re:publica 18 - Alle Sessions

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re:publica 18 - Alle Sessions episodes

  • Generation Z: Wie Medien & Marketing im Zeitalter der Social Natives funktionieren
    Wie beeinflusst und optimiert man Werbung für die junge Generation im digitalen Zeitalter?
    Charles Bahr hat darauf die passenden Antworten, denn schon mit 14 gründete er seine eigene Social Media Agentur tubeconnect media.
    • Charles Bahr

    Wo sind Jugendliche heutzutage unterwegs? Welche Netzwerke sind relevant – Facebook, Instagram, Snapchat? Mit welchen Arten von Inhalten erreicht man junge Leute denn tatsächlich noch?

    Diese Fragen beantwortet Charles durch seine Zielgruppennähe und übersetzt sie in die „Marketing-Sprache der alten Menschen“. Neben den passenden Plattformen gibt er Einblick in den Home-Screen eines typischen „Social Natives“ und erklärt, wie Marken ideal die junge Zielgruppe ansprechen können.

    Dieser Talk wird präsentiert von TINCON, dem Festival für digitale Jugendkultur.
    8.-10.Juni 2018 / tincon.org

    32 min
  • Please do not disturb! Algorithmen bei der Arbeit
    Algorithmen bestimmen, was wir tun. Wir bestimmen, was Algorithmen tun. Diese untrennbare Verflechtung von Mensch und Algorithmus wirft Fragen auf: Wie genau gestalten Algorithmen unsere Arbeitswelt – oft auf subtile Weise – um? Wer entscheidet – Mensch oder Algorithmus? Warum ist es uns so wichtig, dass Algorithmen genauer, fairer, objektiver arbeiten als wir? Welche Verantwortung tragen wir beim Einsatz von autonom arbeitenden Algorithmen in der Arbeitswelt?
    • Verena Bader
    • Tina Arens
    • Stephan Kaiser

    Wir wollen gemeinsam die Arbeit autonom handelnder Algorithmen anhand von zwei Schwerpunkten genauer betrachten:

    1.    Die digitale Rekonfiguration des Arbeitslebens

    Big Data und kognitive Systeme: autonom arbeitende Algorithmen spielen eine immer größere Rolle in unserer Arbeitswelt. Fragen, wie Algorithmen unsere Arbeitspraktiken und Rollen schleichend verändern, kommen schneller auf, als sie beantwortet werden können. Dabei müssen vor allem die subtilen Fähigkeiten von Algorithmen, unsere Arbeitswelt umzugestalten, genauer betrachtet werden. Die Idee der Soziomaterialität, erklärt, wie Algorithmen und Soziales untrennbar miteinander verflochten sind und wie wir unsere Arbeit immer mehr an Algorithmen ausrichten. Der Kurz-Vortrag von Verena Bader beleuchtet diese wechselseitige Rekonfiguration zwischen Algorithmus und Sozialem und legt besonderes Augenmerk auf die Handlungsmacht von Algorithmen.

    2. Dynamisch & Diskriminierend? Algorithmisierte Arbeitswelt

    Kann maschinelle Intelligenz am Arbeitsplatz diskriminieren? Computergestützte Algorithmen haben in den vergangenen Jahrzehnten nahezu jeden Unternehmensbereich revolutioniert. Der Bereich HR schien dabei lange außen vor zu bleiben und zeigt nun Potenzial aufzuholen, Big-Data Ansätze bestmöglich zu nutzen. Im Vergleich zu den USA stehen deutsche Unternehmen wegen Datenschutzbestimmungen noch am Anfang. Denn speziell in Bezug auf Mitarbeiterthemen wirft der Einsatz von entscheidungsvorbereitenden Algorithmen neue gesellschaftliche und ethische Fragen auf. Tina Arens diskutiert in ihrem Impuls, inwiefern Algorithmen diskriminieren und warum es uns so interessiert, dass Algorithmen objektiv handeln, wenn Menschen selbst dazu nicht in der Lage sind?

    3. Diskussion

    In den letzten  Minuten kommen die Besucher selbst zu Wort. Prof. Dr. Stephan Kaiser ergänzt die Diskussion mit aktuellen Erkenntnissen zum Einsatz von Algorithmen in Unternehmen, speziell im Personalmanagement.

    29 min
  • Neues aus der Werbung - Von Adblockern, Milliardenbetrug und der drohenden Ad-pokalypse
    Noch immer ist Online-Werbung ist eine zentrale Stütze des frei zugänglichen Internets -- doch sie ist in einem bedauernswerten Zustand. Betrug und Diskriminierung gehören zum Geschäft, grobe Fahrlässigkeit und Pyramidenspiele verschlingen Milliarden. Langsam wacht die Branche auf und versucht gegenzusteuern: Google baut sogar einen Adblocker, Publisher gehen gegen schwarze Schafe vor. Was aber fehlt: Eine ehrliche und öffentliche Diskussion.
    • Torsten Kleinz

    Welch großen Einfluss Werbung hat, kann jeder Internetnutzer unmittelbar spüren. Die kürzliche Schwemme an neuen Podcast-Formaten haben wir zum Beispiel der Öffnung eines neuen Werbemarktes zu verdanken. Dass fast jedes Medium mittlerweile viele Inhalte als Video ausliefert ist ebenso Folge der Preisentwicklung der verkauften Werbespots. 

    So weit, so gut? Nein. Vor kurzem entdeckte man, dass ein großer Teil der Video-Einnahmen in die Taschen von Betrügern floss.  Über Botnetze, gefälschte Websites und infizierte PCs konnten unbekannte Betrüger so tun, als verkauften sie Werbespots auf etablierten Websites wie der "Washington Post". Im Dezember veröffentlichte Google eine Studie, wonach eine Betrügergruppe auf diese Weise jährlich mehr als eine Milliarde Dollar abgezweigt hat -- Geld, das zur Finanzierung von Journalismus fehlt.  

    Die Firmen, die hier massenhaft betrogen wurden oder an dem Betrug teilnahmen, sind gleichzeitig die Firmen, die über Algorithmen und Big Data unser aller Leben organisieren wollen. Dabei demonstrieren sie immer wieder, wie wenig sie über die eigenen Datenbestände und Plattformen wissen. So erfuhr das Facebook-Management erst aus den Medien, dass der eigene Anzeigenplaner "Judenhasser" als vermarktbare Zielgruppe definiert hat. Und Google musste sich fragen lassen, warum Werbespots mit Videos von IS-Anhängern und Ku-Klux-Klan-Mitgliedern ausgeliefert wird. Künstliche Intelligenz soll den Missbrauch künftig einschränken -- dabei zeigt sich immer wieder, dass künstliche Intelligenz ohne hinreichende Aufsicht desaströse Fehleinschätzungen liefert. Die gleichen Algorithmen, die Werbung zuteilen sollen, werden auch auf Inhalte losgelassen. 

    In meinem Vortrag will ich zeigen, wie der Markt für Online-Werbung funktioniert und wie er sich entwickelt. Welche Folgen haben Branchen-Initiativen wie Googles "Adfilter" oder Gesetzesinitiativen wie die ePrivacy-Verordnung auf Werbung und damit auf das Netz? Was wurde aus dem Kampf gegen Adblocker?

    29 min
  • Do Robots and Digitisation really fit the demands of an ageing society?
    Demographic change is ongoing in countries like Germany and Japan, as a consequence, societies and health care systems need to adapt.
    A possible solution to tackle this challenge of a super-ageing society might be digitalisation and robotics.
    A look to Japan highlights concepts like society 5.0, but does this fit for the European countries as well?
    Is it desirable from an ethical perspective, will it be accepted by the society and the citizens themselves?
    We will discuss those issues in our panel discussion with regard to IoT and robotics in the field of elderly care.
    • Rainer Wieching
    • Jens Grudno
    • Pepper (aka Robbie)
    • Sarah Cosentino

    In Germany as well as in Japan and most high-income and emergent economy countries increased lifespan of population has led to a high number of elderly people, with a need for prevention, daily assistance and care. This context requires conceptually new elderly care solutions, with the aim to support the decreasing percentages of the human-based care. Smart data and robot-based solutions for elderly care could possibly provide conditions for support that may lead to a better quality of life.

    But ageing is not only an immediate personal issue but also a salient factor in crucial public policies, such as pensions, health and long-term care. There is a clear need to consider, what norms and values ought to be integrated into what kind of robotic solution and how an intended integration can be realized in design processes. Questions of this kind were asked earlier and with an ongoing progress in robotic development, but finding appropriate answers seems to get increasingly difficult.

    Meanwhile robots are intended to be partners of social interaction in different contexts and situations of life, include elderly care. IEEE, pleading for an ethically aligned design of artificial intelligence and autonomous systems, pointed out that in the algorithmic age we have to “prioritize the increase of human wellbeing as our metric for progress” (IEEE 2016). For designing care robots this requirement is of particular importance since end-users have a special vulnerability.

    Despite of the fact that robotic solutions have enormous potential, the needs for ethical legitimation of a targeted implementation into care systems should not get out of sight. There are still missing answers to various questions concerning socio-technical change, e.g. such regarding (data) privacy, and more ethical questions will reveal. The forthcoming challenges can only be mastered if all involved stakeholder work together at the same purposes.

    For this reason, we have establised this panel in order to answer those questions together with the re:publica audience, and we invite you to what we believe will be a fruitful discussion of these emerging topics in future ICT and healthcare.

    1 hr 4 min
  • Do you want a Blockchain or do you really need it?
    Blockchain ist derzeit allgegenwärtig. Doch auch wenn der anhaltende Hype um diese Technologie es oft in Vergessenheit geraten lässt: Blockchain ist kein Allheilmittel, sondern ein äußerst komplexer und bisweilen noch höchst energieintensiver Ansatz, dessen zweifelsohne herausragende Vorteile nur in passenden Anwendungsfällen zum Tragen kommen.
    [Partnersession]
    • Natalia Löwen
    • Yannick-Tjard Schuetz

    Jeder ist derzeit auf der Suche nach DEM Blockchain Use Case. Eine technologiezentrierte Herangehensweise ist jedoch in den wenigsten Fällen zielführend - Blockchain ist hier keine Ausnahme. Vielmehr sollten Technologien in Abhängigkeit vorhandener und/oder zukünftiger Probleme und Bedürfnisse gewählt und Lösungen entsprechend nutzerzentriert konzipiert werden. Um beides in Einklang zu bringen, untersuchen wir im Rahmen des Workshops die Probleme und Bedürfnisse unserer potentiellen NutzerInnen auf deren Blockchain-Relevanz:

    PERSONAS        Wir versetzen uns in potentielle NutzerInnen und involvierte AkteurInnen hinein und mit ihrer aktuellen und
                                zukünftigen Situation auseinander: Welche Wünsche und Bedürfnisse haben sie, mit welchen
                                noch ungelösten Problemen und Herausforderungen haben sie zu kämpfen?

    DIE DREI            Anhand der drei fundamentalen Vorteile der Technologie prüfen wir jedes der Probleme und
                               Bedürfnisse auf seine Blockchain-Relevanz.

    VERNETZEN      Blockchain birgt das Potential, branchenübergreifende Lösungen zu ermöglichen, ganzheitliche 
                                Services zu erschaffen und so bestehende Barrieren einzureißen. Daher konzipieren wir aus
                                möglichst vielen der Blockchain-relevanten Aspekte eine übergreifende Lösung für die verschiedenen
                                Akteure.

    DRUMHERUM    Blockchain ist nicht nur technisch betrachtet ein neues Konzept, sondern insbesondere hinsichtlich
                                 der organisationalen Änderungen disruptiv: So stehen nicht nur manuelle und analoge Prozesse,
                                 sondern auch sämtliche Mittelsmänner, die bislang als vertrauensvolle Instanz im Prozess installiert 
                                 sind, zur Disposition. Anhand des von MHP entwickelten Blockchain Canvas konzipieren wir die Lösung
                                 ganzheitlich, setzen uns sowohl mit Fragen zum geeigneten Konsensmechanismus als auch zur
                                 Incentivierung der Partizipation relevanter Akteure und Stakeholder auseinander.

    supported by T-Lab

    1 hr
  • Selbstbewusst aufwachsen mit (und trotz) Social Media
    Mit 20 stellt sich Nora Wunderwald die Frage: Wie beeinflusst Social Media junge Menschen beim Heranwachsen? Im Rückblick auf ihre eigenen Erfahrungen ist sie sich sicher: "Das macht die nächste Generation besser!".
    • Nora Wunderwald

    Wie viele in ihrer Generation ist Nora Wunderwald (20) mit Vorbildern aus dem Netz aufgewachsen. Natürlich hatte auch sie so lange alle Hauls und Challenges konsumiert, bis sie verlernt hatte, Langeweile zu empfinden, glaubte, nichts mehr verpassen zu dürfen und die Likes der Anderen eine ungesunde Wichtigkeit für sie bekamen.

    Darum gründete Nora 2017 gemeinsam mit ihren Freundinnen Imina und Luka das Online Magazin “TIERINDIR”, um jungen Leuten eine Plattform für gute Inhalte zu geben. Hier nehmen sich die drei die Freiheit, sich ihre Vorbilder aus dem Netz selbst auszusuchen und sich Tabuthemen ganz bewusst zu öffnen.

    Im Rückblick stellt sie sich nun also die Frage: Wie beeinflusst Social Media junge Menschen beim Heranwachsen? Welcher Content und welche Formate bestimmen den Alltag? 

    Dieser Talk wird präsentiert von TINCON, dem Festival für digitale Jugendkultur.
    8.-10.Juni 2018 / tincon.org

    27 min
  • Surviving Social Media In The Workplace: A Kit
    Imagine a world of zero email and magnetic employee connections. As social media promises, the heaven of collaboration is only a click away - even now in the workplace. However, as lucrative as these promises seem to the employer, social media can mean hell for us - it's "empowered" users. How can one survive in the jungle of lurking colleagues that drive you nuts, annoying group chats that are pure distraction and your boss who "follows" every click of yours?
    • Shirley Ogolla
    • Thomas Wagenknecht

    You probably have already used some Enterprise Social Software today - name it Slack, Yammer or even just a Google Drive. Such tools are meant to facilitate communication and collaboration within enterprises - which is pretty much what the E-Mail had promised in the 1980s. Later we saw chat services and social networks, but no matter how much smarter these technologies get, they are all eventually hitting a sort of sonic barrier: With higher speed, transparency and openness, the white noise becomes louder and louder, too. A new collaborative tool, does not always come with more collaboration in the long term. Instead we notice, that more communication and collaboration implies more cat content, than anything else. And furthermore transparency comes with more control by management all too often, too. The reason for this lies in the particular interdependence of information technologies and power relations within a company. The actual and most important function of an enterprise is to organize knowledge, as many scholars agree. That is precisely why a firm’s social structure depends so strongly on its IT, and also why the introduction of a knowledge management system can turn an enterprise’s power patterns upside down. For instance, advice may no longer be sought from bosses, but from whomever colleague makes the most savvy and useful posts on the enterprise wiki. If the existing hierarchy - the monkey’s rock - fights this change, the entire idea of Social Collaboration is bound to failure.

    We will talk about what is actually "new" about Enterprise Social Media (and what is not), we will look at the promises of participation and empowerment of the worker precisely and will give users a Survival Kit on how one can survive in the Jungle of bosses that "follow" you, cat content that distracts you and lurking colleagues.

    29 min
  • Können Programme Wälder verwalten und die Natur schützen?
    Die Grenze des Möglichen – oder; Können Programme Wälder verwalten, Naturschutz betreiben und Eigentum besitzen? Blockchain basierte Technologien wie Smart Contracts, Tokens und Decentralized Autonomous Organisations (DAO) schaffen neue Infrastruktur und sind beispielsweise in der Lage die Verwaltung von Ressourcen zu übernehmen. Mit den Technologien kommen auch neue ökonomisch-ökologische und ethische Fragen, auf die eine klare Positionierung erfordern.
    Das interdisziplinäre Forschungsprojekt terra1 untersucht, inwiefern dezentrale Technologien das Potenzial haben neue Formen der Forstwirtschaft zu ermöglichen. Ziel ist, neben einer transparenten und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern, durch kollaborative Entscheidungsmechanismen
    Bürgerinnen und Bürger partizipativ in den aktuellen Diskurs rund um eine umweltbewusste Forstindustrie einzubinden.
    • Paul Seidler

    Durch den Wandel zu einer nachhaltigen industriellen Produktion und Energieversorgung nimmt die biobasierte Wirtschaft einen steigenden Anteil weltweit ein. Dabei drängen sich ökonomisch-ökologische und politische Fragen auf: Wie können Ressourcen demokratisch und transparent verwaltet werden? terra1, ein interdisziplinäres Forschungsprojekts, bestehend aus Wissenschaftlern, Informatikern, Künstlern und Designern des Forschungszentrums Informatik (FZI), der Universität der Künste Berlin und des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erproben die Nutzbarkeit und Möglichkeiten von dezentralen Technologien für Naturschutz, Forstwirtschaft und Verwaltung. Dabei steht nicht nur die reine Wirtschaftlichkeit der Technologie im Vordergrund: terra1 und ähnliche Formen digitalisierter Systeme bieten großes Potenziale für die transparente, resiliente und gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen. Durch Blockchain Technologien wie Smart Contracts und Tokens sowie Organisationsformen wie DAO’s (Dezentrale Autonome Organisationen) erschließen sich nicht nur unerprobte Eigentum Modelle sondern auch neue Möglichkeiten von kollaborativer transparenter Entscheidungsfindung. Das Forschungsprojekt untersucht auch in der übergeordneten wissenschaftlichen Debatte um die Mensch-Computer-Interaktion wie die Übertragung der Verantwortung auf einen technischen Akteur die Wahrnehmung der Öffentlichkeit im Hinblick auf natürliche Ressourcen und deren Verwaltung beeinflusst. 
     

    supported by T-Labs

    25 min
  • Digital rights defenders under threat: Strategies to resist fear, surveillance and (self-) censorship
    Digital attacks against human rights defenders have expanded dramatically. Vaguely defined anti-terrorism legislation and spyware allow for targeted surveillance; trolls manipulate online content and conduct intimidating smear-campaigns. Against this backdrop of shrinking space and global backlash, holistic strategies for digital rights defenders are crucial. The session presents experiences from human rights activists in the Global South and discusses success stories and lessons learned from digital security and privacy initiatives.
    • Abir Ghattas
    • Nighat Dad
    • Erin Saltman
    • Andreas Proksch

    The digital transformation has created huge opportunities for civil society in developing countries to exercise their rights to freedom of expression and assembly, and to gain better access to education, health and information. By supporting digital skills, policies and technologies, development cooperation aims at strengthening citizen participation and inclusion across all sectors. With the growing role of the internet, however, governments in many partner countries are increasingly monitoring and restricting online expression.

    Digital attacks against human rights defenders have expanded dramatically; vaguely defined anti-terrorism legislation and spyware allow for targeted surveillance; trolls manipulate online content and conduct intimidating smear-campaigns. Activists are increasingly facing violence, arrest and charges for their social media activities. Against this backdrop of shrinking space and global backlash, access to secure communication and holistic strategies for an enabling environment for human rights defenders are crucial.

    The session will present experiences from human rights defenders in the Global South and discuss success stories and lessons learned from digital security and privacy initiatives. What does it need to make digital security trainings and tools sustainable? How do internet companies take over responsibility to protect human rights defenders? What kind of legal, technical, psychosocial and policy support do digital rights defenders need? How do international human rights mechanisms and development actors need to address the current threats?

    supported by BMZ

    1 hr 7 min
  • Performersion|The function of Touch Feedbacks in VR Without Haptic Mechanics
    Haptic feedback for total immersion is central to many visions of virtual reality applications. The promise to be in contact with all the senses with another person in another place in the world fuels many research branches and start-ups. But previous solutions such as Teslasuit, Neurolace, Ultrahaptics and much more are extremely complicated, resource-intensive and complex interfaces. But we all know that artists on stage can touch people in the audience without physically touching them...
    • Ramona Mosse
    • Gerko Egert
    • Melanie Jame Wolf

    Haptic feedback for total immersion is central to many visions of virtual reality applications. The promise to be in contact with all the senses with another person in another place in the world fuels many research branches and start-ups. But previous solutions such as Teslasuit, Neurolace, Ultrahaptics and much more are extremely complicated, resource-intensive and complex interfaces.

    On the other hand, we all know that artists on stage can touch people in the audience without physically touching them. The fact that this stage craft also works in VR applications has been impressively demonstrated by groups such as MAKROPOL, Bombina Bombast and Polymorf in their performances. Which transmissions can be found here between stagecraft and technology development? The dance scholar Gerko Egert, who has written the current standard work on touch and touching in dance, and Ramona Mosse, dramaturg and academic visionary, and the artist Melanie Jame Wolf, whose work focuses on ideas and questions of persona and staging, discuss utopian and practical models of intimacy and contact in VR.

    This format is part of the Performersion, a cooperation of re:publica and Performing Arts Programm Berlin.

    1 hr

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Die kommende re:publica 2018 in Berlin findet vom 2. bis 4. Mai 2018 statt. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft. Seit ihren Anfängen…