch Eigenverantwortung steuern lässt oder ob Bürokratie nötig ist.
Themen sind außerdem: wirtschaftlicher Druck auf nachhaltige Geschäftsmodelle in der Krise, Kosten-Nutzen von Regulierung, Marktversagen versus Spielregeln für fairen Wettbewerb sowie Verpackungen, Pfandsysteme und Rücklaufquoten. Am Ende steht die Kernfrage: Können Unternehmen heute noch erfolgreich verkaufen und gleichzeitig einen positiven Beitrag für Gesellschaft und Umwelt leisten?
Immer mehr Lebensmittelhändler erkennen, dass Gastronomie im Handel mehr leisten muss als schnelle Snacks und Zusatzumsatz. Eine aktuelle Befragung des Handelsforschungsinstituts EHI zeigt: Händler setzen stärker auf Differenzierung und Markenaufbau.
„Im Bereich Handelsgastronomie gibt es in Sachen Kommunikation und Marketing noch viel Potenzial“, sagt Paulina Ullrich. Händler kommunizieren nachhaltige oder regionale Produkte bereits, aber sie tun es oft zu verhalten. Trends erreichen die Menschen heute vor allem über soziale Medien. Seit 2017 untersucht das EHI, warum Händler gastronomische Angebote betreiben. Die Motive verändern sich. Früher diente Gastronomie vor allem dazu, mehr Menschen in den Markt zu holen. Heute gewinnt die emotionale Aufladung der Marke an Bedeutung. Die Händler wollen sich stärker vom Wettbewerb abheben und neue Zielgruppen erreichen. Der Bruttoumsatz steigt: von 2023 auf 2024 um 6,1 Prozent und voraussichtlich um weitere 4,1 Prozent bis 2025 auf 12,92 Milliarden Euro.
In Berlin testet Aldi Nord ein Punktesystem, das mehr verändern könnte als viele ahnen. Ein unscheinbarer Versuch am Stadtrand stellt das jahrzehntelang gültige Prinzip „Beste Preise für alle“ auf die Probe – und könnte zum ersten echten Loyalty-Programm in der Geschichte des Discounts werden.
Was bedeutet das für Preisgerechtigkeit? Und warum scheint es nun wirklich unausweichlich für Händler, Treue zu belohnen?
Elena Kuss spricht mit Franz Tretter darüber, wie Loyalty wirklich funktioniert – und wie man Kundinnen und Kunden das Gefühl gibt, dass sich Treue am Ende auszahlt.
KI verändert, wie wir einkaufen. Wie genau, muss sich noch zeigen. Vorhersagen sind schwerer denn je, Veränderungen größer und schneller als je zuvor. Sicher ist nichts, mit Paul Anderie spricht Elena Kuss im Podcast Regalplatz aber über diese Themen: Sprachsteuerung, KI-Assistenten, die Gartenpartys planen, Bezahlfunktionen mit KI-Zugriff und Debatten über Datenschutz und Datensouveränität.
Link: https://www.albertsonscompanies.com/newsroom/blog/blog-details/2025/Powering-the-Future-of-Grocery-Albertsons-Companies-Digital-Innovation-/default.aspx
Parkplätze sind für viele Händler reine Infrastruktur – nötig, aber wenig beachtet. Jakob Bodenmüller sieht das anders. Der Gründer und Geschäftsführer von Wemolo hat aus einem Uni-Projekt ein europaweit führendes Tech-Unternehmen gemacht. Mit KI-gestützten Kameras verwandelt er Parkflächen in wertvolle Datenräume – und eröffnet Händlern neue Möglichkeiten, Flächen zu nutzen, Kosten zu senken und sogar Geld zu verdienen.
Im Gespräch erzählt Bodenmüller,
Eine Folge über Innovation zwischen Einkaufswagen und Asphalt – und die Frage, was der Parkplatz der Zukunft mit Stadtentwicklung, Kundenbindung und Handelserfolg zu tun hat.
Die Wechselbereitschaft am Arbeitsmarkt ist so niedrig wie nie – und das mitten im Fachkräftemangel. Warum viele Beschäftigte lieber bleiben, wo sie sind, und was der Handel tun kann, um trotzdem Talente zu gewinnen, erklärt Marc Nissen, Director bei LinkedIn, im Podcast Regalplatz.
Gaming, Snacking und Influencer-Marketing – wie passt das zusammen? Mohammed Bahlaouane, Head of Marketing bei Loacker Deutschland, erklärt im Podcast, warum Gaming für Marken längst kein Nischenthema mehr ist, weshalb Tortina der perfekte Snack-Moment fürs Zocken ist – und wo die Zusammenarbeit mit Influencern manchmal an ihre Grenzen stößt.
Messenger-Dienste gewinnen im Handel an Bedeutung. Immer mehr Unternehmen nutzen WhatsApp, um Angebote zu kommunizieren oder den Kundenservice zu erweitern. Claudia Studtmann, Head of Retail bei Meta, erklärt im Gespräch, warum sich die Plattform zunehmend als Schnittstelle zwischen Handel und Konsumenten etabliert – und welche Möglichkeiten noch ungenutzt bleiben.
Beispiele wie Rewe, Aldi Süd oder Kaufland zeigen, wie Händler den Messengerdienst bereits einsetzen, um Prospekte, Angebote oder Informationen direkt an Kundinnen und Kunden zu senden. Laut Meta liegen Öffnungs- und Klickraten deutlich über klassischen Kanälen wie E-Mail.
Im Podcast spricht Studtmann über Erfahrungen aus dem deutschsprachigen Markt, internationale Entwicklungen und die Rolle von Automatisierung im Kundendialog.
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