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Wo sind Jugendliche heutzutage unterwegs? Welche Netzwerke sind relevant – Facebook, Instagram, Snapchat? Mit welchen Arten von Inhalten erreicht man junge Leute denn tatsächlich noch?
Diese Fragen beantwortet Charles durch seine Zielgruppennähe und übersetzt sie in die „Marketing-Sprache der alten Menschen“. Neben den passenden Plattformen gibt er Einblick in den Home-Screen eines typischen „Social Natives“ und erklärt, wie Marken ideal die junge Zielgruppe ansprechen können.
Dieser Talk wird präsentiert von TINCON, dem Festival für digitale Jugendkultur.
8.-10.Juni 2018 / tincon.org
Wir wollen gemeinsam die Arbeit autonom handelnder Algorithmen anhand von zwei Schwerpunkten genauer betrachten:
1. Die digitale Rekonfiguration des Arbeitslebens
Big Data und kognitive Systeme: autonom arbeitende Algorithmen spielen eine immer größere Rolle in unserer Arbeitswelt. Fragen, wie Algorithmen unsere Arbeitspraktiken und Rollen schleichend verändern, kommen schneller auf, als sie beantwortet werden können. Dabei müssen vor allem die subtilen Fähigkeiten von Algorithmen, unsere Arbeitswelt umzugestalten, genauer betrachtet werden. Die Idee der Soziomaterialität, erklärt, wie Algorithmen und Soziales untrennbar miteinander verflochten sind und wie wir unsere Arbeit immer mehr an Algorithmen ausrichten. Der Kurz-Vortrag von Verena Bader beleuchtet diese wechselseitige Rekonfiguration zwischen Algorithmus und Sozialem und legt besonderes Augenmerk auf die Handlungsmacht von Algorithmen.
2. Dynamisch & Diskriminierend? Algorithmisierte Arbeitswelt
Kann maschinelle Intelligenz am Arbeitsplatz diskriminieren? Computergestützte Algorithmen haben in den vergangenen Jahrzehnten nahezu jeden Unternehmensbereich revolutioniert. Der Bereich HR schien dabei lange außen vor zu bleiben und zeigt nun Potenzial aufzuholen, Big-Data Ansätze bestmöglich zu nutzen. Im Vergleich zu den USA stehen deutsche Unternehmen wegen Datenschutzbestimmungen noch am Anfang. Denn speziell in Bezug auf Mitarbeiterthemen wirft der Einsatz von entscheidungsvorbereitenden Algorithmen neue gesellschaftliche und ethische Fragen auf. Tina Arens diskutiert in ihrem Impuls, inwiefern Algorithmen diskriminieren und warum es uns so interessiert, dass Algorithmen objektiv handeln, wenn Menschen selbst dazu nicht in der Lage sind?
3. Diskussion
In den letzten Minuten kommen die Besucher selbst zu Wort. Prof. Dr. Stephan Kaiser ergänzt die Diskussion mit aktuellen Erkenntnissen zum Einsatz von Algorithmen in Unternehmen, speziell im Personalmanagement.
Welch großen Einfluss Werbung hat, kann jeder Internetnutzer unmittelbar spüren. Die kürzliche Schwemme an neuen Podcast-Formaten haben wir zum Beispiel der Öffnung eines neuen Werbemarktes zu verdanken. Dass fast jedes Medium mittlerweile viele Inhalte als Video ausliefert ist ebenso Folge der Preisentwicklung der verkauften Werbespots.
So weit, so gut? Nein. Vor kurzem entdeckte man, dass ein großer Teil der Video-Einnahmen in die Taschen von Betrügern floss. Über Botnetze, gefälschte Websites und infizierte PCs konnten unbekannte Betrüger so tun, als verkauften sie Werbespots auf etablierten Websites wie der "Washington Post". Im Dezember veröffentlichte Google eine Studie, wonach eine Betrügergruppe auf diese Weise jährlich mehr als eine Milliarde Dollar abgezweigt hat -- Geld, das zur Finanzierung von Journalismus fehlt.
Die Firmen, die hier massenhaft betrogen wurden oder an dem Betrug teilnahmen, sind gleichzeitig die Firmen, die über Algorithmen und Big Data unser aller Leben organisieren wollen. Dabei demonstrieren sie immer wieder, wie wenig sie über die eigenen Datenbestände und Plattformen wissen. So erfuhr das Facebook-Management erst aus den Medien, dass der eigene Anzeigenplaner "Judenhasser" als vermarktbare Zielgruppe definiert hat. Und Google musste sich fragen lassen, warum Werbespots mit Videos von IS-Anhängern und Ku-Klux-Klan-Mitgliedern ausgeliefert wird. Künstliche Intelligenz soll den Missbrauch künftig einschränken -- dabei zeigt sich immer wieder, dass künstliche Intelligenz ohne hinreichende Aufsicht desaströse Fehleinschätzungen liefert. Die gleichen Algorithmen, die Werbung zuteilen sollen, werden auch auf Inhalte losgelassen.
In meinem Vortrag will ich zeigen, wie der Markt für Online-Werbung funktioniert und wie er sich entwickelt. Welche Folgen haben Branchen-Initiativen wie Googles "Adfilter" oder Gesetzesinitiativen wie die ePrivacy-Verordnung auf Werbung und damit auf das Netz? Was wurde aus dem Kampf gegen Adblocker?
In Germany as well as in Japan and most high-income and emergent economy countries increased lifespan of population has led to a high number of elderly people, with a need for prevention, daily assistance and care. This context requires conceptually new elderly care solutions, with the aim to support the decreasing percentages of the human-based care. Smart data and robot-based solutions for elderly care could possibly provide conditions for support that may lead to a better quality of life.
But ageing is not only an immediate personal issue but also a salient factor in crucial public policies, such as pensions, health and long-term care. There is a clear need to consider, what norms and values ought to be integrated into what kind of robotic solution and how an intended integration can be realized in design processes. Questions of this kind were asked earlier and with an ongoing progress in robotic development, but finding appropriate answers seems to get increasingly difficult.
Meanwhile robots are intended to be partners of social interaction in different contexts and situations of life, include elderly care. IEEE, pleading for an ethically aligned design of artificial intelligence and autonomous systems, pointed out that in the algorithmic age we have to “prioritize the increase of human wellbeing as our metric for progress” (IEEE 2016). For designing care robots this requirement is of particular importance since end-users have a special vulnerability.
Despite of the fact that robotic solutions have enormous potential, the needs for ethical legitimation of a targeted implementation into care systems should not get out of sight. There are still missing answers to various questions concerning socio-technical change, e.g. such regarding (data) privacy, and more ethical questions will reveal. The forthcoming challenges can only be mastered if all involved stakeholder work together at the same purposes.
For this reason, we have establised this panel in order to answer those questions together with the re:publica audience, and we invite you to what we believe will be a fruitful discussion of these emerging topics in future ICT and healthcare.
Jeder ist derzeit auf der Suche nach DEM Blockchain Use Case. Eine technologiezentrierte Herangehensweise ist jedoch in den wenigsten Fällen zielführend - Blockchain ist hier keine Ausnahme. Vielmehr sollten Technologien in Abhängigkeit vorhandener und/oder zukünftiger Probleme und Bedürfnisse gewählt und Lösungen entsprechend nutzerzentriert konzipiert werden. Um beides in Einklang zu bringen, untersuchen wir im Rahmen des Workshops die Probleme und Bedürfnisse unserer potentiellen NutzerInnen auf deren Blockchain-Relevanz:
PERSONAS Wir versetzen uns in potentielle NutzerInnen und involvierte AkteurInnen hinein und mit ihrer aktuellen und
zukünftigen Situation auseinander: Welche Wünsche und Bedürfnisse haben sie, mit welchen
noch ungelösten Problemen und Herausforderungen haben sie zu kämpfen?
DIE DREI Anhand der drei fundamentalen Vorteile der Technologie prüfen wir jedes der Probleme und
Bedürfnisse auf seine Blockchain-Relevanz.
VERNETZEN Blockchain birgt das Potential, branchenübergreifende Lösungen zu ermöglichen, ganzheitliche
Services zu erschaffen und so bestehende Barrieren einzureißen. Daher konzipieren wir aus
möglichst vielen der Blockchain-relevanten Aspekte eine übergreifende Lösung für die verschiedenen
Akteure.
DRUMHERUM Blockchain ist nicht nur technisch betrachtet ein neues Konzept, sondern insbesondere hinsichtlich
der organisationalen Änderungen disruptiv: So stehen nicht nur manuelle und analoge Prozesse,
sondern auch sämtliche Mittelsmänner, die bislang als vertrauensvolle Instanz im Prozess installiert
sind, zur Disposition. Anhand des von MHP entwickelten Blockchain Canvas konzipieren wir die Lösung
ganzheitlich, setzen uns sowohl mit Fragen zum geeigneten Konsensmechanismus als auch zur
Incentivierung der Partizipation relevanter Akteure und Stakeholder auseinander.
supported by T-Lab
Wie viele in ihrer Generation ist Nora Wunderwald (20) mit Vorbildern aus dem Netz aufgewachsen. Natürlich hatte auch sie so lange alle Hauls und Challenges konsumiert, bis sie verlernt hatte, Langeweile zu empfinden, glaubte, nichts mehr verpassen zu dürfen und die Likes der Anderen eine ungesunde Wichtigkeit für sie bekamen.
Darum gründete Nora 2017 gemeinsam mit ihren Freundinnen Imina und Luka das Online Magazin “TIERINDIR”, um jungen Leuten eine Plattform für gute Inhalte zu geben. Hier nehmen sich die drei die Freiheit, sich ihre Vorbilder aus dem Netz selbst auszusuchen und sich Tabuthemen ganz bewusst zu öffnen.
Im Rückblick stellt sie sich nun also die Frage: Wie beeinflusst Social Media junge Menschen beim Heranwachsen? Welcher Content und welche Formate bestimmen den Alltag?
Dieser Talk wird präsentiert von TINCON, dem Festival für digitale Jugendkultur.
8.-10.Juni 2018 / tincon.org
You probably have already used some Enterprise Social Software today - name it Slack, Yammer or even just a Google Drive. Such tools are meant to facilitate communication and collaboration within enterprises - which is pretty much what the E-Mail had promised in the 1980s. Later we saw chat services and social networks, but no matter how much smarter these technologies get, they are all eventually hitting a sort of sonic barrier: With higher speed, transparency and openness, the white noise becomes louder and louder, too. A new collaborative tool, does not always come with more collaboration in the long term. Instead we notice, that more communication and collaboration implies more cat content, than anything else. And furthermore transparency comes with more control by management all too often, too. The reason for this lies in the particular interdependence of information technologies and power relations within a company. The actual and most important function of an enterprise is to organize knowledge, as many scholars agree. That is precisely why a firm’s social structure depends so strongly on its IT, and also why the introduction of a knowledge management system can turn an enterprise’s power patterns upside down. For instance, advice may no longer be sought from bosses, but from whomever colleague makes the most savvy and useful posts on the enterprise wiki. If the existing hierarchy - the monkey’s rock - fights this change, the entire idea of Social Collaboration is bound to failure.
We will talk about what is actually "new" about Enterprise Social Media (and what is not), we will look at the promises of participation and empowerment of the worker precisely and will give users a Survival Kit on how one can survive in the Jungle of bosses that "follow" you, cat content that distracts you and lurking colleagues.
Durch den Wandel zu einer nachhaltigen industriellen Produktion und Energieversorgung nimmt die biobasierte Wirtschaft einen steigenden Anteil weltweit ein. Dabei drängen sich ökonomisch-ökologische und politische Fragen auf: Wie können Ressourcen demokratisch und transparent verwaltet werden? terra1, ein interdisziplinäres Forschungsprojekts, bestehend aus Wissenschaftlern, Informatikern, Künstlern und Designern des Forschungszentrums Informatik (FZI), der Universität der Künste Berlin und des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erproben die Nutzbarkeit und Möglichkeiten von dezentralen Technologien für Naturschutz, Forstwirtschaft und Verwaltung. Dabei steht nicht nur die reine Wirtschaftlichkeit der Technologie im Vordergrund: terra1 und ähnliche Formen digitalisierter Systeme bieten großes Potenziale für die transparente, resiliente und gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen. Durch Blockchain Technologien wie Smart Contracts und Tokens sowie Organisationsformen wie DAO’s (Dezentrale Autonome Organisationen) erschließen sich nicht nur unerprobte Eigentum Modelle sondern auch neue Möglichkeiten von kollaborativer transparenter Entscheidungsfindung. Das Forschungsprojekt untersucht auch in der übergeordneten wissenschaftlichen Debatte um die Mensch-Computer-Interaktion wie die Übertragung der Verantwortung auf einen technischen Akteur die Wahrnehmung der Öffentlichkeit im Hinblick auf natürliche Ressourcen und deren Verwaltung beeinflusst.
supported by T-Labs
The digital transformation has created huge opportunities for civil society in developing countries to exercise their rights to freedom of expression and assembly, and to gain better access to education, health and information. By supporting digital skills, policies and technologies, development cooperation aims at strengthening citizen participation and inclusion across all sectors. With the growing role of the internet, however, governments in many partner countries are increasingly monitoring and restricting online expression.
Digital attacks against human rights defenders have expanded dramatically; vaguely defined anti-terrorism legislation and spyware allow for targeted surveillance; trolls manipulate online content and conduct intimidating smear-campaigns. Activists are increasingly facing violence, arrest and charges for their social media activities. Against this backdrop of shrinking space and global backlash, access to secure communication and holistic strategies for an enabling environment for human rights defenders are crucial.
The session will present experiences from human rights defenders in the Global South and discuss success stories and lessons learned from digital security and privacy initiatives. What does it need to make digital security trainings and tools sustainable? How do internet companies take over responsibility to protect human rights defenders? What kind of legal, technical, psychosocial and policy support do digital rights defenders need? How do international human rights mechanisms and development actors need to address the current threats?
supported by BMZ
Haptic feedback for total immersion is central to many visions of virtual reality applications. The promise to be in contact with all the senses with another person in another place in the world fuels many research branches and start-ups. But previous solutions such as Teslasuit, Neurolace, Ultrahaptics and much more are extremely complicated, resource-intensive and complex interfaces.
On the other hand, we all know that artists on stage can touch people in the audience without physically touching them. The fact that this stage craft also works in VR applications has been impressively demonstrated by groups such as MAKROPOL, Bombina Bombast and Polymorf in their performances. Which transmissions can be found here between stagecraft and technology development? The dance scholar Gerko Egert, who has written the current standard work on touch and touching in dance, and Ramona Mosse, dramaturg and academic visionary, and the artist Melanie Jame Wolf, whose work focuses on ideas and questions of persona and staging, discuss utopian and practical models of intimacy and contact in VR.
This format is part of the Performersion, a cooperation of re:publica and Performing Arts Programm Berlin.
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